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Zweitkatze ja oder nein?

26. April 2012 um 17:53 Letzte Antwort: 26. April 2012 um 18:28

Hallo zusammen

Ich hoffe, Ihr könnte mir weiterhelfen. Habe eine 13 Monate alte Katze (kastriert), die Zugang zu einem geschlossenen Innenhof hat. Damit wäre ich bereits bei einem Teil meines Problems. Das begrenzte Revier scheint ihr nicht wirklich zuzusagen, zumal zwei Kater (einer war leider viel zulange unkastriert) dort ältere Rechte geltend und ihr das Leben etwas schwer machen. Zum einen scheint sie den Kontakt zu den beiden zu suchen (sie spielt furchtbar gerne), zum anderen fürchtet sie sich vor den beiden, flieht auf Bäume oder durchs Katzentürchen und wird vor allem vom 8-Kilo-Männchen regelmässig verfolgt. Sie lebt nun seit 10 Monaten bei mir. Daher nun zu meiner ersten Frage: Wenn es also eine Chance auf Annäherung zwischen ihr und den beiden Platzhirschen bestünde, müsste dies nicht längst geschehen sein?

Da Billie, so heisst meine Süsse, wie gesagt, furchtbar gerne spielt und ich versuche, diesem Spielbedürfnis so gut ich kann, gerecht zu werden (habe meine Büro zuhause und spiele regelmässig mit ihr), kann ich ihren Spieltrieb nicht vollkommen befriedigen. Daher kam mir der Gedanke, eine zweite Katze anzuschaffen. Nun hat sich Billie mittlerweile zu einer kleinen Prinzessin entwickelt (setzt fast immer ihren Kopf durch), woran ich nicht ganz unschuldig bin. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob sie ein weiteres Tier nicht einfach als Rivalin ablehnen würde und ich am Ende mit zwei unglücklichen Katzen da sitze. Ich habe viel Negatives über die Zusammenführung von Katzen gehört. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Vielleicht muss ich noch anmerken, dass Billie von einem Bauernhof stammt und eine ziemlich wilde, aber keineswegs aggressive Seite hat.

Bin um Euren Rat sehr dankbar.


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26. April 2012 um 18:07

Ich
würds probieren. wenn billie tatsächlich den kontakt zu den beiden katern sucht, obwohl sie natürlich weiß dass sie haue bekommt, heißt das für mich dass sie kontaktfreudig ist.
problematisch werden zusammenführungen bei katzen die lange allein waren. war deine ja nie wirklich, sie hatte immer andere katzen. zumindest zeitweise. keine freundlichen, aber katzen.
eine zusammenführung kann ne weile dauern, natürlich. katzen lieben sich selten auf den ersten blick. 4 bis 8 wochen geduld braucht man schon. aber ne einjährige kann man bestimmt noch vergesellschaften

im schlimmsten fall gehst schief und die katze geht leider zurück. im besten fall hat billie ne freundin fürs leben
in tierheimen ist eine rückgabe idr kein problem. bei abgaben von privat schon eher.

ich würd eine ca einjährige katze nehmen. wenn du sagst sie spielt sehr wild könnt auch ein einjähriger kater klappen.

ich hab erst eine zusammenführung gemacht. mein kater ist ein sehr soziales wesen, das trotz freigang den kontakt zu anderen katen bruacht und sehr vermisst hat als mein sternchen starb. ich hab einen gleichaltrigen ähnlich sozialen kater genommen. die zsammenführung dauerte 3 tage, seitdem heißt der schwarze auch "schatten", weil er immer da ist wo mein großer ist^^

beziehungen zwischen katzen sind wie die von menschen. sie können sich immer ändern, zum guten wie zum schlechten. drauf verlassen kann man sich aber nicht.

das verhalten menschen gegenüber und das gegenüber anderen katzen ist übrigens nicht immer dasselbe^^ man sieht es sehr schön bei katzen die lange ohne menschen gelebt haben-sehr kontaktfreudig gegenüber anderen katzen, aber wehe ein mensch steckt den kopf durch die tür.

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26. April 2012 um 18:28
In Antwort auf stacie_11962926

Ich
würds probieren. wenn billie tatsächlich den kontakt zu den beiden katern sucht, obwohl sie natürlich weiß dass sie haue bekommt, heißt das für mich dass sie kontaktfreudig ist.
problematisch werden zusammenführungen bei katzen die lange allein waren. war deine ja nie wirklich, sie hatte immer andere katzen. zumindest zeitweise. keine freundlichen, aber katzen.
eine zusammenführung kann ne weile dauern, natürlich. katzen lieben sich selten auf den ersten blick. 4 bis 8 wochen geduld braucht man schon. aber ne einjährige kann man bestimmt noch vergesellschaften

im schlimmsten fall gehst schief und die katze geht leider zurück. im besten fall hat billie ne freundin fürs leben
in tierheimen ist eine rückgabe idr kein problem. bei abgaben von privat schon eher.

ich würd eine ca einjährige katze nehmen. wenn du sagst sie spielt sehr wild könnt auch ein einjähriger kater klappen.

ich hab erst eine zusammenführung gemacht. mein kater ist ein sehr soziales wesen, das trotz freigang den kontakt zu anderen katen bruacht und sehr vermisst hat als mein sternchen starb. ich hab einen gleichaltrigen ähnlich sozialen kater genommen. die zsammenführung dauerte 3 tage, seitdem heißt der schwarze auch "schatten", weil er immer da ist wo mein großer ist^^

beziehungen zwischen katzen sind wie die von menschen. sie können sich immer ändern, zum guten wie zum schlechten. drauf verlassen kann man sich aber nicht.

das verhalten menschen gegenüber und das gegenüber anderen katzen ist übrigens nicht immer dasselbe^^ man sieht es sehr schön bei katzen die lange ohne menschen gelebt haben-sehr kontaktfreudig gegenüber anderen katzen, aber wehe ein mensch steckt den kopf durch die tür.

Achja
dass man so viel schlechtes über zusammenführungen liest... wer geht in ein forum und schreibt "hab ne zusammenführung gemacht, war gar kein problem, nach ner woche heile welt, wollt euch das nur sagen und bin wieder weg, tschau!"
die leute schreiben ins netz wenn sie probleme haben. und natürlich sind katzen reviertiere. natürlich ist eine katze, die 3 jahre keine andere katze gesehen hat, erstmal nicht begeistert von einem artgenossen.

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