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Wir wollen ihn nicht ausschließen, aber er ist so schwierig.

18. Oktober 2008 um 18:54 Letzte Antwort: 28. Juli 2009 um 22:13

Folgende Problematik

Ich bin vor gut vier Jahren zu meinem Freund und deren Eltern gezogen. Diese haben einen Hund (inzwischen 14 Jahre alt) Der Hund und ich mussten erst mit einander warm werden, aber dann klappt es ganz gut. Mit ihm wurde gespielt und gerade zur Schwiegermutter hatter er ein super Verhältnis.

Dann kam vor 2 Jahren unser Sohn zur Welt und 5 Monate später verstarb die Schwiegermutter. Anfänglich viel es mir garnicht so auf. Aber seit dem unser Sohn laufen kann ist es echt kompliziert mit dem Hund geworden.

Er bekommt nun nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit die er mal hatte. Schwiegervater lässt ihn zwar laufen.... ihm geht sein Enkel aber vor und deshalb wird der Hund oft weggesperrt (mit Sichtkontakt). Der Hund ist nicht wirklich agressiv, aber er merkt ganz genau das er in den Hintergrund gerückt ist.

Lassen wir ihn dann mit raus aus dem Hof, dann springt er gleich an allem hoch, bellt ganz enorm und wenn man ihm dann streicheln möchte, dann kricht er förmlich in einen rein und dann kann man ihn einfach nicht streicheln, er wirft einen glatt um vor Impulsivität.

Unser Sohn findet den Hund toll, kann aber ja überhaupt noch nicht damit umgehen. Sagen wir dem Hund (Benny) dann er solle nicht zu sehr an den kleinen ran gehen, dann hört er nicht wirklich und ist nur am bellen und das immer in Ohrhöhe des Kindes, was ich persönlich echt scheiße finde.

Fazit. Ich möchte den Hund nicht ausschließen, und es tut mir echt leid. Schwiegervater sperrt ihn dann meist wieder weg, wenn der Hund zu aufdringlich wird, ich bin mir aber sicher, daß er es so nie lernen kann sich normal uns gegenüber zu verhalten. Wir möchten einfach, das Hund und Kind zusammen auf dem Hof sein können, ohne sich groß einander zu beachten. Sprich, das Hund doch froh sein soll in unserer Nähe zu sein und auch seine Freiheit zu haben, aber nicht so uns immer anspringen und bellen soll.

Irgendwie verbaut er sich das immer selbst, weil ich es schon tausend mal versucht habe. Natürlich brauch das alles seine Zeit, aber wie macht man das jetzt am besten. Wo fängt man an und kann das überhaupt noch was mit 14 Jahren werden?

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21. Oktober 2008 um 16:44

..
es ist eindeutig dass dein Hund merkt, dass jetzt jemand da ist der ihm die Aufmerksamkeit entzieht. Wichtig ist es dem Hund in jeder freien Minute aufmerksamkeit zu geben und ihm zuzeigen dass er noch genauso lieb gehabt wird als vorher... dieses wegsperren, verschlimmert die ganze sache meiner ansicht nach noch mehr, weil er das Kind als grund sieht, weshalb er nciht bei euch sein darf.... daraus folgt dann dass sich die situation noch mehr verschlimmert. Je mehr ihr das Kind vor dem Hund versteckt umso schlimmer wird es.... ich würde das mit dem wegsperren lassen..... wenn er anstrengend ist dann muss man eben mit leckerlies belohnen und loben und muss dem Hund zeit geben, sich daran zu gewöhnen dass auch jemand anderer neben ihm die aufmerksamkeit bekommt.

Wünsch dir viel Glück!
LG

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28. Juli 2009 um 18:07

Also...
erst einmal ist es völlig falsch den Hund von all diesem fernzuhalten. Er möchte wissen was da vor sich geht,möchte sich mit einbringen und zeigen das er genauso lieb ist wie vorher auch. Villeicht empfindet ihr das alles als "too mutch" aber er weiss dass ja nicht.
Und wegsperren damit erreicht Ihr nur eins........das er früher oder später einmal ausflippt. Kenne da einige Fälle nur zur Info. Also mein Ratschlag wäre, das ihr das nicht mehr tut(auf keinen Fall), Geduld zeigt. Es ist verdammt wichtig sich mit dem Hund genauso zu beschäftigen wie vorher(viel schmusen z.b). es zeigt ihm: Aha Frauchen mag mich doch noch....ich brauche mir keine Sorgen zu machen das sich das ändert,und muss auch nicht nerven um ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu bekommen".Versuchs..

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28. Juli 2009 um 22:13

Kann mich nur anschliessen!
Auf keinen Fall wegsperren, das schürt sein Buhlen nach Aufmerksamkeit umso mehr. Beschäftigt ihn und lenkt ihn ab! Das ist das einzige, was hilft. Hunde haben simple Gedankengänge. Er weiss, dass er wieder weg gesperrt wird, also versucht er bis dahin so viel, wie möglich zu erleben und wird vermutlich mit jedem Mal aufgedrehter!!!

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