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Wie geht ihr mit eurer Trauer um??

22. August 2004 um 19:28 Letzte Antwort: 21. August 2007 um 13:47

Hallo, ihr alle
Musste am 12.8. meinen Mischlingshund einschläfern lassen. Dreizehn Jahre lang war er eine treue Seele.....
Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich habe das Gefühl ich würde ihn ständig sehen und hören in meiner Wohnung.
Wie seid ihr mit sowas fertiggeworden??
Danke und liebe Grüße
Gabi

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23. August 2004 um 15:01

Hallo Gabi
..auch ich hab schon viele Tiere beerdigen müssen und es tat immer sehr weh - bis heute. Mir hilft es sehr, daß meine Tiere bei meiner Mutter im Garten ihre "letzte Ruhe" gefunden haben. Als mein erster Hund im Alter von 17 1/2 Jahren eingeschläfert werden mußte, war es, als ob meine Schwester stirbt, immerhin hatten wir den Hund seit meinem vierten Lebensjahr. Traurig wird man immer bleiben, aber es tut irgendwann nicht mehr so wahnsinnig weh. Außerdem hast Du doch schon den ersten Schritt hier im Forum getan ... hier sind viele Tierliebhaber, die Dein Schicksal teilen und die Dir Mut machen...so long und kopf hoch Dein Hund hats bestimmt wunderschön bei Dir gehabt. Lieben Gruß, Jule

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23. August 2004 um 16:37

Hallo Gabi
Liebe Gabi,

mir ist es genauso gegangen wie dir. Mein Pony ist nach 26 Jahren in unserer Familie an Altersschwäche gestorben. Ich dürfte ihn noch nicht mal begraben, aber keiner hat mich verstanden.

Es war so furchtbar für mich, dass ich ihn abholen lassen musste...
Ein Grab hätte mir sehr geholfen.

Bei mir war die Sehnsucht sogar so stark, dass ich mit einem Eimer Wasser im leeren Stall gestanden hab.
Meine Cousine hat mir dann einfach ein altes Pony auf's Auge gedrückt, um den ich mich kümmern sollte.

Eigentlich wollte ich ja NIE WIEDER ein Pony haben, aber ich habe gemerkt, dass ich es ohne Pony gar nicht aushalten kann. Ich bin sogar ins Tierheim gefahren um ein Pony zu putzen und den Pferdegeruch zu spüren.

Jetzt kümmere ich mich schon um 3 Ponys und liebe sie von ganzem Herzen.

Vielleicht kannst du deine Trauer ja auch in Energie umsetzen und einem anderen Hund weiterhelfen?
Es gibt so viele Tiere die unsere Hilfe brauchen.

Liebe Grüße
Shelly

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24. August 2004 um 11:22

Danke, ihr Lieben....
eure lieben Beiträge werden mir sicherlich ein Stück weiterhelfen können. Ich versuche auch, nur daran zu denken wie gut es unser Hund bei uns gehabt hat und dass es ihm nun besser geht, denn dass wir ihn niemals unnötig leiden lassen wollten, war uns von dem Tag an klar, als wir ihn als Welpen bekamen.
Nochmals eine riesiges Danke und einen schönen Resttag an alle
Gabi

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17. Dezember 2005 um 19:54

Trauer
ich weiss wie du dich fühlst heute vor einer woche ist mein hercules (malteser) von mir gegangen.ich kann seiddem nicht mehr im schlafzimmer nächtigen da er immer neben mir lag.ich habe zwar noch seinen bruder cäsar aber er trauert auch schrecklich.es geht immer etwas wenn ich mich ablenke.der tv läuft ständig aber keine musik da kann ja langsame kommen ,dann geht die heulerrei los. es hilft auch ihm einen ehrenplatz auf einen virtuellen friedhof zu geben.ich werde noch lange brauchen um darüber hinweg zu kommen.vergessen wirst du aber niemals gruss nadine

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17. Dezember 2005 um 22:59
In Antwort auf rouven_12936758

Danke, ihr Lieben....
eure lieben Beiträge werden mir sicherlich ein Stück weiterhelfen können. Ich versuche auch, nur daran zu denken wie gut es unser Hund bei uns gehabt hat und dass es ihm nun besser geht, denn dass wir ihn niemals unnötig leiden lassen wollten, war uns von dem Tag an klar, als wir ihn als Welpen bekamen.
Nochmals eine riesiges Danke und einen schönen Resttag an alle
Gabi

Hi
tut mir so leid für dich.....wo leben beginnt endet es auch.
weiss nicht ob es verdrängen ist oder einfach damit umgehen können aber ich denke mir bei solchen situationen....das man sich eingelassen hat etwas zu lieben mit dem risiko es früher oder später wieder gehen zu lassen.

dein hund hat sicher ein tolles leben bei dir gehabt sei stolz drauf...das er so viel liebe erfahren durfte...das haben andere nie erfahren und sich wahrscheinlich ihr leben lang danach gesehnt wenn sie es begreifen können.

ganz liebe grüsse und eine riesen portion kraft das nun durchzustehen



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20. Dezember 2005 um 15:11

Kann dich gut verstehen!
Hoffe es geht dir schon besser! Viele verstehen nicht,daß man auch wegen einem Tier so leiden kann.Mußte im April meine Hündin einschläfern,nach 12 Jahren. Ist immer noch total schlimm für mich!! Oft gehts mir deswegen noch sehr schlecht. Wollte mich mit einem neuen Hund ablenken,aber das ließ sich dann leider nicht einrichten wegen Umzug und so. Hab jetzt zwei mega schmusige Katzen die es mir echt einfacher machen.

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20. Dezember 2005 um 15:58

Lebendige Liebe
Lebendige Liebe
(Living love - frei Übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider, Autor des Originals: Martin Scot Kosins, Author of "Maya`s First Rose")

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst ...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.
Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, daß Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen läßt.

Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.
Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen mußt - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.

Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunklen Nacht.
Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.
Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, daß nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten.
Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten Jahre, gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, daß eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden.
Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest, daß Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren - nur ganz ganz leicht.
Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerzen in Deinem Herzen hinterlassen.

Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben.

Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

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20. Dezember 2005 um 16:16
In Antwort auf cuc_12923060

Lebendige Liebe
Lebendige Liebe
(Living love - frei Übersetzt aus dem Englischen von Lutz Schneider, Autor des Originals: Martin Scot Kosins, Author of "Maya`s First Rose")

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst ...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.
Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, daß Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich.
Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen läßt.

Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.
Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen mußt - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele.

Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunklen Nacht.
Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.
Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, daß nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten.
Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen, von Freude erfüllten Jahre, gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, daß eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden.
Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest, daß Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren - nur ganz ganz leicht.
Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerzen in Deinem Herzen hinterlassen.

Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben.

Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

Hab auch noch was.
Wenn es soweit ist...
bin ich einst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach.
Was du dann tun mußt - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß du sehr traurig bist, verstehe ich wohl -
deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehn - muß diene Freundschaft das Schwerste bestehn.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht,daß ich leide dabei.
Drum gib wenn die Zeit kommt,bitte mich frei.

Begleite mich dahin,,wohin ich gehen muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß -
und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen,
es war reine Liebe,die du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal-
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme dich nicht ,wenn du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung bist.
Wir beide waren so innig vereint.
Es darf nicht sein,daß dein Herz um mich weint.

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20. Dezember 2005 um 23:11
In Antwort auf rouven_12936758

Danke, ihr Lieben....
eure lieben Beiträge werden mir sicherlich ein Stück weiterhelfen können. Ich versuche auch, nur daran zu denken wie gut es unser Hund bei uns gehabt hat und dass es ihm nun besser geht, denn dass wir ihn niemals unnötig leiden lassen wollten, war uns von dem Tag an klar, als wir ihn als Welpen bekamen.
Nochmals eine riesiges Danke und einen schönen Resttag an alle
Gabi

Liebe gabi,
meine gina (schwarze mischlingshündin)ist nun schon seit drei jahren im hundehimmel und ich hatte mein mädchen auch 13jahre lang an meiner seite..ich weiss wie du fühlst und ich trauer mit dir..es tut mir wirklich sehr leid..ich habe mir damals immer gesagt und es auch bei anderen nicht verstanden..das ich mir keinen neuen hund anschaffen würde,denn das wäre undenkbar..aber es ist anders gekommen!trotz meiner kleinen tochter zu dem zeitpunkt gerade mal 2jahre,konnte ich mit dem tod einfach nicht umgehen,immer wenn ich andere hunde sah liefen mir die tränen..ich hab es dann doch getan ich hab mir eine neue hündin angschafft..wir haben sie zu uns geholt da war sie fast 2jahre leider sehr eigeschüchtert..wir hatten sie aus der zeitung(zweite hand),heute ist sie eine sehr aufgeschlossene freundliche hündin..sie macht mich und meine familie glücklich..sehr glücklich,ich hatte mir so sehr geschworen das ich es mir nie wieder antun würde..denn das loslassen tut so weh,aber heute denke ich meine hündin freut sich im hundehimmel das ich ein neuem hund ein wunderschönes zu hause gegeben habe,und ich geniesse die jahre..die noch vor uns liegen...ich wünsche dir ein besinnliches weihnachtsfest..und weine ruhig ,denn das ist keine schwäche sondern ein zeichen von liebe..und vielleicht hat dein herz bald platz für eine kleine seele..die schon auf dich wartet..liebe grüsse..

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21. Dezember 2005 um 16:32

Hallo Gabi
Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut in meiner Jugend hatte ich eine Hündin die mit 15 JAhren eingeschläfert werden muste weil sie Gebärmutterkrebs hatte ..ich habe damals gedacht ich soll verrückt werden habe sie im Garten laufen sehen sie gehört......das daueret sehr lange mein Papa hat damals gesagt das es zu unserer Trauer gehört und das es zum Abschied nehmen gehört.....es ist zwar schon einige JAhre her aber vergessen habe ich diese Tolle Hundedame nie....mir hat damals geholfen das ich noch einen Hund hatte und soo ist es bis heute ohen irgendwelche 4 Beiner kann ich gar nicht leben......so habe ich heute wieder Hunde und 2 Katzen....und immer wenn ein Tier gehen muss..ist es wieder sehr schwer ..aber das leben spielt nunmal so.....soo traurig du auch bist und soooo sehr du um ihntrauerst er sicher soowieso nicht zu ersetzen ist aber vieleicht hoslt du dir einen neuen ??? Im Tierheim sitzen soo viele !!
Ich kann dich jedenfalls nur zu gut verstehen !
llg Anja

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23. Dezember 2005 um 1:14

Es ist so schlimm als wäre mein Bruder gestorben...
Am 02. August in diesem Jahr ist unser Schäferhund eingeschläfert worden.Er war schon lange krank.13 Jahre haben wir zusammen verbracht, er war ein Familienhund. Letztes Jahr bin ich bei meinen Eltern ausgezogen und haben an dem Tag dann am Telefon erfahren was passiert ist.Am Anfang dachte ich ich verkrafte es erstaunlich gut, aber der Tag danach war der Schlimmste. Ich habe fast den ganzen Tag ständig angefangen zu weinen. Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich mir Fotos von ihm ansehe. Er war ein wirklich guter Kerl...

Als ich gerade das Gedicht gelesen habe. kamen mir auch wieder die Tränen.

Ein Hund ist nicht einfach nur ein Tier, sondern ein vollständiges Familienmitglied der einen tröstet, wenn man traurig ist und mit dem man Spaß haben kann.

Ich werde Ihn immer vermissen.....

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29. Dezember 2005 um 17:40

Hallo Charllis
es ist immer sehr schwer, ein Tier gehen zu lassen, jeder der Tiere liebt, kann mit Dir fühlen. Ich habe auch schon viele Tiere gehen sehen - könnte der TA nicht zu Euch nach Hause kommen und ihm dort die Spritze geben? Das hat mir vor 2 Jahren sehr bei meiner Katze geholfen, ich mußte nicht mit ihr wegfahren. Sie ist auf dem Sofa auf meinem Schoß eingeschlafen.
Ich habe mittlerweile 9 Katzen, im April werden es vermutlich 10 sein - ich habe jetzt schon Angst, auch nur eine davon zu verlieren.
Laß Deine Trauer zu, weine um Deine Miez und trauere, wie nur Du um sie trauern kannst. Es wird mit der Zeit immer weniger wehtun und vergessen wirst Du sie nie.
Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die mit wildfremden Menschen im Wartezimmer des Tierarztes den Tod derer Haustiere mit beweint....
Fühl Dich gedrückt!!!!
Vor zwei Wochen ist die kleine Katze meine Mutter direkt vor ihrer Haustür überfahren worden. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache - aber ich habe am nächsten Tag ein kleines, spanisches Katzenbaby bei ihr apportiert - es macht die kleine Anni nicht unvergessen oder weniger betrauert - es lenkt aber ungemein ab. Ich drück Dich ganz ganz feste - wir sind alle in Gedanken bei Dir, Deine Jule

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21. August 2007 um 13:47

Meine Schäferhündin Flora ist plötzlich am 15.8.07 gestorben
Liebe Gabi, lass dich ganz fest drücken. Glaube mir, dein Hund ist noch bei dir; nicht körperlich, aber...; in deinem Herzen.
Ich versuche mich kurz zu fassen, was mir in der letzten Woche widerfahren ist.
Nachdem meine Flora (ca. 10 Jahre alt; Tierheimhund, war 8 schöne Jahre bei mir) am Sonntag, den 12.8. anfing, hin und wieder hinten einzuknicken und ich irgendwie das Gefühl hatte, mir ihr stimmt was nicht, habe ich zu meinen Kindern gemeint, dass wir am Montag unbedingt zum Arzt müssen; ich ging von HD aus; Flora war eigentlich (glaubte ich) im Großen und Ganzen nicht kränklich.
Beim Tierarzt (nach ca. 2 Std. Wartezeit) wurde mir die schreckliche Diagnose "akutes Nierenversagen" offenbahrt; ob ich nicht den Mundgeruch gemerkt hätte; das wäre typisch für diese Erkrankung. Sicher habe ich es gemerkt, aber ich dachte: "Flora, wir müssen wieder mal deinen Zahnstein entfernen lassen". Aber nicht, dass meine Flora schwer krank ist.
Der Tierarzt erklärte mir die weitere Vorgehensweise: Ich solle sie auf jeden Fall 2 Tage zur Infusion in der Klinik lassen, dann sehen wir weiter (er war noch zuversichtlich, weil die Werte zwar hoch, aber nicht hoffnungslos waren). Ich habe jedoch gesagt, dass ich auf keinen Fall will, dass meine Flora leiden muss (war schon schlimm genug, sie alleine in der Klinik lassen zu müssen). Am nächsten Tag bin ich zusammen mit meinem Mann nach der Arbeit in die Klinik gefahren. Flora sah schlecht aus; sie hatte gelb unterlaufene Augen und in den Ohren war sie auch gelb. Doch sie freute sich uns zu sehen, zwar nicht so euphorisch wie sonst, aber sie freute sich und ging mit uns nach draussen, langsam spazieren; nach ein paar Schritten haben wir uns in die Wiese gelegt. Dann kam der Tierarzt und meinte, wir müssen noch das große Blutbild abwarten, aber wir könnten noch bis Freitag die Therapie versuchen. So ca. 2h später brachte ich sie schweren Herzens wieder zu einer Helferin; sie trottete zwar mit ihr, sie wehrte sich nicht, doch eins werde ich nicht vergessen. Sie drehte sich nochmals kurz in unsere Richtung und schaute mir tief in die Augen, nur ganz kurz (lt. einem Tierpsychologen hat sich meine Flora zu diesem Zeitpunkt von mir verabschiedet; das weiß ich jetzt - ich habe kurz nach ihrem Tod jeden Strohalm gegriffen). Am nächsten Tag wollte ich wieder kommen, es war ja Feiertag. Ich hatte schon ne schlimme Nacht hinter mir, konnte an nichts mehr anderes denken, ich wollte nur zu meinem Hund. Ich rief in der Praxis an, der TA meinte, ihr geht es so wie gestern, es genüge, wenn ich nachmittags komme (den ganzen Vormittag wollte ich losfahren, entgegen der Aussage vom TA, ich hatte ein komisches Gefühl), dies wurde dann durch einen Anruf bestätigt. Ca. 2Std. nach dem 1. Anruf kam der 2. "Ich soll mich auf den Weg, Flora geht es sehr schlecht." Ich habe ihn gar nicht ausreden lassen, bin sofort los. In der Klinik angekommen, ließen sie mich nicht zur ihr.
ca. 3 Minuten später kam der TA und teilte mir mit, dass meine Flora soeben selbst eingeschlafen ist; sie habe mir die schwierige Entscheidung abgenommen. Sie lag auf dem Boden, total entspannt, Augen auf und noch warm (in meiner Gegenwart hörte der TA nochmals ihr Herz ab; nichts). Sie blutete aus der Nase und hinten lief Blut und Schleim ab. Der TA meinte zwar, Flora wäre ohne Schmerzen gegangen (Schmerzmittel war in den Infusionen), doch irgendwie konnte ich ihm das in dem Moment nicht glauben; ich wollte so schnell wie möglich mit ihr weg aus der Klinik. Wir haben unsere Flora ins Auto gelegt und sind zu einem Tierbestatter gefahren. Er bettete Flora um und nachdem wir uns von ihr verabschiedet haben, legte er sie in einem Einzelkorb zu den anderen toten Hunden in eine Kühlkammer (ich sag dir, Flora und die anderen Hunde sahen aus, als würden sie "nur" schlafen). Mir war von Anfang an klar, dass ich meine Flora einäschen werde und wieder mit nach Hause nehme. Gestern wurde sie dann eingeäschert; ich habe sie 3 Tage nach ihrem Tod nochmal gesehen; sie sah immer noch so friedlich schlafend aus). Gestern wurde sie dann um 13.45h eingeäschert. Da wollte ich nicht dabei sein. Wir wollten sie aber selbst abholen, also sind wir von Würzburg nach Oedheim bei Heilbronn gefahren. Während dieser Fahrt ist mir was passiert, dass ich nie vergessen werde. Ca. um 13.45h bekam ich wahnsinnige heftige Schmerzen im rechten Oberbauch, als wird mir was rausgerissen. Ich bat meinen Mann auf einen Parkplatz zu fahren, so heftige Schmerzen waren das. Ca. 1 Min. später ließ dieser unerträgliche Schmerz nach und ich wollte nur noch meine Flora zu mir holen; im Tierkrematorium erfuhr ich dann, dass sich der Termin verschoben hatte (geplant war 13.00h); der Bestatter meinte, um ca. 13.45 h begann die Einäscherung. Mein Mann war entsetzt (der hat meine Schmerzattacke ja mitbekommen). Jetzt das unglaubliche: Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt sehr sehr sehr viel geweint, ich machte mir Vorwürfe; doch seitdem habe ich nicht mehr geweint; ich bin zwar traurig, aber ich mache mir keine Vorwürfe mehr, ich denke an die schönen Momente mit ihr. Ich glaube, dass meine Flora nicht will, dass ich leide und mich davon befreit hat.
Vielleicht hilft es dir: Das Buch "Der siebte Sinn". Hier wird beschrieben, dass auch über den Tod hinaus eine Verbindung zum geliebten Haustier besteht. Viele liebe Grüße Susanne
Vielleicht schreibst du mir mal zurück.

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