Home / Forum / Tiere / Wie entwurmt ihr euren Hund?

Wie entwurmt ihr euren Hund?

30. Dezember 2009 um 10:06

Hallo!


Eine Frage: Wie entwurmt ihr euren Hund? Macht das bei euch der Tierarzt oder verwendet ihr daheim Spot ons bzw. Tabletten? Wir habens bis jetzt durch den TA machen lassen, aber ehrlich gesagt wird mir das Ganze auf die Dauer zu teuer.

Irgendwelche Vorschläge/Ideen?

Danke

Mehr lesen

30. Dezember 2009 um 12:27

Profender
Hey Wolkentraum!
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Wir haben das früher auch immer beim TA machen lassen, aber heute gibt es schon so gute und einfach anzuwendende Mittel für den Selbstgebrauch.
Wir nehmen das Profender von Bayer. Ist leider kein Spot-On (nur bei Katzen, haben wir nämlich auch ), sondern Tabletten. Schmeckt aber offenbar nicht schlecht, weil unser Hund das nämlich so verputzt (was auch gut ist, muss nämlich auf nüchternen Magen genommen werden). Das wird dann einfach regelmäßig verabreicht und dann passts. Also unser Hund hatte jetzt schon ewig keine Viecher mehr, worüber alle Beteiligten auch sehr froh sind

Grüße, Sabine

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2009 um 20:50


alle 3 monate mit dem pflanzlichen mittel 'paragone'.
von chemischem mist sollte man, wie auch bei zecken und flöhen, die finger lassen. das macht den hund mehr kaputt und krank, als dass es hilft. chemiebomben schädigen die inneren organe.
das pflanzliche mittel wirkt mindestens genauso gut wie chemiebomben, und ist nicht schädlich

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Dezember 2009 um 2:51

Gar nicht!!!
Ein Hund muss nicht regelmässig entwurmt werden, nur bei Verdacht. Gut als Barfer halte ich sowieso nichts davon, meinen Hund mit dieser ganzen Chemie vollzupumpen. Wenn mein Hund nicht mehr vernünftig kotet, oder gar bricht, nehm ich immer ne Kotprobe aus zwei verschiedenen Häufchen und bring die zum TA. Ist bei meinem letzten Hund in 17 Jahren 4 Mal der Fall gewesen. Der TA testet die Proben für ca. 10 und nur einmal hat sich der Verdacht bestätigt. Nur Welpen, die gerade von Der Mutterhündin weg kommen, sollten entwurmt werden. Dazu reicht es aber an 3 aufeinanderfolgenden Tagen 3 EL Kokosflocken unters Futter zu mischen. Das überlebt fast gar kein Darmparasit und dem Hund gehts um einiges besser damit.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Januar 2010 um 21:23

Tja,
dein tierarzt will ja auch geld verdienen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Januar 2010 um 0:48

Ja
Schmeißen wir uns doch auch sicherheitshalber jeden Monat 1 Kopfschmerztablette ein obwohl wir keine Kopfschmerzen haben. Die heutigen Tabletten sind ja gar nicht mehr so schädlich wie die von damals.

Ich begreife nicht, wie man allen ernstes ein Medikament, und nichts anderes ist eine Wurmkur, ohne Grund geben kann und auch noch meint damit etwas Gutes zu tun. Eine Wurmkur schädigt die Darmflora - damals wie heute. Heute vielleicht nicht mehr ganz so SEHR wie damals, aber gesund ist sie dadurch immer noch nicht.

Natürlich ist ein schwerer Wurmbefall für den Hund belastender als eine Wurmkur, aber nur weil ein Hund ein Hund ist heißt das noch lange nicht, dass er auch Würmer haben muss.

Ihr, die ihr alle paar Monate entwurmt - sind bei eurem Hund nach der Behandlung denn schon mal Würmer rausgekommen? Denn wenn da welche gewesen wären, dann müssten sie nach der Kur ausgeschieden werden.
Und vorsorglich entwurmen geht leider auch nicht, der Hund kann sich am Tag nach der Wurmkur theoretisch schon wieder neue Würmer einfangen. Was tun? Jede Woche entwurmen? Schadet ja schließlich nicht?

Ich würde alle halbe Jahr beim Tierarzt eine Kotprobe abgeben die über mehrere Tage von verschiedenen Haufen genommen wurde und diese auf Wurmeier und Glieder untersuchen lassen. Sind Anzeichen für einen Wurmbefall vorhanden - rein mit der Kur.

Aber doch bitte nicht den Hund unnötig mit Chemikalien vollstopfen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Januar 2010 um 0:51

Nein
Du kannst nicht allen Hunden ruhig mehr Wurmkur verabreichen - es gibt Hunde bei denen man nicht nur sehr genau auf den Wirkstoff achten muss, sondern unter Umständen noch viel genauer auf die Dosierung. Diese Hunde sind homozygot betroffen vom MDR-1-Gendefekt, sie können an bestimmten Wirkstoffen, die z.B. in einer Wurmkuren und Spot Ons enthalten sind, schlimmstenfalls versterben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2010 um 12:47
In Antwort auf angsthund

Nein
Du kannst nicht allen Hunden ruhig mehr Wurmkur verabreichen - es gibt Hunde bei denen man nicht nur sehr genau auf den Wirkstoff achten muss, sondern unter Umständen noch viel genauer auf die Dosierung. Diese Hunde sind homozygot betroffen vom MDR-1-Gendefekt, sie können an bestimmten Wirkstoffen, die z.B. in einer Wurmkuren und Spot Ons enthalten sind, schlimmstenfalls versterben.

Gefährlicher Blödsinn
Immer wieder eine Wurmkur so auf Verdacht und weils der Tierarzt sagt? Ne! Wer gibt denn seinen Kindern einfach so dauernd ein Antibiotikum? Tut doch wohl auch keiner!
Bei Profender muss man auch gut aufpassen obs der Hund verträgt - egal was Tierärzte und so sagen.
Guckt ihr mal hier - http://www.infohund.de/2009/12/15/profender-risiken-und-nebenwir kungen/

Also ich lasse auch lieber gucken ob mein Hund überhaupt eine Kur braucht. Und weils ein Collie mit diesem MDR-1-Gendefekt ist sowieso.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen