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Welchen Hund als Wachhund?

10. November 2015 um 11:05

Es geht um einen Hof.....
Dort gibt es auch andere Tiere wie Hühner, Katzen und Pferde und auch immer wieder andere Hunde.
Mein Bruder hat etwas Hundeerfahrung und jetzt suchen wir gemeinsam nach einer geeigneten Rasse.
Wir erwarten von dem Hund das er den Hof zwar bewacht, aber nicht sofort jeden anfällt der zu Besuch kommt. Er sollte mit Kindern kein Problem haben und ganz wichtig, keinen ausgeprägten Jagdinstinkt aufgrund der anderen Tiere.
Dann wär es eben auch wichtig, das der Hund nicht einfach Streunern geht sondern auch auf dem Hof bleibt wenn nicht alles eingezäunt ist.
Klar ist, das er ganz normal mit ins Haus darf. Also kein Zwinger oder Kettenhund wird.
Jetzt hab ich mir die ein oder andere Rasse überlegt und bin bei den Berner Sennen und dem Hovawart hängen geblieben.
Wäre das was? Beim Berner sehe ich jetzt nicht so die großen Probleme bis auf die gesundheitlichen. Ich könnte mir aber vorstellen das er gut passen würde.
Beim Hovawart bin ich mir sicher, das er seine Aufgabe gut erledigen würde. Nur lese ich immer wieder von Problemen wegen des extremen Territorial Verhaltens auch beim Spazierengehen. Auch hab ich bedenken das wir den Schutzinstinkt unterschätzen...und ob ihm diese Aufgabe des bewachens ausreicht oder muss man diesen Hunden viel mehr bieten?
Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen was erzählen oder es fallen euch noch andere Rassen ein. Ein schäferhundmix würde eventuell auch in frage kommen......

Lg

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10. November 2015 um 16:55

Rasse
Howart muss mehr beschäftigt werden als nur hofhund zu sein. Der braucht auch geistige Auslastung. Evtl. Auch körperliche Auslastung und es ist kein Anfänger Hund. Berner sennen oder Appenzeller sennenhund würde mir so spontan auch einfallen.

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11. November 2015 um 23:49

Ich bin ein totaler Fan
Vom Leonberger! Den hatte ich allerdings gar nicht auf dem Schirm.
Aber stimmt, aufgrund seiner Größe reicht es glaub ich einfach nur das er da ist.
Denke der braucht auch nicht so viel Auslastung wie der Hovawart. Danke dir für den Tipp....

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12. November 2015 um 0:06

Berner sennenhund
Wir haben einen Berner. Allerdings als reinen Familienhund. Berner sind genügsam und geduldig, Sie brauchen Aufgaben, die gerne auch im Bewegubnsbereich liegen dürfen. (früher haben sie in der Schweiz Milchkarren gezogen ). Allerdings muss trotzdem auf die Gelenke geachtet werden. Berner sind meiner Meinung nach schon geeignet dafür einen Hof zu bewachen. Sie haben kaum bis keinen Jagdtrieb, sind fremden Menschen gegenüber etwas Misstrauisch aber niemals aggressiv oder böse. Wichtig ist zu wissen, dass Berner die Angreifer / Einbrecher verbellen. D.h, sie greifen nicht an, sondern drängen einen in die Ecke, und bellen dann um zu warnen bzw um Aufmerksamkeit. Auch anderen Tieren gegenüber sind sie aufgeschlossen, allerdings gibt es Berner, die einen Herdenschutztrieb haben und versuchen, ihre "Schäfchen" beieinander zu halten. Bei uns in dem Fall uns Familienmitglieder. Wichtig ist auf jeden Fall hier trotz dem tollen Charakter der Hunde eine gute Erziehung, damit der Hund sich durch die Regeln und Struktur am Menschen "Rudelführer" orientieren kann.

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12. November 2015 um 13:53
In Antwort auf manika09

Berner sennenhund
Wir haben einen Berner. Allerdings als reinen Familienhund. Berner sind genügsam und geduldig, Sie brauchen Aufgaben, die gerne auch im Bewegubnsbereich liegen dürfen. (früher haben sie in der Schweiz Milchkarren gezogen ). Allerdings muss trotzdem auf die Gelenke geachtet werden. Berner sind meiner Meinung nach schon geeignet dafür einen Hof zu bewachen. Sie haben kaum bis keinen Jagdtrieb, sind fremden Menschen gegenüber etwas Misstrauisch aber niemals aggressiv oder böse. Wichtig ist zu wissen, dass Berner die Angreifer / Einbrecher verbellen. D.h, sie greifen nicht an, sondern drängen einen in die Ecke, und bellen dann um zu warnen bzw um Aufmerksamkeit. Auch anderen Tieren gegenüber sind sie aufgeschlossen, allerdings gibt es Berner, die einen Herdenschutztrieb haben und versuchen, ihre "Schäfchen" beieinander zu halten. Bei uns in dem Fall uns Familienmitglieder. Wichtig ist auf jeden Fall hier trotz dem tollen Charakter der Hunde eine gute Erziehung, damit der Hund sich durch die Regeln und Struktur am Menschen "Rudelführer" orientieren kann.

Danke
Für deine Antwort....
Also klar ist, das man mit ihm auch ganz normal in die Hundeschule geht und er eben auch Familienhund sein soll.
Hofhund hört sich immer gleich so negativ an.
Ich möchte auch nicht das er einen Menschen angreift, gerade auf so einem Hof herrscht ja auch Betrieb. Damit müsste der Hund schon klar kommen.....

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