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Welche Hunderasse?

25. September 2005 um 19:06

Hallo, folgendes Problem: Ich habe eine Katzenallergie und möchte mir gerne einen Hund anschaffen. Nun wird einem aber von allen Seiten geraten, sich kein Tier mit Haaren zuzulegen, wenn man schon eine Katzenallerige hat und sich dann auch eine Allergie gegen andere Tierhaare entwickeln könnte. Nun habe ich aber gehört, dass einige Hunderassen sehr wenig Allergene tragen und auch für Allergiker geeignet sind. Leider konnte ich aber keine tiefergehenden Informationen dazu finden. Hat jemand dazu Adressen oder Büchertitel oder sonstiges, wo ich mich informieren könnte? Oder kennt sich jemand damit aus bzw. hatte das gleiche Problem?

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25. September 2005 um 19:38

Hallo Saiweia
wie oft bist Du schon mit Hunden in Berührung gekommen? Ist Dir da etwas bestimmtes aufgefallen? Nach Möglichkeit würde ich einfach mal austesten, ob Du in irgendeiner Weise auf Hundehaare reagierst, falls Ihr ein Tierheim in der Nähe habt, erkundige Dich dort doch einmal, ob Du für einen Hund die Patenschaft übernehmen kannst - den Hund könntest Du dann regelmäßig besuchen, ihn streicheln, mit ihm schmusen und nach Absprache auch mal übers Wochenende mit nach Hause nehmen. So kannst Du am besten austesten, ob Du mit Hunden klarkommst und kannst Dich auch gleich mit einem Vierbeiner Deiner Wahl anfreunden. Ich finde es super, daß Du Dich im Vorwege informierst, denn leider müssen viele Hunde auf Grund von Allergien wieder abgegeben werden.
Noch eine Möglichkeit ist die Magnetresonanztherapie, bei der die Allergie aus dem Körper geleitet wird. Habe ich persönlich noch nicht getestet, vielleicht fragst Du einfach mal bei einem Arzt für Naturheilkunde in Deiner Gegend nach.
Viel Glück und herzliche Grüße, Jule

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25. September 2005 um 22:51
In Antwort auf dale_12315579

Hallo Saiweia
wie oft bist Du schon mit Hunden in Berührung gekommen? Ist Dir da etwas bestimmtes aufgefallen? Nach Möglichkeit würde ich einfach mal austesten, ob Du in irgendeiner Weise auf Hundehaare reagierst, falls Ihr ein Tierheim in der Nähe habt, erkundige Dich dort doch einmal, ob Du für einen Hund die Patenschaft übernehmen kannst - den Hund könntest Du dann regelmäßig besuchen, ihn streicheln, mit ihm schmusen und nach Absprache auch mal übers Wochenende mit nach Hause nehmen. So kannst Du am besten austesten, ob Du mit Hunden klarkommst und kannst Dich auch gleich mit einem Vierbeiner Deiner Wahl anfreunden. Ich finde es super, daß Du Dich im Vorwege informierst, denn leider müssen viele Hunde auf Grund von Allergien wieder abgegeben werden.
Noch eine Möglichkeit ist die Magnetresonanztherapie, bei der die Allergie aus dem Körper geleitet wird. Habe ich persönlich noch nicht getestet, vielleicht fragst Du einfach mal bei einem Arzt für Naturheilkunde in Deiner Gegend nach.
Viel Glück und herzliche Grüße, Jule

Golden Retriever?
Das mit dem Tierheim ist wirklich eine gute Idee, das werde ich unbedingt mal ausprobieren! Bisher habe ich noch keinerlei allergische Erscheinungen bei Hunden feststellen können. Allerdings ist es ja oft so, dass die Allergie auch erst später ausbricht. Werde mich auch auf jeden Fall mal einem Allergietest unterziehen. Habe jetzt im Internet gefunden, dass z.B. Pudel und Yorkshire Terrier keine Allergien auslösen würden. Meine Lieblingsrasse ist eigentlich der Golden Retriever. Hier habe ich sehr widersprüchliche Aussagen gefunden. Von "durch diesen Hund wurde ich von meiner Allergie geheilt" bis "wenn ich den Hund nur sehe, bekomme ich schon einen Asthmaanfall" habe ich so ziemlich alles gefunden. Weiß da jemand genaueres? Ist diese Rasse für Allergiker geeignet?

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25. September 2005 um 23:58

Bitte nicht lachen, aber...
... tatsächlich sind Pudel am geeignetesten für Allergiker, weil sie fast keine Haare verlieren. Wir hatten selbst mal einen und das Kerlchen war klasse. Kommt immer drauf an, was man aus den Hunden macht.

Und lies mal diesen Artikel dazu. Ist sehr interessant.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id-=43276

Liebe Grüße

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26. September 2005 um 10:16
In Antwort auf buddhanatur

Bitte nicht lachen, aber...
... tatsächlich sind Pudel am geeignetesten für Allergiker, weil sie fast keine Haare verlieren. Wir hatten selbst mal einen und das Kerlchen war klasse. Kommt immer drauf an, was man aus den Hunden macht.

Und lies mal diesen Artikel dazu. Ist sehr interessant.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id-=43276

Liebe Grüße

Der Link
funktioniert bei mir leider nicht. Kannst du vielleicht bitte nochmal überprüfen, ob er richtig ist? Konnte leider auch über die Suchmaske auf der Seite nichts finden. Vielen Dank!

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26. September 2005 um 13:23
In Antwort auf ailsa_12165910

Der Link
funktioniert bei mir leider nicht. Kannst du vielleicht bitte nochmal überprüfen, ob er richtig ist? Konnte leider auch über die Suchmaske auf der Seite nichts finden. Vielen Dank!

Hier ist der Bericht...
die Hauptseite ist: http://www.aerzteblatt.de

Leinmüller, Renate
Kindliche Allergiker: Hundehaltung kann erwünscht sein
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 37 vom 10.09.2004, Seite A-2421 / B-2041 / C-1965
AKTUELL: Akut

Ein lieb gewonnenes Dogma ist gefallen: Das Abschaffen von Haustieren in Familien mit allergischen Kindern zur Prophylaxe eines späteren Asthmas ist im Fall von Hunden eher schädlich statt nützlich. Hundehaltung wirkt nach den Ergebnissen einer großen amerikanischen Kohortenstudie offensichtlich sogar protektiv. Die dringende Aufforderung von Allergologen an Eltern mit atopischen Kindern, wegen der allergischen Potenz der Tierhaare Haustiere abzuschaffen, um einer weiteren Sensibilisierung vorzubeugen, hat sich in der Tucson Childrens Respiratory Study als falsch erwiesen: Kinder, die von Geburt an mit einem Hund aufwuchsen, entwickeln in dieser Untersuchung, in der mehr als 1 000 Kinder länger als 20 Jahre beobachtet wurden, wider Erwarten nicht häufiger, sondern seltener Allergien und allergisches Asthma. Stirbt der Hund allerdings während der Vor-schul- oder Schulzeit oder wird weggegeben, entwickle sich der Nachwuchs genauso wie Kinder, die ohne bellenden Gefährten aufwuchsen, berichtete Prof. Fernando Martinez als Leiter der Studie anlässlich der Jahrestagung der European Academy of Allergy and Clinical Immunology in Amsterdam.

Es scheint dabei eine kritische Altersgrenze zu existieren: Die Auswirkungen sind nur bei Kindern im Vorschulalter und den ersten Schuljahren nachzuweisen, bei älteren Kindern hat der vorhandene oder fehlende Hund offensichtlich keinen positiven oder aber negativen Einfluss mehr auf die Entwicklung des allergisch-asthmatischen Geschehens. Bei einer Fortbildung des Ärzteverbandes deutscher Allergologen in Kloster Eberbach betonte Prof. Ralph Mösges (Köln), dass diese Beobachtungen nicht auf Katzen als Haustiere übertragbar seien.

Hier hat sich in zwei Studien (Adnan Custovic, Manchester, Ulrich Wahn, Berlin) die Dosis-Linearität bestätigt mit der Zahl der Tiere und Dauer der Katzenhaltung steigt das Sensibilisierungspotenzial. Eine US-Untersuchung wiederum legt den Rückschluss nahe, dass man einer Sensibilisierung auch als Nicht-Katzen- oder -Hundehalter in der Realität kaum entgehen kann: Die Schwellenwerte für die Hauptallergene (Can f 1 und Fel d 1) werden nach einer Untersuchung von 831 Wohnungen in 75 Orten selbst in vielen Haushalten ohne Vierbeiner überschritten, so die Online-Publikation des Journal of Allergy and Clinical Immunology. Dr. rer. nat. Renate Leinmüller

Ich hoffe, Du kannst damit was anfangen.

Liebe Grüße

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11. Oktober 2005 um 15:32

Allerpet
hallo
es gibt da so eine lotion die man dem tier 1 mal pro woche ins fell gibt
gib doch einfach mal allerper im google ein dort gibt es dann auch so nen online shop wo man es bestellen kann
hier ein paar hunde die auch was für allergiker sind
pudel
bichon frise
tibet terrier
yorkshire terrier
silky terrier

übriegens gibt es noch solche seltsamen hunde wie etwa den labradoodle (labrador und pudel)und goldendoodle(golden retriever und pudel) die auch für allergiker sind

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27. Oktober 2006 um 20:27

Erfahrung mit Pudel
Hallo saiweia,
habe 10 Jahre lang einen Pudel gehabt und in dieser Zeit eine Tierhaarallergie entwickelt, allerdings nicht gegen meinen eigenen Hund, sondern gegen andere z.B. den Rauhaardackel von Verwandten.
Würde mir auch gerne wieder einen Hund anschaffen und überlege welche Rasse geeignet ist. Habe persönlich schon die Erfahrung gemacht, dass ich nicht auf jedes Tier allergisch reagiere, liegt übrigens nicht unbedingt daran ob der Hund langes oder kurzes Fell hat.
Man ist ja gegen den Speichel allergisch, den die Tiere auch in Ihr Fell verteilen, darum auch so viel Probleme mit Katzen, die putzen sich ja ihr ganzes Fell mit der Zunge!
Habe die Magnetresonanztherapie bei Hausstaub anwenden lassen, hat auch ganz gut geklappt nach 2-3 Sitzungen hatte ich weitgehend Ruhe vor der Triefnase. Mein Heilpraktiker hat mir versichert, dass es bei Tierhaaren noch einfacher ist, weil man Haare von seinem Tier mitbringt und speziell dagegen immunisiert wird.
Viel Glück bei der Hundesuche.
sziehe.

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