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Was tun wenn Hund stress macht?

25. Juli 2008 um 19:42

Also eigentlich weis ich garnicht wo ich anfangen soll, eigentlich sollte der gesunde menschenverstand da einen auch vor schlimmeres bewahren, aber meiner schaltet sich da immer aus.

Also ich muss etwas ausholen. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, haben sich meine Eltern nach dem tot des letzten Hundes einen neuen gekauft. Da aber meine Eltern ein Firma haben und anfangs der Hund da noch nicht mit durfte hatte ich den Hund 24 Stunden lang, die Prägung war demnach auch auf mich. Ich liebe diesen Hund wirklich überalles, doch leider kam es so das meine Eltern wollten das ich ausziehe und den Hund wollten sie behalten, damals war sie bereits 4 jahre alt. Da der Hund nur augen für mich hatte, wollten meine Eltern das ich ihn die ersten Monate garnicht sehe und ehrlich gesagt das bricht einen das Herz (ich fand das eine zimmlich dumme lössung). Mit der zeit hat sich das aber alles normaliesiert NUR wenn ich den Hund wärend des Urlaubs meiner Eltern nehmen muss, habe ich ein extremes Problem mit dem Hund. Das was ich früher nie hatte an Stress mit ihr habe ich jetzt so extrem das ich Neurodermitis Anfälle bekomme, er läst mir keine luft mehr zum atmen. Der Hund hängt extrem an mir, schreit als wenn er höllenquallen durchleidet wenn ich mal für 2 minuten auf das Klo gehe, will nur noch auf den arm genommen werden, niemand darf mir zu nahe kommen dann fletscht sie die zähne und würde auch beisen. Wenn ich mal einkaufen muss, und mein Freund (denn sie genauso lange kennt wie mich) passt auf sie so lange auf, schreit sie, also nicht winselen sie schreit, zittert, scheisst und pinkelt die wohnung voll und wenn ich dann wieder da bin und sie dafür nicht beachte (man soll sie nicht belohnen für sowas) dann drückt sie sich mit den ganzen körper an mich und weicht mir keinen cm vom Bein. Das macht mich wahnsinnig, ich schrei sie dann auch mal an weil ich einfach nicht mehr weis was ich tun soll, beachte sie nicht, lasse sie öfters mal alleine mit meinem Freund den sie eigentlich mag wenn ich dabei bin!, ich liebe sie aber sie macht mich krank mit ihrer angst. Ich brauche immer 3-4 Tage bis sie es schafft einmal in ihrem Körbchen durchzuschlafen, sonst steht sie immer auf und kuckt nachts ob ich noch da bin, ich bin sehr konsequent, nein heisst auch nein, sie hat ihren Platz und da hat sie auch hinzugehen. Ich weis das muss für sie schrecklich sein, bei meinen eltern gibt es keine grenzen und bei mir schon, Komandos die ich ihr früher beigebracht habe muss ich jedesmal ihr neu beibringen, sie ist für mich ein Hund ein Tier und hat seinen Platz/ Rangordnung ich weis das ist sie nicht gewohnt aber alles andere empfinde ich nicht für artgerecht, ich weis ein hund kann sich nicht sofort umstellen aber es löst bei mir soviel stress aus das ich ausschlag bekomme, dennoch würde ich niemanden anderen den Hund geben für die zeit wo meine Eltern im Urlaub sind. Das muss doch irgendwie möglich sein dafür eine Lösung zu finden. Ich muss nächste woche wieder für 6 tage auf den Hund aufpassen und habe jetzt schon schlaflose nächte. Ich schäme mich wirklich so das ich zu doof bin das nicht in den griff zu bekommen. Ich bin 27 jahre alt und seit 20 jahren haben wir Hunde, ich müsste das doch wissen aber ich bin einfach überfragt. Den Hund sehe ich alle 2-3 wochen einmal für 3-5 Stunden und sonst dann nur 2 mal im Jahr für mehrere tage. Vielleicht bin ich den stress nicht mehr gewohnt und reagiere einfach über, und der Hund merkt es aber ich kann das nicht abschalten nicht mehr seit dem wir mal diese Horror Tage hatten, seit dem bekomme ich regelmässig ausschlag wenn ich den Hund habe. Fällt der Stress von mir ab, verschwiendet auch der Ausschlag und die heulkrämpfe die ich das letzte mal so extrem hatte. Früher konnte ich mir eine zeit ohne Hund nie vorstellen, mitlerweile weis ich garnicht mehr ob ich mir je noch einen anschaffen will. Ich habe echt angst davor das ich das nicht in den griff bekomme. Was muss ich an mir ändern?

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7. Januar 2009 um 20:14

Ich sehe es sind noch keine ANtworten eingegangen.........da es etwas
komplizierter ist. Mein Rüde hat das gleiche Problem. Das schreien wenn ich rausgehe, die Angst verlassen zu werden...usw Das bessert sich eigentlich nur mit der Zeit wenn er/sie weiss du kommst immer wieder. Ist ne langwierige Geschichte. Das mit dem Zähne fletschen solltest du Ihr aber abgewöhnen. Du bist schliesslich der Rüdel- od. Anführer und es sollte bei so etwas ein etwas strengeres AUS genügen.
Rangordung? Wenn dein Hund bei dir im Zimmer schläft od. am Fussende des Bettes heisst das dann noch lange nicht das du dann die Rangniedrigere bist. Es ist einfach nur der Wunsch des Hundes dir nahe zu sein wenn du eeeendlich mal da bist!

Nun zu dir: Der Hund ist auf dich geprägt, das heisst das er natürlich bei dir sein will. Meine Vermutung wäre das er so einen Alarm macht(den du natürlich für unerträglich hälst) um die zu zeigen wie ernst er es mit dir meint,und wie gerne er dich hat.

Ich denke die Lösung des Problems wäre, du beschäftigst dich mehr mit ihm.......sooft wie möglich.Dann würde sich das evtl bessern wenn das der Grund ist.

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8. Januar 2009 um 19:53

Jan Fenell
hallo erstmal..xD.vielleicht erst mal was zu mir... wir (ich und meine Familie) haben einen 5 Jährigen Parson Jack Russel Terrier, der "nicht ganz" einfach ist, d.h sie hat, wenn sie das gefühl hatte, jemand bedrohe mich oder meine Kinder nach der Person geschnapt,etc. dazu muss man sagen, dass sie sonst eigentlich sehr brav und gelerig war und das schnappen bis dahin auch nicht so tragisch war, da sie immer nur in die Schuhe oder das Hosenbein schnappte und wir es immer irgendwie verhindern konte. Doch eines Tages kam die Wende, als mein Hund einen Geschäftspartner meines Mannes ins Bein biss....

Ich las nun das Buch von Jan Fennel "mit Hunden Leben" und "mit Hunden sprechen". Ich war begeistert, denn sie konnte mich mit ihrer Methode überzeugen, Sie war die Erste, bei der ich die "Methode" wirklich verstand und das Gefühl hatte, das das Sinn macht.Vorallem Gefällt mir, das Sie ganz logisch und klar formuliert, die Methode gewalt frei ist(was eigentlich in der heutigen zeit selbstverständlich sein sollte) und das sie auf dem natürlichen Rudelverhalten basiert. ALs wir die wenigen Dinge die Jan Fenell in ihrem Buch beschreibt in unserer Beziehung zum Hund und in unseren Gewohnheiten geändert hatten, stellten sich schon nach c.a 2Tagen massive veränderungen ein, die Entwicklung ging langsam voran, aber mit deutlichen Fortschritten.Es war zwar hart immer konsequent zu sein, doch es hat sich gelont..Denn jetzt 1 Jahr später sind wir unsere Probleme eigentlich fast völlig los, das mit dem schnappen hat aufgehört und auch sonst ist die Beziehung zu Ihr viieel besser. Schön ist auch , dass sie jezt viel offener zu anderen Menschen ist etc. und wir seit dem sehr viele schöne Momente erleben.!

Viellecht noch was zur "Methode von Jan Fenell", eigentlich kann ich dir nur empfehlen, die beiden Bücher , ich glaube es gibt zwar noch mehr...., zu lesen, es lohnt sich wirklich.Ihre Methode baut eigentlich darauf auf, das sich der Mensch als Rudelführer etabiliert, was viele Probleme schon wie von alleine löst, auch wenn man das bei einigen auf den ersten Blick gar nicht denkt, das es wirklich nur daran liegt, dass der Hund einen nicht als Rudel führer sieht.

Hier noch die genäueren Angaben:
Jan Fennel , "mit Hunden Leben" ISBN: 978-3-548-36754-5, "mit Hunden sprechen" hier weiss ich die ISBN Nr. nicht......, ich glaube du kannst sie auch unter : www.ullstein-taschenbuch.de bestellen

ich hofffe für dich, dass du euer "Problem" in denn Griff bekomst,damit dir noch schöne Stunden mit "deinem" Hund bevorstehen.....


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