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Was tun bei Staupegebiss?

11. August 2007 um 13:38 Letzte Antwort: 24. Juni 2008 um 17:53

Hallo,
ich hoffe, dass jemand hier im Forum helfen kann.
Eine Bekannte hat sich einen Welpen aus dem Tierheim geholt, der aus Rumänien kommt.
Das Hündchen soll, lt. Tierheim, zwischen 4 und 5 Monate alt sein.
Offensichtlich hat die Kleine eine Staupeinfektion durchgemacht und dadurch das typische Staupegebiss
entwickelt.
Das heisst, sie hat starke Zahnschmelzdefekte, an allen Zähnen.
Das Schlimme ist, das es sich dabei um das bleibende Gebiss handelt und nicht um die Milchzähne.
Da, wo der Zahnschmelz fehlt, sind die Zähne stark braun verfärbt und es ist zu befürchten, dass die Zähne schon sehr bald wegfaulen.
Vielleicht kann uns jemand hier einen Rat geben, wie
man dem Tier helfen kann, oder kennt jemand einen Tierarzt, welcher sich auf Zahnerkrankungen spezialisiert hat?
Wir sind wirklich für jeden guten Rat dankbar.
MfG
der Polarwolf

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11. August 2007 um 20:48

Hallo Polarwolf
Mein Meinung dazu Hunde aus dem Tierheim und dann auch noch aus dem Ausland zu holen mal außen vor gelassen gebe ich dir folgenden Tip

Bei sehr jungen Tieren kann man eine Fluoridlackversiegelung durchführen, die in regelmässigen Abständen wiederholt wird, bis der Zahn ausreichend stabil für eine andere Form der Behandlung des Schmelzdefektes ist.
Ansonsten: flache Füllung, fixiert mit kleinen Stiftchen (sieht gut aus, Haltbarkeit hängt ein bisschen vom Temperament des Tieres ab) oder - bei größerem Schaden - Krone (dafür muss der Zahn jedoch beschliffen werden). Haltbarkeit der Krone ist variabel, je nachdem, welchen Zahn es betrifft, und wie die Lebens- und Essgewohnheiten sind.
Bei der Katze: schwierig, da wenig Zahnsubstanz vorhanden, aber möglich!

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13. August 2007 um 12:30
In Antwort auf an0N_1272610399z

Hallo Polarwolf
Mein Meinung dazu Hunde aus dem Tierheim und dann auch noch aus dem Ausland zu holen mal außen vor gelassen gebe ich dir folgenden Tip

Bei sehr jungen Tieren kann man eine Fluoridlackversiegelung durchführen, die in regelmässigen Abständen wiederholt wird, bis der Zahn ausreichend stabil für eine andere Form der Behandlung des Schmelzdefektes ist.
Ansonsten: flache Füllung, fixiert mit kleinen Stiftchen (sieht gut aus, Haltbarkeit hängt ein bisschen vom Temperament des Tieres ab) oder - bei größerem Schaden - Krone (dafür muss der Zahn jedoch beschliffen werden). Haltbarkeit der Krone ist variabel, je nachdem, welchen Zahn es betrifft, und wie die Lebens- und Essgewohnheiten sind.
Bei der Katze: schwierig, da wenig Zahnsubstanz vorhanden, aber möglich!

Hallo, susidog
herzlichen Dank für die umfassende Auskunft.
Wir werden versuchen, Deine Therapievorschläge in die
Tat umzusetzen.
Und noch etwas:
Lasse Dich hier im Forum nicht anmachen.
Hier hat jeder das Recht, seine Meinung frei zu äussern.
Wem das nicht passt, der soll die Finger von der Tastatur lassen.
MfG
der Polarwolf

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13. August 2007 um 13:04
In Antwort auf aatto_12243558

Hallo, susidog
herzlichen Dank für die umfassende Auskunft.
Wir werden versuchen, Deine Therapievorschläge in die
Tat umzusetzen.
Und noch etwas:
Lasse Dich hier im Forum nicht anmachen.
Hier hat jeder das Recht, seine Meinung frei zu äussern.
Wem das nicht passt, der soll die Finger von der Tastatur lassen.
MfG
der Polarwolf

Hallo polarwolf


liebst du auch wölfe? ich finde diese tiere in der ur-form einfach umwerfend und dazu noch so instinktsicher und natürlich.

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14. August 2007 um 15:03
In Antwort auf an0N_1272610399z

Hallo polarwolf


liebst du auch wölfe? ich finde diese tiere in der ur-form einfach umwerfend und dazu noch so instinktsicher und natürlich.

Wölfe
Hallo, susidog,
Nomen est Omen.
Seit ich 1982 fast 3 Jahre an einem Forschungspro-
jekt über die Polarwölfe im Norden Kanadas teilnehmen durfte, sind diese wunderschönen und hochintelligen-
ten Tiere meine absoluten Favoriten aus der Gattung der Caniden.
Sie sind viel intelligenter als irgendeine Hunderasse die ich kenne.
Sie sind die grösste und seltenste Wolfsart, deren Rüden locker ein Stockmaß von 80 cm und ein Gewicht von bis zu 85 kg erreichen ( der Alpharüde des von uns beobachteten Rudels, welches aus 11 Tieren be-
stand, hate ein Stockmaß von 83 cm und war in seinem
fast schneeweissen Fell schon eine beeindruckende, majestätische Erscheinung).
Da diese Tiere auf Grund ihres Lebensraumes und des inzwischen auch umfassenden Artenschutzes so gut wie nie bejagt wurden, (lediglich die Inuit haben ein festgelegtes Kontingent) haben sie nicht mehr, als die gewöhnliche Scheu des Wildtieres vor den Menschen.
So hatte ich Gelegenheit, nach einer knapp einjährigen Gewöhnungszeit, hautnah mit diesen faszinierenden Tieren zu leben und ich habe es sehr
bedauert, als meine Zeit mit ihnen zu Ende war.
Wenn Du mehr über Polarwölfe wissen möchtest, google
mal oder schau bei wikipedia nach.
Es gibt auch einige Wolfsparks in Deutschland, wo Du
Polarwölfe beobachten kannst.
Ich höre jetzt lieber auf, sonst gerate ich zu sehr ins Schwärmen und könnte noch stundenlang weiter-
schreiben
LG
der Polarwolf

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7. September 2007 um 17:58

Mein Pablo war auch betroffen...
...ähnliche Geschichte wie du hier erzählst. Pablo war aus Spanien und beim Zahnwechsel dann der Schock. Er ist mit dem Gebiss gut zurecht gekommen, allerdings ist bei ihm die Staupe wieder ausgebrochen als er 1,5 Jahre war. Eine Woche später war er dann leider an der nervösen Staupe gestorben. Hoffe eurem Hund bleibt das erspart!!!

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24. Juni 2008 um 17:53
In Antwort auf aatto_12243558

Wölfe
Hallo, susidog,
Nomen est Omen.
Seit ich 1982 fast 3 Jahre an einem Forschungspro-
jekt über die Polarwölfe im Norden Kanadas teilnehmen durfte, sind diese wunderschönen und hochintelligen-
ten Tiere meine absoluten Favoriten aus der Gattung der Caniden.
Sie sind viel intelligenter als irgendeine Hunderasse die ich kenne.
Sie sind die grösste und seltenste Wolfsart, deren Rüden locker ein Stockmaß von 80 cm und ein Gewicht von bis zu 85 kg erreichen ( der Alpharüde des von uns beobachteten Rudels, welches aus 11 Tieren be-
stand, hate ein Stockmaß von 83 cm und war in seinem
fast schneeweissen Fell schon eine beeindruckende, majestätische Erscheinung).
Da diese Tiere auf Grund ihres Lebensraumes und des inzwischen auch umfassenden Artenschutzes so gut wie nie bejagt wurden, (lediglich die Inuit haben ein festgelegtes Kontingent) haben sie nicht mehr, als die gewöhnliche Scheu des Wildtieres vor den Menschen.
So hatte ich Gelegenheit, nach einer knapp einjährigen Gewöhnungszeit, hautnah mit diesen faszinierenden Tieren zu leben und ich habe es sehr
bedauert, als meine Zeit mit ihnen zu Ende war.
Wenn Du mehr über Polarwölfe wissen möchtest, google
mal oder schau bei wikipedia nach.
Es gibt auch einige Wolfsparks in Deutschland, wo Du
Polarwölfe beobachten kannst.
Ich höre jetzt lieber auf, sonst gerate ich zu sehr ins Schwärmen und könnte noch stundenlang weiter-
schreiben
LG
der Polarwolf

Hi Polarwolf
Hallo evt kannst du mir ja einige wolfsparks nennen

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