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Warum sind barfer so aggressiv und radikal?

9. April 2013 um 21:16 Letzte Antwort: 21. April 2013 um 23:01

Hallo Ihr Lieben,

Ist Euch auch aufgefallen, dass Leute, die Ihre Tiere "biologisch artgerecht" füttern (BARF) in Foren, aber auch in Läden, oft ausfallend werden und einen mit allen Mitteln überzeugen wollen? Wenn das nicht gelingt, fallen so häufig böse Beschimpfungen, wie "Tierquäler". Mich würde interessieren, warum diese Leute immer so emotional reagieren, wenn es doch nicht ihre Angelegenheit ist, was die anderen machen. Mal abgesehen davon, dass manche Hunde kein Rohfutter vertragen. Damals haben die Hunde die Reste vom Mittag bekommen und haben immer lange gelebt, und bis vor einiger Zeit war es absolut unüblich, dass man Hunde gebarft hat. Nun tun BARFer so, als sei es das natürlichste der Welt und als sei der Rest der Menschheit verblödet. Diese Arroganz und Aggressivität macht mir das ganze wieder so zuwider, dass ich jegliche Lust darauf verliere. Ich selber füttere Mischkost aus hochwertigem TroFu und Dosen von Reico sowie Frischfleisch vom Hundefleischer. Wenn ein Hund eine Supermarkt-Dose bekommt denke ich jedoch nie etwas Böses - wie oft ich schon Zeuge wurde, wie BARFer einen Glaubenskrieg bei Edeka anzettelten - Peinlich. Würde mich über eure Vermutungen, warum so viel Unakzeptanz herrscht, interessieren.

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10. April 2013 um 1:48

Hardcore barfer ...
Hallo puniqa!
Ja,das ist manchmal echt extrem nervig mrgreen:
Ich finde jeder sollte selbst entscheiden was srin hund zu futtern bekommt.diese hardcore barfer vergessen schnell, dass das ganz schön zeitintensiv ist, erfahrung bedarf und auch teuer ist.man kann auch viel verkehrt machen, was def. der gesundheit des hundes schaden kann. Von daher ist es doch völlig ok, wenn leute das nicht wollen. Dann lieber ein gutes trofu oder dose und flocken.Manchmal frag ich mich auch, ob die hardcore barfer auch auf ihr eigene ernährung sovirl wert legen
Meine hündin wird auch gebarft, würd mich aber als entspannten barfer eindchätzen. sie bekommts (nach langem zweifeln und überlegen )weil sie u. a. leichte arthrose hat, trofu verweigerte und aufgepäppelt werden musste.sie mag es gern und es grht ihr gut damit- DAS ist für mich das Wichtigste!manchmal ist sie ein bisschen mäkelig, dann gibts ab und zu auch mal dose oder super gutes trofu ohne gluten.
Nicht ärgern lassen

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10. April 2013 um 14:04

Es ist...
... schon wirklich erstaunlich, dass genau diese Mitmenschen etwas propagieren, wovon sie selber keine Ahnung haben. Ich persönlich habe schon meinen Spass solche Spinner mit fachlichen und sachlichen Argumenten an die Wand zu stellen. Leider sind gerade jene, die ja nur das Beste für den Hund wollen, am weningsten zugänglich für Fakten. Hierzu gab es ja auch einige Diskursionen in diesem Forum.
Auf mich wirken diese "Hündler" wie Modells auf Dauerdiät. Unterzuckerte Pissnelken. Sorry, aber Zufiedenheit und Spass sieht anders aus!
Ich betreibe sehr intensiv Hundesport. Sowohl aus Musher, als auch im Diensthundebereich. Ich erwarte Leistung von meinen Hunden und fütter dementsprechend Leistungsfutter.
Ein gutes Trockenfutter kann sehr hochwertig sein, ist gut zu dosieren und stellt eine ideale Grundbasis für eine ausgewogene Ernährung dar. Ich für meinen Teil fütter zusätzlich (50%) Rohfleisch oder Rohfisch zu. So fütter ich nun schon seit 15Jahren. Leistungspräsentation, Verdauung, Muskelaufbau, Knochenstabilität, Zahnstatus, Laktatwerte ... alles Top.
Wenn man weis was man will, findet man es auch. Wer nichts weis, plappert jedem Depp nach.
Jeder sollte so füttern, wie ers für Richtig hält und sich erst auf retorischen Kriegpfad begeben, wenn auch etwas dahinter steht. Ansonsten habe ich wieder meinen Spass ....

In diesem Sinne - viel Spass
Reivo

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10. April 2013 um 17:11


Meine Hündin und ich sind sehr zufrieden mit der Art, wie sie gefüttert wird - ihr mangelt es an nichts und das weiss ich genau. Deswegen stoßen mir diese Versuche ein dchlechtes Gewissen zu machen bitter auf. Ein Beispiel aus meinem Freundeskreis: ein guter Freund hatte seinen Hund zuvor immer mit einer Mischung aus Supermarktdose und Trofu gefüttert. Als das Tier verstorben ist hat er sich einen neuen Hund angeschafft. Der Züchter überzeugte ihn von Anfang an vom Barfen. Auf einmal hat er viel Zeit und Energie in diesen Hund gesteckt, im Vergleich zu dem Tier zuvor: Strenges Barfen und Hundesport. Unsere Hündin ist mittlerweile 8 Jahre alt und frisst schon lange ihre Mischkost. War es ihm vorher egal was wir unserem Hund zu essen gaben hällt er uns neuerdigs am laufenden Band Predigten. Am Angang fand ichs OK, er war eben sehr überzeugt, aber mittlerweile nervt es nur noch. Unser Hund bekommt schon relativ teures Futter - Glutenfrei, hoher Fleischanteil, Ökomarke und 3 - 4 mal wöchentlich eine halbe Tagesration Rohfleisch vom Hundefleischer. Nur roh mag sie nach zwei Tagen nicht mehr und frisst so lange nicht bis es etwas anderes gibt, das gleiche mit Trofu. Die Abwechslung muss sein, immer auch mal eine Karotte oder Reis. Und die Freunde von ihm Barfen jetzt alle auch und haben sich über uns lustig gemacht. Ich steh dadrüber. Nun fällt mir das Verhalten nicht nur in meinem Umfeld sondern generell auf und ich frage mich wieso. Verstehen tu ich es nicht.

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11. April 2013 um 9:03
In Antwort auf puniqa


Meine Hündin und ich sind sehr zufrieden mit der Art, wie sie gefüttert wird - ihr mangelt es an nichts und das weiss ich genau. Deswegen stoßen mir diese Versuche ein dchlechtes Gewissen zu machen bitter auf. Ein Beispiel aus meinem Freundeskreis: ein guter Freund hatte seinen Hund zuvor immer mit einer Mischung aus Supermarktdose und Trofu gefüttert. Als das Tier verstorben ist hat er sich einen neuen Hund angeschafft. Der Züchter überzeugte ihn von Anfang an vom Barfen. Auf einmal hat er viel Zeit und Energie in diesen Hund gesteckt, im Vergleich zu dem Tier zuvor: Strenges Barfen und Hundesport. Unsere Hündin ist mittlerweile 8 Jahre alt und frisst schon lange ihre Mischkost. War es ihm vorher egal was wir unserem Hund zu essen gaben hällt er uns neuerdigs am laufenden Band Predigten. Am Angang fand ichs OK, er war eben sehr überzeugt, aber mittlerweile nervt es nur noch. Unser Hund bekommt schon relativ teures Futter - Glutenfrei, hoher Fleischanteil, Ökomarke und 3 - 4 mal wöchentlich eine halbe Tagesration Rohfleisch vom Hundefleischer. Nur roh mag sie nach zwei Tagen nicht mehr und frisst so lange nicht bis es etwas anderes gibt, das gleiche mit Trofu. Die Abwechslung muss sein, immer auch mal eine Karotte oder Reis. Und die Freunde von ihm Barfen jetzt alle auch und haben sich über uns lustig gemacht. Ich steh dadrüber. Nun fällt mir das Verhalten nicht nur in meinem Umfeld sondern generell auf und ich frage mich wieso. Verstehen tu ich es nicht.

Guckst mal da:!
http://forum.gofeminin.de/forum/f130/__f218_p3_f130-Suche-gutes-Hundefutter.html

Da findest du suuuuuper Beispiele BARFlerischens Gedankenmurkses.
Wie gesagt finde ich BARF nicht schlecht. Nur für mich passt es nicht. Die Verteufelung von guten Futteralternativen lehne ich aber total ab.
Was wirklich zum Heulen ist, dass die grössten Verfechter, die wenigste Ahnung haben. Da fehlt es schon an der Basis. Mit einfacher Chemie oder Biologie braucht man dann auch nicht mehr zu kommen - ist schlichweg zu hoch.

Mein Tip: Frage solche Nerver einfach nur: WARUM? Spätestens nach 3 WARUM in Folge kommen sie ins straucheln! Effekt: Gehirn ein - Mund aus!

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12. April 2013 um 2:56


Ich bin kein "hardcore" Barfer, ich füttere meine Hunde derzeit nicht mal roh. Aber Fertigfutter (bis auf sehr ausgewählte Dosen mit reinem (!) Fleisch, die es als große Ausnahme hin und wieder gibt, um die Fleischportion der Mahlzeit zu bilden) kommt mir nicht in meine Hunde!
Und auch ich selbst esse wann immer möglich nur selbst zubereitetes Essen, dazu gehört z.B. auch das Backen meines eigenen Brotes.

Warum?

Och... falsch deklarierte Fertignahrung für Menschen, Hundefleisch im Hundefutter UND in menschlicher Nahrung,....

Wem das nicht reicht, und wer immer noch glaubt, dass der größte Teil der "Futterhersteller" (sei es nun für Menschen oder Tiere) wirklich unserer Gesundheit etwas Gutes tun will, und nicht nur unser Bestes möchte (nämlich unser Geld), der sollte vielleicht den Kopf etwas weniger tief in den Sand stecken - und ggf. einmal mehr die Zeitung aufschlagen.

Lustig finde ich aber, dass hier nun nicht mehr davon geschrieben wird, dass man "getreidefreies" Hundefutter füttert - nein, heutzutage muss es "glutenfrei" sein - und am besten noch exotische Zusätze wie Yuccaextrakt und Co enthalten - sonst ist es ja nicht als "hochwertig" einzustufen.


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12. April 2013 um 16:56
In Antwort auf angsthund


Ich bin kein "hardcore" Barfer, ich füttere meine Hunde derzeit nicht mal roh. Aber Fertigfutter (bis auf sehr ausgewählte Dosen mit reinem (!) Fleisch, die es als große Ausnahme hin und wieder gibt, um die Fleischportion der Mahlzeit zu bilden) kommt mir nicht in meine Hunde!
Und auch ich selbst esse wann immer möglich nur selbst zubereitetes Essen, dazu gehört z.B. auch das Backen meines eigenen Brotes.

Warum?

Och... falsch deklarierte Fertignahrung für Menschen, Hundefleisch im Hundefutter UND in menschlicher Nahrung,....

Wem das nicht reicht, und wer immer noch glaubt, dass der größte Teil der "Futterhersteller" (sei es nun für Menschen oder Tiere) wirklich unserer Gesundheit etwas Gutes tun will, und nicht nur unser Bestes möchte (nämlich unser Geld), der sollte vielleicht den Kopf etwas weniger tief in den Sand stecken - und ggf. einmal mehr die Zeitung aufschlagen.

Lustig finde ich aber, dass hier nun nicht mehr davon geschrieben wird, dass man "getreidefreies" Hundefutter füttert - nein, heutzutage muss es "glutenfrei" sein - und am besten noch exotische Zusätze wie Yuccaextrakt und Co enthalten - sonst ist es ja nicht als "hochwertig" einzustufen.



Hmm.. Glutenfrei MUSS es nicht generell sein, aber für meinen Hund schon, aus Allergie-Gründen. Lesen, bitte. Ich mache mir eben Gedanken um das wohl meines Hundes aber ich dränge mein Modell keinem auf und verurteile niemanden. Das ist der große Unterschied zwischen Hundehaltern die sich kümmern und denen, die das Barfrn als Dogma betrachten und alle anderen Lebensweisen kaputt reden.

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12. April 2013 um 22:38

Hmmm so hab ich es noch nie erlebt...
Ich barfe unsere hündin auch, weil sie es einfach sehr gut verträgt im vergleich zu trockenfutter.
Ich habs bisher nur umgekehrt erlebt. Unwissende die meinen das hunde davon agressiv werden und würmer kriegen
Ich will niemanden von der art zu füttern überzeugen aber aufklären tu ich schon.

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13. April 2013 um 14:08
In Antwort auf zuckerwaffel87

Hmmm so hab ich es noch nie erlebt...
Ich barfe unsere hündin auch, weil sie es einfach sehr gut verträgt im vergleich zu trockenfutter.
Ich habs bisher nur umgekehrt erlebt. Unwissende die meinen das hunde davon agressiv werden und würmer kriegen
Ich will niemanden von der art zu füttern überzeugen aber aufklären tu ich schon.


Ja, aufklären brigt nur nix, wenn es auch Hunde gibt, die Barfen nicht vertragen. Meine Mutter hat mit ihrer Freundin zusammen das Barfen unter Anleitung einer Fachfrau ausprobiert. Nach 3 Monaten ist sie wieder zu Trockenfutter gewechselt - ihr hund verträgt kein Rohfleisch - es kam IMMER nach ein paar Minuten wieder raus. Am Anfang hiess es noch "das ist normal, noch ungewohnt" dann hiess es "der Hund schlt sicher - langsam bröckchen zufüttern". Als der Hund immer schwächer wurde und es für meine Mom kein Spaß mehr war ist sie zum TroFu zurückgekehrt, ist aber zu Reico gewechselt. Der Hund der Freundin hat es sehr gut aufgenommen. Nicht für jeden also ist das BARF-Modell die große Erleuchtung. Aber bis das die Barfer mal akzeptiert und angenommen haben wird wohl noch viel Zeit vergehen müssen. Ausserdem: "Aufklären" zeigt wieder diese absurde Weise, wie Barfer denken: "Meine Art ist die Richtige, die anderen machen es falsch - weil sie es nicht besser wissen, muss ich sie eines Besseren belehren". Nur wenn einem jemand so kommt blocke ich alleine schon aus Prinzip. Wenn jemand hingegen mir gegenüber offen ud tolerant daher kommt bin ich gerne bereit mir auch "Ratschläge" anzuhören.

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19. April 2013 um 1:04


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21. April 2013 um 23:01

Füttern ist Zeitgeistgabhängig,
Hallo puniqa,
ich finde deinen Beitrag absolut gut und in manchen Dingen richtig. Eine Freundin von mir hätte einen Hund vom Tierschutz beinahe nicht bekommen, weil sie ihn mit sehr hochwertigem Fertigfutter füttern wollte und nicht barfen.
Ich habe übrigens meinen ersten Hund gebarft, obwohl das damals nicht üblich war, und auch noch nicht so hies. Mir passierte das gleiche wie dir, mir wurde auch immer prophezeit, dass ich das Tier falsch ernähre, jetzt, zehn Jahre später ist es genau anders rum. Verrückte Welt!!! eins habe ich gelernt: mein Hund bekommt alles, Trockenfutter, Frischfleich und auch Tischabfälle, je nach Gusto und Würzstärke. Und er ist glücklich und gesund

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