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Vorwurf

26. Juli 2007 um 23:03 Letzte Antwort: 25. Januar 2008 um 17:23

Ich habe gestern mein Meerschweinchen Flecki verloren. Es war krank und es gab keine Hoffnung mehr. Die Tierärztin meinte, dass das einzig vernünftige wäre das Tier einzuschläfern. Ich habe ihr zugestimmt, weil sich meine kleine Freundin sonst nur gequält hätte. Meine Mutter ist dann mit mir rausgegangen, weil sie meinte, ich solle nicht dabei sein, wenn sie die tödliche Spritze bekommt. Jetzt mache ich mir Vorwürfe, weil ich sie in diesem schwierigen Moment allein gelassen habe.

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29. Juli 2007 um 21:48

Vorwurf
hallo tinchen, ich kann mit Dir fühlen, ich habe immer meeries gehabt und schon traurige Erlebnisse gehabt,meist bin ich dabei geblieben,aber es ist nicht einfach,es ist nur so, das Tier spürt wenn man Angst hat,
mein Tierarzt hat es mirauch bestätigt, und eigene Erfahrung bei meinem Hund hatte ich auch. Zumal er nur
zum Krallen schneiden geht, bin ich dabei und nervös
ist auch er unruhig, gehe ich raus klappt es besser,sagt der Doc. Also mach Dir kein schlechtes Gewissen,Du hast dem Tier geholfen das es nicht mehr leiden muß. Ich kenne einige die mit Ihren Tieren gar nicht zum Arzt gehen. Eine Schande. alles Liebe für Dich. Karin

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30. Juli 2007 um 10:22

Vorwurf
Hallo Tinchen,
genau in diesem Forum, in dem du geschrieben
hast sind einige Beiträge dabei, wo es auch um den Tod von Tieren geht. "Der Letzte Gang",
"Regenbogenbrücke" usw. sind sehr schön. Du hast glaube ich richtig entschieden, dein Tier
muß sich nicht mehr quälen. Mein geliebtes Meerschwein habe ich auch meiner Mutter
überlassen, weil ich es einfach nicht konnte. Ich habe nur geweint. Meine Mutter war dabei. Ich war alleine im Auto und deine Mutter hat sich für dich entschieden. Wenn du mal älter bist, dann entscheidest du vielleicht auch anders. Heute würde ich bei einem Tier dabei bleiben, aber ich habe mich mit dem Thema Tod viel auseinander gesetzt. Verzeih dir selber,
das ist das Allerwichtigste.
Gruß Melike

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17. August 2007 um 22:51

Hi
Ich habe schon etliche Tiere einschläfern müssen ( hatte nie viel Glück bei der Gesundheit meiner Schützlinge - v.a. Tumore und Organschädigungen ). Jedenfalls war ich bei jedem Tier dabei, als es die Spritze bekommen hat. Ich wollte es in diesem Moment nicht alleine lassen - es sollte sich in seinen letzten Minuten geborgen fühlen. Aber ich glaube das muss jeder für sich entscheiden. Aber ich kann so auch gut Abschied nehmen und meinem Tier den letzten Dienst leisten - etwas der Liebe, die es mir gegeben hat zurück geben.
letztens hatten wir in der Klinik 3 Katzen innert einer halben Stunde einschläfern müssen und von den Besitzern war niemand da gewesen (es war in der Nacht). Sie haben am Telefon gesagt, man sollte doch bitte die Katze kraulen, damit sie noch etwas Liebe erfährt. Ich denke für die Besitzer und die Tiere war es schwierig so abschied zu nehmen.

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27. Oktober 2007 um 11:20

Das ist hart
und es ist auch nicht leicht, damit fertig zu werden!Mir ist das selbe schon mal passiert, nur das es da um mein Pflegepferd ging. Mein kleiner hatte rückenprobleme und konnte nicht mehr geritten werden. Da habe ich dann mehr Zeit mit meinem Freund verbracht als im Stall. Als ich dann das erste mal wieder zu den Pferden gegangen bin, musste ich ein anderes in der reitstunde reiten und hab mich auch hinterher nicht mehr großartig von meinem Pflegepferd verabschiedet, weil ich meinen Bus mitkriegen wollte.Als ich dann 2 Tage später da war, war Rocky schon tod, weil ihn niemand aus der Box geholt hat und er eine schlimme kolik wegen bewegungsmangel bekommen hat. Und das nur weil ich mich nicht mehr so um ihn gekümmert habe. Hätte ich das, wär ich bei der schlimmen stunde dabei gewesen oder hätte es sogar verhindern können!Vielleicht hilft es dir ja, eine Traueranzeige zu schalten.guck doch mal bei google...da findest du sicher was.
Lieb Grüße

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25. Januar 2008 um 17:23

Regenbogenbrücke
Hallo Tinchen,
Ich verstehe dich sehr gut..
bitte denk nicht das ich verrückt bin aber mir hilft es da ich auch ein Tier verloren habe.
Ich glaube daran das es ein leben nach dem Tod gibt und das ich mein geliebtes Tier nach meinen Tod wieder sehe.Davon gibt es ein Gedicht.
Das ist es:

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem schönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen, zu trinken und es ist warm - es ist schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind hier wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eins, was sie vermissen:
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines innehält und aufsieht:
die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!!!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt förmlich über die grüne Wiese. Die Pfoten tragen es schneller und immer schneller. Es hat Dich gesehen!!!
Und wenn Du und Dein spezieller Freund einander treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird wieder und wieder geküsst , und Du schaust in die Augen Deines geliebten Tieres, das solange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, um nie wieder getrennt zu sein.


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