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Von Englisch auf Western?

20. Juni 2007 um 15:49 Letzte Antwort: 30. Juli 2007 um 14:11

Hi!

Ich bin 6 Jahre englisch geritten (1x pro Woche, kein eigenes Pferd). Ich hab mich dabei immer sehr wohl gefühlt und es war hart für mich als ich vor 3 Jahren aufhören musste (arbeitslos und Stall hat dicht gemacht).

Aber irgendwie fehlt mir das Reiten schon sehr, deswegen hab ich überlegt bei nem Stall hier in der Gegend mit Western anzufangen. Mir ist der Erfolgs- und Turnierdruck in den Englischen Ställen hier sowas von zuwieder.

Jetzt meine Frage: Hat jemand auch schon mal gewechselt? War das eine große Umstellung? Oder wird es für mich nicht so schwer sein weil ich eh lange nicht geritten bin? Brauche ich eine Grundausrüstung wie im Englischen (Helm, Reithose, Stiefel usw.)?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

LG

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29. Juni 2007 um 20:32

Ganz einfach!
Hallo blondesgift131,

ich habe nach 25 Jahren Reitpause vor 4 Jahren wieder angefangen zu reiten. Damals gab es das Westernreiten hier eigentlich noch nicht und ich hatte den üblichen Englischunterricht.

Die Umstellung fand ich sehr einfach und sehr angenehm. Alles was Du brauchst ist eine gute Jeans (am besten Wrangler, denn die haben die Doppelnähte außen => reibt nicht. Dazu ein paar feste Stiefel oder Schnürschuhe, sollte halt einen kleinen Absatz haben, damit Du nicht durch die Bügel rutschen kannst.

Ansonsten wirst du feststellen dass die Unterschiede gar nicht so gravierend sind, wie viele meinen. Das Pferd bewegt sich doch immer gleich, auch im Westernreiten gibst du Gewichtshilfen und ein guter Westernsattel setzt Dich "wie von selbst" richtig hin. Du wirst feststellen, dass das Westernreiten entspannter ist als Englischreiten (so habe ich das zumindest empfunden).

Ob Du für den Unterricht einen Helm brauchst weiß ich nicht - aber ich wünsche Dir viel Spaß und sicheres Reiten bei Deinem Neuanfang!

Liebe Grüße

Fleckvieh

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25. Juli 2007 um 7:44

Kein problem
die umstellung ist kein problem.
es ist egal ob du western oder englisch reitest, der erfolgs- und turnierdruck ist in beiden gleich.

hängt doch von dir ab was du willst. ob du glänzen willst, damit dich alle bewundern oder eins sein möchtest und einfach nur ein tolles gefühl beim reiten haben möchtest.

lg rattenengel

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30. Juli 2007 um 14:11
In Antwort auf fern_12149763

Ganz einfach!
Hallo blondesgift131,

ich habe nach 25 Jahren Reitpause vor 4 Jahren wieder angefangen zu reiten. Damals gab es das Westernreiten hier eigentlich noch nicht und ich hatte den üblichen Englischunterricht.

Die Umstellung fand ich sehr einfach und sehr angenehm. Alles was Du brauchst ist eine gute Jeans (am besten Wrangler, denn die haben die Doppelnähte außen => reibt nicht. Dazu ein paar feste Stiefel oder Schnürschuhe, sollte halt einen kleinen Absatz haben, damit Du nicht durch die Bügel rutschen kannst.

Ansonsten wirst du feststellen dass die Unterschiede gar nicht so gravierend sind, wie viele meinen. Das Pferd bewegt sich doch immer gleich, auch im Westernreiten gibst du Gewichtshilfen und ein guter Westernsattel setzt Dich "wie von selbst" richtig hin. Du wirst feststellen, dass das Westernreiten entspannter ist als Englischreiten (so habe ich das zumindest empfunden).

Ob Du für den Unterricht einen Helm brauchst weiß ich nicht - aber ich wünsche Dir viel Spaß und sicheres Reiten bei Deinem Neuanfang!

Liebe Grüße

Fleckvieh

Hallo
Ist zwar schon länger her der Beitrag, aber ich geb mein Senf auch mal noch dazu.
Ich hatte auch über 6 Jahre Englischunterricht, stürzte dann vom Pferd und brach mir meinen Lendenwirbel.
Ich wollte irgendwann wieder reiten, nach ca. 1 1/2Jahren hielt ich es nicht mehr aus und wollte wieder anfangen. Aber ich hab mir gesagt ,wenn du wieder anfängst, dann western.
Ich hatte 3 Westernstunden und dann hab ich mich in einen Araber - westerngeritten verliebt, und kaufte ihn, hatte dann auf ihm noch etliche Unterrichtsstunden. Ich hab viel von ihm gelernt, er ist sehr sensibel, und konnte mir dadurch sehr viel zeigen ob es so richtig ist was ich von ihm will oder nicht. Ich fand die Umstellung nicht unbedingt schlimm - im Gegenteil - eher angenehm. Ich hab jetzt zwei Pferde, eine noch englisch gerittene ältere Dame - ab und zu reite ich sie, und da denke ich mir dann immer wieder - was fandest du an dem englischen Reiten..
Jedem wie es gefällt, aber ich bereue keine Minute diesen Schritt getan zu haben..
Und wie schon die Vorschreiberin schrieb - so gravierend ist das ganze an Hilfestellung nicht im Unterschied.. Ich denke man braucht mehr Gefühl, es wird viel mehr mit Gewichtshilfen gearbeitet.

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