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Vestibulärsyndrom

14. Januar 2016 um 23:17 Letzte Antwort: 15. Januar 2016 um 19:18

Hallo. Ich mach mir Sorgen um meine 10 jährige Mischlingshündin. Ich muss leider etwas ausholen.
Also vor ca. 1 1/2 Jahren zu Ostern begann Lilly beim gehen zu torkeln wie ein Betrunkener und den Kopf leicht schief zu halten. Leider war es genau an den Osterfeiertagen und da es eigentlich auch jeden Tag besser wurde warte Ich bis nach den Feiertagen und ging zum Tierarzt. Sie konnte nichts genaueres Feststellen. Ein zwei Tage später ging es plötzlich so schlecht dass ich von der Arbeit nach Hause und in die Tierklink gefahren bin. Dort wurde Sie gründlich untersucht. CT, Kopfwasser, Blut, Wirbelsäule bis zur Schulter. Alles OB. Soweit so gut. Ich bekam Cortison und Ihr ging es von Tag zu Tag besser. So und jetzt ist es so dass Sie letzte Woche anfing mit dem rechten Hinterbein zu humpeln. Dachte mir nur dass Sie sich beim Spiel mit den Anderen etwas verstaucht hat. Allerdings kamen dann die nächsten zwei Tage noch weitere Symptome dazu. Das linke Auge wirkte irgendwie kleiner, die Augen wanderten ständig nach rechts und links, der Kopf neigt sich deutlich nach links und Sie hatte auch wieder Gleichgewichtsstörungen. Am So. wurde Sie sehr ruhig und lag den ganzen Tag auf der gleichen stelle. Um sicher zu gehen dass Sie genug Flüssigkeit bekommt spritzte Ich Ihr Wasser in Maul. Ich habe Fieber gemessen das war Gott sei dank nicht vorhanden. Am späten So. Abend ging es ihr dann wieder besser. Mo. begann Sie wieder zu fressen und zu trinken und wirkte wieder munter. Also ich würde sagen, sie verhält sich wieder normal. Das wandern der Augen nach rechts und links ist mittlerweile auch weg. Leider hat Sie immer noch Gleichgewichtsstörungen, der Kopf neigt sich nach und teilweise hab ich das Gefühl Sie hört nicht gut bzw. seitenverkehrt also ich ruf von rechts und Sie schaut nach links.
Ich weis das jetzt viele sagen werden ich soll zum Tierarzt.
Meine Begründung: Sie hatte das ganze schon mal wurde untersucht, was wirklich nicht billig war und es kam nichts dabei raus. Nach dem das letzte mal der Tierarzt keine Erklärung für mich hatte hab ich begonnen im Internet zu forschen und bin dabei auf das Vestibulärsyndrom gestoßen. Schon damals musste ich feststellen dass die beschriebenen Symptome genau passten. Nun hab ich mich erneut damit beschäftig und wieder passt einfach alles. Eine richtige Behandlung gibt es anscheinen nicht. Den Berichten zufolge dauert es wohl ca. 2 Wochen bis es sich wieder gibt. Ich mach mir halt sorgen weil es das letzte mal nicht so lange dauerte bis es sich besserte.
Also ich denke ich gehe jetzt doch zum Tierarzt aber vielleicht hat ja jemand Erfahrungen mit so was und kann mir einen Rat geben. lg. und Danke

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15. Januar 2016 um 13:19

Vestibularsyndrom
Nach deiner Beschreibung könnte es sich wirklich um das Vestibularsyndrom halten....aber es wird bei der Untersuchung unterschieden ob es ein zentrales oder ein peripheres ist. Dazu gehört beim Vet eine orthopädische und neurologische Untersuchung. Aufgrund dessen wird das ganze unterschieden und danach richtet sich die Therapie. Der horizontale Nystagmus tritt zb. auch bei einer Mittelohrentzündung auf, dazu muss der TA das Trommelfell untersuchen, ob hier Anzeichen sein, das Bakterien ins Innenohr gelangt sind durch ein perforiertes Trommelfell....und muss dann die entsprechende Therapie einsetzen.

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15. Januar 2016 um 19:18

Es ist nicht gut
Sich auf eine gegoogelte tese zu versteifen. Du solltest dir bei einem anderen Arzt ne zweite Meinung holen und dieses Thema ansprechen. Das diese Vermutung besteht. Lass noch noch mal die selben teste mit deinem Hund machen. Wen die sowieso alle negativ waren bringt das ja nix. Ist nur stress für deinen Hund. Weil die meisten Ärzte wollen Tests immer drezigtausend mal wiederholen. Das bringt einem aber wenig weiter.

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