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Vertrauensprobleme

1. Januar 2009 um 17:16 Letzte Antwort: 17. Juni 2009 um 17:30

Servus!

Ich habe mir eine Mitreitergelegenheit gefunden, über die ich wirklich unglaublich froh bin. Der Kerl ist einfach super und lieb. Da ich den Traberwallach aber erst seit drei Monaten reite, ist unsere Beziehung noch nicht sooo gefestigt.

Außerdem habe ich ihn einmal (natürlich unabsichtlich) in den Elektrozaun laufen lassen. Ich wollte ihn von der Koppel holen und als er draußen stand, wollte ich den Elektrozaun natürlich wieder schließen, dabei ist er einige Schritte rückwärts gegangen und hat ihn berührt, weshalb er verständlicherweise furchtbar erschrocken und in den Stall gelaufen ist, wo ihn dann die Stallbesitzerin abgefangen hat. Das tat mir natürlich unheimlich leid. Ich hab zuerst gar nicht mitgekriegt, wieso er so erschrocken ist (ich stand ja mit dem Rücken zu ihm).

Teilweise läuft er seither auf der Koppel vor mir mit angelegten Ohren weg, einmal "drohte" er mir ein Aushauen an, teilweise schnappt er nach mir... aber dann hat er wieder Phasen, wo er sooo herzig und lieb ist.

Meine Frage ist, wie ich ihn wieder dazu bringe mir zu vertrauen. Ich bemühe mich beim Putzen immer sehr, er leckt immer ganz wild meine Hände ab, er bekommt beim Von-der-Koppel-Holen auch immer Leckerli, ich putze ihn bis zu einer Stunde um den Kontakt mit ihm zu haben. Kann ich da noch etwas tun oder muss ich da einfach die Zeit für mich arbeiten lassen?

Außerdem bleibt er beim Galoppieren nicht mehr stehen. Ich reite nur draußen mit ihm, er kennt die Galoppstrecken und er ist nicht zu halten. Ich ziehe abwechselnd links rechts an den Zügeln, ich halte die Zügel kurz, wenns ganz schlimm wird und er gar nicht mehr folgt, versuche ich ihn "einzudrehen", sodass er den Kopf nach links oder rechts drehen muss... All das bringt aber gar nichts. Was kann ich da tun?

Freue mich auf eure Antworten!

Alles Liebe!

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2. Januar 2009 um 2:51

HI!
Mein erstes Pflegepferd war ein Beißer und "Ausschläger" *g*, mein drittes Pflegepferd ein Durchgänger, also kann ich dir vielleicht helfen, denn bei beiden habe ich es in den Griff bekommen.
Also bei dem ersten Pferd dachte ich mir am Anfang auch, ich kann machen was ich will, er vertraut mir einfach nicht. Und ich hätte sein Vertrauen auch nicht mit Putzen und Knuddeln gewinnen können, denn Streicheln ließ er sich zwar, aber ich hatte kaum das Gefühl, dass er dies genoss. Beim Putzen ging er hin und her und versuchte dabei nach einem zu schnappen. Ganz schlimm wars beim Satteln, da hob er die Hufe, drehte sich schnell um und versuche zu beißen und auszuschlagen. Manchmal war ich wirklich dem Verzweifeln nahe, denn ich fand ihn so wunderschön (war übrigens auch ein Traber ;o)) und ich wollte mich unbedingt mit ihm anfreunden.
Ich kümmerte mich vielleicht 4-5 Monaten um ihn, ohne dass ich viel erreichen konnte. Aber dann kamen meine Sommerferien (ich war damals erst 12) und das war dann seine Zeit, denn ich hatte jeden Tag Zeit, zu ihm zu fahren. Und siehe da - nach 2-3 Wochen war er das brävste Pferd der Welt: ich musste ihn zum Putzen nicht mehr anbinden, er hörte auf zu drohen, geschweige denn zu schnappen und das nicht nur bei mir, sondern auch bei Allen anderen. Er war absolut ausgeglichen! Und das "nur" weil er jeden Tag geritten und "betüttelt" wurde.
Nach den Sommerferien ging es auch noch ganz gut, aber leider wurde er kurz danach verkauft.
Also kann ich dir dazu nur eines raten: lasst euch beiden zeit! um Vertrauen aufzubauen, reichen 3 Monaten bei manchen Pferden eben nicht. Versuche, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen. Und was meiner Meinung nach auch sehr gut hilft, Vertrauen aufzubauen, ist viel spazieren gehen. Am besten mit einer Pause, in der du ihn grasen lässt. Wenn er auf der Weide ist, dann stell dich ab und zu einfach mal an den Zaun und schau ihm zu, ohne irgend etwas von ihm zu verlangen, nur damit er weiß, dass du da bist und du dich für ihn interessierst.
Dass du ihn viel putzt und "bestichst" ist auch auf jeden Fall der richtige Weg, aber pass auf, dass du ihm nicht immer nur in bestimmten Situationen Leckerli zu geben, denn solltest du in einer dieser Situationen mal keines dabei haben, kann es auch sein, dass er aus lauter Frust und Enttäuschung zuschnappt.

So, nun zum Durchgehen. Mein 3. Pflegepferd war ein Araber, der zwar schon 18 Jahre alt war, aber trotzdem auf seinen Galoppstrecken noch abgehen konnte wie Schmitt's Katze...
Und ich habe damals genau das gleich versucht wie du, durchparieren, Kopf rumdrehen, aber das hat ihn null interessiert.
Und irgendwann hab ichs aufgegeben und ihn einfach laufen lassen. Klingt vielleicht so, als hätte er sich damit durchsetzen können -ok hat er ja auch, aber trotzdem gab er es dann irgendwann auf, durchzugehen. Und auch dabei war alles eine Sache des Vertrauens. Am Anfang konnten wir uns beide net so arg leiden, aber er hat mir nach einigen Monaten nicht nur durch freudiges Begrüßungswiehern, sondern auch durch sehr braves Benehmen unterm Sattel zu verstehen geben, dass er mir vertraut. Feuerprobe für ihn war an einem regnerischen Tag(er haste Regen, wackelte dann immer mit dem Kopf), als er mal wieder meinte, "rumspinnen" zu müssen und die Haif-Stute vor ihm (die ihn nicht mochte), dann auch noch meinte, plötzlich stehen bleiben zu müssen, so dass er voll auf sie zulief und sie natürlich prompt die Hufe hob...er erschrak sich, machte zwei Galoppsprünge und das wars...ein Kindermädchen *g*

Hm lange Rede, kurzer Sinn...Zeit ist auf jeden Fall das Wichtigste, enttäusche ihn nicht und du wirst sehen, er wird bald alles dafür geben, um dich nie zu enttäuschen ;o)

Ich wünsche dir viel Erfolg und Geduld, kannst ja mal wieder posten, wie es läuft, lg ;o)

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2. Januar 2009 um 3:03
In Antwort auf freundin85

HI!
Mein erstes Pflegepferd war ein Beißer und "Ausschläger" *g*, mein drittes Pflegepferd ein Durchgänger, also kann ich dir vielleicht helfen, denn bei beiden habe ich es in den Griff bekommen.
Also bei dem ersten Pferd dachte ich mir am Anfang auch, ich kann machen was ich will, er vertraut mir einfach nicht. Und ich hätte sein Vertrauen auch nicht mit Putzen und Knuddeln gewinnen können, denn Streicheln ließ er sich zwar, aber ich hatte kaum das Gefühl, dass er dies genoss. Beim Putzen ging er hin und her und versuchte dabei nach einem zu schnappen. Ganz schlimm wars beim Satteln, da hob er die Hufe, drehte sich schnell um und versuche zu beißen und auszuschlagen. Manchmal war ich wirklich dem Verzweifeln nahe, denn ich fand ihn so wunderschön (war übrigens auch ein Traber ;o)) und ich wollte mich unbedingt mit ihm anfreunden.
Ich kümmerte mich vielleicht 4-5 Monaten um ihn, ohne dass ich viel erreichen konnte. Aber dann kamen meine Sommerferien (ich war damals erst 12) und das war dann seine Zeit, denn ich hatte jeden Tag Zeit, zu ihm zu fahren. Und siehe da - nach 2-3 Wochen war er das brävste Pferd der Welt: ich musste ihn zum Putzen nicht mehr anbinden, er hörte auf zu drohen, geschweige denn zu schnappen und das nicht nur bei mir, sondern auch bei Allen anderen. Er war absolut ausgeglichen! Und das "nur" weil er jeden Tag geritten und "betüttelt" wurde.
Nach den Sommerferien ging es auch noch ganz gut, aber leider wurde er kurz danach verkauft.
Also kann ich dir dazu nur eines raten: lasst euch beiden zeit! um Vertrauen aufzubauen, reichen 3 Monaten bei manchen Pferden eben nicht. Versuche, so viel Zeit wie möglich mit ihm zu verbringen. Und was meiner Meinung nach auch sehr gut hilft, Vertrauen aufzubauen, ist viel spazieren gehen. Am besten mit einer Pause, in der du ihn grasen lässt. Wenn er auf der Weide ist, dann stell dich ab und zu einfach mal an den Zaun und schau ihm zu, ohne irgend etwas von ihm zu verlangen, nur damit er weiß, dass du da bist und du dich für ihn interessierst.
Dass du ihn viel putzt und "bestichst" ist auch auf jeden Fall der richtige Weg, aber pass auf, dass du ihm nicht immer nur in bestimmten Situationen Leckerli zu geben, denn solltest du in einer dieser Situationen mal keines dabei haben, kann es auch sein, dass er aus lauter Frust und Enttäuschung zuschnappt.

So, nun zum Durchgehen. Mein 3. Pflegepferd war ein Araber, der zwar schon 18 Jahre alt war, aber trotzdem auf seinen Galoppstrecken noch abgehen konnte wie Schmitt's Katze...
Und ich habe damals genau das gleich versucht wie du, durchparieren, Kopf rumdrehen, aber das hat ihn null interessiert.
Und irgendwann hab ichs aufgegeben und ihn einfach laufen lassen. Klingt vielleicht so, als hätte er sich damit durchsetzen können -ok hat er ja auch, aber trotzdem gab er es dann irgendwann auf, durchzugehen. Und auch dabei war alles eine Sache des Vertrauens. Am Anfang konnten wir uns beide net so arg leiden, aber er hat mir nach einigen Monaten nicht nur durch freudiges Begrüßungswiehern, sondern auch durch sehr braves Benehmen unterm Sattel zu verstehen geben, dass er mir vertraut. Feuerprobe für ihn war an einem regnerischen Tag(er haste Regen, wackelte dann immer mit dem Kopf), als er mal wieder meinte, "rumspinnen" zu müssen und die Haif-Stute vor ihm (die ihn nicht mochte), dann auch noch meinte, plötzlich stehen bleiben zu müssen, so dass er voll auf sie zulief und sie natürlich prompt die Hufe hob...er erschrak sich, machte zwei Galoppsprünge und das wars...ein Kindermädchen *g*

Hm lange Rede, kurzer Sinn...Zeit ist auf jeden Fall das Wichtigste, enttäusche ihn nicht und du wirst sehen, er wird bald alles dafür geben, um dich nie zu enttäuschen ;o)

Ich wünsche dir viel Erfolg und Geduld, kannst ja mal wieder posten, wie es läuft, lg ;o)

Durchgehen
Schau mal, die Seite hab ich grad durch googlen gefunden, hört sich auch ganz interessant an, kannst ja mal alles durchprobieren *g*
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20061107080420AAIRfK H

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2. Januar 2009 um 17:02
In Antwort auf freundin85

Durchgehen
Schau mal, die Seite hab ich grad durch googlen gefunden, hört sich auch ganz interessant an, kannst ja mal alles durchprobieren *g*
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20061107080420AAIRfK H


Hallo, viel Zeit würde ich mit ihm verbringen, so wie dus eh schon machst, viel putzen, Sachen machen die ihm gefallen (meiner liebt es mit der Wurzelbürste gestreichelt zu werden!)....dann spaziergänge, Bodenarbeit und viel mit Leckerle und Belohnung arbeiten...dann wird das sicher wieder...viel Glück!
LG Steffi

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2. Januar 2009 um 23:23
In Antwort auf macie_12248308


Hallo, viel Zeit würde ich mit ihm verbringen, so wie dus eh schon machst, viel putzen, Sachen machen die ihm gefallen (meiner liebt es mit der Wurzelbürste gestreichelt zu werden!)....dann spaziergänge, Bodenarbeit und viel mit Leckerle und Belohnung arbeiten...dann wird das sicher wieder...viel Glück!
LG Steffi

...
danke für eure Antworten!

Na gut, dann werde ich das wohl beibehalten. Was macht ihr eigentlich, wenn sie auf der Koppel nicht weitergehen? Also wenn man sie holt und sie bleiben einfach stehen? Ich drehe immer das Ende des Seils und

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3. Januar 2009 um 3:49
In Antwort auf milla_12069111

...
danke für eure Antworten!

Na gut, dann werde ich das wohl beibehalten. Was macht ihr eigentlich, wenn sie auf der Koppel nicht weitergehen? Also wenn man sie holt und sie bleiben einfach stehen? Ich drehe immer das Ende des Seils und

Und?
du hast den satz nicht beendet *g*
Bei Pferden die beim Führen net vorwärts gehen wollten, den hab ich immer einen kleinen Klaps auf den Allerwertesten gegeben. Wichtig ist auch Pferd nicht ansehen, sondern in die Richtung schauen, in die man laufen möchte. Und mit der Stimme antreiben, aber das weißt du bestimmt schon ;o)
lg

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3. Januar 2009 um 12:51
In Antwort auf freundin85

Und?
du hast den satz nicht beendet *g*
Bei Pferden die beim Führen net vorwärts gehen wollten, den hab ich immer einen kleinen Klaps auf den Allerwertesten gegeben. Wichtig ist auch Pferd nicht ansehen, sondern in die Richtung schauen, in die man laufen möchte. Und mit der Stimme antreiben, aber das weißt du bestimmt schon ;o)
lg

Ohje -.-
irgendwie fehlen da 3/4 meines Posts... aaalso =)

ich drehe immer das Seil und klatsche ihm dann mit dem Ende auf die Seite... normalerweise reicht es schon, wenn ich nur zum drehen anfange - also nicht, dass ihr glaubt, ich schnalze ihn =)

Mit meiner Stimme versuche ich ihn eh immer zu treiben - mit kurzen Komandos. Ich weiß zwar nicht wie wichtig das bei Pferden ist, aber bei Hunde sollte man ja nur so arbeiten, weil sie sich an die kurzen, eindeutigen Komandos besser erinnern können.

Ihr habt wohl wirklich recht mit der Vertrauenssache. Das erste Pferd, das ich länger geritten bin, wollte am Anfang immer mit mir umdrehen und da ich damals kaum reiten konnte, war mein Durchsetzungsvermögen natürlich entsprechend schwach (nicht erschrecken, ich konnte mir keinen Lehrer leisten und hab mir von anderen immer Tipps geholt - die Stute war unglaublich brav (hat nie gebuckelt und ist auch nie gestiegen, ist brav am Zügel gegangen) und wir waren auch nie bei Straßen, wo es hätte gefährlich werden können).
Mit der Zeit hat das aber einfach aufgehört. Vielleicht kommt das beim Janos (also "mein" jetziges Pferdchen) auch von alleine. Deshalb frage ich mich gerade, ob es denn so wichtig ist, sich durchsetzen zu können, oder ob alles funktioniert, wenn das Pferd vertrauen zu einem hat. Was meint ihr? Völlig ohne Durchsetzen wird es wohl nicht gehen, aber vielleicht ist Vertrauen dann doch ein wesentlich wichtigerer Punkt.

Mir tut es halt immer irgendwie sehr leid, dass sich-durchsetzen immer mit Schmerz verbunden ist. Wenn er durchgeht bzw. nicht folgt, ziehe ich so lange am Zügel, bis es ihm zu weh tut und er aufgibt - was anderes ist es doch nicht, oder? Weder beim Eindrehen noch beim kurz Halten. Ich weiß aber nicht, wie ich der Sache sonst entgegen wirken sollte. Ich mein, ein Durchgehen ist es ja nicht, er will sich nur auslaufen, aber wenn ich mit 5 Leuten in der Gruppe reite und der Kerl läuft los wie ein Geistesgestörter (was ich ja auch voll lieb finde, weil er da so richtig vor Lebensfreude sprüht), ist das für die anderen Reiter nicht sehr angenehm.

Auf der anderen Seite wird doch in der Herde nicht viel anders vorgegangen oder? Die beißen einander, hauen aus und wer der Stärkere ist, gewinnt... Verliere ich aber wieder sein Vertrauen, wenn ich ihm wehtue, weil er sich blöd aufführt? Oder verliere ich es, weil er merkt, dass er stärker ist als ich und ich - wenn er möchte - nichts gegen ihn "ausrichten" kann?

Schwierige Sache =(
Gestern bin ich auf Rai-Reiten gestoßen. Sagt euch das was? Ich möchte mir das einmal genauer anschauen (gibt Bücher und Kurse) - ich weiß aber noch nicht, ob ich das wirklich probieren will. Eine so gute Reiterin bin ich noch lange nicht - ich weiß nicht, ob ich mein Pferdchen (das von seiner Reiterin dann wieder wie sonst auch geritten wird) quasi umschulen kann. Hier mal ein Link was das ist: http://www.western-city.de/index.php?Itemid=35&id=13&opti on=com_content&task=view

Was meint ihr dazu - Durchsetzen ohne Gewaltanwendung (also ohne Trense, Gerte und wa sonst noch so verwendet wird)

Bin auf eure Antwort gespannt!

Alles Liebe




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3. Januar 2009 um 22:29
In Antwort auf milla_12069111

Ohje -.-
irgendwie fehlen da 3/4 meines Posts... aaalso =)

ich drehe immer das Seil und klatsche ihm dann mit dem Ende auf die Seite... normalerweise reicht es schon, wenn ich nur zum drehen anfange - also nicht, dass ihr glaubt, ich schnalze ihn =)

Mit meiner Stimme versuche ich ihn eh immer zu treiben - mit kurzen Komandos. Ich weiß zwar nicht wie wichtig das bei Pferden ist, aber bei Hunde sollte man ja nur so arbeiten, weil sie sich an die kurzen, eindeutigen Komandos besser erinnern können.

Ihr habt wohl wirklich recht mit der Vertrauenssache. Das erste Pferd, das ich länger geritten bin, wollte am Anfang immer mit mir umdrehen und da ich damals kaum reiten konnte, war mein Durchsetzungsvermögen natürlich entsprechend schwach (nicht erschrecken, ich konnte mir keinen Lehrer leisten und hab mir von anderen immer Tipps geholt - die Stute war unglaublich brav (hat nie gebuckelt und ist auch nie gestiegen, ist brav am Zügel gegangen) und wir waren auch nie bei Straßen, wo es hätte gefährlich werden können).
Mit der Zeit hat das aber einfach aufgehört. Vielleicht kommt das beim Janos (also "mein" jetziges Pferdchen) auch von alleine. Deshalb frage ich mich gerade, ob es denn so wichtig ist, sich durchsetzen zu können, oder ob alles funktioniert, wenn das Pferd vertrauen zu einem hat. Was meint ihr? Völlig ohne Durchsetzen wird es wohl nicht gehen, aber vielleicht ist Vertrauen dann doch ein wesentlich wichtigerer Punkt.

Mir tut es halt immer irgendwie sehr leid, dass sich-durchsetzen immer mit Schmerz verbunden ist. Wenn er durchgeht bzw. nicht folgt, ziehe ich so lange am Zügel, bis es ihm zu weh tut und er aufgibt - was anderes ist es doch nicht, oder? Weder beim Eindrehen noch beim kurz Halten. Ich weiß aber nicht, wie ich der Sache sonst entgegen wirken sollte. Ich mein, ein Durchgehen ist es ja nicht, er will sich nur auslaufen, aber wenn ich mit 5 Leuten in der Gruppe reite und der Kerl läuft los wie ein Geistesgestörter (was ich ja auch voll lieb finde, weil er da so richtig vor Lebensfreude sprüht), ist das für die anderen Reiter nicht sehr angenehm.

Auf der anderen Seite wird doch in der Herde nicht viel anders vorgegangen oder? Die beißen einander, hauen aus und wer der Stärkere ist, gewinnt... Verliere ich aber wieder sein Vertrauen, wenn ich ihm wehtue, weil er sich blöd aufführt? Oder verliere ich es, weil er merkt, dass er stärker ist als ich und ich - wenn er möchte - nichts gegen ihn "ausrichten" kann?

Schwierige Sache =(
Gestern bin ich auf Rai-Reiten gestoßen. Sagt euch das was? Ich möchte mir das einmal genauer anschauen (gibt Bücher und Kurse) - ich weiß aber noch nicht, ob ich das wirklich probieren will. Eine so gute Reiterin bin ich noch lange nicht - ich weiß nicht, ob ich mein Pferdchen (das von seiner Reiterin dann wieder wie sonst auch geritten wird) quasi umschulen kann. Hier mal ein Link was das ist: http://www.western-city.de/index.php?Itemid=35&id=13&opti on=com_content&task=view

Was meint ihr dazu - Durchsetzen ohne Gewaltanwendung (also ohne Trense, Gerte und wa sonst noch so verwendet wird)

Bin auf eure Antwort gespannt!

Alles Liebe




Vertrauen/durchsetzen
Hi!
Also es ist so - wenn dein Pferdi merkt, dass du dich durchsetzt und dass es bei dir nicht alles machen kann, was es möchte, dann ist das auch schon ein wesentlicher Schritt für es Vertrauen zu dir aufzubauen. Wie du schon gesagt hast, es ist ähnlich wie in einer Herde. Das Leittier in der Herde ist auch nicht immer so "nett" zu seinen Schützlingen, die bekommen auch ab und zu mal eine gewischt. Dadurch erfahren sie dann, wo ihre Grenzen sind. Und die Rangniederen in einer Herde vetrauen ihrem Leittier ja auch bedingungslos, weil er sie beschützt und einfach weiß, wo es lang geht. Das gibt Sicherheit und Sicherheit wiederum schafft Vertrauen.
Ich glaube, wenn wir dem Pferd, eine "batschen" (also ich mein jetzt, so wie du z. Bsp. mit dem Strick an die Flanken klatschen), tut es uns viel mehr weh als dem Pferd. Wenn dann ist der Schreck bei dem Pferd das Schlimmste, aber ich glaube nicht, dass wir als liebende Pferdeleute *g* dazu imstande wären, richtig arg drauf zu hauen. Also mach dich da nicht verrückt ;o)
Ob du Janos so reiten kannst, wenn seine Besitzerin anders reitet, weiß ich nicht genau. Ich weiß nicht, ob man das damit vergleichen kann, aber manche Pferde werden western und englisch geritten und können sich gut darauf einstellen... Steht da nichts im Net darüber, ob das möglich ist?
Lg ;o)
Von dem Rai-Reiten hab ich auch schon gehört, aber weiß nicht viel darüber. Hört sich aber gut an, erfordert aber bestimmt sehr viel Zeit und Vertrauen ineinander.

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4. Januar 2009 um 12:32
In Antwort auf freundin85

Vertrauen/durchsetzen
Hi!
Also es ist so - wenn dein Pferdi merkt, dass du dich durchsetzt und dass es bei dir nicht alles machen kann, was es möchte, dann ist das auch schon ein wesentlicher Schritt für es Vertrauen zu dir aufzubauen. Wie du schon gesagt hast, es ist ähnlich wie in einer Herde. Das Leittier in der Herde ist auch nicht immer so "nett" zu seinen Schützlingen, die bekommen auch ab und zu mal eine gewischt. Dadurch erfahren sie dann, wo ihre Grenzen sind. Und die Rangniederen in einer Herde vetrauen ihrem Leittier ja auch bedingungslos, weil er sie beschützt und einfach weiß, wo es lang geht. Das gibt Sicherheit und Sicherheit wiederum schafft Vertrauen.
Ich glaube, wenn wir dem Pferd, eine "batschen" (also ich mein jetzt, so wie du z. Bsp. mit dem Strick an die Flanken klatschen), tut es uns viel mehr weh als dem Pferd. Wenn dann ist der Schreck bei dem Pferd das Schlimmste, aber ich glaube nicht, dass wir als liebende Pferdeleute *g* dazu imstande wären, richtig arg drauf zu hauen. Also mach dich da nicht verrückt ;o)
Ob du Janos so reiten kannst, wenn seine Besitzerin anders reitet, weiß ich nicht genau. Ich weiß nicht, ob man das damit vergleichen kann, aber manche Pferde werden western und englisch geritten und können sich gut darauf einstellen... Steht da nichts im Net darüber, ob das möglich ist?
Lg ;o)
Von dem Rai-Reiten hab ich auch schon gehört, aber weiß nicht viel darüber. Hört sich aber gut an, erfordert aber bestimmt sehr viel Zeit und Vertrauen ineinander.

Mhm
Ja, da wirst du wohl recht haben. Eine Bekannte von mir hat auch gemeint, dass Pferde das ganz gut unterscheiden können.
Na gut =) Dann werde ich wohl so vorgehen, wie bis her und versuchen noch mehr Zeit mit ihm zu verbringen =) Danke!

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4. Januar 2009 um 22:43
In Antwort auf milla_12069111

Ohje -.-
irgendwie fehlen da 3/4 meines Posts... aaalso =)

ich drehe immer das Seil und klatsche ihm dann mit dem Ende auf die Seite... normalerweise reicht es schon, wenn ich nur zum drehen anfange - also nicht, dass ihr glaubt, ich schnalze ihn =)

Mit meiner Stimme versuche ich ihn eh immer zu treiben - mit kurzen Komandos. Ich weiß zwar nicht wie wichtig das bei Pferden ist, aber bei Hunde sollte man ja nur so arbeiten, weil sie sich an die kurzen, eindeutigen Komandos besser erinnern können.

Ihr habt wohl wirklich recht mit der Vertrauenssache. Das erste Pferd, das ich länger geritten bin, wollte am Anfang immer mit mir umdrehen und da ich damals kaum reiten konnte, war mein Durchsetzungsvermögen natürlich entsprechend schwach (nicht erschrecken, ich konnte mir keinen Lehrer leisten und hab mir von anderen immer Tipps geholt - die Stute war unglaublich brav (hat nie gebuckelt und ist auch nie gestiegen, ist brav am Zügel gegangen) und wir waren auch nie bei Straßen, wo es hätte gefährlich werden können).
Mit der Zeit hat das aber einfach aufgehört. Vielleicht kommt das beim Janos (also "mein" jetziges Pferdchen) auch von alleine. Deshalb frage ich mich gerade, ob es denn so wichtig ist, sich durchsetzen zu können, oder ob alles funktioniert, wenn das Pferd vertrauen zu einem hat. Was meint ihr? Völlig ohne Durchsetzen wird es wohl nicht gehen, aber vielleicht ist Vertrauen dann doch ein wesentlich wichtigerer Punkt.

Mir tut es halt immer irgendwie sehr leid, dass sich-durchsetzen immer mit Schmerz verbunden ist. Wenn er durchgeht bzw. nicht folgt, ziehe ich so lange am Zügel, bis es ihm zu weh tut und er aufgibt - was anderes ist es doch nicht, oder? Weder beim Eindrehen noch beim kurz Halten. Ich weiß aber nicht, wie ich der Sache sonst entgegen wirken sollte. Ich mein, ein Durchgehen ist es ja nicht, er will sich nur auslaufen, aber wenn ich mit 5 Leuten in der Gruppe reite und der Kerl läuft los wie ein Geistesgestörter (was ich ja auch voll lieb finde, weil er da so richtig vor Lebensfreude sprüht), ist das für die anderen Reiter nicht sehr angenehm.

Auf der anderen Seite wird doch in der Herde nicht viel anders vorgegangen oder? Die beißen einander, hauen aus und wer der Stärkere ist, gewinnt... Verliere ich aber wieder sein Vertrauen, wenn ich ihm wehtue, weil er sich blöd aufführt? Oder verliere ich es, weil er merkt, dass er stärker ist als ich und ich - wenn er möchte - nichts gegen ihn "ausrichten" kann?

Schwierige Sache =(
Gestern bin ich auf Rai-Reiten gestoßen. Sagt euch das was? Ich möchte mir das einmal genauer anschauen (gibt Bücher und Kurse) - ich weiß aber noch nicht, ob ich das wirklich probieren will. Eine so gute Reiterin bin ich noch lange nicht - ich weiß nicht, ob ich mein Pferdchen (das von seiner Reiterin dann wieder wie sonst auch geritten wird) quasi umschulen kann. Hier mal ein Link was das ist: http://www.western-city.de/index.php?Itemid=35&id=13&opti on=com_content&task=view

Was meint ihr dazu - Durchsetzen ohne Gewaltanwendung (also ohne Trense, Gerte und wa sonst noch so verwendet wird)

Bin auf eure Antwort gespannt!

Alles Liebe




Also
ich hab auch ein Pferd und am Anfang wirklich große Mühe mit ihm gehabt. Er (Vollblutaraberhengst) kannte überhaupt kein Gehorchen usw.

Er ist auch auf der Weide immer stehen geblieben wollte nicht weitergehen usw... druchgegangen beim Reiten... gebissen, geschlagen... halt die ganze Palette.

Ich hab dan mit Parelli angefangen und mein Pferd hat sich um 180 Grad gedreht.

zB wenn er nicht mehr vorwärtsgehen wollte auf der weide, habe ich ihn solange rückwärts geschickt, bis er freiwillig mit ist
oder wenn er sich nicht fangen lassen wollte, hab ich ihn von mir weggetrieben immer und immer wieder auch als er auf einmal herkommen wollte, hab ich ihn immer wieder weggeschickt (mit dem Strick, aber ohne ihn zu schlagen) damit er merkt, es passiert das was ich will und ich will nicht dass er zu mir kommt. Als ich ihn da zu mir kommen lies, war er richtig froh. Somit hab ich ihn leicht ausgetrickst.
Auch er hatte seine "Galoppstrecken" die er auswendig kannte und sich kaum halten lies. Das hab ich so gelöst, in dem ich die ungefährlichste Strecke gewählt hab (nur gerade aus und gute Sicht) und als er wieder losgezogen hat, hab ich ihn richtige angetrieben und gehetzt bis er nicht mehr konnte. Das hat sogter nach einmal anwenden sogut funktionert, dass er beim nächsten Mal schon wesentlich bräver war und gewartet hab, bis ich im Galopphilfe gegeben hab.

Aber wie gesagt, ich würd dir nen Bodenarbeitskurs Richtung Pat Parelli oder Monty Roberts empfehlen. Und wenn ich dir noch was vorschlagen darf. Solange dir dein Pferd nicht zu 100% vertraut, würd ich auch keinen Zweitreiter wollen. Weil alles was du deinem Pferd lehrst und ihm beibringst, wird beim Zweitreiter nicht klappen eventuell und du kannst dann immer und immer wieder sachen ausbügeln, die schon lange weg sein könnten.

Viel Glück mit deinem Pferdchen
Mein Hauptproblem war, dass er mich nicht als "Alphatier" ansah und deshalb auch nicht eingesehen hat warum er mir gehorchen soll.

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5. Januar 2009 um 11:15

Hey
naja als erstes das von der Koppel holen! Ist das erst seit das mit dem Zaun war oder war das schon immer so, dass er von dir wegläuft! Kann dich beruhigen meine Stute ist auch manchmal so glaub nicht dass das mit Vertrauen was zu tun hat glaub eher sie wissen dass sie evtl arbeiten müssen aber das zu deinen Ausritten! Galopier nicht immer die gleichen strecken sonst haben sie das natürlch gleich heraussn und an den Zügeln ziehen!!!!! Naja ich weiss ja nicht wie gut du reitest oder ob du schon immer Freizeitgeritten bist...... Geh mit ihm mal viel spazieren auch wo die Galoppstrecke ist und wenn du ausreitest geh mal nur Schritt mit ihm du wirst sehen, dass er ruhiger wird! Es kommt immer drauf an reitet man ein Pferd ständig wild durch die gegend dann will er natürlich rennen! Du musst ihn runterbringen vielleicht auch Bodenarbeit Longieren Schritt und Trab und alles gelassen ich weiss Traber die sind nicht einfach vor allem wenn sie schon rennen gegangen sind! Aber versuchs mal! Toll find ich dass du dich mit ihm so im Stall beim putzen viel beschäftigst aber pass auch mit den Leckerlis auf da können sie auch übermütig werden

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23. Januar 2009 um 23:05

Volten, bitte nicht sägen!
Hi,
ich hatte oft Angst, dass mir mein Pferd durchgeht, weil es mir mal passiert ist und ich das Pferd kurz vor einer Straße nur noch gegen einen Baum lenken konnte und es so still stand.
Das hat mich richtig traumatisiert.

Jedenfalls habe ich dann gelernt, was man in solchen Situationen macht: nicht noch fester an den Zügeln ziehen, sondern von Anfang an Paraden geben=annehmen, nachgeben und nicht Sägen=abwechselnd links und rechts ziehen, denn dann wird das Pferd noch stumpfer im Maul und reagiert gar nicht mehr.
Wenn das nicht das Tempo etwas drosselt und etwas entspannter wird, dann hilft die Notbremse= eine Volte, so eng wie möglich nach rechts oder links. Es können auch mehrere hintereinander sein, bis man das Gefühl hat das Pferd wieder etwas mehr unter Kontrolle zu haben. Außerdem kann man und sollte ( laut Reittrainer) sich schwer in den Sattel setzen, damit es dem Pferd schwerer fällt sich rund zu machen, was für den Galopp notwendig ist. Aber das bekomme ich auch nicht so hin, dass es Wirkung zeigt.

Ich bin kein Profi, aber seitdem ich das mal ausprobieren musste und es funktioniert hat, gehe ich mit jedem Pferd entspannt ins Gelände.

Viel Glück!

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17. Juni 2009 um 17:30

Um dir und deinem Pferd versuchen, zu helfen
Der 1. Schritt, den du machen könntest, um das Vertrauen deines Pferdes zu gewinnen, ist ein Join-up zu machen. Da ich nicht weiß, ob du weißt wie das geht und was das ist, kommt im Folgenden die Erklärung:
Für Pferde stellen Menschen eine Bedrohung dar, doch beim Join-up gibt man dem Tier durch Körpersprache zu verstehen, dass man keine Gefahr bedeutet, und nicht Feind sondern Freund ist. Das Join-up ist eine freie Arbeit im Roundpen und das Pferd ist dabei frei laufend. Mit dieser Methode wird ein Verhältnis zum Pferd aufgebaut, und zwar nicht das herkömmliche Verhältnis, das auf Furcht beruht, sondern eines, das auf Vertrauen und Verständnis basiert. Es wird mittels Körpersprache hierbei der 1.Kontakt zum frei laufenden Pferd hergestellt.
So geht es:
Du führst das Pferd in die Mitte des Roundpens und lässt es dann frei laufen (galoppieren ->auf dem äußersten Zirkel), wobei du mit dem Longenende nach ihm schleuderst, damit es nicht langsamer wird (natürlich darfst du es nicht treffen). Deine Haltung muss ABWEISEND sein, du stehst im rechten Winkel zum Pferd, außerdem sind deine Schultern auf einer Höhe mit seinem Kopf und insgesamt parallel zum Körper des Pferdes, zudem musst du mit starrem Blick die Augen des Pferdes fixieren. Scheuche es so einige Runden in beide Richtungen bis du folgende Signale bemerkst, mit denen das Pferd dir mitteilen möchte, dass es nicht weiter fortgescheucht werden und davonlaufen möchte, sondern zu dir kommen und mit dir zusammenarbeiten möchte:
1. Das Pferd dreht sein inneres Ohr zu dir ->Empfangsbereitschaft
2. Es wird langsamer, senkt nach einer Weile den Kopf bis es mit der Nase fast den Boden berührt, streckt sich und beginnt, eine Art Kaubewegungen zu machen. Dies sind die Signale, auf die du gewartet hast und die dir sagen, dass es nicht weiter fortgescheucht werden möchte und zu dir kommen will.
Wenn es das macht, dann:
1. Du löst deine Haltung auf, drehst dem Pferd den Rücken zu und senkst deinen Blick. Dann wartest du und wirst feststellen, dass das Pferd langsamer wird und schließlich stehen bleibt. Wenn es dann kommt und direkt hinter dir steht, drehst du dich langsam um und streichelst es; halte deinen Blick aber immer noch gesenkt und sieh es nicht an.
2. Als nächstes gehst du kreuz und quer durchs Roundpen. Folgt dir dein Pferd, hast du es geschafft und die ERSTE Verbindung ist hergestellt. Das Join-up ist somit beendet, du kannst dein Pferd jetzt wieder ansehen und solltest ihm eine Pause gönnen, weil es großartig war.
Dies solltest du in den nächsten Tagen 2-3mal wiederholen (nicht pro Tag!! Ein Join-up pro Tag ist genug). Halte mich am Laufenden und ich kann dir weitere Tipps (auch zur Beruhigung eines Pferdes) geben (->reggie.schaefer@t-online .de). Wie du siehst, wird bei mir im Umgang mit Pferden keine Gewalt angewendet. So klappt auch die ganze Arbeit mit ihnen besser.

Ich habe selber noch nie ein Join-up gemacht, aber deshalb brauchst du keine Angst zu haben, ich hätte dir Quatsch erzählt, ich habe nämlich sehr viel theoretische Erfahrung, was solch Dinge angeht.

Ich wünsche dir und deinem Pferd viel Erfolg

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