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Unterordnung/Hund besser motivieren.???

25. Juli 2012 um 12:10 Letzte Antwort: 30. Juli 2012 um 9:30

Hallöchen. Mal eine Frage an alle Hundebesitzer die ihren Hund über Beute motivieren. Bin grade mit meiner etwas über 1 jährigen Schäferhündin zum VPG gewechselt. Fangen mit der Unterordnung an.
Im Training davor haben wir viel über Futter als Lohn gemacht. Nun ist der Weg ja ein etwas anderer. Guckt der Hund mir im Fuß in die Augen/ins Gesicht bekommt er seine Beute. Aber sie ist noch nicht so sehr auf die Beute fixiert. Sobald ich die Beute bewege ist die hellauf und gut bei der Sache. Habe ich die Beute unter den Arm geklemmt oder lasse sie in der Jacke verschwinden interessiert sie diese nicht mehr und sie ist nicht mehr bei der Sache.

Habt ihr Tipps und Tricks um da mehr motivation rein zu bekommen?

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25. Juli 2012 um 14:08


Oh das kenne ich, das ist wirklich schwierig und brauch lange zeit. In unserer alten Hundeschule lief auch alles nur über`s fressen und als ich dann zusätzlich noch in eine andere Hundeschule ging und die von klein auf es nur per Spielen als belohnung gelernt haben, stand ich da wie der Ox vorm karren. Mein Hund: Spielen, naja gut wenn es sein muss, aber nur kurz - wo ist eigentlich meine Leberwurscht?^^

Und dann würd man natürlich von den anderen angekuckt als wenn man bisher alles im leben falsch gemacht hat

Hunde sind halt verschieden, manche fördert man besser mit einem Spielzeug, andere besser über das Futter. Wenn sie das nicht von klein auf gelernt haben das belohnung gleich bällchen oa. bedeutet dan hat man es später schwer.

Wir sollten dann ein ganz besonderes spielie kaufen.
Es musste neu sein!
Das nur ein zwei mal am tag benutzen für 10 Minuten, den Hund richtig damit aufziehen und wenn er den grössten spass damit hat, weg nehmen und verstecken.

Mit der zeit ist es halt dan dasSUPERSPIELIE
Wenn nichts hilft dann kannst Du auch einen Dummy nehmen, diese weichen von Hunter sind dafür gut geeignet (gibts im Baumarkt ua.), ich denke aber den hast Du bestimmt schon. Hunde sind ja wie blöde mit dem Ding, dann kannst Du ja mit dem Dummy spielen, lass deinen Hund ruhig daran zerren wie bei einer beiswurst oder Seil.

Das war bei mir am ende das einzigste was geklappt hatte, da mein Hund auch so nicht gerne mit Spielzeug spielt.


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25. Juli 2012 um 14:32

Hi,
Ich denke, deine Hündin weiß, wenn du die Beute unter den Arm klemmst oder in deiner Jacke verstaust, bekommt sie diese in den nächsten Sekunden/ Minuten nicht oder du beendest auf diese Weise (vielleicht unbewusst) immer die Übung - Motivation sinkt. Wedelst du mit der Beute in der Hand könnte es sein, dass du sie ihr jeden Moment gibst - die Motivation steigt. Wahrscheinlich hat sie auch die Erfahrung gemacht, wenn sie auf dein Beute-in-der-Jacke-verstauen mit Ignoranz (wegsehen, mit anderen Dingen beschäftigen) reagiert, holst du die Beute sofort wieder raus.

Hierbei läuft die Motivation eher unter Bestechung =) Versuch es doch mal mit dem Clicker. Click, dann greifst du in deine Tasche holst die Beute raus, holst sie unter deinem Arm heraus, gibst sie ihr einfach aus der Hand, holst sie aus einem Rucksack hervor usw. und gibst sie ihr. Sie lernt damit, auf den Click folgt die Beute - und zwar IMMER, völlig unabhängig davon, wo sich die Beute befindet.

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25. Juli 2012 um 15:06
In Antwort auf arleen_11886343

Hi,
Ich denke, deine Hündin weiß, wenn du die Beute unter den Arm klemmst oder in deiner Jacke verstaust, bekommt sie diese in den nächsten Sekunden/ Minuten nicht oder du beendest auf diese Weise (vielleicht unbewusst) immer die Übung - Motivation sinkt. Wedelst du mit der Beute in der Hand könnte es sein, dass du sie ihr jeden Moment gibst - die Motivation steigt. Wahrscheinlich hat sie auch die Erfahrung gemacht, wenn sie auf dein Beute-in-der-Jacke-verstauen mit Ignoranz (wegsehen, mit anderen Dingen beschäftigen) reagiert, holst du die Beute sofort wieder raus.

Hierbei läuft die Motivation eher unter Bestechung =) Versuch es doch mal mit dem Clicker. Click, dann greifst du in deine Tasche holst die Beute raus, holst sie unter deinem Arm heraus, gibst sie ihr einfach aus der Hand, holst sie aus einem Rucksack hervor usw. und gibst sie ihr. Sie lernt damit, auf den Click folgt die Beute - und zwar IMMER, völlig unabhängig davon, wo sich die Beute befindet.

Hmm..
wäre vielleicht eine Idee aber damit anfreunden kann ich mich noch nicht so wirklich. Irgendwann lässt man dann den Clicker weg? Will ja nicht mein Leben lang mit dem Clicker trainieren...

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25. Juli 2012 um 22:01

VPG
Moin Chris,
du schreibst, dass du deine SH erst mit Futter gearbeitet hast und jetzt mit der Beute anfängst. Wichtig ist, dass sie die Beute am Anfang immer sieht. Das mit dem unter den Arm klemmen bzw. in die Tasche stecken, würde ick jetzt noch nicht empfehlen. Deine Hündin sollte auf jeden Fall wissen, dass es eine tolle Bestätigung gibt, wenn sie mit dir mitläuft. Als du noch mit Futter gearbeitet hast, wirst du wahrscheinlich auch erst immer Futter in der Hand gehabt haben und es wurde immer ein bißchen weniger, bis du es dir dann aus der Tasche geholt hast. so arbeiten wir jedenfalls mit unseren Hunden auf dem Platz. Erst mit Futter, dann später wird das Bringsel mit der rechten Hand an die linke Schulter gehalten. Das würde ick die nächsten Wochen auf jeden Fall auch noch so beibehalten, bis sich das bei dem Hund gefestigt hat. Später wenn du dir das dann in deine Achselhöhle klemmst, würde ick darauf achten, dass der Hund das Bringsel sieht und auch erkennt, wo du es hinsteckst...
Kann das Problem aber sonst gerne noch mit meinem Trainer besprechen. Der macht halt SChutzhund , BH, VPG. Der kennt sich da noch besser mit aus.
vg
Lilo

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26. Juli 2012 um 7:31
In Antwort auf lise_12545500


Oh das kenne ich, das ist wirklich schwierig und brauch lange zeit. In unserer alten Hundeschule lief auch alles nur über`s fressen und als ich dann zusätzlich noch in eine andere Hundeschule ging und die von klein auf es nur per Spielen als belohnung gelernt haben, stand ich da wie der Ox vorm karren. Mein Hund: Spielen, naja gut wenn es sein muss, aber nur kurz - wo ist eigentlich meine Leberwurscht?^^

Und dann würd man natürlich von den anderen angekuckt als wenn man bisher alles im leben falsch gemacht hat

Hunde sind halt verschieden, manche fördert man besser mit einem Spielzeug, andere besser über das Futter. Wenn sie das nicht von klein auf gelernt haben das belohnung gleich bällchen oa. bedeutet dan hat man es später schwer.

Wir sollten dann ein ganz besonderes spielie kaufen.
Es musste neu sein!
Das nur ein zwei mal am tag benutzen für 10 Minuten, den Hund richtig damit aufziehen und wenn er den grössten spass damit hat, weg nehmen und verstecken.

Mit der zeit ist es halt dan dasSUPERSPIELIE
Wenn nichts hilft dann kannst Du auch einen Dummy nehmen, diese weichen von Hunter sind dafür gut geeignet (gibts im Baumarkt ua.), ich denke aber den hast Du bestimmt schon. Hunde sind ja wie blöde mit dem Ding, dann kannst Du ja mit dem Dummy spielen, lass deinen Hund ruhig daran zerren wie bei einer beiswurst oder Seil.

Das war bei mir am ende das einzigste was geklappt hatte, da mein Hund auch so nicht gerne mit Spielzeug spielt.


Klicker
Moinsen,
Klickern ist eine feine Sache, da gebe ick dir recht, aber ick würde dann gerade, auf dem Platz eher den Trainer fragen, der hoffentlich wie bei uns nebenher geht, ob er klickern kann. Weil sonst muß man sich einfach auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und man verpaßt schnell den richtigen Zeitpunkt für die Bestätigung....

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26. Juli 2012 um 8:30
In Antwort auf kat_12079516

VPG
Moin Chris,
du schreibst, dass du deine SH erst mit Futter gearbeitet hast und jetzt mit der Beute anfängst. Wichtig ist, dass sie die Beute am Anfang immer sieht. Das mit dem unter den Arm klemmen bzw. in die Tasche stecken, würde ick jetzt noch nicht empfehlen. Deine Hündin sollte auf jeden Fall wissen, dass es eine tolle Bestätigung gibt, wenn sie mit dir mitläuft. Als du noch mit Futter gearbeitet hast, wirst du wahrscheinlich auch erst immer Futter in der Hand gehabt haben und es wurde immer ein bißchen weniger, bis du es dir dann aus der Tasche geholt hast. so arbeiten wir jedenfalls mit unseren Hunden auf dem Platz. Erst mit Futter, dann später wird das Bringsel mit der rechten Hand an die linke Schulter gehalten. Das würde ick die nächsten Wochen auf jeden Fall auch noch so beibehalten, bis sich das bei dem Hund gefestigt hat. Später wenn du dir das dann in deine Achselhöhle klemmst, würde ick darauf achten, dass der Hund das Bringsel sieht und auch erkennt, wo du es hinsteckst...
Kann das Problem aber sonst gerne noch mit meinem Trainer besprechen. Der macht halt SChutzhund , BH, VPG. Der kennt sich da noch besser mit aus.
vg
Lilo

@ Lilo
War gestern noch auf dem Platz und habe da mal rum probiert und mit dem Trainer gesoprochen. Also ich habe jetzt einen Hartgummiball mit Schnur, den findet sie klasse. en klemm ich mir unter die linke Achsel und die Schnur hängt aber raus und sie kann diese dann sehen. Hat schon gleich viel besser geklappt. Vielleicht ist sie auch mehr der Ball Hund und nicht der Beißwurst Hund

Danke für deinen Tipp. Und ja mit dem Futter war es auch so. Erst in der Hand, diese Sichbar vor dem Brustkorb und dann immer weiter runter und das Futter in der Tasche lassen

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26. Juli 2012 um 9:01
In Antwort auf tomte_11985549

Hmm..
wäre vielleicht eine Idee aber damit anfreunden kann ich mich noch nicht so wirklich. Irgendwann lässt man dann den Clicker weg? Will ja nicht mein Leben lang mit dem Clicker trainieren...

Warum...
denn nicht? Er ist nur ein Hilfsmittel um punktgenauer zu bestätigen. Es ist auch nicht Sinn und Zweck beim Fußlaufen damit jeden Meter/jeden Blick zu bestätigen. Anfangs ja, nach und nach baut man aber Verhaltensketten auf und nur für eine gezeigte Verhaltenskette kommt ein Click. Also anfangs Blick=Click, dann Blick gehalten und 1 Schritt gelaufen =Click, dann Blick gehalten und 5 Schritte gelaufen=Click usw...Irgendwann ist man dann so weit, dass nur noch 1 Click folgt für das "gesamte" Fußlaufen, mit sämtlichen Tempowechsel, Richtungswechsel, Ablagen usw. Und nach dem Click dann der Jackpot: ein voller Napf mit Futter oder eben die Beute

Aber natürlich kann man ihn auch abbauen. Der Clicker würde ihr erstmal nur zeigen, gesetz dem Falle, du hast korrekt konditioniert, dass eine Belohnung nach dem Click erfolgt - egal von woher. Jetzt wartet der Hund nicht mehr auf die eigentliche Belohnung sondern auf den Click, der die Belohnung ankündigt.

Jetzt könnte man den Click ab und zu aussetzen lassen und gant absetzen. Würdest du aber wieder in das Muster verfallen Beute in der Hand = Beute kann unmittelbar kommen und Beute unterm Arm/in der Jackentasche = Beute kommt erst nach einigen Sekunden oder gar nicht mehr, da die Übung beendet ist, war alles für umsonst und du hast das selbe Problem wie davor.

Man muss auch nicht unbedingt mit dem Clicker arbeiten. Man kann genauso gut ein Markerwort (was aber bitte im Alltag zu 100% NIE verwendet wird) benutzen. Z.B. kann man auch "Click" sagen.

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26. Juli 2012 um 9:12
In Antwort auf kat_12079516

Klicker
Moinsen,
Klickern ist eine feine Sache, da gebe ick dir recht, aber ick würde dann gerade, auf dem Platz eher den Trainer fragen, der hoffentlich wie bei uns nebenher geht, ob er klickern kann. Weil sonst muß man sich einfach auf zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und man verpaßt schnell den richtigen Zeitpunkt für die Bestätigung....

Klicker
So schwer ist es auch nicht, mit einem Clicker zu bestätigen =) Ich verwende ihn ja selbst ab und zu und mein Hund lernt mit dem Clicker um einiges schneller als ohne. Wir haben Erfolg damit und ich bin kein Trainer sondern auch nur eine kleine Ersthundebesitzerin seit 1,5 Jahren. =)

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26. Juli 2012 um 11:26
In Antwort auf arleen_11886343

Warum...
denn nicht? Er ist nur ein Hilfsmittel um punktgenauer zu bestätigen. Es ist auch nicht Sinn und Zweck beim Fußlaufen damit jeden Meter/jeden Blick zu bestätigen. Anfangs ja, nach und nach baut man aber Verhaltensketten auf und nur für eine gezeigte Verhaltenskette kommt ein Click. Also anfangs Blick=Click, dann Blick gehalten und 1 Schritt gelaufen =Click, dann Blick gehalten und 5 Schritte gelaufen=Click usw...Irgendwann ist man dann so weit, dass nur noch 1 Click folgt für das "gesamte" Fußlaufen, mit sämtlichen Tempowechsel, Richtungswechsel, Ablagen usw. Und nach dem Click dann der Jackpot: ein voller Napf mit Futter oder eben die Beute

Aber natürlich kann man ihn auch abbauen. Der Clicker würde ihr erstmal nur zeigen, gesetz dem Falle, du hast korrekt konditioniert, dass eine Belohnung nach dem Click erfolgt - egal von woher. Jetzt wartet der Hund nicht mehr auf die eigentliche Belohnung sondern auf den Click, der die Belohnung ankündigt.

Jetzt könnte man den Click ab und zu aussetzen lassen und gant absetzen. Würdest du aber wieder in das Muster verfallen Beute in der Hand = Beute kann unmittelbar kommen und Beute unterm Arm/in der Jackentasche = Beute kommt erst nach einigen Sekunden oder gar nicht mehr, da die Übung beendet ist, war alles für umsonst und du hast das selbe Problem wie davor.

Man muss auch nicht unbedingt mit dem Clicker arbeiten. Man kann genauso gut ein Markerwort (was aber bitte im Alltag zu 100% NIE verwendet wird) benutzen. Z.B. kann man auch "Click" sagen.

Oki
Also der eine bei uns auf dem Platz der auch sehr weit ist mit seinem hund benutzt das auch so. Die gehen sogar zu zweit und der jeniger der hinter ihm läuft Klickert wenn der Hund korrekt sitzt zum Beispiel. Naja ich dachte das es vielleicht zu viel ist. Erst mit Futter, dann Beute, dann zwischendurch ein guuuuut als Bestätigung... dann doch der Klicker...
Ich finde die Dinger super. Habe meinen beiden Katzen so sitz und Pfote und leg dich hin beigebracht
ich hab so ein Teil ja durch die Katzen zu Hause. Werde mal schauen was ich mache. Ausbildungsmethoden und Hilfen gibt es ja wie sand am Meer... Ich danke dir für deinen Tipp...

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26. Juli 2012 um 12:40
In Antwort auf arleen_11886343

Klicker
So schwer ist es auch nicht, mit einem Clicker zu bestätigen =) Ich verwende ihn ja selbst ab und zu und mein Hund lernt mit dem Clicker um einiges schneller als ohne. Wir haben Erfolg damit und ich bin kein Trainer sondern auch nur eine kleine Ersthundebesitzerin seit 1,5 Jahren. =)

Klicker
damit meine ick auch das Training auf dem Platz, bei uns ist jedenfalls so, dass du dich sowas von auf deinen Hund konzentrieren mußt, und richtig laufen mußt, das Bringsel halten mußt und und und...da ist es schonmal ganz gut wenn da jemand anderes klickert...

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27. Juli 2012 um 10:26

Moti
Für mich stellen sich 2 Fragen:
A) ist dein Motigegenstand schon attraktiv genug für den Hund?
B) ist dein Timing richtig?

zu A) kannst du über "Feinmachen" der Beute arbeiten und über Motipark. Vorteil des Motiparks ist, dass du auch an der kondi des Hundes arbeitest, plus Abruf(geschwindigkeit).

B) richtig bestätigen zur richtigen Zeit! Bestätige direkt durch rückwärts gehen und Beute anbieten,wenn sie hochschaut, 3-4 sek kampf und aus der Bewegung wieder ins Fuss.
Mach zur Anfang nur Rechtswendungen!!!!, da dies Fluchwendungen sind und den Hund zum dichten Anschluss einladen. Zeigt der Hund schönen Anschluss in den Wendungen durch wegwerfen nach hinten bestätigen (der Hund muss so dicht an dich ran)
Bestätige oft in kurzen Einheiten. Auch auch auf deine Körperspannung und dein Laufschema!
Kannst auch ein bisserl Druck machen (Timing!!!!). Aber immer wieder schnell auflösen und loben!

Ist dein Hund denn nur uninteressiert oder wirken anderen Menschen und Hunde ablenkend auf sie? Im letzteren Fall würde ich mehr soziales Lernen empfehlen, sonst haste bald einen Platzidioten!

Viel Spass
Reivo

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27. Juli 2012 um 11:07
In Antwort auf miina_12893107

Moti
Für mich stellen sich 2 Fragen:
A) ist dein Motigegenstand schon attraktiv genug für den Hund?
B) ist dein Timing richtig?

zu A) kannst du über "Feinmachen" der Beute arbeiten und über Motipark. Vorteil des Motiparks ist, dass du auch an der kondi des Hundes arbeitest, plus Abruf(geschwindigkeit).

B) richtig bestätigen zur richtigen Zeit! Bestätige direkt durch rückwärts gehen und Beute anbieten,wenn sie hochschaut, 3-4 sek kampf und aus der Bewegung wieder ins Fuss.
Mach zur Anfang nur Rechtswendungen!!!!, da dies Fluchwendungen sind und den Hund zum dichten Anschluss einladen. Zeigt der Hund schönen Anschluss in den Wendungen durch wegwerfen nach hinten bestätigen (der Hund muss so dicht an dich ran)
Bestätige oft in kurzen Einheiten. Auch auch auf deine Körperspannung und dein Laufschema!
Kannst auch ein bisserl Druck machen (Timing!!!!). Aber immer wieder schnell auflösen und loben!

Ist dein Hund denn nur uninteressiert oder wirken anderen Menschen und Hunde ablenkend auf sie? Im letzteren Fall würde ich mehr soziales Lernen empfehlen, sonst haste bald einen Platzidioten!

Viel Spass
Reivo


Also seitdem ich jetzt am Mittwoch mal die Beißwurst durch den Ball an der Schnurr getauscht habe, hats gleich besser geklappt. Sie schaut dann fast nur auf den Ball bzw. auf mich um an den Ball zu kommen. Ein kurzer Blick und ich gehe zurück und zergel mit dem Ball. Oder ich lasse sie mal "leer" springen um ein bisschen mehr motivation reinzubringen. Das klappte schon besser. Auf dem Platz nebenan ist zum gleich Zeitpunkt THS und auch auf dem VPG Platz sind auch noch andere Hunde. Ich gehe meist nur dann auf den Platz wenn die anderen auch Unterordnung machen und ihre Hunde an der Leine sind. Sonst bin ich und der Ball doch zu uninterrassant. Ich denke das das mit der Zeit kommt. Wenn ich die anderen Hunde sehe habe ich Hoffnung. Die interessieren sich für nix anderes als fürs Herrchen und die Beute. Bin ich jedes Mal sehr beeindruckt von. Braucht aber einfach seine Zeit. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich vielleicht schon viel früher in diese Richtung gewechselt. Über Beute arbeiten ist ja viel intensiever als über Futter. Dazu muss ich sagen, dass wir auf unseren Platz eine Welpengruppe, Junghundgruppe, Basis, VPG und eine THS Gruppe haben. Naja und mein Weg war dann. Welpengruppe, Junghundgruppe und dann Basis. Ich hätte gleich nach der Junghundgruppe zum VPG wechseln sollen... aber oki die Basis hat uns ja auch viel beigebracht. Aber die Arbeitsweise ist halt ein bisschen anders, bzw. nicht so 100% Anspruchsvoll.

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27. Juli 2012 um 11:31
In Antwort auf tomte_11985549


Also seitdem ich jetzt am Mittwoch mal die Beißwurst durch den Ball an der Schnurr getauscht habe, hats gleich besser geklappt. Sie schaut dann fast nur auf den Ball bzw. auf mich um an den Ball zu kommen. Ein kurzer Blick und ich gehe zurück und zergel mit dem Ball. Oder ich lasse sie mal "leer" springen um ein bisschen mehr motivation reinzubringen. Das klappte schon besser. Auf dem Platz nebenan ist zum gleich Zeitpunkt THS und auch auf dem VPG Platz sind auch noch andere Hunde. Ich gehe meist nur dann auf den Platz wenn die anderen auch Unterordnung machen und ihre Hunde an der Leine sind. Sonst bin ich und der Ball doch zu uninterrassant. Ich denke das das mit der Zeit kommt. Wenn ich die anderen Hunde sehe habe ich Hoffnung. Die interessieren sich für nix anderes als fürs Herrchen und die Beute. Bin ich jedes Mal sehr beeindruckt von. Braucht aber einfach seine Zeit. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich vielleicht schon viel früher in diese Richtung gewechselt. Über Beute arbeiten ist ja viel intensiever als über Futter. Dazu muss ich sagen, dass wir auf unseren Platz eine Welpengruppe, Junghundgruppe, Basis, VPG und eine THS Gruppe haben. Naja und mein Weg war dann. Welpengruppe, Junghundgruppe und dann Basis. Ich hätte gleich nach der Junghundgruppe zum VPG wechseln sollen... aber oki die Basis hat uns ja auch viel beigebracht. Aber die Arbeitsweise ist halt ein bisschen anders, bzw. nicht so 100% Anspruchsvoll.

Jedem seins
darum arbeite ich mit allen Hunden erst einmal am Sozialen - so dass sie 100% Umweltneutral sind. Kostet zu Anfang zwar 3 Wochen intensivarbeit, aber dann ist der Drops gelutscht. Meine Devise ist und war schon immer: Keine Erziehung ohne Beziehung. Erleichtert sooooooooooooooooo viel!

Auf jeden Fall viel Spass
Reivo

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27. Juli 2012 um 12:08
In Antwort auf miina_12893107

Jedem seins
darum arbeite ich mit allen Hunden erst einmal am Sozialen - so dass sie 100% Umweltneutral sind. Kostet zu Anfang zwar 3 Wochen intensivarbeit, aber dann ist der Drops gelutscht. Meine Devise ist und war schon immer: Keine Erziehung ohne Beziehung. Erleichtert sooooooooooooooooo viel!

Auf jeden Fall viel Spass
Reivo

D.h?
Wie trainierst du das intensiv? mit möglichst vielen Reizen konfrontieren um dann das Verhalten zu bestätigen oder zu unterbinden was du nicht magst?

ja klar man muss die Nummer eins sein... Das sehe ich auch so. Bindung Bindung Bindung ist wichtig und dann läuft auch alles andere einfacher. Das stimmt. Auch wenn das nicht jeder so sieht. Der Hund lebt nunmal mit dem Menschen zusammen also bildet der Hund mit dem Mensch ein Rudel... Ich hoffe du weißt wie ich das meine...

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27. Juli 2012 um 21:28

.....
.... nimm die "Beute" in die Hand und dann ganz offensichtlich (Hund soll es mitbekommen) in Deinen Mund, laß es aber aus dem Mund rausgucken und spiel damit, so daß es sich sichtlich bewegt...Hund guckt Dir ins Gesicht....und nicht mehr auf die Hand.....

Sobald das Lecki in Deiner Jacke oder sonst wo, aus Sichtkontakt verschwindet, ist es auch aus den Gedanken des Hundes verschwunden....

Leg es Dir auf Deinen Kopf, sei erfinderisch, das einfachste jedoch ist einfach in den Mund stecken, und ab und an aus dem Mund plötzlich fallen lassen, nie nach einer gewissen Zeit, ab und an fällt Dir halt mal was aus dem Mund.....
Sie weiß nie wann und wird Dir deshalb aufmerksam ins Gesicht starren.
Das ganze funktioniert aber nur, wenn der Hund bereits das "Fuß" beherrscht.....nur um die Aufmerksamkeit zu halten, nicht zum Ausbilden!!!!

Ich hab Dir jetzt diesen Tip gegeben, aber für förderlich halte ich ihn so oder so nicht, in Deinem Fall.

Ich, an Deiner Stelle, würde eher langsam daran arbeiten die Leckis abzubauen, anstatt weiter zu fördern.....Dein Hund reagiert irgentwann nur noch auf Leckis...


Mooni

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30. Juli 2012 um 9:30
In Antwort auf tomte_11985549

D.h?
Wie trainierst du das intensiv? mit möglichst vielen Reizen konfrontieren um dann das Verhalten zu bestätigen oder zu unterbinden was du nicht magst?

ja klar man muss die Nummer eins sein... Das sehe ich auch so. Bindung Bindung Bindung ist wichtig und dann läuft auch alles andere einfacher. Das stimmt. Auch wenn das nicht jeder so sieht. Der Hund lebt nunmal mit dem Menschen zusammen also bildet der Hund mit dem Mensch ein Rudel... Ich hoffe du weißt wie ich das meine...

Schön...
... da sind wir schon mal einer Meihnung.

Also mit Sozialem Lernen meine ich den Hund mit allen möglichen Umweltreizen (Tiere, Stadt, Menschen, usw.) in ruhiger, sicherer Stimmung zu konfrontieren.
Dabei arbeite ich (fast) immer ohne Leine. Die von mir angewandte Methode funktioniert von innen nach außen - also im Kontrast zu den sonst so gängigen Trainingsmethoden.
Keine Leckerlies, keine Bestätigung durch Beute, keine Gewalt!
Der Mensch muss sich sehr einbringen und durch Herzliches Loben den Hund überzeugen, das Zentrum der Welt zu sein!
Bei richtiger und Konsequenter Anwendung sind erste Erfolge nach 3-4 Reizsituationen deutlich zu erkennen und in ca. 3 Wochen (bei. ca. 1, 5 std. normales Spazierengehen) hat der Hund benehmen gelernt und ist entspannt und leicht in der Umwelt zu lenken - ganz ohne Leine!

Chris, ich hoffe auf dein Verständniss das ich hier nicht den genauen Verlauf der Technik veröffnetliche. Ist schließlich mein täglich Brot! Außerdem gibt es zu viele Mitmenschen, die schnell etwas missverstehen, anfangen rumzuprobieren, die Abläufe aus Unwissenheit herraus verdrehen und den Karren immer tiefer in den Dreck fahren. Bin allerdings bereit dir diese Technik via PN detailiert zu erläutern und bei Rückfragen zur Seite zu stehen. OK? Natürlich kannst du über deine Erfahrungen und Eindrücke gerne berichten - ist ja dein volles Recht.

Reivo

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