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Unser geliebter Dogge gestorben

12. Februar 2010 um 18:50 Letzte Antwort: 25. März 2010 um 19:49

Hallo zusammen,

ich bin immer noch sehr erschüttert und traurig weil ich heute erfahren habe, dass unser geliebter Dogge gestorben ist.

Wenn ich an seine letzten Minuten denke, kommen mir die Tränen und ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie Lord so plötzlich hat sterben können und was vor seinem Tod hat passieren können:

Gestern abend und heute morgen war noch alles in Ordnung, er hat sein Futter aufgegessen, hat sich also ganz normal verhalten.

Heute morgen, wenige Stunden nach seinem Frühstück, hat er draußen angefangen, an unserem Schuppen zu reißen(Wir wohnen auf dem Land und haben um unser Haus herum eine großen Zaun, so dass er sich draußen im Hof frei bewegen konnte).
Er riss so stark am Schuppen, bis er die Tür aufbekommen hatte. Ich kann mir nicht erklären warum oder wie er all die Sachen, die wir in den Schränken verstaut hatten, oder in Säcke und Kartons gelegt hatten, überall so verstreuen konnte. Säcke voller alter Kleidung waren aufgerissen worden, Kartons mit alten Büchern lagen verstreut, Werkzeug lag auf dem Boden und unser Hund lag mitten im Chaos.

Zuerst hatten wir es nicht verstanden und ihn geschimpft, er lag am Boden, als würde er schlafen, auf die Seite gelegen, als wäre nichts vorgefallen.
Als wir ihn anfassten, bewegte er sich nicht und war ganz kalt.
Mir kommen immer wieder die Tränen, weil ich es nicht begreife. Er war doch erst neun Jahre alt...

Was sehr merkwürdig war, und auf was ich noch keine Erklärung habe, ist sein großer, geblähter Bauch. So etwas hatte ich bei ihm zuvor nie gesehen... er schien eine Melone verschluckt zu haben. Furchtbar, wenn ich daran denke, dass er vermutlich qualvolle Schmerzen hat erleiden müssen...

Könnt ihr mir bitte weiterhelfen?
Habt ihr schon einmal von einem geblähten Bauch bei Tieren gehört und wisst ihr vielleicht, was die Ursache sein könnte? Ist Lord vermutlich daran gestorben? Hätte man ihm helfen können?

Ich danke euch vielmals.

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14. Februar 2010 um 13:50

Was ich an der Geschichte nicht ganz verstehe
warum der Hund in einem abgesperrten Schuppen übernachten musste

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16. Februar 2010 um 16:00

Also Vergiftung wohl eher nicht!
Weil das meist ein qualvoller Tod ist..und das hättest Du deinem Hund sicher angemerkt! Die Luft im Bauch könnten ja Gase von dem Essen sein, dass er zuvor bekommen hatte. Vielleicht hatte er schmerzen, und hat deswegen alles kaputt gemacht. Tiere werden manchmal aggressiv, wenn sie schmerzen haben. Also hab das schon öfters gehört, und bei meiner Kleinen auch schon erlebt, dass sie vor Schmerz auf was gebissen hat.
Auf euer Grundstück kann doch niemand drauf, oder?

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20. Februar 2010 um 3:00

...
Ich weiss gar nicht, was mir dazu einfällt.
Zuerst tut es mir natürlich leid für deinen Verlust.
So, und nun mal ganz im Ernst:
Du hast so lange eine Dogge und weisst nicht, dass 9 Jahre für diese Rasse nicht verdammt alt ist?
Du warst Besitzerin einer Dogge und weisst nicht, dass eine Magendrehung das grösste Risiko für sie darstellt?

Wo warst du die letzten 9 Jahre?

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25. März 2010 um 19:49

Mein Mitgefühl
Hallo Scarlett,
es tut mir total leid mit Deinem Hund und das was Luzie geschrieben hat ist unverschämt und gemein. Ich denke das dein Hund vielleicht Leberkrebs hatte. Das soll ja latent verlaufen und ganz plötzlich starke Schmerzen machen und dann äußert es sich oft so das der Hund in Panik alles zerstört. Das hat mein Tierarzt gesagt.
Ich verstehe deine Trauer sehr gut. Mein über alles geliebter Huskie Tom ist Sonntag gestorben und ich kann es noch garnicht fassen. Wir haben ihn einäschern lassen und gestern im Garten beerdigt.
Ich war die Nacht von Samstag auf Sonntag tanzen und mein Ex-Mann wollte den Hund nch der Nachtschicht bei mir abholen und dann mit zu sich nehmen. Ich hatte immer Sonntags Hundefrei und der Samstags. Als er rein kam hat er sein Hundefutter für morgens abgepackt , die Hundebos ins Auto und schon mal die Klappe des Autos geöffnet damit er gleich reinspringen kann. Als er nicht kam (was nicht ungewöhnlich war, er war sehr faul wenn er müde war) ist er dann hin zu ihm. Er lag im Durchgang vom Flur zum Wohnzimmer. Lag auf der Seit und sah aus als ob er schliefe. Er hat ihn das angestupst und den Schock seines Lebens bekommen. Der Hund war totl. Dann hat er mich geholt und ich bin bei der Nachricht total abgedreht. Wir sind dann in mein Haus und er war noch warm und ich konnte ich die ganze Nacht nicht mehr loslassen. Er lag dann den ganzen Tag in eine Decke gehüllt im Wohnzimmer und wir haben getrauert und geweint und ihn dann abends weggebracht, damit er eingeäschert werden kann. Das war das Schlimmst Erlebnis meines Lebens. Ich steh noch total unter Schock.
Ich musste mich vor 3 Jahren von meinem Mann trennen, nachdem der etwas sehr Schlimmes gemacht hatte. Habe eine chronische krankheit, Depressionen, keine Arbeit wegen der Erkrankung, kein eigenes Geld, das Haus wird verkauft und der ganze Halt war mein Hund. Wegen ihm stand ich morgens auf , Sparziergänge, spielen, schmusen etc. du weiß wovon ich spreche.
Tom wäre im Mai 12 Jahre alt geworden und ich hatte ihn von Anfang an. Ein Huskie kann locker 15 Jahre und älter werden, wovon ich auch ausgegangen bin. Vor 2 Jahren hatte er Hodenkrebs, was auch ein riesen Schock war. Aber es war alles in Ordnung. Er ist sogar nachmittags noch Fahrrad gefahren. Der Arzt in der Klinik, wo wir im letzten Jahr einen großen Gesundheitscheck haben machen lassen, meinte er hatte wohl einen plötzlichen Herztot. Jeder sagt mir sei froh das ihr ihn nicht habt einschläfern lassen müssen. Das bin ich ja auch, aber warum schon jetzt? Er war topfit. Hatte nach der Kastration 5 Kilo zugenommen, die ich jetzt wieder runter hatte und er war total gut drauf. Keine Anzeichen.
Das Schlimmste ist das das letzte was ich zu ihm gesagt habe ein Anschreien war, weil er draußen war und nicht wieder reinkommen wollte und ich fast meinen Bus verpaßt hätte wegen ihm. Ich hab mit ihm geschimpft weil er im strömenden Regen lag und nicht reagiert hat. Dann ist er rein und ich raus und ich habe micht nicht mehr nach ihm umgeschaut. Vielleicht ging es ihm schon schlecht und ich hätte es sehen können. Aus dem Bus heraus habe ich ihm auf den AB gesprochen, mich entschuldigt und ihm eine gute Nacht gewünscht. Vielleich ahnt man es unbewußt. Er hat das wohl nocht gehört.
Ich weiß nicht wo ich jetzt meinen Lebenssinn sehen soll. Und ich bin unendlich traurig, aber das sind wir wohl alle. Sorry für den sehr langen Text, aber ich musste das mal loswerden.
PS: Ich glaube weder deinem noch meinem Hund hätten wir noch helfen können, selbst wenn wir dabei gewesen wären. Alles alles Gute Dir

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