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Trabrennen Tierquälerei?

17. Januar 2005 um 10:47 Letzte Antwort: 24. November 2014 um 15:20

Hallo,

mich würde einmal interessieren, was Ihr vom Trabrennsport haltet. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, was denkt Ihr darüber?

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17. Januar 2005 um 17:47

Ich halte
alle Tiersportarten für Quälerei und Ausbeute. Gruß Jule

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18. Januar 2005 um 23:27
In Antwort auf dale_12315579

Ich halte
alle Tiersportarten für Quälerei und Ausbeute. Gruß Jule

Naja, harte worte!
Also, allgemein den tiersportarten als tierquälerei zu beschimpfen ist ja wohl das allerletzte.wenn es sich im rahmen hält, finde ich das sogar ne gute sache, um den ehrgeiz zu steigern.tiere wollen auch gefordert werden, da denk ich vorallem ans pferd oder auch an einen hund.die wo nur ihre tiere vollstopfen mit leckerlis dass sie olle fett werden oder nicht erzogen sind, dass ist für mich tierquälerei.Pferderennen find ich auch nicht so brickelnd,da geht es um viel geld und wenn es um geld geht,wird nicht mehr viel rücksicht auf das tier genommen.Was bei den großen turnieren genauso ist.

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19. Januar 2005 um 15:51
In Antwort auf an0N_1252382699z

Naja, harte worte!
Also, allgemein den tiersportarten als tierquälerei zu beschimpfen ist ja wohl das allerletzte.wenn es sich im rahmen hält, finde ich das sogar ne gute sache, um den ehrgeiz zu steigern.tiere wollen auch gefordert werden, da denk ich vorallem ans pferd oder auch an einen hund.die wo nur ihre tiere vollstopfen mit leckerlis dass sie olle fett werden oder nicht erzogen sind, dass ist für mich tierquälerei.Pferderennen find ich auch nicht so brickelnd,da geht es um viel geld und wenn es um geld geht,wird nicht mehr viel rücksicht auf das tier genommen.Was bei den großen turnieren genauso ist.

Tiere Ehrgeiz?
Warum bist Du der Meinung, daß ein Tier automatisch fett und vollgestopft sind, weil man mit ihnen nicht auf die Trabrennbahn, auf den Hindernisparcour, in die Hundeschule oder sonstwo hingeht?
Ich habe einen Hund, der weder zum Agility, noch auf den Hundeplatz geht. Der Hund ist weder fett noch unerzogen.
Ferner hatte ich ein Pferd, mit dem ich NICHT auf Turnieren rumgerast bin, sondern es einfach nur geritten habe...das Pferd war auch nicht fett.
In dem Moment, wo ein Tier auf Turnieren oder Ausstellungen vorgestellt wird, fängt für mich die Ausbeute an. Und wenn Pferde dann irgendwann hin sind, weil der Leistungssport sein Tribut gefordert hat, dann gehts zum Schlachter...sorry, aber damit kann ich nur schlecht um.
Ich rede hier nicht von Hobbyreitern, die mal ein Ringreiten mitmachen, sondern von Menschen, die im Sommer an den Wochenenden nichts anderes im Kopf haben, als die Pferde in Anhänger zu laden und auf alle möglichen Turniere zu fahren.
Man kann Tiere auch "privat" fordern - dazu muß man auf kein Turnier, keine Ausstellung, keinen Hundeplatz.......
Jule

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20. Januar 2005 um 12:29
In Antwort auf dale_12315579

Ich halte
alle Tiersportarten für Quälerei und Ausbeute. Gruß Jule

naja
was ist mit husky-rennen? die tiere haben ja einen enormen bewegungsdrang ... aber eigentlich fällt mir dazu mein altes pflegepony ein, das mich bei springturnieren regelmäßig zum gespött der zuschauer gemacht hat *g* - es wollte einfach nicht aufhören zu springen, war nicht zu halten, hat die hindernisse von beiden seiten genommen ...

liebe grüße

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20. Januar 2005 um 23:37
In Antwort auf dale_12315579

Tiere Ehrgeiz?
Warum bist Du der Meinung, daß ein Tier automatisch fett und vollgestopft sind, weil man mit ihnen nicht auf die Trabrennbahn, auf den Hindernisparcour, in die Hundeschule oder sonstwo hingeht?
Ich habe einen Hund, der weder zum Agility, noch auf den Hundeplatz geht. Der Hund ist weder fett noch unerzogen.
Ferner hatte ich ein Pferd, mit dem ich NICHT auf Turnieren rumgerast bin, sondern es einfach nur geritten habe...das Pferd war auch nicht fett.
In dem Moment, wo ein Tier auf Turnieren oder Ausstellungen vorgestellt wird, fängt für mich die Ausbeute an. Und wenn Pferde dann irgendwann hin sind, weil der Leistungssport sein Tribut gefordert hat, dann gehts zum Schlachter...sorry, aber damit kann ich nur schlecht um.
Ich rede hier nicht von Hobbyreitern, die mal ein Ringreiten mitmachen, sondern von Menschen, die im Sommer an den Wochenenden nichts anderes im Kopf haben, als die Pferde in Anhänger zu laden und auf alle möglichen Turniere zu fahren.
Man kann Tiere auch "privat" fordern - dazu muß man auf kein Turnier, keine Ausstellung, keinen Hundeplatz.......
Jule

Also, Jule,
Ich war so eine die ihr Pferd "ausgebeutet" hat. Jedes Wochenende Pferd in den Hänger und ab aufs Turnier.Und was denkst Du jetzt, wo mein Pferd ist?Schlachter.....nein, sie ist jetzt 31 Jahre alt und ist noch toi, toi, toi fit.Ich glaube nicht, dass es ihr geschadet hat.Man darf auch nicht alles Verallgemeinern.Es gibt brutale Turnierreiter, selbst schon erlebt, find ich schrecklich! Aber nicht alle sind so und auch nicht die Mehrheit.Ich sag ja auch nicht daß alle Freizeitreiter keine Ahnung haben.Es gibt aber schon einige, die nicht reiten können, keine Ahnung vom Pferd haben, aber kaufen sich eins.Das sind aber meistens die, die auf uns Turnierreiter mit dem Finger zeigen.(Damit mein ich jetzt nicht Dich)Und nochmal auf den Ehrgeiz zurückzukommen,weiß nicht ob Tiere Ehrgeiz kennen, aber wenn man ihnen was beibringt und Leistung verlangt (mit viel Lob natürlich) und sie merken sie machen ihre Sache gut,dann denk ich schon daß es Ihnen auch mehr Zufriedenheit gibt.Zum Beispiel, meine Eltern haben einen Hund. Die blüht richtig auf bei Agility,also macht es ihr Spass. Ich würde aber nie ein Tier ob Hund oder Pferd über ein Hinderniss zwingen.Das muss jeder für sich selbst rauskriegen, was das beste für sein Tier ist.

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21. Januar 2005 um 15:18

Definitiv JA!!!
Traber werden wioe Pakete verschnürt, die Zungen werden mit Damenstrümpfen zusammengebunden etc! Da gibts auch ne Menge Berichte im Internet drüber! alleine die "akustische Peitsche, mit denen die armen Tiere gehetzt werden (die bekommen einen Ohrstöpsel am langhen Band rein, hören das ganze Rennen über nichts, und im Endspurt wird der eben über das Band rausgezogen, so dass sich das Pferd durch den Karch plötzlich erschreckt und weiter rennt... dann diese Fußfesseln, die das Pferd am angalloppieren hindern...
IUch habe nichts gegen gewissenhaftes Reiten, aber nicht auf einem Pferd, das sich einfach nicht mehr anders bewegen kann, weil es eingewuickelt ist wie beim Bondage!

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22. Januar 2005 um 0:00
In Antwort auf minou_11968733

Definitiv JA!!!
Traber werden wioe Pakete verschnürt, die Zungen werden mit Damenstrümpfen zusammengebunden etc! Da gibts auch ne Menge Berichte im Internet drüber! alleine die "akustische Peitsche, mit denen die armen Tiere gehetzt werden (die bekommen einen Ohrstöpsel am langhen Band rein, hören das ganze Rennen über nichts, und im Endspurt wird der eben über das Band rausgezogen, so dass sich das Pferd durch den Karch plötzlich erschreckt und weiter rennt... dann diese Fußfesseln, die das Pferd am angalloppieren hindern...
IUch habe nichts gegen gewissenhaftes Reiten, aber nicht auf einem Pferd, das sich einfach nicht mehr anders bewegen kann, weil es eingewuickelt ist wie beim Bondage!

Bondage...
genau darauf habe ich gewartet, DANKE SCHÖN!!!

Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich deine unqualifizierten Argumente ein wenig "determiniere"?!

>>Traber werden wie Pakete verschnürt, die Zungen werden mit Damenstrümpfen zusammengebunden etc!<<

Ja, einigen Trabern werden die Zungen vor dem Rennen mit elastischem Material an den Unterkiefer gebunden. Und zwar so, das die "Zungenfreiheit" lediglich in der Form "beeinträchtigt" wird das die Pferde die Zunge nicht über das Gebiß legen können. Es wird jedoch darauf geachtet, das während der 10 - 15 min. (Beginn - Ende des Rennens oder der schnellen Arbeit)die Durchblutung nicht verhindert wird. Sonst würden die Zungen der Pferde blau - das anbinden der Zunge geschieht bei Pferden, die sich sonst der Einwirkung des Fahrers dadurch entziehen das sie die Zunge über das Gebiß legen. Reiter benutzen hier eine ganz "elegante" Variante, den sogenannten Zungenstrecker. Der besteht aus einer Art "Löffel", der mittig am Gebiß eingearbeitet ist. Erfüllt den selben Zweck -nur mit dem Unterschied, das während der ganzen Zeit (wenns denn Glück hat, nur ca. 1 std. tägl.) in der das Pferd so etwas im Maul hat, eine mechanische Reizung des Gaumens stattfindet. Aber Pferde können entgegen der Landläufigen Meinung ja bekanntlich nicht kotzen - weder vor der Apotheke noch sonstwo! Nicht zu vergessen die "gute alte" Kandare. Je länger die Seitenzüge bei eingehakter Kinnkette und grober Reiterhand, desto eher bricht da auch mal ein Unterkiefer...

>> Da gibts auch ne Menge Berichte im Internet drüber!>>

...Mir fällt da ganz spontan ein ganz bestimmtes Forum ein.
liest sich immer wieder spaßig, der geistige Dünnsch... der dort über den Trabrennsport verbreitet wird!

>> alleine die "akustische Peitsche", mit denen die armen Tiere gehetzt werden (die bekommen einen Ohrstöpsel am langen Band rein, hören das ganze Rennen über nichts, und im Endspurt wird der eben über das Band rausgezogen, so dass sich das Pferd durch den Krach plötzlich erschreckt und weiter rennt...<<

Die "akustische Peitsche" nennt man Zugwatte, sie wäre von der Aufsichtsorganisation verboten wenn sie eine Gefahr für Leib und Leben des Pferdes darstellen würde. Sie erspart dem Fahrer mit Sicherheit zum großen Teil die reale Peitsche während des Endspurts. Außerdem schützt sie nervöse Pferde bis zum Finish vor akkustischer Reizüberflutung. Schau dir mal stattdessen die oftmals befremdlich wirkenden Gebißkombinationen und "Spezialsporen" im Internationalen Turniersport an. (Nicht zu vergessen die Hilfszügel, mit denen die Reitpferde nach unten ...äh "vorwärts - abwärts"?! verschnürt werden!

>> dann diese Fußfesseln, die das Pferd am angaloppieren hindern...<<

Irgendetwas passt zu diesem "inteligenten" Satz von dir ganz und garnicht... ich denke der weit ausgreifende Gang eines Trabers würde mit "deinen Fußfesseln" absolut nicht kooperieren. Oder meinst du eventuell Bandagen und/oder Gamaschen zum Schutz der Pferdebeine? Ich behaupte mal, das bei dieser "Fesselung" massenhaft Pferde im Rennen stürzen und sich die Hälse brechen würden. Einschließlich der Fahrer!!! Aber das wäre ja langweilig für euch, da müsstet ihr ja nach "neuen" Tierschändern Ausschau halten. Ich schlag mal ein neues Thema vor: "Freiheit für genudelte Shettlandponies" (macht keinen schlanken Fuß, gibt Hufrehe)... - das wäre doch zur Abwechslung mal was feines!


>>Ich habe nichts gegen gewissenhaftes Reiten, aber nicht auf einem Pferd, das sich einfach nicht mehr anders bewegen kann, weil es eingewickelt ist wie beim Bondage!<<

Dann bleib du bei deinem gewissenhaften Reiten - Aber vergiss nicht, dich einmal genau in den "Folterkammern" deiner gewissenhaften "Reiterkollegen" umzuschauen. Verzeih, ich vergaß: Bei den Reitern heißts ja Sattelkammer... oder: "Schuster, bleib bei deinen Leisten" und erzähle mir als gelernter Pferdewirtin Schwp. Trabrennfahren nicht so eine gequirlte (Pferde) Scheiße...

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22. Januar 2005 um 0:12
In Antwort auf nzria_11844577

Bondage...
genau darauf habe ich gewartet, DANKE SCHÖN!!!

Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich deine unqualifizierten Argumente ein wenig "determiniere"?!

>>Traber werden wie Pakete verschnürt, die Zungen werden mit Damenstrümpfen zusammengebunden etc!<<

Ja, einigen Trabern werden die Zungen vor dem Rennen mit elastischem Material an den Unterkiefer gebunden. Und zwar so, das die "Zungenfreiheit" lediglich in der Form "beeinträchtigt" wird das die Pferde die Zunge nicht über das Gebiß legen können. Es wird jedoch darauf geachtet, das während der 10 - 15 min. (Beginn - Ende des Rennens oder der schnellen Arbeit)die Durchblutung nicht verhindert wird. Sonst würden die Zungen der Pferde blau - das anbinden der Zunge geschieht bei Pferden, die sich sonst der Einwirkung des Fahrers dadurch entziehen das sie die Zunge über das Gebiß legen. Reiter benutzen hier eine ganz "elegante" Variante, den sogenannten Zungenstrecker. Der besteht aus einer Art "Löffel", der mittig am Gebiß eingearbeitet ist. Erfüllt den selben Zweck -nur mit dem Unterschied, das während der ganzen Zeit (wenns denn Glück hat, nur ca. 1 std. tägl.) in der das Pferd so etwas im Maul hat, eine mechanische Reizung des Gaumens stattfindet. Aber Pferde können entgegen der Landläufigen Meinung ja bekanntlich nicht kotzen - weder vor der Apotheke noch sonstwo! Nicht zu vergessen die "gute alte" Kandare. Je länger die Seitenzüge bei eingehakter Kinnkette und grober Reiterhand, desto eher bricht da auch mal ein Unterkiefer...

>> Da gibts auch ne Menge Berichte im Internet drüber!>>

...Mir fällt da ganz spontan ein ganz bestimmtes Forum ein.
liest sich immer wieder spaßig, der geistige Dünnsch... der dort über den Trabrennsport verbreitet wird!

>> alleine die "akustische Peitsche", mit denen die armen Tiere gehetzt werden (die bekommen einen Ohrstöpsel am langen Band rein, hören das ganze Rennen über nichts, und im Endspurt wird der eben über das Band rausgezogen, so dass sich das Pferd durch den Krach plötzlich erschreckt und weiter rennt...<<

Die "akustische Peitsche" nennt man Zugwatte, sie wäre von der Aufsichtsorganisation verboten wenn sie eine Gefahr für Leib und Leben des Pferdes darstellen würde. Sie erspart dem Fahrer mit Sicherheit zum großen Teil die reale Peitsche während des Endspurts. Außerdem schützt sie nervöse Pferde bis zum Finish vor akkustischer Reizüberflutung. Schau dir mal stattdessen die oftmals befremdlich wirkenden Gebißkombinationen und "Spezialsporen" im Internationalen Turniersport an. (Nicht zu vergessen die Hilfszügel, mit denen die Reitpferde nach unten ...äh "vorwärts - abwärts"?! verschnürt werden!

>> dann diese Fußfesseln, die das Pferd am angaloppieren hindern...<<

Irgendetwas passt zu diesem "inteligenten" Satz von dir ganz und garnicht... ich denke der weit ausgreifende Gang eines Trabers würde mit "deinen Fußfesseln" absolut nicht kooperieren. Oder meinst du eventuell Bandagen und/oder Gamaschen zum Schutz der Pferdebeine? Ich behaupte mal, das bei dieser "Fesselung" massenhaft Pferde im Rennen stürzen und sich die Hälse brechen würden. Einschließlich der Fahrer!!! Aber das wäre ja langweilig für euch, da müsstet ihr ja nach "neuen" Tierschändern Ausschau halten. Ich schlag mal ein neues Thema vor: "Freiheit für genudelte Shettlandponies" (macht keinen schlanken Fuß, gibt Hufrehe)... - das wäre doch zur Abwechslung mal was feines!


>>Ich habe nichts gegen gewissenhaftes Reiten, aber nicht auf einem Pferd, das sich einfach nicht mehr anders bewegen kann, weil es eingewickelt ist wie beim Bondage!<<

Dann bleib du bei deinem gewissenhaften Reiten - Aber vergiss nicht, dich einmal genau in den "Folterkammern" deiner gewissenhaften "Reiterkollegen" umzuschauen. Verzeih, ich vergaß: Bei den Reitern heißts ja Sattelkammer... oder: "Schuster, bleib bei deinen Leisten" und erzähle mir als gelernter Pferdewirtin Schwp. Trabrennfahren nicht so eine gequirlte (Pferde) Scheiße...

Nochmal Bondage...
Kleiner Vorschlag zur Güte: - Besuche doch einfach mal eine Trabrennbahn, gehe ins Stallgelände, informiere dich vor Ort über das Training der Pferde und den Sport. Ich bin sicher, du würdest bei wirklichem Interesse bei den Aktiven offene Türen einrennen.

Was mich an dieser Negativpropaganda so wütend macht ist die Tatsache, das hier vorgefasste Meinungen und Vorurteile übernommen und verbreitet werden. Auch ich habe eine Traberstute. Glaubst du wirklich ich würde meinem Pferd etwas zumuten was ihm schadet? - Dazu ist es mir zu lieb und wertvoll!

Gruß woelfin3

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22. Januar 2005 um 19:53
In Antwort auf an0N_1252382699z

Also, Jule,
Ich war so eine die ihr Pferd "ausgebeutet" hat. Jedes Wochenende Pferd in den Hänger und ab aufs Turnier.Und was denkst Du jetzt, wo mein Pferd ist?Schlachter.....nein, sie ist jetzt 31 Jahre alt und ist noch toi, toi, toi fit.Ich glaube nicht, dass es ihr geschadet hat.Man darf auch nicht alles Verallgemeinern.Es gibt brutale Turnierreiter, selbst schon erlebt, find ich schrecklich! Aber nicht alle sind so und auch nicht die Mehrheit.Ich sag ja auch nicht daß alle Freizeitreiter keine Ahnung haben.Es gibt aber schon einige, die nicht reiten können, keine Ahnung vom Pferd haben, aber kaufen sich eins.Das sind aber meistens die, die auf uns Turnierreiter mit dem Finger zeigen.(Damit mein ich jetzt nicht Dich)Und nochmal auf den Ehrgeiz zurückzukommen,weiß nicht ob Tiere Ehrgeiz kennen, aber wenn man ihnen was beibringt und Leistung verlangt (mit viel Lob natürlich) und sie merken sie machen ihre Sache gut,dann denk ich schon daß es Ihnen auch mehr Zufriedenheit gibt.Zum Beispiel, meine Eltern haben einen Hund. Die blüht richtig auf bei Agility,also macht es ihr Spass. Ich würde aber nie ein Tier ob Hund oder Pferd über ein Hinderniss zwingen.Das muss jeder für sich selbst rauskriegen, was das beste für sein Tier ist.

Hallo liebe Rosie
Du bist sicherlich eine Ausnahme, aber wenn ich mir hier in Ostholstein anschaue, was Leute mit ihren Tieren anstellen, dann packt mich das kalte Grauen. Ich finde es sehr schön, daß Du Dich Deinem Pferd gegenüber dankbar zeigst und es nicht als Sportgerät ansiehst, sondern ihm einen schönen Lebensabend gönnst - das ist leider nicht die Regel....bevor jetzt gaaaanz viele Turnierreiter mich in der Luft zerreißen wollen: Ja, es gibt auch Ausnahmen, und die, die ihre Pferde nach der Turnierkarierre nicht zum Schlachter schicken, brauchen sich hier auch nicht angesprochen zu fühlen.
Ich selbst habe auch einen sehr lernfreudigen Hund, der auch Spaß am sog. Agility hat. Ich gehe mit ihr nicht auf den Hundeplatz, weil mir da zu viele Spinner rumlaufen - und ich habe hier im Umkreis schon einige Hundeplätze angesehen...ufffffff
Ich habe mir meine Meinung über Tiersport aus jahrelanger Erfahrung gebildet - an Hunden, Katzen und Pferden. Spätestens, wenn die Leute mit ihren verhaltensgestörten Tieren bei mir oder meinen Freunden auf dem Hof aufkreuzen, weil der Hund auf einmal beißt, die Katze völlig neurotisch ist, weil sie von Ausstellung zu Ausstellung gefahren wird, oder das Pferd auf einmal nicht mehr so will wie der Reiter, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln...
Einige Menschen sollten sich keine Tiere halten. Leider sind das meistens die, die das doch tun.
Liebe Grüße und alles Liebe für Eure Vierbeiner
...auch an Dich, deren Name hier nicht angezeigt wird und die eine Traberstute hat..
Jule

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23. Januar 2005 um 0:45
In Antwort auf dale_12315579

Hallo liebe Rosie
Du bist sicherlich eine Ausnahme, aber wenn ich mir hier in Ostholstein anschaue, was Leute mit ihren Tieren anstellen, dann packt mich das kalte Grauen. Ich finde es sehr schön, daß Du Dich Deinem Pferd gegenüber dankbar zeigst und es nicht als Sportgerät ansiehst, sondern ihm einen schönen Lebensabend gönnst - das ist leider nicht die Regel....bevor jetzt gaaaanz viele Turnierreiter mich in der Luft zerreißen wollen: Ja, es gibt auch Ausnahmen, und die, die ihre Pferde nach der Turnierkarierre nicht zum Schlachter schicken, brauchen sich hier auch nicht angesprochen zu fühlen.
Ich selbst habe auch einen sehr lernfreudigen Hund, der auch Spaß am sog. Agility hat. Ich gehe mit ihr nicht auf den Hundeplatz, weil mir da zu viele Spinner rumlaufen - und ich habe hier im Umkreis schon einige Hundeplätze angesehen...ufffffff
Ich habe mir meine Meinung über Tiersport aus jahrelanger Erfahrung gebildet - an Hunden, Katzen und Pferden. Spätestens, wenn die Leute mit ihren verhaltensgestörten Tieren bei mir oder meinen Freunden auf dem Hof aufkreuzen, weil der Hund auf einmal beißt, die Katze völlig neurotisch ist, weil sie von Ausstellung zu Ausstellung gefahren wird, oder das Pferd auf einmal nicht mehr so will wie der Reiter, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln...
Einige Menschen sollten sich keine Tiere halten. Leider sind das meistens die, die das doch tun.
Liebe Grüße und alles Liebe für Eure Vierbeiner
...auch an Dich, deren Name hier nicht angezeigt wird und die eine Traberstute hat..
Jule

Hallo Jule
die beiden Artikel über "Bondage" im Trabrennsport stammen von mir. Die teilweise sehr zynische Formulierung möge man mir nachsehen. Aber ich bin gerade in der letzten Zeit ein etwas "gebranntes Kind" bezüglich der unsachlichen, tief unter die Gürtellinie reichenden Beiträge über den Trabrennsport in diversen "Tierschutzforen".

Pferdeschinderei ist leider eine traurige, nicht von der Hand zu weisende Tatsache. Aber ich weigere mich strikt mich mit solchen Leuten über einen Kamm scheren zu lassen, nur weil ich diesen Sport erlernt und praktiziert habe.

Ich verstehe mich auch nicht als einen "sinnlosen Vermehrer" dieses ganzen Elends, nur weil ich Traber züchte. Der Hengst für meine Stute ist geziehlt ausgesucht, und nebenbei bemerkt schon allein von der Decktaxe her zu teuer um mit dem Fohlen das diesen Sommer kommt "Schindluder" zu treiben.
Im Gegenteil, wir freuen uns wahnsinnig darauf und hoffen, das es ein "Rennpferd" werden wird. - Und wenn nicht, hat meine Tochter halt einen Kumpel für die Freizeitreiterei...

Ich besaß auch schon einmal eine Trakehnerstute die mir als Freizeitpferd für meine Tochter verkauft wurde. Ich wußte, das diese Stute eine leichte Heustauballergie hatte, als ich sie kaufte. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußte war, das es für einen Reiter mit Lebensgefahr verbunden war wenn er im Sattel saß. Wir fanden das dann aber ganz schnell raus. (Selbst erfahrene Bereiter waren nach der ersten "Intensiverfahrung" mit der Dame nicht mehr dazu zu überreden, nochmal in ihren sattel zu steigen). Eine zweite Trakistute, die mir als Zuchttauglich angeboten war, nahm nicht auf. Fazit für mich: ich habe bei meinen Reitpferden definitiv mehr "Lehrgeld" zahlen müssen, als bei meinen Trabern. Trotzdem verdamme ich den Reitsport mit Sicherheit nicht! Ich habe bei der "Reiterfraktion" sehr viele liebe, ehrliche und faire Menschen kennenlernen dürfen. Und genau diesen Schlag Menschen trifft man bei den Trabern auch. - Genauso wie das Gegenteil. Ich finde nur, das hier viel mehr Fairness und Respekt im gegenseitigem Umgang miteinander angebracht wäre. Und die Erkenntnis, das es niemandem zusteht sich ein Urteil über etwas zu bilden, das er nur vom "Hörensagen" kennt.

Was meine Ausbildung in dieser Sparte betrifft: von der profitiere ich noch heute. Denn es wird definitiv in keinem der Schwerpunkte derart profundes Wissen über den "Partner" Pferd vermittelt, wie bei den Trabern. Mir unterstellt man (auch in Reitställen) immer mal wieder, ich sei ne "halbe" Tierärztin

Was die Haltung der Traber im Rennbetrieb betrifft: nahezu jedes Pferd hat täglich seine feste Bezugsperson, sieht auch auf der Bahn in den meisten Fällen täglich die Weide, pflegt hier Sozialkontakte zu seinen "Kollegen", und wird im übrigen von seiner Pflegerin oder dem Pfleger nach Strich und Faden verwöhnt. Es bekommt 3x tägl. Futter, davon mind. 3-4x wöchentlich ein "warmes Mittagessen" in Form von Mash, im Spätherbst zusätzlich Karotten, etc. Viele Traberbesitzer starten ihre Pferde grundsätzlich nur von "Zuhause aus" d. h. sie befürchten, das ihre Lieblinge einen "Bahnkoller" kriegen könnten und fahren darum nur zur schnellen Arbeit und zum Rennen auf die Bahn. Ich habe es auch selbst erlebt, das Traber die nicht genug Leistung im Rennen brachten oder "Ausjährig" aufgrund ihres Alters aus dem Rennbetrieb ausschieden an ihre Pflegerinnen verschenkt oder sehr günstig abgegeben wurden. Die "Sonne" sehen diese Pferde mit Sicherheit allemal mehr, als ein Reitpferd mit 23 std.-Boxenaltung! Hinzu kommt, das die meisten Traber durchschnittlich 6 Wochen bis 3 Monate jährlich "in Ruhe" gehen. Während dieser zeit - Weide ohne Ende...

Dementsprechend hoch sind meine persönlichen Anforderungen an einen Pensionsstall für meine Pferde. "5 Sterne" oder garnix! - Und ich habe mit meinen Reitpferden aus diesem Grund schon mehr als einmal den Stall gewechselt! Bei den Trabern mußte ich mir diesbezüglich noch nie Gedanken machen. Weder im Rennstall, noch auf dem Gestüt wo ich meine Stute untergebracht habe. Die fühlt sich übrigens in den Momenten am "gebondagten", wenn sie dank des angebunden seins beim Putzen net an die "Bonbons" rankommt

LG woelfin3

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23. Januar 2005 um 1:24

Pferdehandel?...
Hallo Imandra,

Du hast Recht, mich persönlich hat hier keiner angegriffen. -Und einem dieser Menschen mit "Profilneurose" (nämlich Dir) antworte ich gerade! Schau das du wieder in dein Pferdeschutzforum zurückkommst. DAS BRAUCHT DICH GANZ DRINGEND!!!

Ich habe ein Pferd, und das ist nicht verkäuflich.
Das ich Dir unsympatisch bin, ist mir ehrlich gesagt Scheißegal Besser ich Dir, als du mir...

Aber ehrlich gesagt wäre Hass dir gegenüber nur Energieverschwendung meinerseits - also lass ichs doch...

so long woelfin

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23. Januar 2005 um 1:31

Profilierungswut...
"unnatürliche fortbewegung"... laber doch einfach dem Grafen von Orlow ein Kotellet an die Backe, Herzchen...

Zu deiner Information: er war der Begründer der Zucht dieser trabenden Pferde (oder "Freaks" wenn dir das lieber ist).

Mehr über die korrekte Beschreibung einer Profilneurose erfährst du sicher beim Googeln.

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23. Januar 2005 um 1:37

Pferdeschutz...
was meinst Du damit... über Fotos von irgendwelchen Hafis mit Hungerhaaren zu "fachsimpeln"? Hab ich nicht nötig.
Bei mir fängt (Hosianna) der Pferdeschutz beim eiogenen Pferd an. Kleiner Tipp am Rande: Besuch doch einfach mal die Trabrennbahn in Gelsenkirchen, der Rennverein bietet meines Wissens nach 1x wchtl. Führungen an. Und müll mich in Zukunft nicht mehr mit deinem Hirnverbrannten Schwachsinn zu...

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23. Januar 2005 um 2:02

Auch Okay
darfst Du, ohne Frage! Aber wir müssen sicherlich nicht darüber diskutieren, das Pferde GRUNDSÄTZLICH keine Lebewesen sind, die dazu gemacht wurden ein "Raubtier" (Reiter) im Rücken zu haben, über Hürden zu springen, oder einen Karren zu ziehen? Dann sind wir uns ja EINIG!

Ich finde es lediglich zum kotzen, das ausgerechnet eine von mehreren Nutztngsarten dieser Tiere als Tierquälerei abgestempelt wird. Zu welchem Zweck werden denn Barockpferde, Vollblüter und Warmblüter gezüchtet - zu einem humaneren?! Denk da mal drüber nach...

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23. Januar 2005 um 14:56

Schau mal etwas genauer...
ich habe zu keiner Zeit behauptet, das ausgerechnet im Trabrennsport alles nur Prima läuft. Ich teile deine Meinung das es in jeder Sparte des Pferdesports nicht vertretbare Zustände gibt, und habe da auch gar keinen Hehl draus gemacht. Es geht mir nur um mehr Fairness in der (in letzter zeit leider immer häufiger zu lesenden) unsachlichen "Berichterstattung" über den Trabrennsport.

Ich habe lediglich beschrieben, wie (die meisten) Traber auf der Bahn behandelt werden. Und das ist keine verniedlichung des Sports, sondern eine Tatsache. Wie würdest du dich fühlen, wenn schon allein die Tatsache Traberbesitzer zu sein dir den Universalstempel des Pferdeschinders aufdrückt.

Mit Barockpferden (klassische Reitweise, hohe Schule) meine ich Pferderassen wie Andalusier, Berber etc. und - auch wenn ich ein Reitpferd nicht selbst reite, heißt das nicht das ich nicht dazu in der Lage wäre ein Pferd nach seinem Exterieur hinsichtlich des Verwendungszwecks zu beurteilen.

Was die Gewährsmängel - u. Fristen betrifft: diese Stute hatte ich mit dem Wissen um die Allergie gekauft. Ich hätte sie nicht nehmen müssen. Sie war auch sehr rittig. Bis zum jeweils nächsten Aussetzer. Das man sich dann zwangsläufig fragt, wie so ein Pferd als Kinder - oder Jugendpferd verkauft werden kann, liegt in der Natur der Sache.

Was das "umfunktionieren" eines Trabers zum Reitpferd betrifft: solche Pferde müssten grundsätzlich zunächst einmal in Profiberitt. Und genau hier liegt das Problem. Es werden häufig Traber im "Reitpferdeformat" sehr günstig angeboten. Und kommen dadurch bedingt leider oft in falsche Hände.

woelfin3





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23. Januar 2005 um 17:44

Verspanntheit...
schau es geht nicht nur mir so, es betrifft eine ganze Sparte. Die Negativberichte über die Springreiter u./o.
Military waren glaubhaft dokumentiert und nachvollziehbar.
Trotzdem gingen doch nicht alle Reiter dieser Sparten derart grausam mit ihren Pferden um.

Aber wenn ich von "Fußfesseln" und "Bondage" bei Trabern lese, geht mir die Hutschnur hoch... Diejenigen über die ich mich so verspanne *g* geben mir und auch anderen nicht die Spur einer Möglichkeit irgendetwas an diesen Vorwürfen richtig zu stellen. Tierschutz kann auch in Fanatismus ausarten.

Und - woher kamen die "Weisheiten" über diese Art der Quälerei letztendlich? "Man liest ja immer wieder im Internet"... Man macht sich nicht einmal die Mühe, sich selbst davon zu überzeugen was dran ist oder auch nicht.

Zu galoppierenden Trabern kann ich dir sagen, das die Pferde häufig über den Beschlag ausbalanciert werden. Nimmt man ihnen die Eisen ab oder verwendet normalen Reitpferdebeschlag, tun die sich da garnicht mehr so schwer.

Warum dieses Thema in diesem Forum: einfach aus Neugier, ob ich auf meine Frage hier auch die zur Zeit üblichen Antworten zum Thema geliefert bekomme. Sorry für meine teilweise ziemlich heftigen Reaktionen, sollte nicht persönlich gemeint sein auch wenns so schien.

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23. Januar 2005 um 17:55
In Antwort auf nzria_11844577

Verspanntheit...
schau es geht nicht nur mir so, es betrifft eine ganze Sparte. Die Negativberichte über die Springreiter u./o.
Military waren glaubhaft dokumentiert und nachvollziehbar.
Trotzdem gingen doch nicht alle Reiter dieser Sparten derart grausam mit ihren Pferden um.

Aber wenn ich von "Fußfesseln" und "Bondage" bei Trabern lese, geht mir die Hutschnur hoch... Diejenigen über die ich mich so verspanne *g* geben mir und auch anderen nicht die Spur einer Möglichkeit irgendetwas an diesen Vorwürfen richtig zu stellen. Tierschutz kann auch in Fanatismus ausarten.

Und - woher kamen die "Weisheiten" über diese Art der Quälerei letztendlich? "Man liest ja immer wieder im Internet"... Man macht sich nicht einmal die Mühe, sich selbst davon zu überzeugen was dran ist oder auch nicht.

Zu galoppierenden Trabern kann ich dir sagen, das die Pferde häufig über den Beschlag ausbalanciert werden. Nimmt man ihnen die Eisen ab oder verwendet normalen Reitpferdebeschlag, tun die sich da garnicht mehr so schwer.

Warum dieses Thema in diesem Forum: einfach aus Neugier, ob ich auf meine Frage hier auch die zur Zeit üblichen Antworten zum Thema geliefert bekomme. Sorry für meine teilweise ziemlich heftigen Reaktionen, sollte nicht persönlich gemeint sein auch wenns so schien.

Hallo Wölfin...
.....nachdem ich Deinen Dialog mit Imandra gelesen habe, weiß ich, woher Du Deinen Namen hast...
grins und Gruß, Jule

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23. Januar 2005 um 17:59

Kind...
geh weiter dein Pferd quälen... ist nicht mein Problem!
Und wenn du glaubst ich sei uninformiert: glaub es!

Ist müßig darüber zu diskutieren! du biost der Held, Traber sind unglaublich glücklich, wenn sie schon als KINDER Rennen laufen müssen und gut!

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23. Januar 2005 um 23:57
In Antwort auf minou_11968733

Kind...
geh weiter dein Pferd quälen... ist nicht mein Problem!
Und wenn du glaubst ich sei uninformiert: glaub es!

Ist müßig darüber zu diskutieren! du biost der Held, Traber sind unglaublich glücklich, wenn sie schon als KINDER Rennen laufen müssen und gut!

Yep
anscheinend raffst du immer noch nicht, das ich dich und deine "Informationen" über das Thema nach deinem "Expertenbeitrag" gar nicht für voll nehme...

so long woelfin3

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20. März 2005 um 1:29

Lange nicht einen solchen Quatsch gelesen!
Hallo, woelfin3!
Wenn man sich die Reaktionen unserer "Tierliebhaber" so durchliest, die Dich alle so angegriffen oder realitätsfremd auf Deine Zeilen reagiert haben, so hoffe ich doch sehr, dass diese Menschen nicht das geringste Stückchen an Fleisch, Wurst, Eier oder andere Produkte essen, die von einem geschlachteten Tier oder einem Käfighuhn kommen könnten. Nur dann als Vegetarier wären sie in irgendeiner Weise kreditwürdig in ihren Äusserungen, die "armen" Traber und Tiere im Allgemeinen verteidigen zu wollen.
Es gibt dermassen viele Hobby- und Weekend-Reiter, die alle meinen, dass Ihre in Reitställen untergebrachten Pferde das beste Pferdeleben der Welt haben, nur weil man sie nicht "ausbeutet" und es nicht ums Geld geht.
Es muss doch super sein, für ein Pferd, die meiste Zeit in einer Box zu verbringen, nur weil die meisten berufstätigen Besitzer unter der Woche nicht genügend Zeit zum richtigen Zeitpunkt haben, wenn man sich um's Perd auch kümmern müsste. Eventuelle Schuldkomplexe werden dann am Weekend "weggestreichelt" oder in Form von teuren Pferdebonbons "gutgemacht", was der Futtermittelindustrie sehr zum Guten kommt.
Wenn man diesen "Tierschützern" so zuhört, was man so alles einem Traber so zumutet und antut, dann dürfte es wirklich keine Spring-, Dressur- oder sonstige Pferde geben, sondern nur die alten Wildpferde in Freiheit in der Gegend von Düren.
Möchte keinen Vortrag halten, ob traben allen Trabern auch Spass macht, aber ich glaube, dass viele Springpferde auch nicht springen, oder Dressurpferde nicht "dressiert" werden wollen usw.
Natürlich ist es nicht artgerecht, diese vielen Hunderte von Trabern in den Trainingslagern auf der Rennbahn zu halten, was so in Gelsenkirchen, Recklinghausen und vielen anderen Orten getan wird. Dort können diese Traber doch nichts anderes machen, als 22 Std/Tag in der Box verbringen und den Amoniakgeruch ihrer eigen Pisse und Scheisse einzuatmen. Aber wieviele Pferde aller Rassen teilen dieses ehlendige Schiksal!!!
Wer hier erzählt, dass Trabern oder Rennpferden ein sogenannter persönlicher Pferdepfleger zugeteilt wird, kennt entweder nicht die Realität oder ist ein Lügner, wenn es sich um normale Traber handelt, die 30 Mal im Jahr auf eine Karusselbahn von 600-800 m laufen müssen, um bestenfalls minabele 250 mit einem Sieg zu gewinnen. In Rennställen wie Wewering & Co, wer soll denn diese ganzen Pferdepfleger bezahlen?!
Ich stelle an dieser Stelle einfach die Behauptung auf, dass es nirgendwo eine artgerechte Boxenhaltung gibt, denn für kein Pferd ist es artgerecht, eine ganze Nacht in einer Box zu verbringen.
Was den Trabrennsport in Germany betrifft, so liegt hier für die Traber so einiges im Argen.
Am meisten bringen mich diese Hunde- und Katzenliebhaber zum Lachen wie diese senile Brigit Bardot & Co, die die ganze Tierwelt retten möchte. Diese Irren sollten doch einfach mal nüchtern darüber nachdenken, was sich so in den Schappydosen und Frolic-Tüten so befindet.
Ich lebe seit 20 Jahren in Frankreich, habe seit 10 Jahren meine eigenen Pferde, die ich so rechts und links "eingesammelt", auch ausrangierte Trabrennpferde für die Freizeit. Aber seit einigen Jahren züchte ich auch meine eigenen Trabrennpferde, und mein erster 4-jähriger beginnt gerade seine eigene Rennkarriere und läuft Ostern erst zum vierten Mal.
Nur hier in Frankreich stehen die Pferde nicht den ganzen Tag oder Woche auf der Rennbahn. Viele Trainer sind hier auf totale Weidehaltung umgestiegen auch im Winter. Ein fester und solider Schuppen mit einer total offenen Süd-Seite im individuellen Paddock, eine solide wasserfeste Weidedecke und ohne das Pferd zu scheren. Das ist sicherlich die artgerechteste Pferdehaltung und nicht nur für Rennpferde.
Bei einem Hobby- und Weekend-Pferd kann man doch gar nicht richtig feststellen, ob's ihm auch wirklich gutgeht. Woran auch!!!! Es kann sich dich nicht ausdrücken oder sprechen!!!
Aber ein Rennpferd, dass nicht korrekt gehalten wird, bringt auch keine Leistung und kann auch keine Rennen gewinnen. Und hier in Frankreich gibt es kaum Siegprämien unter 5.000 und hier läuft auch kein Traber 30 Mal/Jahr und dann noch bis zum 14. Lebensjahr was in Germany Traberalltag ist.
Natürlich gibt es überall "schwarze Schafe" auch im Trabersport. Aber die gibt es doch in allen Bereichen. Es gibt auch Menschen, die Kinder quälen, nur desswegen schafft man doch auch nicht die Kinder ab.
Ich habe in meinem Leben immer wieder feststellen müssen, dass es unter den fanatischen Tierschützern, die ihren Hunden, Katzen, Pferden usw. den ganzen Tag "Zucker in den Hintern blasen", einen höheren Prozentsatz an Eltern gibt, denen die Tiere wichtiger sind als die eigenen Kinder. Man schaue doch nur mal in die Supermärkte, wo doch das Regal der Hunde- und Katzenfutter-Sorten in der Regel abwechslungsreicher und länger ist als das der Kindernahrung.
Wieviele "Tierschützer" sparen an den normalen Ausgaben für ihre Kinder wie korrekte und "artgerechte" Lebensmittel oder Kleidung, nur damit es auch den animalischen Famillienmitgliedern auch gut geht. Da habe ich doch mehr Respekt für den Menschen, der sein altes oder "ausrangiertes" Pferd zum Schlachthof bringt, damit auch seine Kinder ein Steak auf dem Teller haben. ES ZIEHE SICH HIER DEN SCHUH AN, DEM ER AUCH PASST!!!
Und warum sollte man ein Pferd nicht zum Schlachthof bringen, wenn's nicht mehr "gebraucht" wird. Oder ist dieses Schicksal nur den armen kleinen und niedlichen Kälbern vorbehalten, damit ihr Eure Kalbsleberwurst oder Kalbsschnitzel essen könnt, oder der armen ausrangierten minderwertigen Milchkuh, damit sich die "lieben" Tierschützer und -verteidiger auch Ihr Sheba Katzenfutter oder Hundefutter-Dose kaufen können.
Ein bischen mehr Tierverstand würde sicherlich mehr der Menschheit guttun.
Un bonjour von einem Tierfreund !

P.S. Sorry für mein nach 20 Jahren fehlerhaftem Deutsch. Habe im Forum gelesen, dass Mitglieder im Forum wegen Ihres fehlerhaftem Text angeriffen wurden. Aber diesen Schlauscheissern kann ich ja dann in un français correct (einem korrekten Französisch) antworten.

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13. April 2008 um 21:59

Hallo
hallo habe mir vor kurzem eine traberstute gekauft reite sie freizeit und bin vollkommen gegen trabrennen
lg jasmin

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1. September 2008 um 7:11

Hallo
also, ich weiß genauso gut was da alles im internet steht, aber du musst auch mal das andere alles lesen was beim springen ist usw. es wird doch überall alles schlecht gemacht... denkst du denn dein pferd macht ein freudensprun wenn es ein stück metall im mund hat oder du ihm den bauch abschnürst? sorry aber so redest du auch über traber. Ich habe selber ein traber, ich reite ihn freizeit, dennoch weiß ich wovon ich spreche mein schwiegeropa hat ein großes trabergestüt und die tiere werden alles andere als gequält. du regst dich über die peitsche und die ohrenkappe auf, aber ma drüber nachgedacht, das man mit gerte auch reitet oder longiert mit peitsche und auch mit ohrenkappe geritten wird hast du nicht nee??? die ohrenkappe kriegen nur die schreckhaften pferde, das es arschlöscher gibt die beim rennen rumschreien oder ähnliches. deine komischen fußfesseln gibt es zwar, abe nur selten und bekanntlich gibt es überall schwarze schafe. ich will nichts schön reden was schlecht is (fußfesseln ect) dennnoch ist trabrennen keine quälerei. sie werden dafür lange und langsam trainiert und nicht als kinder wie du sagst sie sind meistens 3 und eingeritten werden sie jawohl auch nicht später, oder?? sie werden nicht gequält, sie werden gefordert, genau wie jedes andere pferd auch wenn es geritten wird. menschen schlagen hunde, treten katzen oder binden tiere den ganzen tag an einer kurzen schnur an, ist es deshalb tierquälerei ein hund oder katze zu haben, nur weil irgendwo mal jemand schlecht zu tieren war??? ich will dich nicht angreifen oder so, aber du kennst nur das schlecht, doch gibt es überall, du solltest dich mal richtig schlau machen, mal zum rennen fahren und es dir anschauen, um mal die wirklichkeit zu sehen bevor du sowas von die lässt. denn du hast absolut keine ahnung von was du sprichst.

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23. September 2008 um 20:17
In Antwort auf dale_12315579

Tiere Ehrgeiz?
Warum bist Du der Meinung, daß ein Tier automatisch fett und vollgestopft sind, weil man mit ihnen nicht auf die Trabrennbahn, auf den Hindernisparcour, in die Hundeschule oder sonstwo hingeht?
Ich habe einen Hund, der weder zum Agility, noch auf den Hundeplatz geht. Der Hund ist weder fett noch unerzogen.
Ferner hatte ich ein Pferd, mit dem ich NICHT auf Turnieren rumgerast bin, sondern es einfach nur geritten habe...das Pferd war auch nicht fett.
In dem Moment, wo ein Tier auf Turnieren oder Ausstellungen vorgestellt wird, fängt für mich die Ausbeute an. Und wenn Pferde dann irgendwann hin sind, weil der Leistungssport sein Tribut gefordert hat, dann gehts zum Schlachter...sorry, aber damit kann ich nur schlecht um.
Ich rede hier nicht von Hobbyreitern, die mal ein Ringreiten mitmachen, sondern von Menschen, die im Sommer an den Wochenenden nichts anderes im Kopf haben, als die Pferde in Anhänger zu laden und auf alle möglichen Turniere zu fahren.
Man kann Tiere auch "privat" fordern - dazu muß man auf kein Turnier, keine Ausstellung, keinen Hundeplatz.......
Jule

...
und wo is der unterschied ob du daheim im stall reitest oder in nem anderen?? (turnier) du machts ja am turnier normalerweise nix anderes als bei dir im stall daheim auch

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12. Dezember 2010 um 18:28

Trabrennen = Tierquälerei = nein!
So, ist ja schon Jahre her das dieser Threat ins Netz kam aber ich wollte auch mal was dazu schreiben. Ich denke jeder Sport mit Tieren kann Tierquälerei sein, wenn es aber vernünftig betrieben wird dann ist es garantiert human und normal und ich kenne eigentlich kaum jemand der da nicht vernünftig ist! Bin für Fragen immer offen und wenn jemand will, bitte emailen (verenaridder@yahoo.de) ich kann da etliches zu schreiben. GLG Verena

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24. November 2014 um 15:20


Also mit dem Rennsport an sich habe ich noch keine Erfahrung. Jedoch habe ich einen eigenen Traber. Der ist allerdings schon 26 Jahre alt und für sein Alter noch super drauf. Ich habe ihn vor einem Jahr völlig verwahrlost geschenkt bekommen, und habe ihn so gut wie möglich wieder trainiert. Da er aber schon so alt ist habe ich keine Rennergebnisse oder Informationen über ihm im Internet finden können. Ich würde mich sehr dafür interessieren und wollte Fragen ob mir jemand dabei helfen kann. Ich weiß noch nichteimal ob er jemals ein Trabrennen gelaufen ist, aber wenn ich hinter, oder neben jemandem reite, hat er immer den dringenden Instinkt zu überholen und fällt sofort in den Renntrab oder Pass. Sein Name ist Lucky Mo und sein Vater heißt Lucky Hanover (über ihn habe ich ein wenig gefunden)
Würde mich über Antworten freuen.



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