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Tierschützer

4. April 2011 um 14:09 Letzte Antwort: 6. April 2011 um 8:53

Hallo,

ich habe eine Bekannte, und ich gehe davon aus dass die, vorsichtig gesagt, ein "Tiermessie" ist! Sie hat Hochlandrinder, ein Pferd, Gänse, Lämmchen, Enten, n Huhn, Hasen, Katzen (unkastriert natürlich) und Hunde!!! Nein, sie hat KEINEN Bauernhof!
3 Hunde leben im Haus, 2 W und 1 M!!! Die will sie züchten, eine Trägt schon wieder! 3 Hunde leben in der Scheune! Betonboden, kein Tageslicht, keine Pflege! Es sind langhaar Hunde, man kann sich vorstellen wie verfilzt sie sind. Der Tierschutz, so sagt sie, sitzt ihr im Nacken! Wegen den Rindern! Tja, die Hunde in der Scheune haben sie noch nie bemerkt! Meine Bekannt lacht sich ins Fäustchen! Nun werde ich dem Tierschutz melden dass da noch 3 verwahrloste Hunde sind. Nur, der Tierschutz kann nicht viel machen! Sie holt die Hunde für die Zeit in die Wohnung und gut ists! Ich bin so traurig und wütend! Das musste ich einfach mal loswerden!
LG Keksvernichter

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4. April 2011 um 15:39

Auf einen....
Acker!!! Ohne Gras! Nur Matsch!!! Und ja, die Lämmchen hat sie im Wohnzimmer aufgezogen. Nun stehen sie im Garten. Ebenso die Gänse, das Huhn und die Enten! Sie hat Grund, aber (noch) nicht Tiergerecht! Deswegen ist der Tierschutz auch hinter den Rindern her. Woher sie die Tiere hat? Gekauft, geschenkt, ein Notfall........

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4. April 2011 um 19:08


Ich habe auch so eine "animalhoarding" Nachbarin. Es ist soooooo furchtbar mit ansehen zu muessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Es handelt sich um eine pathologische alte verwahrloste Frau (86), die zeitweise 16 Katzen im Haus und 6 Hunde z.T. im Haus und draussen gehalten hat. Sie ist jetzt Gott sei Dank gehbehindert und wird nicht mehr lange auf dem Hof bleiben koennen, die Zeit wird es richten.

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4. April 2011 um 19:42

Ich kenne die Situation recht gut
Dadurch, dass ich viel dort gewesen bin, als ich noch gesund war, habe ich Einblick in die Familienverhaeltnisse.
Die Tochter, die einen Gnadenhof fuer Pferde besitzt, wird die uebriggebliebenen Zebras, Guanakos, Katzen und Hunde zu sich nehmen, ausserdem verfuegt ihr Hof ueber ausreichend Land.
Ich habe auch schon Hunde und Katzen vermittelt in Familien, die mir sehr vertrauenswuerdig erschienen, aber bis vor kurzem war es eine "never ending story"

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4. April 2011 um 23:38

Also
mir ist bekannt, dass die Tochter 29 Pferde vom Tierschutz eingestellt hat und deshalb oft kontrolliert wird. Bis jetzt scheint es noch keinen Grund zur Beanstandung gegeben haben (haette ich bestimmt erfahren, denn am Kaff spricht sich alles in Windeseile herum)

Es war eben bis vor paar Jahren eine "never ending story" weil immer neue Tiere dazukamen (hat jedoch auf Kastration bestanden) und es war einfach so grenzenlos, hatte man eine Katze vermittelt, waren schon wieder 2 neue da. Jetzt hat sie aus gesundheitlichen Gruenden etwas reduziert, genau weiss ich allerdings den aktuelllen Stand der tierischen Belegschaft nicht genau.
Ich selbst habe eine Art "Gut Aiderbichl fuer den Hausgebrauch" ueberschaubar und kontrollierbar.

Bin auf facebook mit meiner Menagerie zu sehen:
Monika Schaerfl-Stahl

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5. April 2011 um 9:04

Hmmmm
Sie meint es soll Gras wachsen. Da aber der Matsch so tief ist das die Rinder und das Pferd (ja es ist bei den Rindern) einsinken und es schon immer mehr abrutscht, bezweifel ich es noch stark, und sie selber auch! Sie meint, sie überlegt sich was! Mir geht es am meisten um die 3 Hunde in der Scheune. kein Licht, keine Pflege, kein Auslauf, nichts!!!!

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5. April 2011 um 12:47

Du kannst ganz einfach
bei Tante Google "Gut Aiderbichl" eingeben und Dich dann umsehen. Es handelt sich um ein erfolgreiches Konzept von Michael Aufhauser, der seine Philosophie in die Wirklichkeit umgesetzt hat.

LG Monika

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6. April 2011 um 8:53

Hallo
Vielleicht kannst du das an 4pfoten oder an Euer zuständiges Veterinärsamt melden. Die haben andere Mittel. Sowas geht gar nicht. Es sollten Überraschungsbesuche gemacht werden. Kannst mir gerne eine Privatnachricht schicken. Habe eine Menge Kontakte, die sich solchen *sogenannten* Tiersammler (steckt meist keine Liebe zu den Tieren dahinter) annehmen.

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