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Stress wegen Hund

5. August 2008 um 20:50 Letzte Antwort: 8. August 2008 um 22:15

Hallo...
Wir haben vor etwa 3 Wochen einen Welpen bekommen, worauf wir uns eigentlich alle gefreut haben, doch nun gibt es stress mit meiner Mutter...
Denn eigentlich ist es ja ihr Hund... Was ja so gar nicht falsch ist, allerdings beschäftigen wir (dad, meine Brüder und ich) uns meist öfter als sie mit ihm.
Zu anfangs waren wir uns in Erziehungsfragen noch sehr einig, doch jetzt haben wir stress mit unserer Mutter, weil sie den Hund (Brandelbracke, Tschechicher Jagthund) verhätschelt. Doch das sollte man nicht, weil der Hund, wenn er nicht richtig erzogeh ist, gefährlich werden kann, doch das will meine Mutter nicht einsehen...
Und nun streiten wir uns jeden Tag wegen dem Welpen, obwohl ein wenig disziplin das einzige ist, was der richtigen Erziehung jetzt im Weg steht...
Hat vielleicht jemand einen Rat für mich, wie ich das meiner Mutter begreiflich machen kann?
Ich meine, es wird ja auch nicht besser wenn er älter ist, und wenn er dan überhaupt nicht mehr hört...
Nun ja...
Ich hoffe doch mal, jemand kann mich einen rat geben?
Danke
Jade

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5. August 2008 um 21:43

Ich frage mal so
was verstehst du unter Disziplin im Umgang mit einem Welpen?

Was macht deine Mutter denn mit dem Hund, oder wie kann ich mir das verhätscheln vorstellen?

LG

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6. August 2008 um 11:12
In Antwort auf houda_12465608

Ich frage mal so
was verstehst du unter Disziplin im Umgang mit einem Welpen?

Was macht deine Mutter denn mit dem Hund, oder wie kann ich mir das verhätscheln vorstellen?

LG

Nun ja...
Wenn er nichts fressen will (Morgens, er bekommt 3mal am Tag) dann füttert sie ihn mit Leckerlis...
Sie lässt den Fressnapf den ganzen Tag stehen, obwohl sogar der Tierartzt gesagt hat, das wir das nicht machen sollen...
So geht das den ganzen tag... Oder, mal belohnt sie ihn, mal nicht...
Da ist es kein wunder das er nicht hört... Und dann regt sie sich darüber auf...
Und wenn wir etwas sagen, einen vorschlag machen oder so, sind wir die bösen...
Was tun?
Lg
Jade

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6. August 2008 um 11:27
In Antwort auf elli_12276852

Nun ja...
Wenn er nichts fressen will (Morgens, er bekommt 3mal am Tag) dann füttert sie ihn mit Leckerlis...
Sie lässt den Fressnapf den ganzen Tag stehen, obwohl sogar der Tierartzt gesagt hat, das wir das nicht machen sollen...
So geht das den ganzen tag... Oder, mal belohnt sie ihn, mal nicht...
Da ist es kein wunder das er nicht hört... Und dann regt sie sich darüber auf...
Und wenn wir etwas sagen, einen vorschlag machen oder so, sind wir die bösen...
Was tun?
Lg
Jade

Puh,
das ist schwer.
Natürlich muß der Hund lernen, daß es entweder jetzt Fressen gibt, oder erst zur nächsten Mahlzeit.
Aber Leckerlis als Ersatz gehen gar nicht.
Auch zur Belohnung sollten erstmal keine Leckerlis verwendet werden, sondern normales TroFu.

Es ist sehr schwer, wenn Familienmitglieder nicht am gleichen Strang ziehen.

Was ist wenn ihr deiner Mutter sagt, daß entweder sie sich alleine sich um die Erziehung kümmern soll, dann aber auch nicht meckern braucht, oder ihr es gemeinsam macht (evtl unter Absprache mit einem Trainer, oder dem TA, oder nach Hilfestellung mit einem Buch, in dem deine Mutter die Erziehungsmethoden nachlesen kann).

Es ist natürlich noch viel zu früh zu sagen, daß der Hund nicht hört. Das kann man von keinem Welpen erwarten. Aber die Grundsteine der Erziehung werden gelegt. Und die sollten schon in einander übergreifen.

LG

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8. August 2008 um 22:15

Wie wäre es
...mit einem guten Erziehungsbuch als Geschenk für deine Mutter, oder die Anmeldung in einer guten Hundeschule ? Vielleicht würde sie sich sogar zu einem Vortrag überreden lassen (die von Günter Bloch sind immer sehr interessant und empfehlenswert).
Letztendlich seid ihr allerdings auf ihren Willen zur Mitarbeit angewiesen - leider.

Vielleicht gibt es auch jemanden, der vermitteln kann ? Dein Vater, eine ihrer Freunde....

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