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Stelle uns erst mal vor.

14. Dezember 2011 um 8:43 Letzte Antwort: 17. Februar 2012 um 12:25

Also wir sind seid Sonntag stolze Hundebesitzer es ist ein Mischling, und er heißt Hondo ,was er genau ist wissen wir nicht! Der Doc sagte er sei 4-5 monate alt! es war für uns nicht ganz einfach, die endscheidung zu treffen, da es unser erster Hund ist!Aber bis heute bereuen wir nix er ist total stuben rein..! klar es ging auch zweimal was daneben, aber er ist total lieb!
dazu kommt noch das wir ihn aus zerrüttenden verhältnissen haben also aus der Ukraine gerettet. er war sonntag soo ängstlich und ist bis heute supi aufgetaut. er hat natürlich ziemliche angst und schläft nicht gerne alleine, er wacht immer wieder auf..und läuft umher dazu muß ich sagen wir schlafen seid dem der kleine mann da ist auf der couch und er kuschelt sich richtig dolle an mich!Oben schlafen noch nciht möglich haben aber jetzt ein Körbchen bestellt und sobald das da ist, gewöhnen wir ihn daran oben neben dem bett zuschlafen! Ich bin seine volle bezugs Person er verfolgt mich auf schritt und tritt!! Legt sich das wieder? Auto fahren ja das tut er nicht gerne haben nun eine hunde box ausgeliehen.. und gewöhnen ihn dran...und dann leine mag er gar nicht er fiept ganz dolle... und hüpft wie wild rum. hat da wohl jemand einen tip wie man das in den griff bekommen kann?!

das war es erst mal
lg Mareike mit Hondo

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14. Dezember 2011 um 12:06

Hallo Ihr beiden
Schön, dass Ihr den kleinen retten konntet. Eine Freundin von mir hatte auch mal einen Hund, der aus etwas schwierigen Verhältnissen kam und der war auch ein toller unf braver Hund.
Also was die Leine angeht: Ich denke das Wichtigste ist, dass du nicht schwach wirst und ihm die Leine abnimmst, wenn es ihm nicht gefällt. Um Ihn daran zu gewöhnen und ihn ruhiger zu kriegen würde ich empfehlen ihn zu belohnen, wenn er die Leine angelegt bekommt und am besten in einem festen Ritual. Also der Hund soll Sitz machen und dann legst du ihm die Leine an und wenn er ruhig bleibt bekommt er Lob und evtl. noch ein Leckerli dazu. Erst danach darf er sich bewegen. Wenn er zu früh aufsteht oder rummeckert, wiederholst du das einfach bis es funktioniert. Wenn du ihm die Leine abnimmst lässt du ihn wieder Sitz machen und wenn du die Leine abnimmst lobst du ihn wieder. Im Laufe der zeit sollte der hund eigentlich damit umgehen lernen. Und lass dich nicht entmutigen, wenn es am Anfang nicht sofort funktioniert, mach einfach weiter, irgendwann sollte es klappen.

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14. Dezember 2011 um 13:40

Positiv verknüpfen
Der Hund sollte die Leine für etwas Tolles halten.

Meine Lütte fand die Leine zunächst auch gruselig. Ich habe dann erstmal für zwei Tage auf Gassigehen an der Leine verzichtet.
Ich habe sie die Leine vor dem Anlegen erstmal in Ruhe untersuchen lassen und sie danach am Halsband befestig (ohne die Leine dabei zu halten - erstmal einfach hinterherschleifen lassen). Sobald die Leine dran war, habe ich mit dem Hund sofort etwas Angenehmes gemacht. Füttern, Spielen oder wenn der Hund dazu schon ruhig genug war auch Bauch kraulen - irgendwas Tolles halt. Das habe ich ein paar mal wiederholt, Schnuffi hat die Leine akzeptiert und wir konnten mit Übungen zur Leinenführigkeit anfangen.

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14. Dezember 2011 um 17:26

Hallo
Liebe Mareike,
ich möchte Dir folgende Dinge empfehlen.
1. Der Hund hat seinen Korb und da sollte er auch bleiben! Oft wird aus falschem Mitleid der Hund verhätschelt. Dein Umzug aufs Sofa, um deinem Hund nahe zu sein, ist eher kontraproduktiv. Der Hund kann so nicht lernen, allein und ruhig zu sein. Die ersten Folgen siehst Du nun. er wird zum Schatten. Selbstständig wird er erst, wenn Du loslassen kannst. (Ist so ähnlich wie Männer die noch bei Mutti wohnen. Wie selbstständig sind die denn?)
Tip: Binde den Hund an seinem Platz mit einer Kette oder Drahtseil (wichtig: mit drehbaren Karabiner!!!) ca. 60cm über dem Boden angebracht, an! Klingt gemein, ich weiß, aber dein Hund wird sehr positiv reagieren. Andiesem Platz gibt es nur wasser und evtl. einen Kauknochen; kein spielzeug oder so!
2. Die Leine ist eine direkte Verbindung mit Dir. Darum ist sie selbstlobend. Leckerlies und Lob an der Leine sind daher nichtangesagt. Überhaupt halte ich den einsatz von Futterbestätigung nicht so gut.
Also: Hund ins SITZ, warten, Hund anleihnen, warten lassen (Hund sitz noch!), und ab losgehen. Einfach gehen. Egal was er macht. Du gehts deinen Weg. Flott und ohne stehenzubleiben. Wenn er bockt, egal weitergehen! Hunde begehen keinen Selbstmord und er wird sich schon aufhängen. Wichtig: Nicht zurückschauen, nicht abwarten, nicht markieren lassen.
Sollte dein Hund auf dumme Ideen kommen und anfangen zu ziehen: Leine GEBEN, leicht (ca.45Grad) von hinten stellen und leichte Leinensignale (via Zupfen) geben. Der Hund dreht sich um, bewegst du dich rückwärst, Leine wieder aufnehmen, eindrehen und wieder weiterspazieren.Dein Viebeiner lernt so sehr schnell, auf kleinste Signale zu reagieren, richtet sich nach dir aus und verknüpft die Leine positiv. Wichtig ist ruhig, aber bestimmt zu arbeiten. In der Regel versteht der Hund dies in ca. 15min.

Viel spaß

Reivo

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18. Dezember 2011 um 15:25
In Antwort auf miina_12893107

Hallo
Liebe Mareike,
ich möchte Dir folgende Dinge empfehlen.
1. Der Hund hat seinen Korb und da sollte er auch bleiben! Oft wird aus falschem Mitleid der Hund verhätschelt. Dein Umzug aufs Sofa, um deinem Hund nahe zu sein, ist eher kontraproduktiv. Der Hund kann so nicht lernen, allein und ruhig zu sein. Die ersten Folgen siehst Du nun. er wird zum Schatten. Selbstständig wird er erst, wenn Du loslassen kannst. (Ist so ähnlich wie Männer die noch bei Mutti wohnen. Wie selbstständig sind die denn?)
Tip: Binde den Hund an seinem Platz mit einer Kette oder Drahtseil (wichtig: mit drehbaren Karabiner!!!) ca. 60cm über dem Boden angebracht, an! Klingt gemein, ich weiß, aber dein Hund wird sehr positiv reagieren. Andiesem Platz gibt es nur wasser und evtl. einen Kauknochen; kein spielzeug oder so!
2. Die Leine ist eine direkte Verbindung mit Dir. Darum ist sie selbstlobend. Leckerlies und Lob an der Leine sind daher nichtangesagt. Überhaupt halte ich den einsatz von Futterbestätigung nicht so gut.
Also: Hund ins SITZ, warten, Hund anleihnen, warten lassen (Hund sitz noch!), und ab losgehen. Einfach gehen. Egal was er macht. Du gehts deinen Weg. Flott und ohne stehenzubleiben. Wenn er bockt, egal weitergehen! Hunde begehen keinen Selbstmord und er wird sich schon aufhängen. Wichtig: Nicht zurückschauen, nicht abwarten, nicht markieren lassen.
Sollte dein Hund auf dumme Ideen kommen und anfangen zu ziehen: Leine GEBEN, leicht (ca.45Grad) von hinten stellen und leichte Leinensignale (via Zupfen) geben. Der Hund dreht sich um, bewegst du dich rückwärst, Leine wieder aufnehmen, eindrehen und wieder weiterspazieren.Dein Viebeiner lernt so sehr schnell, auf kleinste Signale zu reagieren, richtet sich nach dir aus und verknüpft die Leine positiv. Wichtig ist ruhig, aber bestimmt zu arbeiten. In der Regel versteht der Hund dies in ca. 15min.

Viel spaß

Reivo

*umfallt*
du willst trainer sein???
ich les wohl nicht richtig.
du empfiehlst jemandem, der seinen allerersten hund hält und diesen auch noch aus solch schlimmen verhältnissen geholt hat, mit aller härte zu erziehen??? nu weiss ich, warum ich soviel geld verdiene.

an die TS:
Also zunächst mal finde ich es grossartig, dass ihr euch nen Hund aus der Ukraine geholt habt. Um ihn zu händeln, solltest du dir folgendes vor Augen halten: Er kennt es nicht, dass Menschen ihm gutes wollen!!!! Die Tatsache, dass er förmlich an dir klebt, ist ein sehr gutes Zeichen. Es bedeutet, dass er Bindung zu dir aufgebaut hat und lernt, dir zu vertrauen. Wo der Hund schläft, ist sicherlich eure Sache, nur musst du daran denken, dass du ihn nur schwer umgewöhnst. Die Idee, jetzt auf der Couch zu schlafen und ihn später im Schlafzimmer in einem Körbchen neben dem Bett, finde ich persönlich gut. Nur sollte die Phase auf der Couch nicht allzu lange dauern. Wenn du ihn dann neben eurem Bett platzierst, kannst du ja vielleicht ein getragenes T-Shirt von dir dazu legen. Sollte er unruhig werden, vielleicht hin und wieder mal die Hand runter halten. Immer daran denken: dieser Hund musste vermutlich bisher aufpassen, dass er im Schlaf nicht erschlagen wird. Er braucht Sicherheit, nicht Härte. Er muss zunächst lernen, dass es Menschen gibt, die für ihn sorgen, aber ihn auch schützen. Darum solltest du seine Verfehlungen immer mit einer Portion Ruhe angehen.
Mit der Leine würde folgendermassen anfangen. Bereits beim anlegen sollte er dies positiv verknüpfen. Also sollte er dort bereits mit Leckerlies und Lob verwöhnt werden. Versuch ihn mal mit nem Leckerlie an der Nase zu führen. Natürlich angeleint. Leinenrucke fühlen sich nicht sehr angenehm an, deshalb sollte er lernen, sich an dir zu orientieren. Dann lässt du ihn mal an ner langen Leine in ein umzäuntes Gelände (garten?). Lass die Leine fallen und führe ihn mit Leckerlies. Lass ihn gar nicht erst in die Leine springen. Er wird gesehen und gelernt haben, wie Hunde in der Ukraine eingefangen werden.
Für alles, was ihr nun lernen müsst gilt: Hilf ihm, so viel wie möglich von vorne herein richtig zu machen. Unterteile sein Lernpensum in viele kleine Schritte (so, wie du es mit der Autobox ja schon machst) und arbeite mit ihm lieber 6x 10 min am Tag, als einmal eine Stunde.
Hilfreich können auch Signalworte sein. Wenn ihm positives wiederfährt (streicheln, Kekse) sagst du z. B. Prima. Wenn ihn dann eine Situation verunsichert, sagst du ebenfalls Prima und gibst ihm etwas, oder spielst mit ihm. Bei ihm wird das ein Wohlfühlgefühl hervor locken. Wenn er etwas falsch macht und du ihn korrigierst sagst du dann freundlich Schade. Korrigier ihn und später weiss er auch, wenn du schade sagst, muss er sich korrigieren

LG

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12. Januar 2012 um 21:27
In Antwort auf luzie77

*umfallt*
du willst trainer sein???
ich les wohl nicht richtig.
du empfiehlst jemandem, der seinen allerersten hund hält und diesen auch noch aus solch schlimmen verhältnissen geholt hat, mit aller härte zu erziehen??? nu weiss ich, warum ich soviel geld verdiene.

an die TS:
Also zunächst mal finde ich es grossartig, dass ihr euch nen Hund aus der Ukraine geholt habt. Um ihn zu händeln, solltest du dir folgendes vor Augen halten: Er kennt es nicht, dass Menschen ihm gutes wollen!!!! Die Tatsache, dass er förmlich an dir klebt, ist ein sehr gutes Zeichen. Es bedeutet, dass er Bindung zu dir aufgebaut hat und lernt, dir zu vertrauen. Wo der Hund schläft, ist sicherlich eure Sache, nur musst du daran denken, dass du ihn nur schwer umgewöhnst. Die Idee, jetzt auf der Couch zu schlafen und ihn später im Schlafzimmer in einem Körbchen neben dem Bett, finde ich persönlich gut. Nur sollte die Phase auf der Couch nicht allzu lange dauern. Wenn du ihn dann neben eurem Bett platzierst, kannst du ja vielleicht ein getragenes T-Shirt von dir dazu legen. Sollte er unruhig werden, vielleicht hin und wieder mal die Hand runter halten. Immer daran denken: dieser Hund musste vermutlich bisher aufpassen, dass er im Schlaf nicht erschlagen wird. Er braucht Sicherheit, nicht Härte. Er muss zunächst lernen, dass es Menschen gibt, die für ihn sorgen, aber ihn auch schützen. Darum solltest du seine Verfehlungen immer mit einer Portion Ruhe angehen.
Mit der Leine würde folgendermassen anfangen. Bereits beim anlegen sollte er dies positiv verknüpfen. Also sollte er dort bereits mit Leckerlies und Lob verwöhnt werden. Versuch ihn mal mit nem Leckerlie an der Nase zu führen. Natürlich angeleint. Leinenrucke fühlen sich nicht sehr angenehm an, deshalb sollte er lernen, sich an dir zu orientieren. Dann lässt du ihn mal an ner langen Leine in ein umzäuntes Gelände (garten?). Lass die Leine fallen und führe ihn mit Leckerlies. Lass ihn gar nicht erst in die Leine springen. Er wird gesehen und gelernt haben, wie Hunde in der Ukraine eingefangen werden.
Für alles, was ihr nun lernen müsst gilt: Hilf ihm, so viel wie möglich von vorne herein richtig zu machen. Unterteile sein Lernpensum in viele kleine Schritte (so, wie du es mit der Autobox ja schon machst) und arbeite mit ihm lieber 6x 10 min am Tag, als einmal eine Stunde.
Hilfreich können auch Signalworte sein. Wenn ihm positives wiederfährt (streicheln, Kekse) sagst du z. B. Prima. Wenn ihn dann eine Situation verunsichert, sagst du ebenfalls Prima und gibst ihm etwas, oder spielst mit ihm. Bei ihm wird das ein Wohlfühlgefühl hervor locken. Wenn er etwas falsch macht und du ihn korrigierst sagst du dann freundlich Schade. Korrigier ihn und später weiss er auch, wenn du schade sagst, muss er sich korrigieren

LG

.......????????
du willst trainer sein???

Im Privat- und Dienstbereich seit Jahren erfolgreich dabei. Danke der Nachfrage!

ich les wohl nicht richtig.
Kann schon mal passieren. Lese es nochmal oder nimm Nachhilfeunterricht.

nu weiss ich, warum ich soviel geld verdiene

Ja das kann bedeuten, dass Deine Kunden gezwungen sind, immer und immer wieder zukommen, weil kein Erfolg eintreffen mag.
Du nicht im kynologischen Bereich arbeitest, was auch Dein Mangelwissen erklären würde.
Oder Du bewertest Deinen Erfolg im Hundesport nach Deinem Kontostand, aber nicht nach den Leistungen als Hundeführer oder denen Deiner Hunde. Kann man das nachprüfen. Nimmst Du an Wettkämpfen (die über den Ortsverein hinaus gehen!) teil? Bildest Du Diensthunde aus? Bist Du als Gutachter tätig? Hälst Du Vorträge vor Fachpublikum?

Fakt ist:
Deine Tips geben dem Hund NICHTS!!!
Wenn ein Hund unsicher ist, braucht er Regeln und Grenzen an denen er sich orientieren kann. Darin sehe ich keine Härte. Ich arbeite IMMER für den Hund, NIE gegen ihn. Du schreibst selbst, dass der Hund sich am Menschen orientieren soll. Ist so auch richtig. Aber wieso versuchst Du dann den Hund mit Wurst zu bestechen??? Wieso soll Mensch seine Persönlichkeit aufgeben? Nur der Mensch würde seine Seele für ein Stückchen Wurst verkaufen. Darauf würde kein Hund der Welt kommen.

Tipp: Beschäftige Dich mal mit den Lobformen!

Leinenarbeit:
.... da sind Deine "Beiträge" nur noch ein Witz! Ehrlich, wo hast Du das denn her?

Bindung aufbauen:
Bindungen sind was für Skier. Nicht für den Hund. Bindungen werden mit materiellen Dingen gekauft und halten starken Belastungen nicht stand!
Eine Beziehung beinhaltet, dass Hund und Mensch auf einander beziehen. Beziehungen sind frei von materiellen Werten und haben in allen Lebenslagen bestand.

und jetzt das (beinahe) Beste:
Er wird gesehen und gelernt haben, wie Hunde in der Ukraine eingefangen werden.

Hund, wie auch alle anderen Tiere, leben authentisch und wertfrei. Also im Jetzt und Hier. Sie bewerten und vergleichen nicht, denken nicht an heute und nicht an morgen.
Das sollte Grundlagenwissen sein. Mit Deinem Schmus triffst Du vielleicht die Tränendrüse älterer Damen, aber sicher keinen Menschen mit gesundem Verstand.

Ich weiß nicht wo Du Dein Märchenbrei (genannt Hundewissen) her hast. Klingt sehr nach Clarissas Lager? Kann das sein? Ist ja auch egal. Aber bitte verschohne die (Hunde-) Welt mit Deinen Sonnenblumenmethoden. Sie sind weder nützlich, noch entsprechen sie den Naturgesetzen.











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13. Januar 2012 um 13:05
In Antwort auf miina_12893107

Hallo
Liebe Mareike,
ich möchte Dir folgende Dinge empfehlen.
1. Der Hund hat seinen Korb und da sollte er auch bleiben! Oft wird aus falschem Mitleid der Hund verhätschelt. Dein Umzug aufs Sofa, um deinem Hund nahe zu sein, ist eher kontraproduktiv. Der Hund kann so nicht lernen, allein und ruhig zu sein. Die ersten Folgen siehst Du nun. er wird zum Schatten. Selbstständig wird er erst, wenn Du loslassen kannst. (Ist so ähnlich wie Männer die noch bei Mutti wohnen. Wie selbstständig sind die denn?)
Tip: Binde den Hund an seinem Platz mit einer Kette oder Drahtseil (wichtig: mit drehbaren Karabiner!!!) ca. 60cm über dem Boden angebracht, an! Klingt gemein, ich weiß, aber dein Hund wird sehr positiv reagieren. Andiesem Platz gibt es nur wasser und evtl. einen Kauknochen; kein spielzeug oder so!
2. Die Leine ist eine direkte Verbindung mit Dir. Darum ist sie selbstlobend. Leckerlies und Lob an der Leine sind daher nichtangesagt. Überhaupt halte ich den einsatz von Futterbestätigung nicht so gut.
Also: Hund ins SITZ, warten, Hund anleihnen, warten lassen (Hund sitz noch!), und ab losgehen. Einfach gehen. Egal was er macht. Du gehts deinen Weg. Flott und ohne stehenzubleiben. Wenn er bockt, egal weitergehen! Hunde begehen keinen Selbstmord und er wird sich schon aufhängen. Wichtig: Nicht zurückschauen, nicht abwarten, nicht markieren lassen.
Sollte dein Hund auf dumme Ideen kommen und anfangen zu ziehen: Leine GEBEN, leicht (ca.45Grad) von hinten stellen und leichte Leinensignale (via Zupfen) geben. Der Hund dreht sich um, bewegst du dich rückwärst, Leine wieder aufnehmen, eindrehen und wieder weiterspazieren.Dein Viebeiner lernt so sehr schnell, auf kleinste Signale zu reagieren, richtet sich nach dir aus und verknüpft die Leine positiv. Wichtig ist ruhig, aber bestimmt zu arbeiten. In der Regel versteht der Hund dies in ca. 15min.

Viel spaß

Reivo

@Reivo
Endlich mal jemand zur Stelle der ordentliche Tipps gibt, wie man einen Hund händeln soll! Zu jeder guten Erziehung (egal ob Mensch oder Tier) gehören klare Verbote und ein Nein MUß akzeptiert werden! Nicht immer nur FEIN und belohnen mit Leckerli!
Es laufen schon genug schlecht erzogener Zwei- wie Vierbeiner herum!
LG

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14. Januar 2012 um 15:06

Ich habe einen Pomeranian aus der Tötung in Bratislava
Sie war jahrelang als Zuchtkäfigs-Hündin gehalten worden und dann als sie verbraucht war, in die Tötung gegeben. Diese traumatisierten Hunde brauchen natürlich keine "Ausbildung", sondern Zuwendung, damit sie wieder Vertrauen in die Menschen gewinnen.
Meine Pom ist von anfangs bissig und aggressiv mittlerweile zum verknutschen Hund mutiert.
Also, Du kannst beruhigt die Ansichten von Helmut und dem "Profitiertrainer" reico ignorieren

LG Monixs

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15. Januar 2012 um 11:32

Richtigstellung
Natürlich steht in diesem Fall eine Ausbildung des Hundes nicht im Fordergrund. Dafür habe ich auch nichts geschrieben. Sehrwohl aber eine Erziehung. Das ist ein großer Unterschied! Das sollte erkannt werden. Wie Ihr schon ganz richtig geschrieben habt, gilt es als erstes eine BEZIEHUNG aufzubauen. Doch eine funktionierende Beziehung baut auf Vertrauen - Respekt und Zuneigung. Alle drei Bestandteile müssen im Gleichgewicht sein. Einseitige Erziehung, nur auf Leckerlies ausgerichtet, mag dem Hund zwar anhänglich machen, aber nicht gehorsam. In starken Reizsituationen (andere Hunde, Wild, Kinder, Straßenverkehr) kann er unberechenbar werden. Und als verantwortungvolle Hundehalter sind wir dazu verpflichtet, als erstes an unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu denken. Nicht alles Menschen sind Hundefreunde!
Richtig ist: Wenn das NEIN klar ist, gewinnt das JA an Bedeutung!
Bitte mal ruhig darüber nachdenken: Welches soziale Lebewesen, wird nur mit Bestätigung erzogen?
Menschliche Vergleiche sind in diesem Fall zwar nicht ganz richtig, treffen aber den Kern ganz gut. Ob Mensch oder Hund, Pferd oder Löwe. Alle werden mit Zuneigung UND aufgezeigten Grenzen erzogen. Aber sicher niemals mit Ignoranz.

In diesem Sinne
Reivo

PS: Als Richtigstellung: Diensthunde sind in erster Linie Familienhund - nur ging ihre Ausbildung weiter und sie erfüllen heute eine spezielle Aufgabe. Gut ausgebildete diensthunde sind IMMER gute Familienhunde.

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15. Januar 2012 um 21:47

Unterschiede....
zum Thema Anleinen:
Der Hund soll die Möglichkeit SELBSTSTÄNDIG zur Ruhe zu kommen. Also ohne Training. Das ist der Sinn der "Übung". Bei Hans Schlegel heißt das Hausordnung, Thomas Baumann nennt das häusliche Ruhe. Wie und warum werden dort ausgiebig beschrieben. Gerade für unsichere Hunde!
Bitte betrachte den Kern der Übung, nicht das Äußere!

Härte: Mag sein das meine Ausführungen als Hart ersehnen werden. Ich bezeichne sie als Klar. Mir ist es wichtig, dem Hund eindeutig zu sein. Für Außenstehende siehst das oft militärisch aus. Aber ich erarbeite den Hund immer in eine positive Erwartungshaltung. Dem Tier zuliebe bin ich kurz, klar und zu keinem Zweifel Anlass gebend. So kommt es nicht nicht zu Fehlhandlungen, die ich wieder korrigieren muß.

Zum letzten mal: Für ALLE Hunde, Dienst- oder Familienhund, gilt das Gleiche! Erst kommt das soziale Lernen, dann das formale Lernen. Und es gibt keinen Unterschied im sozialen Lernen. Von daher spielt es keine Rolle ob aus dem Hund mal ein Sofa- oder Zugriffshund wird.
Für beide ist eine gute MHB entscheidend für die Zukunft.

Leckerlies:
Ich arbeite auch mit Leckerlies, aber nur in der konditionierungsphase und nur dann, wenn der Hund gut darauf anspricht. Sonst greife ich zur Beute und belohne damit. Aber wie schon gesagt, wende ich wurst nie im MHB Aufbau an.

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16. Januar 2012 um 13:41

Habe nichts mehr hinzuzufügen
Das Wort "Beute" erinnert mich irgendwie an Jäger

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16. Januar 2012 um 14:42

Reivo ist ein "hardliner"
und verfügt über keinerlei psychologisches Wissen

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17. Januar 2012 um 12:58
In Antwort auf monixs

Reivo ist ein "hardliner"
und verfügt über keinerlei psychologisches Wissen

???
Kannst ja mal Ûberprüfen!
Setzt aber eigene Kenntnisse voraus. Bitte dies zu bedenken.

Ihr schwätzt nur daher und könnt mit Sicherheit nichts vorzeigen und Eure Thesen beweisen. Sollte ich mich irren - wo kann man das nachlesen????????
Könnt Ihr Euer "Können" sachlich und neutral unterstreichen?

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17. Januar 2012 um 19:55
In Antwort auf miina_12893107

???
Kannst ja mal Ûberprüfen!
Setzt aber eigene Kenntnisse voraus. Bitte dies zu bedenken.

Ihr schwätzt nur daher und könnt mit Sicherheit nichts vorzeigen und Eure Thesen beweisen. Sollte ich mich irren - wo kann man das nachlesen????????
Könnt Ihr Euer "Können" sachlich und neutral unterstreichen?

Noch was:
wenn Ihr mit dem Wort BEUTE ein Problem habt, ersetzt es mit dem Wort Spielzeug; auch wenn dies irreführend ist. Auf jeden Fall wird der Beutetrieb des Hunde angesprochen. In diesem Zusammenhang: Triebe sind dem Hund im Allgemeinen angeboren. Jagdt, Beute, Sexual, Wehrtrieb, usw. sind durch Zucht, bei den Rassen, Linien und Individuen unterschiedlich stark ausgeprägt. Falsch ist, dass man Triebe antrainieren kann. Eine Kanone bleibt eine Kanone und ein Waschlappen bleibt ein waschlappen.
Anleinen versteht Ihr als Zwang, aber was ist den Euer Befehl zum Ablegen (auf dem Hundeplatz)?????? Ein Befehl fordert und ist damit auch Zwang. Nur das der HF auf korektes Ausführen achten muß. Selbstständiges Handeln ist damit nicht gegeben.

Zum anderen Beitrag (Rotti): Ich verallgemeiner???????? Alle Rottweiler sind Einmannhunde, heißt es da. Erst einmal ist dies ein totaler Blödsinn! und wohl die größte Verallgemeinerung. Und die hast du auch noch von deiner Freundinn. Du verbreitest auch noch den Schwachsinn Anderer, obwohl Deiner schon ausreichd. Geht gar nicht. Die Erziehung des Rottis wird schwierig. Lach. Da sieht man wieweit dein Können reicht.

Da eine weitere Sachliche Diskursion ich hier nicht mehr entgegensehen kann und diese Beiträge schon lange den Rahmen des Themas verlassen haben, möchte ich dies hier und jetzt abschließen. Oder mit anderen Worten: Es wird mir zu Blöde mit Euch.
Viel Spaß noch im Lilalauneland Eurer Träumereien

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19. Januar 2012 um 19:37

Bitte was bedeutet SoKas
LG Monixs

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20. Januar 2012 um 22:09

Als Frau vom Fach...
... kannst du mal deine Freundinn fragen, wie das mit den Trieben ist.
Trieb sind nicht trainierbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!
Trainierbar sind Angriffs,- Beiß-, Verbelltechniken usw. Achtung: Unterschied!
Du wirfst mir vor, nichts anzunehmen und verweigerst Dich selbst, Wissen von Profis (meine nicht mich!) anzueignen.
Deine Freundinn hat sich ja auch Wissen zugelegt, oder????
Das dein Hund folgsam ist, bist du nicht bereit mal zu überprüfen. Noch nicht mal von dir selbst. Sicher hat dein Hund ein gutes Leben - doch wie sieht es mit deiner Umwelt aus? Einen Abgleich scheust du! DAS spiegelt DEINE Einstellung wieder.
Gossensprache? Fachsprache verstehst Du ja nicht! Eine Diskursion kann man doch nur auf gleicher Ebene führen. Das ist nicht gegeben. Kann aber nicht meine Schuld sein!

Hardliner
kein phychologisches Wissen
kein Einfühlungvermögen
usw.
Wer pflegt hier welche Sprache? Was hast du denn gedacht, wie ich darauf reagiere?
Speziell dann, wenn Du weder meine Arbeit, noch meine Hunde je gesehen hast.
Wissen, konsequenz, Führungseigenschaften, Erfahrung.... all das schließt Einfühlungsvermögen und das Vermögen des herzlichen Lobens nicht aus. Traurig das du das nicht verstehen willst/kannst. Wer ist da der geistige Hardliner?

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21. Januar 2012 um 12:01

Meine Gute...
.... dann vermittel mir doch dein Wissen. Wenn Du es fachlich hinterlegen kannst!!!
Da dieses Spielchen ja nun aber die Grenzen des sachlichen verlassen hat, scheint mir jeder weiterer Schlagabtasch sinnlos.
Dennoch stehe ich zu meinen Aussagen, dass es Dir an kynologischen Grundlagenwissen mangelt, Du diesen Mangel mit Emotionen versucht zu kompensieren und jeden objektiven Vergleich scheust. Und nocheinmal: Wenn Du den Gehorsam deines Hundes nicht von 3 Beurteilen läßt, bleibst nur Gerede und damit bist du unglaubwürdig. Dazu wird noch eine "Freundin" unbekannter Kompetenz hinzugezogen.
Wenn Du mich deinerseits als Hardliner bezeichnen möchtest - seis drum! Ich kann mein Können und meine Hunde jedenfalls jederzeit vorzeigen und beweise dies auch auf Wettkämpfen, Trainingsstunden, Schulungen und Beiträgen in Fachmagazinen.
Und natürlich nehme ich Wissen anderer an; wenn diese mir Theorien und Ideen auch beweisen können. Das unterscheidet Dich von echten Profis.
Wenn Du deine Hausaufgaben machst, die fachlich korrekten Ausdrücke im Hundewesen, Artspezifische Zusammenhänge lernst und dich mit dem Wesen des Hundes im Allgemeinen beschäftigst, ja dann kann man sich austaschen. Schließlich ist dies bei jedem anderen Fachgespräch (Computer, Kochen, Jagen, usw.) auch üblich und verhindert Missverständnisse. Teilweise bist du ja schon auf der richtigen Spur.

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21. Januar 2012 um 18:26

.... how - Sie hat gesprochen!
DEM ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen

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22. Januar 2012 um 20:17

Das ist "Insiderwissen"
Niemand lernt niemals aus
LG Monixs

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23. Januar 2012 um 19:13

Jetzt voll OT
Aber ich kann euch gerade nicht so folgen...
Warum kann ich nen Hütehund nicht durch Beutetrieb erziehen???
Ihr habt mich abghängt
Erklärung bitte!

LG

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23. Januar 2012 um 21:05

@ Romy und Mooni
Irgendwie bin ich immernoch nicht so ganz auf einer Linie mit euch, tut mir leid

Man kann den Beutetrieb nicht nutzen weil Hütehunde nicht GENUG auf ihn reagieren? Versteh ich das richtig??

Ich war von Anfang an eigentlich auf der Meinung, dass man bei Hütehunden lieber einen anderen Weg gehen sollte, aber eher aus dem Grund, dass die Erziehung über den Beutetrieb schwierig werden kann, weil der Hund zu extrem in den Trieb verfällt und man damit später Probleme haben wird... Man kitzelt über den Beutetrieb den Jagdtrieb, den man im Zaum halten will nur mehr raus und gerade bei nicht arbeitenden Hunden wird es schwierig, das nachher zu kontrollieren...

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23. Januar 2012 um 21:26


Gut dann sind wir uns ja einig.
Egal ob man den Border-Collie jetzt nicht über den Beutetrieb erzieht, weil man 1. so das Jagen rauslockt oder 2. es wegen dem wenigen, was an Jagen noch üprig ist, einfach unmöglich ist, ist ja völlig egal

Ich finde man fährt auch gut damit, wenn man es nicht provoziert, so wie du es gemacht hast. Also nicht von Anfang an über den Beutetrieb arbeiten und motivieren, sonst hat man nachher den Arbeiter da sitzen und man ist selbst schuld, weil man alles aus ihm rausgekitzelt hat

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23. Januar 2012 um 21:28

Hi Mooni!
Wo hast du das mit der Schutzfunktion her?? Hab ich so noch nicht gehört. Aber interessant...

LG

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23. Januar 2012 um 21:51

Genau so ist es
Denn man darf einfach nie vergessen, dass der Hütetrieb einfach aus dem Jagdtrieb gezüchtet wurde. Und selbst die besten Arbeiter aus den besten Hütelinien wissen von Anfang an nicht wirklich was sie mit ihrem umfunktionierten Jagdtrieb tun sollen. Die Hüten zwar schon, aber die Jagen auch. (Meine junge Hündin hatte am Anfang nen Maulkorb an, weil sie mir sonst die Herde zerlegt hätte. 2 Schafe musste ich verarzten)
Bis man das Jagen raus hat und den Hund so weit untergeordnet hat, dass er aufhört seinen Kopf durchzusetzen und beginnt mir zuzuhören und nicht grundlos in die Herde reinpflügt, wenn ihm sein Trieb durchgeht, hat man viel Arbeit investiert.

Wenn ich das weiß, überlege ich mir lieber 2 mal ob ich den Trieb nochmal nur Beutespielchen rauskitzel

Lieben Gruß =)

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24. Januar 2012 um 17:20

Hi Mooni
Jetzt weiß ich was du meinst
Das gilt dann aber auch wirklich nur für die "richtigen Hütehunde", nicht für Koppelgebrauchshunde, so wie meine. Da lag mein Denkfehler. Hast recht. Bei Schäferhund, den deutschen Hütehunden, ehemals treibenden Rottis usw. is das durchaus einleuchtend, dass die eher schützen als Jagen.
Beim Border ist es dann eher Jagen

Lieben Gruß

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6. Februar 2012 um 13:09

War mal weg
Ich hoffe auf den recht umfangreichen Text, alles notwendige, kurz und bündig antworten zu können.

1. Thema Hausordnung, da dies wohl am meisten die Gemüter erregt.
"Während Gelassenheit den emotionalen Aspekt betont, bezeichnet Besonnenheit die überlegte,selbstbeherrschte Gelassenheit, also den rationalen Aspekt von inner Ruhe, die besonders auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt und zulässt, dass der Mensch seinen Anspruch auf persönliche Ruhe und Unbeschwertheit in den eigenen vier Wänden, zb. bei Besuch, realisiert, ohne permanent von seinem Hund gestört zu werden. Das ist aber nur dann möglich, wenn er selbst zur inneren Ruhe gefunden hat und seinem Hund einen zugewiesenen Platz gibt, an dem er sich aufhalten und zur Ruhe kommen kann.Erziehung beginnt schon in den eigenen Vier Wänden und nicht erst wenn der Hund auf dem Spaziergang ist. Die häufgsten störenden Verhaltesmuster entstehen zumeist daheim, weil niemand hinter diese Kulissen sehen kann. Der Hund zu hause oftmals Dinge tun, die in der Öffentlichkeit nie zugelassen werden - damit ist bereits ein erster Konflik geschaffen."
Etwas wissenschaftlicher?:
Der Vergleich mit der klassischen Konditionierung ist nicht ganz richtig, da es eine immer gleiche Anlage voraussetzt. Ausserdem braucht es immer einen unbedingten Reiz. Ist aber ist da. Daraus folgt, dass es auch nicht zu einer unbedingten Reaktion kommen kann, oder?
Das Meideverhalten (was im obrigen Beispiel vorrausgesetzt wird, nach Hondos beschreibung aber nicht da ist) wird auf die Leine bezogen. Die Leine kann aber nicht in der Verbindung mit dem Mensch als negativ verknüpft werden (bei falscher Handhabung!!!). Die Hausordnung stellt eine neue Anlage her und setzt damit einen neuen Lernprozess ingang. Es kommt zur Gegenkonditionierung. Die Bedingte Reaktion die zuvor aversiv war wird zu einer Appetitiven.
Beweis?: Sollte ehrliches Interesse bestehen, bin ich bereit eine Liste mit Kollegen weiterzu geben, die ebenfalls mit der Hausordnung arbeiten. Ich schätze die Anzahl der therapierten Hunde vorsichtig auf ca. 1000 in den letzten 10 Jahren (also meine Kunden und die der Kollegen!)

Zimen und CO
E. Zimen hat sicher grosse Arbeit geleistet und viel bewegt in der Kynologie, Dennoch muss man immer berücksichtigen, dass es sich beim grossteil der Beobachtungen, nicht Freilandforschung in natürlichen Habitaten handelte. Caniden zeigen in Gefangenschaft (wie fast alle soziale Säuger) ein abweichendes Verhalten. Aktuellere Arbeiten belegen ein anderes Sozialverhalten von Hunden und Wölfen in Freiheit.

Ein-Mann- Hunde:
Nach welchen Kriterien sucht sich den ein EIN-MANN-Hund seinen "Chef" aus? Ich war schon mal so frei und habe dies "verallgemeinert" - weil es allgemein IST! Schliesslich sind nicht alle Menschen als Leader geboren. Aber alle Menschen haben ein gutes Herz und auf dieser Ebene kann man Leadershift aufbauen. Jeder Hundehalter kann auch ein guter Leader und damit ein Ein mann Hundehalter werden. Er/Sie muss es nur zulassen und bereit sein, die richtige Einstellung an den Tag zu legen.
Vielleicht sind Rottis wohl etwas auffälliger, da sie als energiestarke Hunde ihre Besitzer fodern. Das machen Mallis. Huskys, Terrier und Schäfer auch.

Eins noch: Es wurde hier sehr viel von Einfühlungsvermögen und dem Mangel an diesem geschrieben. Dazu eine Frage:
WIE EINFÜHLSAM IST ES, EIN ANDERS SOZIALES WESEN ZU IGNORIEREN?
UND WIE KANN ICH EINEN HUND IGNORIEREN, WENN DIESER DOCH AUF FEINSTOFFLICHER EBENE KOMMUNIZIERT?
Ich möchte hier nicht schon wieder einen neuen, emotionalen Wortabschlag provozieren. Jeder kann diese Frage(n) für sich selber beantworten und die Erkenntnis ins praktische umsetzen.

Danke
Reivo

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10. Februar 2012 um 11:24

Aha,
keine Ahnung?

Schwedische Meisterschaft 2011 LMD 3.Platz
Schwedische Meisterschaft 2010 UMD 3.Platz
AFL 2010 6.Platz
VFL 2009 LMD 1.Platz
VFL 2007 TK 1 & 2.Platz

Weisst Du Mooni, ich mache das auch nicht gerade seit gestern und bin auch vollberuflich in der Branche recht erfolgreich. Wenn du ûber Theorien schreibst - die hast du doch selber eingefordert!!!
Wenn Du nicht in der Lage bist, den Menschen hinter dem Hund zu stärken, ist das ein Armutszeugnis. Es braucht nur gesunden Menschenverstand und ein wenig Vertrauen, kein Studium.
HUskys folgen (fast) jedem? Was schätzt du selber: Wieviele HF können ihren Husky ohne Leine in allen Situationen sicher führer? Du kennst Huskys?- Schon mal auf einem Bild gesehen was? Worinn liegen denn deine Stärken? Weisst du diese Hunde einzusetzen?
Terrier folgen NIemnaden: Na dann ist der Einsatz von Terriern im Schutzdienst und Sport ein echtes Wunder.
Du bist selber bestimmt nicht in der Lage, den HF; geschweige denn den Hund zu überzeugen. Daher die EINMANNHUNDTHEORIE.
Nur für dich zum Verständniss: JEDER MENSCH KANN EIN LEADER SEIN, WENN ER DIE RICHTIGE EINSTELLUNG UND ANGEMESSENES HANDELN ZEIGT.
Darinn sollte die Aufgabe des guten Hundetrainers liegen! In der Stärkung und Ausbildung des Halters. Wurstel Du nur weiter am Hund selber rum - damit bekämpfst du nur die Symtome, aber nicht die Ursache. Deine Aussage: Hondos Aussage hin oder Her... ehrlich, so hilfst du keinem!

Sorry: einen HONK ist mir nicht bekannt.

Du meinst, ich könnte NICHTS in der Praxis?
Möchtest du dich vergleichen? Ja? Schutz, Fährte, Schlittenhund, Familienhund, oder was anderes?
Wo ich passen muss ist Jagdt, Service und Blindenhund.
Bin aber um keine Herrausforderung verlegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine Aussage: Ich könnte nichts in der Praxis, finde ich echt

BEDAUERLICH, DASS HONDO VON ALLEM NICHTS HAT!


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10. Februar 2012 um 14:04
In Antwort auf miina_12893107

Aha,
keine Ahnung?

Schwedische Meisterschaft 2011 LMD 3.Platz
Schwedische Meisterschaft 2010 UMD 3.Platz
AFL 2010 6.Platz
VFL 2009 LMD 1.Platz
VFL 2007 TK 1 & 2.Platz

Weisst Du Mooni, ich mache das auch nicht gerade seit gestern und bin auch vollberuflich in der Branche recht erfolgreich. Wenn du ûber Theorien schreibst - die hast du doch selber eingefordert!!!
Wenn Du nicht in der Lage bist, den Menschen hinter dem Hund zu stärken, ist das ein Armutszeugnis. Es braucht nur gesunden Menschenverstand und ein wenig Vertrauen, kein Studium.
HUskys folgen (fast) jedem? Was schätzt du selber: Wieviele HF können ihren Husky ohne Leine in allen Situationen sicher führer? Du kennst Huskys?- Schon mal auf einem Bild gesehen was? Worinn liegen denn deine Stärken? Weisst du diese Hunde einzusetzen?
Terrier folgen NIemnaden: Na dann ist der Einsatz von Terriern im Schutzdienst und Sport ein echtes Wunder.
Du bist selber bestimmt nicht in der Lage, den HF; geschweige denn den Hund zu überzeugen. Daher die EINMANNHUNDTHEORIE.
Nur für dich zum Verständniss: JEDER MENSCH KANN EIN LEADER SEIN, WENN ER DIE RICHTIGE EINSTELLUNG UND ANGEMESSENES HANDELN ZEIGT.
Darinn sollte die Aufgabe des guten Hundetrainers liegen! In der Stärkung und Ausbildung des Halters. Wurstel Du nur weiter am Hund selber rum - damit bekämpfst du nur die Symtome, aber nicht die Ursache. Deine Aussage: Hondos Aussage hin oder Her... ehrlich, so hilfst du keinem!

Sorry: einen HONK ist mir nicht bekannt.

Du meinst, ich könnte NICHTS in der Praxis?
Möchtest du dich vergleichen? Ja? Schutz, Fährte, Schlittenhund, Familienhund, oder was anderes?
Wo ich passen muss ist Jagdt, Service und Blindenhund.
Bin aber um keine Herrausforderung verlegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine Aussage: Ich könnte nichts in der Praxis, finde ich echt

BEDAUERLICH, DASS HONDO VON ALLEM NICHTS HAT!


Ruhe
hab ich ganz vergessen.
Danke der Nachfrage, aber ich habe meine innere Ruhe und Gleichgewicht bereits gefunden.

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11. Februar 2012 um 15:34


Darinn stimme ich Dir mit 101% zu!
Danke !

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17. Februar 2012 um 12:25

Oje
... das waren jetzt aber viele ?????????

Vllt. kann ich einige beantworten.
HONDO ist der Nickname (=Hundenamen) der Beitragserstellerinn. Das ich ihr nach dem Mund rede ist SO nicht ganz richtig. Ich kann ja nur von Ihrer Erzählung ausgehen, da ich den Hund nicht gesehen habe. Es bleibt also nur eine Interpretation des Verhaltens (Beider von Hund und Halter).

Was Deine eigene Meihnung angeht, so ist es ganz OK wenn du dir eigene Gedanken machst. Ist ja durchaus erwünscht!
Persönlich möchte ich allerdings anmerken, dass dies nicht ausschliessen darf, auch neuen Erkenntnissen offen zu sein. Ob man das dann annimmt steht auf einem anderen Blatt.

Wo ich ansetzte? Nun du hast ja ebenfalls bestätigt, dass der Hund nicht lügt. Stimmst du mit mir überein, dass er ein Spiegel des Halters ist? Also mache ich den Halter auf eine "Schwächen" aufmerksam. Ich mache den Menschen bekannt mit 5 Grundgesetzten ; Resonanz, Schwingung, Fülle, Polarität und Ursache & Wirkung. In praktischer Arbeit mit dem Hund kommt der Halter bei der richtigen Anwendung dieser Grundlagen ganz von alleine auf den richtigen Weg.
Körperhaltung, Einstellung, Durchsetzungsvermögen und das Vermögen des herzlichen Lobens verändert sich positiv. Oft schon in kurzer Zeit.
Das Lesens des Hundes ist mehr mein Handwerkszeug.
Die Technik wie, was wann ist eher technisch und wird von mir nur in kleinen Häppchen und erst nach erfolgreichem Aufbau der Mensch Hund Beziehung eingesetzt. Sprich: erst soziales Lernen, dann formales.

In diesem Zusammenhang, vermittel ich auch meinen Kunden, was einen Leader ausmacht und wie sie zu einem Leader werden (können). Den Willen zum Tun kann ich ihnen nicht vermitteln - will ich auch nicht, da jeder selbst diesen Weg gehen muss. Ich bin nur der "Kompass", wenn man so will.
zB. Ich kann sagen was Herzliches Loben ist - wie es sich anfühlt ist induviduell. Wie soll das Lob beim Hund ankommen, wenn sich der Mensch selbst nicht lobenswert findet?
Klar?

Hundeerfahrungs braucht es NICHT um ein Leader zu sein.
"NUR" dïe Führungseigenschaften. Und die kann man lernen, wenn man diese nicht in die Wiege gelegt bekam.

Und mit FÜHREN eines Rudels meine ich eben nicht das Spazierengehen im bekannten Revier, sondern das freie Führen übelall; in der Umwelt mit vielen, neuen Reizen. Sicher ist Dir das Video von Heini Winter bekannt. DAS ist FÜHREN für mich!
Wenn ich davon ausgehe, möchte ich mal die Schätzung von 50/20% stark bezweifeln. Aber seis drum.

Terrier im Sport: Blickrichtung IPO! Leider nicht mehr so oft zu sehen, da fast alle nun Mallis haben. Dennoch bleiben Terrier klasse Hunde, die gerade bei der Mannarbeit zeigen, was ein Kämpfer ist.

Deine Ängste und Einschätzungen mir gegeüber sind auch wieder ein Resultat der Resonanz. Ich mache nun mal lieber eine Ansage, anstatt um den heissen Brei zu reden. Wer quatschen will, soll zu den Hündlern ins Klubhaus gehen und Kaffee schlürfen. Plausch ist nicht mein Ding. Schon gar nicht, wenn man nicht "Fach" reden kann.
Dir bleibt also auch nur die Möglichkeit der "Ferndiagnose" meiner Person.
Ich möchte mit Vorzeigen überzeugen. Und wenn mir dann mangeldes Wissen und Können, usw. vorgeworfen wird (ohne je meine Hunde und Arbeit gesehen zu haben), forder ich halt diese Töner auf, ihre ûberlegenheit und meinen Mangel zu beweisen. Am Ende kann das nur Überzeugen. Nun ist es ein wenig schwieriger (Aufgrund der räumlichen Distanz). Darum der Auszug der Rankings, da nachprüfbar! Wenn das dann für mich mal nach hinten losgeht, ist das nicht so schlimm - auch im Wettkampf ist man nicht immer auf dem 1.Platz.

Unterm Strich schreibst Du selber ja, dass dir die Arbeit mit den Hundehaltern nicht so geglückt ist. (Tut mir EHRLICH leid)Wir betreiben nun seit 10 Jahren eine Hundeschule, die immer weiter expandiert. Derweil eine recht ansehnlich Anzahl Kunden (offizielle und private). Leidenschaft und das notwendige Temprament sind hierfür notig. Wenn Du dies als "Nicht-Ruhe" auslegen magst - na dann passt das schon.

PS: Es ist schwer ironisch zu schreiben. Evtl. solltest Du solche Passagen markieren - kann fehlinterpretationen verhindern!

REIVO



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