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Sind manche Rottweiler tickende Zeitbomben????

14. November 2009 um 19:25

Bei uns in Österreich hat der Rottweiler eines Polizeihundeführers (nicht der Diensthund sondern der Privathund) dessen einjährige Tochter totgebissen! Obwohl der Mann anwesend war, hat der bis dahin immer unauffällige, bestens sozialisierte Hund auf nichts mehr reagiert und von dem kleinen Mädchen nicht mehr abgelassen???

In den letzten Jahren ist mir bei den Rottweilern immer wieder aufgefallen, dass sie so ab dem 6-7 Lebensjahr grundlos austicken und die eigenen Besitzer attakieren und oft schwerst verletzen!

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15. November 2009 um 1:20

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Rottis sind sehr sensible Tiere und eigentlich nichts anderes, als ein Hund. Leider wurde nicht überall veröffentlicht, dass dieser Hund eine Ausbildung genossen hat, die auch Beisskraft und -geschick trainiert. Leider wurde auch verschwiegen, warum dieser besagte Hund nicht mehr im Dienst ist. Es ist furchtbar, was dier Familie dort passiert ist und ich möchte niemandem wünschen, ähnliches zu erfahren, aber als aussenstehender, kann und sollte man das auch objektiv betrachten dürfen. Niemand kann in die Psyche eines Hundes blicken. Seltsamerweise gab es in diesem Sommer nur zwei Sorten von Presseberichten über Beissvorfälle. Die einen wurden von Hunden begangen, die anderen von Rottis. Hintergrund ist, dass Rottis in einigen Bundesländern zu Beginn des Jahres auf der Rasseliste gelandet sind. Da sich viele dagegen auflehnten, vor allem aber gegen den Wortlaut des Gesetzestextes, muss jetzt öffentlich begründet werden, dass sie dort hin gehören. Wie wir alle wissen, gibt es viel Gemeinden, die auf die sog. Rasseliste einen erhöhten Steuersatz legen. Somit sind Rottis eine schöne Einnahmequelle geworden!!! Rottis waren zuvor die Alternative zum Dobi als Wachhund. Dazu ist er auch gut geeignet, denn der Rotti schützt sein Rudel.
Leider fehlt in diesen Pressemitteilungen auch grundsätzlich der Auslöser für diese Horrorszenarien. Es wird oft geschrieben, dass Kinder und Hunde einen kurzen Moment unbeaobachtet waren, aber nie, wie verantwortungslos es ist, Kind und Hund sich selbst zu überlassen. Mancher Hund wird über Stunden hinweg ner Menge Stress ausgesetzt und im Anschluss steckt man ein Kind an seinen Rückzugsort. Kinder sind oft grob und unachtsam. Mich wundern diese Beissvorfälle bislang net.

Ach so, mein ehem. Vermieter hatte auch nen Dackel, der überall als unauffällig und gut sozialisiert galt. Er war Polizist und wer möchte über Wochen zu spät zur Arbeit kommen, weil er immer wieder kontrolliert wird. Dieses Tier war bissig, aber niemand hat sich getraut, ihn mal nach der Wundversorgung und der Auszahlung der neuen Bekleidung noch anzuzeigen.

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15. November 2009 um 5:23
In Antwort auf luzie77

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Rottis sind sehr sensible Tiere und eigentlich nichts anderes, als ein Hund. Leider wurde nicht überall veröffentlicht, dass dieser Hund eine Ausbildung genossen hat, die auch Beisskraft und -geschick trainiert. Leider wurde auch verschwiegen, warum dieser besagte Hund nicht mehr im Dienst ist. Es ist furchtbar, was dier Familie dort passiert ist und ich möchte niemandem wünschen, ähnliches zu erfahren, aber als aussenstehender, kann und sollte man das auch objektiv betrachten dürfen. Niemand kann in die Psyche eines Hundes blicken. Seltsamerweise gab es in diesem Sommer nur zwei Sorten von Presseberichten über Beissvorfälle. Die einen wurden von Hunden begangen, die anderen von Rottis. Hintergrund ist, dass Rottis in einigen Bundesländern zu Beginn des Jahres auf der Rasseliste gelandet sind. Da sich viele dagegen auflehnten, vor allem aber gegen den Wortlaut des Gesetzestextes, muss jetzt öffentlich begründet werden, dass sie dort hin gehören. Wie wir alle wissen, gibt es viel Gemeinden, die auf die sog. Rasseliste einen erhöhten Steuersatz legen. Somit sind Rottis eine schöne Einnahmequelle geworden!!! Rottis waren zuvor die Alternative zum Dobi als Wachhund. Dazu ist er auch gut geeignet, denn der Rotti schützt sein Rudel.
Leider fehlt in diesen Pressemitteilungen auch grundsätzlich der Auslöser für diese Horrorszenarien. Es wird oft geschrieben, dass Kinder und Hunde einen kurzen Moment unbeaobachtet waren, aber nie, wie verantwortungslos es ist, Kind und Hund sich selbst zu überlassen. Mancher Hund wird über Stunden hinweg ner Menge Stress ausgesetzt und im Anschluss steckt man ein Kind an seinen Rückzugsort. Kinder sind oft grob und unachtsam. Mich wundern diese Beissvorfälle bislang net.

Ach so, mein ehem. Vermieter hatte auch nen Dackel, der überall als unauffällig und gut sozialisiert galt. Er war Polizist und wer möchte über Wochen zu spät zur Arbeit kommen, weil er immer wieder kontrolliert wird. Dieses Tier war bissig, aber niemand hat sich getraut, ihn mal nach der Wundversorgung und der Auszahlung der neuen Bekleidung noch anzuzeigen.

Hallo Luzie
Dass der Rottweiler im Polizeidienst war, ist laut österreichischer Medien nicht erkenntlich!

Ich habe überhaupt nichts gegen die Rasse Rottweiler, nur ist bei dieser Rasse einfach vermehrt zu beobachten, dass sie manchmal grundlos, von einer Minute zur anderen zur reißenden Bestie werden und ihr eigenes "Rudel attakieren!

Hab mal gehört dass gerade bei Rottis, vermehrt gegenüber andere Rassen, eine Hirnkrankheit auftritt die sie so unkontrollierbar werden lässt! Weiss nicht was ich davon halten soll!

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15. November 2009 um 19:04
In Antwort auf helmut09

Hallo Luzie
Dass der Rottweiler im Polizeidienst war, ist laut österreichischer Medien nicht erkenntlich!

Ich habe überhaupt nichts gegen die Rasse Rottweiler, nur ist bei dieser Rasse einfach vermehrt zu beobachten, dass sie manchmal grundlos, von einer Minute zur anderen zur reißenden Bestie werden und ihr eigenes "Rudel attakieren!

Hab mal gehört dass gerade bei Rottis, vermehrt gegenüber andere Rassen, eine Hirnkrankheit auftritt die sie so unkontrollierbar werden lässt! Weiss nicht was ich davon halten soll!

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Der Polizist war ein Hundeführer. Der Hinweis, dass der Rotti ebenfalls ausgebildet war, stand im Hamburger Abendblatt.

Es gibt durchaus Hirnerkrankungen (meist Tumore), die Hunde sehr agressiv werden lässt. Das sind jetzt allerdings keine Rotti-typischen Krankheiten.

P.S.: Ich weiss, dass der Thread nicht gegen Rottis gerichtet ist.

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16. November 2009 um 23:15

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Ich glaube, wer seine Hunde über den Alpha-Wurf erzeiht, sollte das Vorhandensein austickender Hunde nicht wirklich verdrängen!

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17. November 2009 um 1:55

So ein schwachsinn!
wenn ein hund beißt oder anderes 'unerwünschtes' verhalten zeigt ist IMMER der mensch schuld! rottis können genauso mit kindern kuscheln wie golden retriever aggressiv sein können.
jedoch sollte man die rassetypischen eigenschaften beachten. ein australian shepherd z.b. ist für die hütearbeit mit rindern gezüchtet, sprich er zwickt dann bei störrischen 'viechern' halt auch mal in die beine. bei rindern darf er nicht zimperlich sein. und wenn der mensch mit so einem hund nicht klarkommt, und der hund irgendwann anfängt (z.b. kinder) zu hüten, und dann halt auch mal zwickt ist der hund nicht aggressiv, sondern das sind rassetypische eigenschaften - daher auch 'unerwünscht' in ' '.

es gibt keine unpassende hunde, es gibt nur unpassende menschen. ein hund kann sich seine menschen nicht raussuchen, ein mensch aber seine hunde. der mensch ist also dafür verantwortlich dem hund ein möglichst artgerechtes leben zu ermöglichen, aber auch, um den hund und die umwelt zu schützen, sich das nötige fachwissen anzueignen. egal ob ernährung, erziehung, problemverhalten, gesundheit,...

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17. November 2009 um 15:59


@anonymus:
meiner werten Meinung nach machst du alles richtig
unser Labrador-Ridgeback braucht das auch ab und zu

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18. November 2009 um 9:32

Das kann wohl bei jedem hund passieren
aber ein großer macht halt mehr schaden als ein kleiner. es ist immer vorsicht geboten in der kombination großer hund/kind.

beide müssen vor einander geschützt werden. ein kleiner hund stärker vor einem kind. kinder sind ungestüm, grob und verstehen die signale eines hundes nicht.

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