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Schlechtes Gewissen

27. Juni 2012 um 16:48 Letzte Antwort: 17. Juli 2012 um 12:44

Ich liebe meinen kleinen Chi über alles, gerade liegt er auf meinem Bauch und döst,wir sind ein Herz und eine Seele.Nach der Trennung von meinem Freund ist er jedoch viel alleine,war er auch vorher als wir noch zusammen gelebt haben, aber dann eben nur 4-5 Stunden, die Vorbesitzer haben ihn teilweise 12 Stunden am Stück täglich alleine gelassen, er ist es also gewöhnt, schön ist es ja aber trotzdem nicht für einen Hund. Jetzt ist er 4 Tage die Woche 7 Stunden alleine wenn ich arbeite, dann komme ich nach Hause und gehe abends meistens nochmal für 2-3 Stunden zum Fitness, in dieser Zeit ist er manchmal bei meinen Eltern, achso wenn ich mal am Wochenende feiern gehe ist er auch alleine.Er ist also bis zu 10 Stunden täglich alleine.Ich fühle mich einfach so schuldig !
Den Rest der Zeit ist er immer dabei, es wird viel gekuschelt, gespielt, mit Hundefreunden getroffen, wenn ich einkaufe kommt er mit ausser im Hochsommer, da ich Single bin dauert der Wocheneinkauf keine 15 Minuten *hehe*.
Er zeigt aber auch deutliche Verhaltensaufälligkeiten, die hatte er schon als er zu mir kam, andere Hunde sind nicht so sein Fall, Hundeschule hat da schon was geholfen aber so ganz kriegen wir das Problem nicht weg, ich mache mir natürlich Vorwürfe und denke das liegt daran das er so viel alleine war und ist.
Ich muss sagen nach der Trennung von meinem Freund ging es mir wirklich bescheiden und mein kleiner Chi war ja wirklich immer für mich da, wir sind zusammengewachsen, vorher war er auch nicht viel weniger alleine als jetzt und trotzdem hab ich jetzt so ein schlechtes Gewissen !
Mein Chi pennt nach seiner Kastration sowieso total viel und Spaziergänge findet er jetzt auch nicht sooo klasse, also nach einer kleinen Morgenrunde 10 Minuten, Mittags etwa 20-30 Minuten und abends etwa 15 Minuten hat er mehr als genug,er spielt lieber zu Hause mit dem Ball.
Ich möchte einfach mal hören was erfahrene Hundehalter dazu sagen, sollte ich ihn lieber abgeben ? Obwohl ich das nicht möchte ! Andere Berufstätige haben ja auch Hunde !

Woran merke ich ob es meinem Chi bei mir gut geht ?
Meine Freunde und Eltern beruhigen mich und sagen ich steigere mich zu viel hinein, aber dann lese ich eben hier im Forum das es Tierquälerei ist.

Ich will nur das Beste für ihn !

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27. Juni 2012 um 16:51

*
Ich hatte noch das Alter vergessen, mein kleiner Stinker ist 5 Jahre alt und kam damals mit 2 Jahren zu uns.

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27. Juni 2012 um 21:27

*
Meine Eltern arbeiten beide in Teilzeit somit passt es halt auch nicht immer .. Mein Ex will sich nicht um den Hund kümmern obwohl wir ihn uns zusammen geholt haben,da nützt kein drohen oder flehen .. Für eine Hundepension fehlt mir das Geld und ein Hundesitter kommt auch nicht in Frage weil er ja diese Macken mit den anderen Hunden hat,die geht auch nicht mehr weg hab schon jegliche Hundetrainer engagiert und es wurde besser,aber weggehen wirds halt nie. Naja was soll ich tun ? Ich liebe den Hund über alles und ich frage mich halt nur wie ich merke ob er leidet ?
Wie kann ich ihm einen Ausgleich bieten ?
LG

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6. Juli 2012 um 14:13

Es tut mir leid, dir das zu sagen...
...aber dein Hund leidet definitiv.

Auch wenn er nicht schreit, nichts kaputt macht, sich nicht wund kratzt oder leckt - er leidet. Ein Hund ist ein Rudeltier und nicht dafür gemacht, 10 Stunden am Tag alleine zu sein. Für ist ist es das größte Glück, bei dir zu sein. Und das darf er, wenn du ehrlich bist, ziemlich selten. Sagen wir er schläft nachts 8 Stunden, ist 10 Stunden am Tag alleine - was bleibt noch übrig vom Tag? 6 Stunden, in denen du auch noch putzen, einkaufen etc. musst.

Stell dir vor, du würdest 10 Stunden am Tag alleine in einem leeren Raum nur mit einem Bett drin verbringen und die ganze Zeit sehnsüchtig darauf warten, dass du endlich Sozialkontakte pflegen kannst, jemand zum reden, zum schmusen oder was auch immer hast.

Den Hund wegzugeben sollte keine Alternative sein; das ist bei einem 5 Jahre alten Tier auch nicht die beste Lösung. Du solltest dich nach einem Hundekindergarten, Hundesitter, Gassigeher o.ä. umsehen. Das bist du deinem Kleinen schuldig.

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11. Juli 2012 um 17:13

Kopf hoch und ich sehe das ganz anders,
Klar ist der Idealfall IMMER das ein Hund eine 24 Stunden Betreuung bekommt.

Wer kann sich das heutzutage aber leisten
Nicht nur im finanziellen Sinne.
In meinem Fall z.B ist das gar nicht möglich meinen Hund in eine Hundeschule abzugeben der würde da voll eingehen, er mag ja keine anderen Hunde
Ich hätte keine ruhige Sekunde und würde immer denken wurde er gebissen, fühlt er sich wohl usw.

Ich hab einen Hund der von klein auf immer viel alleine war,natürlich nach und nach und einfach daran gewöhnt ist.
Mein Hund ist verhaltensauffällig ja, das kommt aber nicht dadurch das er von Montag - Donnerstag 7 Stunden alleine ist, Freitags ist er bei meiner Schwester + Samstags 4 Stunden wenn ich zusätzlich arbeite und dazu noch die Zeit wenn ich mal weggehe.

Meinem Hund geht es bei mir besser, als manchen Kindern in Deutschland. Er bekommt LIEBE , FUTTER und wird soweit ich kann GEFÖRDERT.

Gassi gehen ist auch nicht so sein Favorit, wir gehen kleine Runden, bei Regen oder Schnee krieg ich den nicht vor die Tür, dafür haben wir dann ein Katzenklo.

Ich lass ihm z.B immer einen Futterball da wenn ich gehe oder einen Kaustick, er mag auch gerne das Hütchenspiel.

Ihr Profis hier könnt mich gerne nun anprangern aber mein Hund hat es gut bei mir das seh ich, das weiss ich und das spüre ich

Daher finde ich es wirklich unfair das so zu verallgemeinern und es darzustellen das Hunde die oft alleine sind gleich seelische Schäden davon tragen.

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14. Juli 2012 um 7:55
In Antwort auf an0N_1233695999z

*
Meine Eltern arbeiten beide in Teilzeit somit passt es halt auch nicht immer .. Mein Ex will sich nicht um den Hund kümmern obwohl wir ihn uns zusammen geholt haben,da nützt kein drohen oder flehen .. Für eine Hundepension fehlt mir das Geld und ein Hundesitter kommt auch nicht in Frage weil er ja diese Macken mit den anderen Hunden hat,die geht auch nicht mehr weg hab schon jegliche Hundetrainer engagiert und es wurde besser,aber weggehen wirds halt nie. Naja was soll ich tun ? Ich liebe den Hund über alles und ich frage mich halt nur wie ich merke ob er leidet ?
Wie kann ich ihm einen Ausgleich bieten ?
LG

Ist natürlich `ne schwierige Situation
.... in der Du jetzt steckst.
Ebenso schwierig, da Rat zu geben.

Ein Hund so lange allein, das macht ihn krank. Ist schließlich ein Rudeltier.

Hundepension (in diesem Sinne, wie ich sie kennenlernte) ist weiß Gott keine Alternative! Nicht nur finanziell, ich meine dem Tier zuliebe.

Wir hatten damals auch ein ähnliches Problem:
Wir hatten bereits 3 Jahre lang unsere Hündin, bis ich dann eine Lehre anfing, und somit der Hund wenigstens 8h am Tag alleine war. Sie litt unheimlich, und auch ihre kleinen Macken prägten sich immer deutlicher aus.Das konnte so nicht weitergehen. Wir entschlossen uns für einen Zweithund (da Wohnung groß genug, und Hund klein und handlich war ) So kam eine Zwerg-Mischlingsdame hinzu, und obwohl dann 2 Hundis 8h allein waren, klappte es ausgezeichnet, und auch unsere leicht depressive Ersthündin blühte wieder voll auf.

Nun weiß ich nicht, ob das für Dich eine Lösung wäre. Du bräuchtest dann zumindest für den Anfang unheimlich viel Zeit für Eingewöhnung, Erziehung usw. Ich glaub, das passt nicht so richtig in deinen Tagesablauf?

Doch vielleicht findest Du in der Nähe eine liebe Person, die Hundesitter spielt? Es gibt sicher Menschen, die sich keinen Hund anschaffen können, aber gerne einen "Patenhund" hätten.... Frag mal in Deinem Bekanntenkreis, ob es da jemanden gibt, der den Hund (wenigstens für 1-2) täglich zum Gassigehen und Toben ausführen kann. Da gibt es sicher eine Möglichkeit. Oder aber mal einen Aushang in einem Supermarkt "Suche Hundesitter". Vielleicht findet sich da jemand, der (evtl sogar kostenlos) gern Dein Hundi betreut?

LG das Lieschen

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14. Juli 2012 um 15:31

Weil er bis zu seinem ersten Lebensjahr,
von seiner Chihuhua-"Schwester" unterdrückt wurde, er hat somit gelernt, dass Hunde "böse" sind.

Komm mir doch jetzt nicht so, ein Hund ist kein Kind und selbst die geben viele mit U1 den ganzen Tag in die Krippe.

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14. Juli 2012 um 17:01

Und erkläre mir mal den Unterschied,
zwischen 5 und 7 Stunden für einen Hund !

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14. Juli 2012 um 17:12
In Antwort auf smne_12336961

Weil er bis zu seinem ersten Lebensjahr,
von seiner Chihuhua-"Schwester" unterdrückt wurde, er hat somit gelernt, dass Hunde "böse" sind.

Komm mir doch jetzt nicht so, ein Hund ist kein Kind und selbst die geben viele mit U1 den ganzen Tag in die Krippe.


"Komm mir doch jetzt nicht so, ein Hund ist kein Kind und selbst die geben viele mit U1 den ganzen Tag in die Krippe."

Solche egoistischen RABENELTERN sollten KEINE Kinder haben!!! Und Hunde besser auch nicht. So einfach ist das.

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14. Juli 2012 um 18:17
In Antwort auf bette_11966946


"Komm mir doch jetzt nicht so, ein Hund ist kein Kind und selbst die geben viele mit U1 den ganzen Tag in die Krippe."

Solche egoistischen RABENELTERN sollten KEINE Kinder haben!!! Und Hunde besser auch nicht. So einfach ist das.

Ansichtssache !
In anderen Ländern ist das ganz normal, nur in Deutschland wird da drüber diskutiert und ich komme beruflich aus diesem Bereich.

So und nun möchte ich mich nicht weiter erklären, denn ich merke das ich mich rechtfertige, obwohl ich für meinen Teil sagen kann meinem Hund gehts gut und ihm schadet das alleine sein nicht und es stört ihn auch nicht sonderlich.

Ich hab alles richtig gemacht und zu allen die hier so klugscheissern, man kann nie etwas verallgemeinern !
Klar, gibt es Grenzen, aber ihr kennt meinen Hund, unsere Beziehung und mein Leben nicht also lasst es einfach !

Wer weiß ob ihr nicht irgendwann in die Lage kommt das euer Hund 7 Stunden alleine bleibt, weil .... oder .... !
Man weiß nie was im Leben kommt und einen Hund abgeben nur um sein Gewissen zu bereinigen finde ich auch nicht gerade toll

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14. Juli 2012 um 19:08

Fahr mal einen Gang runter,
Tötungsstationen ?

Das hat auch gerade sehr viel mit diesem Thema zu tun
Indirekt bist du wohl dafür, dann wurden die Hunde nicht so "leiden" wie hier oder was ?

Rede was du möchtest, ich hab meinen Hund auch aus dem Tierheim !

Komisch das da bei 6-7 Stunden keiner so einen Nervenzusammenbruch bekommen hat wie du

Meinem Gewissen U N D meinem Hund geht es gut, darum mach dir mal keine Sorgen !

Mehr hab ich nicht zu sagen !

Bye

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17. Juli 2012 um 12:44

Nimm den Hund doch mit auf die Arbeit
Das ist ja jetzt wirklich nur ein kleiner Hund. Meine Freundin hat ein Jck Russel. Die nimmt ihn imer mit auf Arbeit und das ganze Büro freut sich. Ist natürlich die Frage, ob er viel bellt, wenn jemand neues ins Büro kommt und so. Frag doch einfach Deinen Chef mal, ob Du ihn icht mitnehmen kannst. Dann wäre allen geholfen. Dir und auch dem Hund, weil er bei Dir sein kann.
Viel Glück

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