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Schlaganfall Hund bitte um Hilfe und Erfahrung

2. November 2009 um 21:04

Hallo,
meine 13-jährige Hündin hatte letzten Montag einen "Schlaganfall".
Sympthome waren umkippen, Kopf wackeln bzw. schräg halten.
Ich bin dann abends noch in die Tierklinik gefahren.
Die Diagnose war dann "Schlaganfall".
Nunmehr bekommt sie das Medikament "Karsivan" und ein Kortison.
2-3 Tage war es wieder besser und sie war fast die Alte, aber seit Sonntag geht es ihr wieder nicht so gut und die typischen Sympthome sind wieder da
Zusätzlich hat sie schon 2 mal Pippi in die Wohnung gemacht, obwohl ich schon die Leine in der Hand hatte und sie wusste, dass es "raus geht". Ich halte auch nur noch einen Abstand von maximal 4 Stunden zwischen den Gassirunden. Im Normalfallt hält sie bis 12 Stunden aus.
Meine Frage ist jetzt, ob jemand auch einen Hund hat, der auch einen "Schlaganfall" hatte und ob es vielleicht an den Medikamenten liegt, dass sie den Urin nicht mehr lange halten kann? Im Beipackzettel von den Medikamenten stand jetzt nichts in Bezug auf Harndrang oder ähnliches.
Hat jemand vielleicht Erfahrung mit Schlaganfall oder den Medikamenten?
Ich werde am Mittwoch mit einer Urinprobe zum Tierarzt fahren, um eine Blasenentzündung auszuschließen, trotzdem würde ich mich über Erfahrungsberichte freuen.
Danke.

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2. November 2009 um 22:29

Das tut mir leid
Ja, es heißt Vestibulär-Syndrom, aber der Tierarzt sagte halt das wäre so ähnlich wie ein Schlaganfall beim Menschen, nur damit nicht-Mediziner sich ungefähr vorstellen können, was das ist
Da hattest Du bzw Deine Hündin es ja richtig schwer, das tut mir leid.
Mein Hündin frisst ganz normal, eher gesagt gierig wie immer und das Betteln funktioniert bei ihr auch noch
Übergeben hat sich sich bisher auch nicht und das große Geschäft macht sie nach wie vor draußen.
Nur mit dem Pippi einhalten klappt es im Moment nicht immer.
Bei Deiner Hündin war das also auch so?
Meinst Du es ist halt eine normale Begleiterscheinung der Krankheit?
Ich habe nur angst, dass sie jetzt für immer komplett inkontinent ist
Nach 14 Tagen war die Stubenreinheit bei Deiner Hündin wieder da?

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2. November 2009 um 23:30

Mein Nachbar
Ich glaube mein Nachbar hat da mehr Ahnung. Der belebt sogar seine eigene alte Hündin wenn sie zusammenbricht. Er tut alles für den Hund.
Ich werde mit ihm sprechen und hoffe das er dir tips geben kann

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3. November 2009 um 17:51

War heute nochmal in der Klinik
Hallo Nicole.

Mein Tierarzt sagt natürlich auch, dass aufgrund ihrer Sympthome ein Hirntumor nicht auszuschließen ist. Um das 100 % sagen zu können, müsste sie in die Röhre, dafür müsste sie aber in Narkose gelegt werden und selbst wenn es ein Tumor ist, würde sie der Tierarzt mit ihren 13 Jahren eh nicht mehr operieren lassen, insofern habe ich sowieso keine andere Wahl ihr die Medikamente zu geben und zu beten, dass es kein Tumor ist.
Ich habe heute eine Urinprobe untersuchen lassen, sie hat(te) eine leichte Blasenentzündung. Sie muss jetzt zusätzlich noch ein Antibiotikum nehmen, sie hat für heute erstmal eine Spritze bekommen.
Heute hat sie (bis jetzt) kein Pippi in die Wohnung gemacht.
Das Trink- und Fressverhalten von ihr ist normal, sie hat zwar im Moment größeren Hunger, aber der Tierarzt sagt, dass das vom Kortison kommt.
Jetzt muss ich einfach mal abwarten.
Heute geht es ihr auf jeden Fall schon einwenig besser als gestern, sie hält zwar den Kopf noch etwas schief, kippt aber nicht mehr um.
Ich finde es von Deinem Tierarzt aber auch ziemlich krass, dass er VERMUTET, dass es von einem Tumor kommt, es kann aber auch GENAUSO gut "nur" eine Mittelohrentzündung sein, wie gesagt, um 100 %ige Gewissheit zu bekommen müsstest Du Deine Hündin in die Röhre schieben.
Hast Du das gemacht?

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3. November 2009 um 22:30
In Antwort auf lenaddorf

War heute nochmal in der Klinik
Hallo Nicole.

Mein Tierarzt sagt natürlich auch, dass aufgrund ihrer Sympthome ein Hirntumor nicht auszuschließen ist. Um das 100 % sagen zu können, müsste sie in die Röhre, dafür müsste sie aber in Narkose gelegt werden und selbst wenn es ein Tumor ist, würde sie der Tierarzt mit ihren 13 Jahren eh nicht mehr operieren lassen, insofern habe ich sowieso keine andere Wahl ihr die Medikamente zu geben und zu beten, dass es kein Tumor ist.
Ich habe heute eine Urinprobe untersuchen lassen, sie hat(te) eine leichte Blasenentzündung. Sie muss jetzt zusätzlich noch ein Antibiotikum nehmen, sie hat für heute erstmal eine Spritze bekommen.
Heute hat sie (bis jetzt) kein Pippi in die Wohnung gemacht.
Das Trink- und Fressverhalten von ihr ist normal, sie hat zwar im Moment größeren Hunger, aber der Tierarzt sagt, dass das vom Kortison kommt.
Jetzt muss ich einfach mal abwarten.
Heute geht es ihr auf jeden Fall schon einwenig besser als gestern, sie hält zwar den Kopf noch etwas schief, kippt aber nicht mehr um.
Ich finde es von Deinem Tierarzt aber auch ziemlich krass, dass er VERMUTET, dass es von einem Tumor kommt, es kann aber auch GENAUSO gut "nur" eine Mittelohrentzündung sein, wie gesagt, um 100 %ige Gewissheit zu bekommen müsstest Du Deine Hündin in die Röhre schieben.
Hast Du das gemacht?

...
Wenn das vergleichbar mit nem Schlaganfall beim Menschen ist, solltest du es auch so betrachten. Es dauert, bis sie sich davon erholen. Manche werden wieder ganz fit, andere erholen sich nicht vollständig. Gib ihr etwas Zeit. Bisher ist sie auf dem besten Wege. Gute Besserung der Maus.

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