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Rottweiler dreht durch

7. Januar 2012 um 22:57


Hallo und Entschuldigung falls es das Thema schon gibt. Zum Thema: wir haben eine acht Monate alte Rottweiler hündin. Aber sie ist schlimmer als unserer Hund davor. Die dreht durch! Man kann sie schon nicht mehr nach Hause reinlassen und nach draußen in den garten kann man auch nicht mehr raus ohne das man angesprungen wird oder gejagt wird. Sie hört nur auf meinem papa. Auf mich, meinem Bruder und meiner Mama gar nicht! Wir haben die oft, es ist falsch ich weis , auf den Hintern gehauen damit die aufhört...
Was kann man gegen das springen tun und das jagen?
Wie schafft man es damit der Hund auf einem hört?
Wenn man ihr sagt die soll Sitz machen ist die nicht ruhig sonder zappelt immer noch. Was kann man dagegen tun?
Und wenn man sagt aus oder hör auf macht die immer noch weiter.

Ich danke euch für eure antworten
Schönen Abend noch.

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8. Januar 2012 um 0:21

Wir
Hatten ja schon davor eine rottweiler hündin die 12 jahre wurde! Die war ganz anders

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8. Januar 2012 um 11:57

MHB
Die Probleme die du beschreibst sind typische "Teenagermanieren" und normal, wenn man in der Welpenerziehung etwas versäumt hat. Der Zug ist aber noch nicht abgefahren! Erst einmal solltet Ihr ALLE euch darüber klar werden, wer den Hund erziehen soll. Viele Köche verderben den Brei heißt es; dass ist bei der Hundeerziehung nicht viel anders. Ich möchte jemanden empfehlen, der den Großteil der Zeit mit dem Hund verbringt.
Als erstes muß an der Mensch-Hund-Beziehung gearbeitet werden. Sie ist die Basis u nd das Fundament der erziehung! Bedenke: Keine Erziehung ohne Beziehung!!!
In Eurem Fall muß der Mensch gestärkt werden. Hintern versohlen und (wahrscheinlich) auch anschreihen bringen nichts und beweisen dem Hund nur, dass Mensch über keine Führereigenschaften verfügt.
Es heißt als dem Hund zu beweisen, dass sein Mensch ein Leader ist. Frage: Was macht ein Leader zum Leader? 3 eigenschaften: Eine Leader schaut NIE zurück! Ein Leader stellt keine Fragen! Ein Leader diskurtiert nicht! wenn du dies umsetzen kannst und immer beherzigst, folgt dir dein Hund automatisch, pöbelt dicht nicht mehr an und macht auch sonst keinen Ärger mehr. Du kannst natürlich auch versuchen, deinen Hund mit wurst zu bestechen. Das ist aber wenig aussichtsvoll und absolut nicht nachhaltig!
Außerdem sollte dein Hund lernen, selbstständig zur Ruhe zu kommen. Nur ein ruhiger, ausgeglichener Hund kann sich auf Dich beziehen. Und nur ein Hund, der sich auf dich bezieht ist sicher in unserer Umwelt.
Nimm das Verhalten deiner Hündinn nicht auf die leichte schulter, sonst ist der Hund mit 12 Monaten als Problemhund im Tierheim ... wäre nicht der Erste!

Viel Spaß Reivo

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10. Januar 2012 um 22:36

Hmm
Wenn das dann mein papa ist wird es schwer.. Der hat nicjt mehr so viel zeit ( heißt jetzt nicht das er sich nicht um die kümmert, ist wegen der arbeit zu viele aufträge nicht oft zuhause) wollte ich es sozusagen weiter machen mit der erziehung und auch was tun.

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11. Januar 2012 um 12:34

hmm sehr interessant
das rottweiler sich nur auf eine person fixieren, oder sich was sagen lassen, hab ich noch nie erlebt...durch freunde, oder bekannte/kollegen hab ich so manchen rottweiler erlebt und die hören eigentlich auf jedes familienmitglied...hab da noch keinen unterschied zu anderen hunden gesehen, oder "beschwerden" gehört, dass sie auf manche nicht hören....

mein freund und ich wollten uns in ein paar jahren mal einen zullegen, weil er selber mal einen hatte, aber nun bin ich doch etwas "erschrocken" sollte mir wohl vorher noch mehr anlesen^^

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11. Januar 2012 um 16:55

Tja
ausnahmen scheints immer zu geben. man kann halt nicht immer stur nach den angeblichen charaktereigenschaften gehen, allerdings ist es gut, sowas auch noch zu wissen. ist ja auch entscheidend, wenn man sich einen hund anschafft. ich werds im hinterkopf behalten^^

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22. Januar 2012 um 10:40

Mehr-Mann-Hund
Wir hatten ebenfalls eine Rottweilerhündin. Das mit dem Rottweiler wären Ein-Mann-Hunde kann ich nicht unterstreichen. So gesehen sind alle Hunde Ein-Mann-Hunde, weil sie nunmal eine Person als den Rudelführer ansehen. Unsere Hündin war zum Teil problematisch mit anderen Hündinnen, was aber durch konsequente Erziehung mit Hundesschule soweit gelenkt werden konnte, dass es kein Problem mehr darstellte. Rottweiler brauchen nunmal eine konsequente Erziehung, da sie große Hunde sind, die ansonsten auch Schaden anrichten können. Ich kann euch nur raten, in eine Hundeschule zu gehen, eine Begleithundeprüfung o.ä. zu machen. Aber: Mit 8 Monaten ist der Hund noch ein Kind, der will toben und sich bewegen. Macht ihr auch genug mit ihm? Mindestens einmal am Tag eine richtige Gassirunde von ca. 1 Stunde sollte drin sein, damit der Hund sich auspowern kann! Spiet mit ihm Ball oder Hundeangel. Wenn der Hund erstmal ausgetobt ist, könnt ihr auch besser mit ihm Grundlagen lernen (Sitz, Bleib, bei Fuß, nicht Springen...).
Naja, bei einem Rottweiler das Anspringen zu ignorieren könnte schwer werden... sind schließlich keine Leichtgewichte. Überprüft auch mal euer eigenes Verhalten. Zeigt ihr dem Hund duch gekreische, Arme hochreißen o.ä. dass ihr Angst habt? Schreien und weglaufen kann Hunde animieren euch zu jagen!

Unser Rottweiler lebt schon lange nicht mehr, aber wir konnten alle mit ihm Gassi gehen, weil er gegenüber uns allen ein Grundgehorsam hatte. So sollte es auch bei euch sein. Und mit 8 Monaten kann der Hund noch alles lernen! Den Hund aussprerren ist nicht die richtige Methode. Ich denke ihr braucht Hilfe und Tipps für die Erziehung auf lange Sicht und das kannst Du nur in der Hundeschule bekommen oder von einem erfahren Züchter oder Halter in deiner Nähe.

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22. Januar 2012 um 18:06

Ich will nicht sagen,
dass Du etwas falsches sagst. Es hat in gewissem Sinne alles seine Richtigkeit. Unser Hund hat am Besten auf meine Mutter gehört und bei meiner Mutter war auch der Beschützerinstinkt am Größten. Jedoch kann und muss der Hund dahingehend erzogen werden, dass er mindestens alle Familienmitglieder aktzeptiert und ein Grundgehorsam an den Tag legt. Und da wird deine Freundin sicherlich zustimmen. Tut ein Hund das nicht, ist er eine Gefahr für die Familie und die Umwelt.
Mein Großvater zum Beispiel hatte einen Schäferhund, der so dermaßen auf ihn geprägt war, dass er nichtmal alleine zur Toilette gehen konnte. Also es gibt diese extrem personenbezogenen Hunde, da hast Du völlig recht.

Ich kann Dir auch sagen, warum ich mich persönlich betroffen fühle: Erst war unser Hund ganz normal und von jetzt auf gleich ein "Kampfhund" durch die negativen Schlagzeilen, von Menschen die Ihre Hunde nicht erziehen oder als Waffen benutzen. Du kannst Dir bestimmt vorstellen, was für eine Qual es für einen Hund ist, plötzlich nicht mehr ohne Leine und Maulkorb laufen zu dürfen. Ballspielen verboten, Leute wechseln die Straßenseite, man bekommt Anzeigen weil man den Hund mal die Leine abmacht. Deshalb müssen alle Halter solcher Hunde besondere Verantwortung an den Tag legen, weil das möchte ich allen Hunden ersparen. Weil wenn ein "Kampfhund" wieder ein Kind beißt, dann geht wieder ein Buschfeuer durch D und alle Hundehalter werden wieder davon betroffen sein. Egal ob sie liebe Familienhunde zuhause haben, dann werden wieder alle bestraft.

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23. Januar 2012 um 19:14

Es war nie etwas unklar
jedoch sagt deine Bekannte mit keinem Wort, dass Rottweiler nur auf eine Person hören können. Sie sagt lediglich, dass Hunde die nur auf eine Person geprägt sind später Probleme haben können. Ich verlange auch nicht, dass ein Rottweiler bei jedem Familienmitglied auf alle Komandos hört. Nur steht der Hund in der Familie ganz unten. Er hat niemanden zu bespringen oder zu zwicken. Das ist bei Rottweilern nähmlich sehr gefährlich. Ich war auch schon bei der Schutzhundeausbildung mit Rottweilern dabei und es ist nochmal ein ganz anderes Kaliber, ob ein Rottweiler auf den Arm geht oder ein vergleichsweise leichter Schäferhund. Ich möchte nicht, dass ein Rotti mal einem Kind im Gesicht hängt und deshalb müssen Halter dieser Rassen besonders verantwortungsvoll sein. Rottweiler sind keine Anfängerhunde und keine Hunde, die von alleine hören. Wie deine Freundin schreibt sind sie dominant, was sie schon von dem gemeinen Golden Redriver unterscheidet.

Und wenn es nach mir gehen würde, müsste sowieso jeder Hundehalter im ersten Jahr eine "Führerschein" machen. Mit sagen wir mal 10 Theoriestunden und 10 Übungsstunden mit kleiner Prüfung für Grundgehorsam.
Viele Probleme mit Hunden gibt es erst, weil wir Menschen sie wie Menschen behandeln. Sind sie aber nicht!

Aber ich teile soweit Deine Meinung und finde gut, dass Du anderen hilfst!

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14. Januar 2013 um 13:55

Was soll man machen?
Halli hallo,
ich habe selber einen Rotti Rüden mit 4 Jahren.

Das wichtigste bei einer Hundeerziehung ist es konsequent zu sein.

Ein Nein ist ein Nein usw...

Euer Hund dreht nicht durch, sondern kennt nur keine Grenzen und hatte anscheinend kaum Erziehung genossen.

Hier im Forum kann man nicht einfach sagen, mach dies, mach das.

Mein Vorschlag wäre, daß alle zusammen mit dem Hund zu einem Hundeverein gehen und sich von einem Hundetrainer beraten lassen und hoffentlich an einigen Trainingseinheiten teilnehmen.

Hier geht es weniger darum, daß der Hund was lernt, sondern der Mensch.

Der Hund macht keine Fehler, sondern der Mensch.

Bis auf deinen Vater scheint der Hund kein anderes Familienmitglied über sich zu sehen, sondern nur unter sich.

Alles Gute und fangt so schnell wie möglich an.
Sonst läßt euch der Hund in 3-4 Monaten stramm stehen.

Hier muß die Rangfolge geklärt werden.

LG
Sascha

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14. Januar 2013 um 14:05

Ein-Mann-Hund
Naja, alles sehr verallgemeinert.

Es kann nur einen Rudelführer geben. Sicherlich.
Doch da der Hund in der Rangfolge ganz untern sein sollte, haben auch die anderen Familienmitglieder das Recht ihm Kommandos zu geben, die er definitiv annehmen muß, solange der Rudelführer nicht da ist.

Wenn allerdings keiner in der Familie richtig Ahnung hat, dann sollte man sich Hilfe bei einem Hundetrainer besorgen.
Am besten in einem Hundeverein seines Vertrauens.

Mein Rotti hört bei mir am besten und bei meiner Frau nicht ganz so gut. Wenn wir zusammen unterwegs sind, dann schaut der Hund erstmal zu mir, wenn meine Frau ihm ein Komando gibt um zu prüfen, ob das OK ist.

Nicht so, wenn sie alleine mit ihm unterwegs ist.

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