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RB - Ab wann würdet ihr aufhören

9. März 2011 um 16:24

Hallo.

Ich habe vor ein paar Monaten mein Problem mit meiner Reitbeteiligung hier erzählt und gehofft ein paar Tipps zu bekommen.

Hier ist schonmal der Beitrag mit den Problemen von damals die leider leider immer noch aktuell sind.


http://forum.gofeminin.de/forum/F318/__f367_r1763_F318--unausgelastetes-pferd.html

Ich hoffe jemand nimmt sich die Zeit sich das mal durchzulesen und nochmal was dazu zu sagen.

Langsam weiß ich echt nicht mehr wie es weiter gehen soll, manchmal ist er echt toll zu reiten, echt lieb im Umgang usw.
Aber dann wird er auch ziemlich oft wieder so, ja fast "aggressiv" und megabockig und ich weiß nicht wo es herkommt und was ich machen soll

UND: Ab wann würdet ihr mir raten es aufzugeben und was neues zu suchen?
Obwohl ich ihn echt mag und ich weiß das viele Probleme durch Unausgelastetheit herrühren muss ich das leider langsam in Betracht ziehen, weil es schon mehrmals ziemlich gefährlich war.

Danke

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10. März 2011 um 19:13

Danke für die antwort
natürlich will ich noch weiter kraft und zeit investieren, hab so lange davon geträumt wieder regelmäßig zu reiten.

was soll ich denn da machen an bodenarbeit?
das macht er ja mit, ist auch ziemlich lieb, läuft frei hinter mir übern platz (macht er bei jedem) und trabt auf schnalzen an.
ich hab ihm bisher immer zaumzeug draufgemacht und stangen aufm boden gelegt und dann im schritt und trab drüber, rückwärtsrichten.. mehr fällt mir ehrlich gesagt gar nich ein, und wie gesagt da gehts ja, ist bisher nur 1-2mal gestiegen, kann aber nich sagen ob er sich nur erschrocken hat oder weil er bockig wurde oder sonst was.

mit der besitzerin ist nicht wirklich zu reden, sie hat kaum zeit, kommt manchmal nur 1mal im monat vorbei. heißt jetzt nicht dass sich niemand um ihn kümmert, wir reiten ihn zu 2. die 2 ist sehr konsequent und hat ein eigenes pferd dort im stall.

aber was soll ich dann machen wenn er im gelände plötzlich überhaupt nich weiterwill und steigt und sich umdreht und so bockig wird?
hab bisher auch mal das 10min mit ihm "ausdiskutiert", also aufm pferd geblieben und ihn immer wieder drehen und in die richtung gehen lassen und dann wieder 10m in die richtung in die er wollte und dann wieder drehen. und dann hat es sich bisher oftmals erledigt. und erst wenn dann gar nix ging hab ihn mal richtig angeschrien, einfach nur so ein ganz lautes "hey!!" das er eben erschrickt. (hab davor natürlich kein ton gesagt, sonst wärs ja kein überraschungseffekt)

und was soll ich diener meinung nach in dem klärenden gespräch mit der besitzerin sagen?

gruß

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11. März 2011 um 13:16


ja also einzelstunden könnte ich nehmen, sind auch nicht teuer dort, wär also schon ne möglichkeit.

ja, ich glaub das ist einfach das austesten wie weit er bei mir gehen kann. die besitzerin hat mir am anfang schon gesagt er sei so ein "testpferd".
Denkst du, dass ich bei so schwierigen Situationen dann einfach durch muss oder ist das wirklich nur negativ wenn ich dann abspring wenn er bockig wird, ich angst grieg und dann abspring?

am tag raus, hm ist so ne sache, sehr unterschiedlich, im sommer ist es kein problem, und ab april sind dann auch die koppeln wieder regelmäßig offen. aufn reitplatz kann man ihn nicht sperren weil er wenns ihm zu blöd wird drüberspringt (1.60m hoch) und dann wieder zum stall zurückrennt.
aber so grob würd ich sagen 5x woche kommt er auf den paddock vorm stall für ca. ne halbe stunde. wenn ich ihn reite darf er davor und danach auch immer dadrauf. davor zum ausbuckeln und shconmal energie ablassen und danach zum wälzen.
wenn er auf die weide darf kommt er immer mit ner anderen stute raus mit der er sich sehr gut versteht. und dann auch mal im sommer fast nen ganzen tag. also da ists kein problem aber eben grade im winter stand er die meiste zeit.

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11. März 2011 um 14:03

Ganz einfach..
Wie hier schon gesagt wurde. Das Problem ist, dass er sich als Leittier sieht und die Chefposition uebernommen hat. Jetzt musst du schaun, dass du die Leitposition wieder zurueckbekommst. Und die kriegst du eigentlich nur doch Bodenarbeit und nochmals Bodenarbeit.

Eine Freundin von mir hatte das gleiche Problem. Hatte nur Aerger mit ihrem Pferd und es war teilweise auch schon sehr gefaehrlich. Sie hats dann mit Bodenarbeit probiert und jetzt ist er das bravste und umgaenglichste Pferd der Welt.

Was ich dir sehr empfehlen kann ist Bodenarbeit wie Clinton Anderson es macht. Downunder Horsemanship. Da gibts Buecher und noch besser DVDs mit den einzelnen Uebungen. Die haben wir uns auch besorgt und machen die Uebungen daraus selber nach und es klappt
Musst also nicht teuere Kurse machen.

Hier noch ein paar kleine Anfangsuebungen, die du schon mal probieren kannst und die den Respect dir gegenueber foerdern.

Als erstes faengst du am Besten mit Fuehren an. Du fuehrst ihn am etwas laengeren Strick. Und wenn er dich ueberholt, klatscht du ihm mit deinem Strick vor die Brust und richtest ihn ein ganzes Stueck ruckwaerts. Ganz wichtig ist dabei auch eine Koerpersprache. Aufrichten und forsch auf ihn mit Blick in seine Augen auf ihn zu, damit er rueckwaerts geht. Wenn er nicht weicht, einfach eine vor die Brust klatschen.
Mittendrinn einfach mal aprupt stehen bleiben. Wenn er dann auch hinter dir, also max. sein Kopf darf neben dir sein, stehen bleibt ist das gut. Wenn nicht dasselbe wie beim fuehren. Rueckwaertsrichten.

Wenn das klappt, und er ohne Zug am Strick stehen bleibt, wenn du stehen bleibst, dann kannst du mit dem Rueckwaertsrichten anfangen. Nachdem du waehrend dem Fuehren aprupt stehen geblieben bist, gehst du einfach rueckwaerts. Er muss dann mit dir rueckwaerts gehen. wenn nicht, umdrehen und auf ihn zugehen und ihn aggressiv rueckwaerts richten.

Das duerfte erst mal fuer den Anfang reichen. Sorry, kann es leider nicht so gut erklaeren.
Wenn du es versuchen willst, dann meld dich doch einfach mal bei mir per PN, dann kann ich dir noch weitere Uebungen erklaeren.
Wie gesagt, das Pferd meiner Freundin und auch mein eigenes haben wir dadurch sehr gut hingekriegt

Und nie vergessen. Wenn er etwas richtig gemacht hat, dann sofort belohnen lassen und ihn streicheln und ihn erst mal in Ruhe stehen lassen.
Wir bilden unsere Pferde immer nach dem Motto aus. Mach es ihm leicht, dass was es tun soll. Und das was es nicht tun soll, mach ihm schwer.

Es ist eine gewaltfreie Methode, wo dich das Pferd respektieren wird und dich als Leittier anerkennen wird.

Auch empfehlenswert ist das Indianische Pferdetraining von Gawani Pony Boy.

Liebe Gruesse

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11. März 2011 um 22:12
In Antwort auf wencke_12740896

Ganz einfach..
Wie hier schon gesagt wurde. Das Problem ist, dass er sich als Leittier sieht und die Chefposition uebernommen hat. Jetzt musst du schaun, dass du die Leitposition wieder zurueckbekommst. Und die kriegst du eigentlich nur doch Bodenarbeit und nochmals Bodenarbeit.

Eine Freundin von mir hatte das gleiche Problem. Hatte nur Aerger mit ihrem Pferd und es war teilweise auch schon sehr gefaehrlich. Sie hats dann mit Bodenarbeit probiert und jetzt ist er das bravste und umgaenglichste Pferd der Welt.

Was ich dir sehr empfehlen kann ist Bodenarbeit wie Clinton Anderson es macht. Downunder Horsemanship. Da gibts Buecher und noch besser DVDs mit den einzelnen Uebungen. Die haben wir uns auch besorgt und machen die Uebungen daraus selber nach und es klappt
Musst also nicht teuere Kurse machen.

Hier noch ein paar kleine Anfangsuebungen, die du schon mal probieren kannst und die den Respect dir gegenueber foerdern.

Als erstes faengst du am Besten mit Fuehren an. Du fuehrst ihn am etwas laengeren Strick. Und wenn er dich ueberholt, klatscht du ihm mit deinem Strick vor die Brust und richtest ihn ein ganzes Stueck ruckwaerts. Ganz wichtig ist dabei auch eine Koerpersprache. Aufrichten und forsch auf ihn mit Blick in seine Augen auf ihn zu, damit er rueckwaerts geht. Wenn er nicht weicht, einfach eine vor die Brust klatschen.
Mittendrinn einfach mal aprupt stehen bleiben. Wenn er dann auch hinter dir, also max. sein Kopf darf neben dir sein, stehen bleibt ist das gut. Wenn nicht dasselbe wie beim fuehren. Rueckwaertsrichten.

Wenn das klappt, und er ohne Zug am Strick stehen bleibt, wenn du stehen bleibst, dann kannst du mit dem Rueckwaertsrichten anfangen. Nachdem du waehrend dem Fuehren aprupt stehen geblieben bist, gehst du einfach rueckwaerts. Er muss dann mit dir rueckwaerts gehen. wenn nicht, umdrehen und auf ihn zugehen und ihn aggressiv rueckwaerts richten.

Das duerfte erst mal fuer den Anfang reichen. Sorry, kann es leider nicht so gut erklaeren.
Wenn du es versuchen willst, dann meld dich doch einfach mal bei mir per PN, dann kann ich dir noch weitere Uebungen erklaeren.
Wie gesagt, das Pferd meiner Freundin und auch mein eigenes haben wir dadurch sehr gut hingekriegt

Und nie vergessen. Wenn er etwas richtig gemacht hat, dann sofort belohnen lassen und ihn streicheln und ihn erst mal in Ruhe stehen lassen.
Wir bilden unsere Pferde immer nach dem Motto aus. Mach es ihm leicht, dass was es tun soll. Und das was es nicht tun soll, mach ihm schwer.

Es ist eine gewaltfreie Methode, wo dich das Pferd respektieren wird und dich als Leittier anerkennen wird.

Auch empfehlenswert ist das Indianische Pferdetraining von Gawani Pony Boy.

Liebe Gruesse


okay, schonmal vielen dank für die tipps, werds gleich morgen ausprobieren.

hab dann immoment eig nur noch 2 fragen

denkst du das hat sinn wenn ich mit ihm an was arbeite und die anderen 2 die ihn ab und zu mal reiten das nicht machen, erkennt er trotzdem zu wem er vertrauen hat oder vermischt sich das praktisch so dass es nix bringt wenn nur einer an dem strang zieht?

und 2: kann ich ihn dann grade gar nicht reiten, oder sollte ich das erst wieder machen wenns mit der bodenarbeit funkioniert?

danke

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12. März 2011 um 13:23
In Antwort auf mia7591


okay, schonmal vielen dank für die tipps, werds gleich morgen ausprobieren.

hab dann immoment eig nur noch 2 fragen

denkst du das hat sinn wenn ich mit ihm an was arbeite und die anderen 2 die ihn ab und zu mal reiten das nicht machen, erkennt er trotzdem zu wem er vertrauen hat oder vermischt sich das praktisch so dass es nix bringt wenn nur einer an dem strang zieht?

und 2: kann ich ihn dann grade gar nicht reiten, oder sollte ich das erst wieder machen wenns mit der bodenarbeit funkioniert?

danke

Natürlich
kannst du ihn reiten. Wir machen das immer so, dass wir vorm Reiten unsere Bodenarbeitsuebungen machen. Wenn die mal drin sind, dann braucht man sie ja nur einmal kurz wiederholen und danach gehen wir reiten. Mann soll ja auch gar nicht stundenlang Bodenarbeit machen.
Und vor allem sollst du nicht zu viel auf einmal machen. Erst mal nur das Fuehren. Am naechsten Tag wiederholst du das Fuehren und wenn das klappt machst du mit dem Rueckwaertsrichten weiter.Laenger als 20 Min. Bodenarbeit am Stueck mache ich nie. Und danach geh ich immer Reiten.

Ich denke nicht, dass es ein grosses Problem sein wird, wenn die anderen Beiden das nicht machen. Denn durch diese Uebungen wird ja an deiner Beziehung zu ihm gearbeitet. Und wenn er dich mal als Leittier ansieht, dann ist das ja persoenlich mit dir verbunden und hat nichts mit den andren zu tun. Natuerlich waere es besser, wenn er von allen so gearbeitet wird, aber wenn die andren das absolut nicht wollen, denke ich ist es auch kein Problem. Ich wuerde es einfach mal ausprobieren. Meine Pferde zu Hause reiten auch oft mal andre, die auch keine Bodenarbeit machen und es klappt.

Wuensch dir viel Glueck

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14. März 2011 um 22:16

Haltungsbedingungen?
Wie wird das Pferd gehalten? Box, Auslauf ,Herde??

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16. März 2011 um 19:22
In Antwort auf cearra_12646796

Haltungsbedingungen?
Wie wird das Pferd gehalten? Box, Auslauf ,Herde??

Haltung
er steht in einer box mit auslauf davor. er kommt so ca 4-5mal die woche auf den paddock, im sommer dann auch noch regelmäßig koppel, außer es regnet. im frühjahr und herbst richtet sich das auch wieder nach dem wetter wie oft die weiden offen sind.

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16. März 2011 um 19:43
In Antwort auf mia7591

Haltung
er steht in einer box mit auslauf davor. er kommt so ca 4-5mal die woche auf den paddock, im sommer dann auch noch regelmäßig koppel, außer es regnet. im frühjahr und herbst richtet sich das auch wieder nach dem wetter wie oft die weiden offen sind.

Herde?
Hat er die Möglichkeit, sich mit anderen Pferden auszutoben?

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16. März 2011 um 20:36
In Antwort auf cearra_12646796

Herde?
Hat er die Möglichkeit, sich mit anderen Pferden auszutoben?

Die möglichkeit hat er
aber wie gesagt, die weidenutzungsmöglichkeiten sind leider sehr begrenzt.
aber er hat eine stute mit der er sich gut versteht und mit der ist er immer draußen. im moment auf dem paddock und im sommer dann auch auf der weide.

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16. März 2011 um 22:04
In Antwort auf mia7591

Die möglichkeit hat er
aber wie gesagt, die weidenutzungsmöglichkeiten sind leider sehr begrenzt.
aber er hat eine stute mit der er sich gut versteht und mit der ist er immer draußen. im moment auf dem paddock und im sommer dann auch auf der weide.

Raufkumpel
Ich habe bei solchen Pferden die Erfahrung gemacht, dass sie ihre Agressionen gut los werden, wenn sie eine Kumpel zum raufen haben. Gerade Wallache und Hengste brauchen eine Möglichkeit zu "Machokämpfen" um Kraft loszuwerden. Keine Angst, das ist harmloses Gerangel, was aber bei 500 Kilo Tieren natürlich imposant aussieht, wenn sie auf den Hinterbeinen auf einander losgehen. Wenn bei neuen Weidepartner einmal die Rangfolge steht, ist eigentlich Ruhe, nur getobe.Habe damit nur positive Erfahrung gemacht! Vieleicht findet sich ja jemand(gerne auch ein vorwitziges Pony).Gib ihm auch unter dem Reiter mal die Möglichkeit sich im Galopp lang zu machen .Vieleicht hat dies gekoppelt mit Gehorsamsübungen Erfolg.

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17. März 2011 um 6:45
In Antwort auf cearra_12646796

Raufkumpel
Ich habe bei solchen Pferden die Erfahrung gemacht, dass sie ihre Agressionen gut los werden, wenn sie eine Kumpel zum raufen haben. Gerade Wallache und Hengste brauchen eine Möglichkeit zu "Machokämpfen" um Kraft loszuwerden. Keine Angst, das ist harmloses Gerangel, was aber bei 500 Kilo Tieren natürlich imposant aussieht, wenn sie auf den Hinterbeinen auf einander losgehen. Wenn bei neuen Weidepartner einmal die Rangfolge steht, ist eigentlich Ruhe, nur getobe.Habe damit nur positive Erfahrung gemacht! Vieleicht findet sich ja jemand(gerne auch ein vorwitziges Pony).Gib ihm auch unter dem Reiter mal die Möglichkeit sich im Galopp lang zu machen .Vieleicht hat dies gekoppelt mit Gehorsamsübungen Erfolg.

Naja diesen raufkumpel hat er ja
die stute mit der er immer draußen ist ist, wie so oft, rossig, und da gehts dann schon ziemlich zur sache. also kann er da schon ziemlich rumtoben und kraft loswerden.
Galoppieren darf er ja, auch gern im Gelände, nur das trau ich mich im moment nicht. und so hat er zZ nur die lange seite auf dem platz..
Glaube nicht das sich ein neues pferd zum raufen findet, stehe eig fest wer mit dem auf die koppel/paddock darf und wer nicht.

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6. Januar 2012 um 17:23


Also ich würde dir raten aufzuhören wenn es worklich gefährlich wird und du Angdt kriegst.
Sonst rede doch mal mit der Besitzerin von deiner RB ob der das auch aufgefallen ist wenn ja könnt ihr euch ja mal zsm. setzen und nach Lösungen suchen oder die weiß schon i-was

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