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Rat gesucht!

30. August 2007 um 13:35 Letzte Antwort: 4. März 2012 um 20:49

Hallo,

ich habe ein.. naja fast schon mehrere Probleme mit meinem 8-jährigen Wallach.
Ich habe "Hannes" vor einem Jahr gekauft, ich kenne und reite ihn allerdings schon länger. Seid er bei mir ist macht sein rechtes Hinterbein konsequent Probleme..
Im Winter letzten Jahres wurde der Fesselkopf dick, später dann das ganze Bein (ähnlich wie bei einem Einschuss). Er wurde ca. 5 Monate auf Fesselträgerentzündung behandelt, ohne wirklichen bzw. dauerhaften Erfolg. Nach dieser Zeit hat ein anderer Tierarzt eine großflächige Knochenhautentzündung im Sprunggelenk diagnostiziert (großflächig, weil vorher etwas falsches/ der gesunde Fesselträger behandelt worden war). De Schwellung am Fesslekopf war eine Folge der Knochenhautentzündung! Durch den langen Zeitraum der Entzündung wurde leider die Obere Beugesehne in Mitleidenschaft gezogen..
Mittlerweile ist er dressurmäßig wieder voll einsetzbar, allerdings nur bandagiert! Wenn ich mit ihm springe wird das Bein innerhalb weniger Stunden wieder dick, schwillt aber nach zwei Tagen (ich reite dann weiter) wieder ab!
Hat jemand Erfahrung mit sowetwas? Kann es sein, dass durch die lange unbehandelte Zeit einfach eine Schwachstelle im Gewebe entsanden ist, die ich einfach ignorieren kann?

Vielen Dank schon mal im Vorraus!

LG

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30. August 2007 um 23:48

Ähnliche Diagnose
Hallo rosaschneewittchen..
Meine Freundin hat ein ähnliches Problem mit ihrem 13-Jährigen Wallach.. Leider kann ich Dir jetzt keine Hoffnung machen.. Bei ihm scheint es garnicht zu verheilen.. Dressurmäßig geht es langsam (nach 3 einhalb Monaten) wieder..
Springen sagt der Arzt ist tabu..
Vielleicht ist es aber auch wie bei einem Pony bei uns auf dem Hof. Der bekommt imer nach dem Reiten eine Wickel mit einer kalten Lauge. Weil bei dem alten Pony das Bein anschwillt und erwärmt.
Frag mal nach einer Lauge, ansonsten würde ich vorübergehend auf das Springen verzichten..

Weiterhin Viel Erfolg, Cora

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31. August 2007 um 10:44

Mal umdenken?
Ich habe sehr gute Erfolge bei solchen Dingen in der Naturheilkunde gefunden.

Es gibt z.Bsp. die Möglichkeit der Retterspitzumschläge. Es ist schmerzlindernd für das Pferd, regt die Durchblutung an und transportiert Gift- und Entzündungsstoffe ab.

Man kann auch Blutegel zu Hilfe nehmen.

Ein Beschlag mit Abrollkante und langen weiten Schenkeln kann dem Pferd auch dienlich sein. Aber Ferndiagnosen sind immer sehr schwer!

Eine Tierheilpraktikerin kann dir bestimmt weiterhelfen. Auf keinen Fall würde ich das Pferd stehen lassen, sondern leicht bewegen. Auf das Springen solltest du vielleicht vorerst verzichten.

Lg Shivanja

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1. September 2007 um 21:38

Hmm...
Was sagt denn dein TA jetzt dazu? Hast du dir schon mehrere Meinungen angehört?

Mein Pony stand mal ein halbes Jahr wegen einem Sehnenanriss. Haben vorher immer bandagiert und tuns auch jetzt noch min 2 mal die Woche (jetzt ist alles wieder geworden,also sie ist voll einsatzfähig und es geht ihr gut). Aber unser TA und die Besitzerin (Tierarzthelferin in Tierklinik) meinten, bandagieren wäre sehr schlecht für die ganze Muskulatur und die Sehnen etc...
weil sich die Muskulatur einfach an die

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1. September 2007 um 21:41
In Antwort auf lori_12851885

Hmm...
Was sagt denn dein TA jetzt dazu? Hast du dir schon mehrere Meinungen angehört?

Mein Pony stand mal ein halbes Jahr wegen einem Sehnenanriss. Haben vorher immer bandagiert und tuns auch jetzt noch min 2 mal die Woche (jetzt ist alles wieder geworden,also sie ist voll einsatzfähig und es geht ihr gut). Aber unser TA und die Besitzerin (Tierarzthelferin in Tierklinik) meinten, bandagieren wäre sehr schlecht für die ganze Muskulatur und die Sehnen etc...
weil sich die Muskulatur einfach an die

Teil 2...
...super, jetz hab ich meinen Beitrag zerrissen^^ Sorry!!
Also nochmal: Was ich sagen wollte ist,dass sich die Muskulatur und die Sehnen an die "Stütze" Bandage gewöhnt! Also würde das Bein eher gestärkt werden, wenn man auf die Bandagen verzichtet.

Wenn der Fesselkopf anschwillt, würd ich einfach nach dem Reiten, auch vorsorgehalber, 10 Min in der Waschbox kühlen! Und zwar genau 10 Min, alles was darunter liegt, würde den Effekt erzielen,dass sich die Blutgefäße zusammenziehen...

Viel Glück und Gute Besserung!
LG

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5. September 2007 um 11:48
In Antwort auf gemma_12678415

Ähnliche Diagnose
Hallo rosaschneewittchen..
Meine Freundin hat ein ähnliches Problem mit ihrem 13-Jährigen Wallach.. Leider kann ich Dir jetzt keine Hoffnung machen.. Bei ihm scheint es garnicht zu verheilen.. Dressurmäßig geht es langsam (nach 3 einhalb Monaten) wieder..
Springen sagt der Arzt ist tabu..
Vielleicht ist es aber auch wie bei einem Pony bei uns auf dem Hof. Der bekommt imer nach dem Reiten eine Wickel mit einer kalten Lauge. Weil bei dem alten Pony das Bein anschwillt und erwärmt.
Frag mal nach einer Lauge, ansonsten würde ich vorübergehend auf das Springen verzichten..

Weiterhin Viel Erfolg, Cora

Vielen Dank für eure Beiträge!
Vielleicht sollte ich ergänzend noch einge Sachen hinzuschreiben..

Hannes wird von mir und miner Reitbeteiligung zwei mal am Tag geritten, wir verlangen allerdings keinen Leistungsport von ihm! Aufgrund der etwas zu elastischen Sehnen im Fesselkopf trägt er bereits Eisen mit verlängerten Schenkeln um die Belastung der Sehnen zu lindern!
Egal ob ich selber reite, oder meine Reitbeteiligung, seine Beine werden nach jeder Arbeit/ Bummel-Ausritt gekühlt!
Mein TA meint, dass durch die lange Nichtbehandlung der Entzündung eine Schwachstelle im Bein (Sehne und Gewebe) entstanden ist- folglich tritt eine Schwellung nach dem Springen ein!
Da Hannes eh seid Anfang des Jahres nicht mehr gesprungen wird, gewöhne ich ihn im Moment mit Stangenarbeit an die "Mehrbelastung". Aber auch davon wird das Bein dick!

Hat einer von euch einen Tip/ Erfahrung mit Präperaten gemacht, die bei dem Aufbau von Gelenk und Sehnen gute (natürliche) Unterstützung bringen?

Lieben Gruß, Mei

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6. September 2007 um 20:54
In Antwort auf an0N_1252208499z

Vielen Dank für eure Beiträge!
Vielleicht sollte ich ergänzend noch einge Sachen hinzuschreiben..

Hannes wird von mir und miner Reitbeteiligung zwei mal am Tag geritten, wir verlangen allerdings keinen Leistungsport von ihm! Aufgrund der etwas zu elastischen Sehnen im Fesselkopf trägt er bereits Eisen mit verlängerten Schenkeln um die Belastung der Sehnen zu lindern!
Egal ob ich selber reite, oder meine Reitbeteiligung, seine Beine werden nach jeder Arbeit/ Bummel-Ausritt gekühlt!
Mein TA meint, dass durch die lange Nichtbehandlung der Entzündung eine Schwachstelle im Bein (Sehne und Gewebe) entstanden ist- folglich tritt eine Schwellung nach dem Springen ein!
Da Hannes eh seid Anfang des Jahres nicht mehr gesprungen wird, gewöhne ich ihn im Moment mit Stangenarbeit an die "Mehrbelastung". Aber auch davon wird das Bein dick!

Hat einer von euch einen Tip/ Erfahrung mit Präperaten gemacht, die bei dem Aufbau von Gelenk und Sehnen gute (natürliche) Unterstützung bringen?

Lieben Gruß, Mei

...
Könnte dir Selen empfehlen! Is nie schlecht...
Muss mal im Stall nachschauen, was wir da noch haben! Ne Freundin von mir is da voll ausgerüstet.

Also ich würde auf Springen dann im Moment eigentlich ziemlich verzichten! Wenn dann nur ein kleines Kreuzchen mal ab und zu oder so.
Aber beim Springen ist die Belastung eben immer größer...

Hast du ihn schon mal auf Arthrose oder Spat gezielt untersuchen lassen?!
Ein abgenutzes, bzw geschwächtes Gelenk ist schwer wieder "aufzubauen". (Sprech da aus eigener Erfahrung. Wenn es etwas gäbe,dass ein Gelenk tatsächlich "aufbaut", hätte ich es bestimmt schon längst gefunden...)
Die Frage ist einfach, welche Bewegungsmethoden am gelenkschonenstend sind! Würde mal sagen, viel weicher Boden?!

LG

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6. September 2007 um 23:20

Vorsicht
Ich wuerde bis ich eine eindeutige Diagnose von einem TA, oder vielleicht sogar besser von zwei, man kenn die Geschichten ja, nicht mehr Springen. Diese Schwellung nach dem Springen hoert sich fuer mich typisch nach Sehne an!
Oder zumindest einer eindeutigen Ueberbelastung, wenn du nicht etwas kaputt machen willst schalte erst mal einen gang runter, was das Springen an geht.

lg correa

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10. September 2007 um 9:40
In Antwort auf lori_12851885

...
Könnte dir Selen empfehlen! Is nie schlecht...
Muss mal im Stall nachschauen, was wir da noch haben! Ne Freundin von mir is da voll ausgerüstet.

Also ich würde auf Springen dann im Moment eigentlich ziemlich verzichten! Wenn dann nur ein kleines Kreuzchen mal ab und zu oder so.
Aber beim Springen ist die Belastung eben immer größer...

Hast du ihn schon mal auf Arthrose oder Spat gezielt untersuchen lassen?!
Ein abgenutzes, bzw geschwächtes Gelenk ist schwer wieder "aufzubauen". (Sprech da aus eigener Erfahrung. Wenn es etwas gäbe,dass ein Gelenk tatsächlich "aufbaut", hätte ich es bestimmt schon längst gefunden...)
Die Frage ist einfach, welche Bewegungsmethoden am gelenkschonenstend sind! Würde mal sagen, viel weicher Boden?!

LG

Das ist vielleicht..
sogar eine richtig gute Idee, danke!

Kannst du mir vielleicht sagen, welche Untersuchungen anstehen um eine Spaterkrankung diagnostizieren zu können?
Mein TA hat Aufnahmen von Fesselkopf und Sprunggelenk aus sämtlichen Richtungen gemacht.

MfG Mei

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4. März 2012 um 20:49
In Antwort auf an0N_1252208499z

Das ist vielleicht..
sogar eine richtig gute Idee, danke!

Kannst du mir vielleicht sagen, welche Untersuchungen anstehen um eine Spaterkrankung diagnostizieren zu können?
Mein TA hat Aufnahmen von Fesselkopf und Sprunggelenk aus sämtlichen Richtungen gemacht.

MfG Mei

Tiefer Boden?
Hallo!

Also tiefen Boden würde ich tunlichst vermeiden bei Sehnenproblemen. Tiefer Boden ist Gift.

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