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Problem beim Springen

18. April 2008 um 19:55 Letzte Antwort: 27. Mai 2008 um 9:15

Hallo Leute,
mein Pflegepferd springt supertoll... allerdings habe ich nur das Problem, dass es mir spätestens nach dem zweiten Sprung im Parcous total abgeht und nur noch losrennt. Mir fehlt einfach die Kraft sie dann ruhig an den nächsten Sprung zu reiten. Sie reist zwar meistens nichts, aber ich reite auch erst E mit ihr und wenns höher wird, habe ich dann wohl ein Problem. Hat jemand vielleicht ein ähnliches Problem bzw. eine Lösung???

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29. April 2008 um 17:17

Oh mein Gott...
geh bitte nicht mit schärferen Gebissen oder gar einer Kandare ran. Mit solchen Dingen kannst du dem Pferd ganz schön weh tun. Was würdest du sagen wenn du einen Fehler machst und dir dafür wer richtig wehtut?
Wir haben auch einen Heißläufer im Stall der geht mit einer normalen Wassertrense.
Wenn dein Pferd zu schnell wird dann solltest du es sofort durchparieren ein par Zirkel im ruhigen Tempo und den Parcours von vorne durchgehen.
Das geht bei unserem ganz gut, er merkt dann nach einigen Malen das es unerwünscht ist das er so losrennt. Das geht natürlich nur im Training. Aber mit der Zeit wirds besser.
Übe auch so sehr viele Paraden und Tempowechsel mit dem Pferd dann wird es mit der Zeit leichter es zu halten...

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26. Mai 2008 um 14:02

Hilfen und Schenkel
Hallo,

ich hatte so ein Problem auch mal. Meine Reitlehrerin machte mich darauf aufmerksam, dass ich meinenm Pferd nicht genügend Hilfen gebe und die Schenkel nicht genug einsetze. Dadurch fühlen sich die Pferde dann verloren und rennen einfach irgendwie. Mein Vorschlag: Reite dein Pferd noch energischer vorwärts. Hört sich vielleicht dumm an, weil viele Leute denken es bewirkt genau das Gegenteil und das Pferd rennt noch mehr. Aber mir hats geholfen. Mein Pferd wusste dann: Aha, die ist noch da, die hat das Sagen.

Liebe Grüße

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27. Mai 2008 um 9:15

Stimme dir zu...
Wir haben im Stall einen Knabstrupper. Er wird von zwei Reiterinnen (Mutter und Tochter) geritten, wobei die Mutter eher der Softie ist und die Tochter ist eine Wahnsinnsreiterin (Freizeit). Sie haben den Knabstrupper Ende 2006 gekauft. Er ist ziemlich groß und hat Kraft ohne Ende und das Schlimme ist, er weiß das auch. Er hatte die Macke, wenn ER entschied, dass es mit dem Ausreiten reicht, 180-Grad-Wendung und ab nach Hause. Irre: schmaler Waldweg, 5 Pferde im Gänsemarsch, der Kerl beschließt zu wenden und galoppiert an uns allen vorbei schnurstracks aus dem Wald raus Richtung Heimat. Wir waren alle so verdattert! Darauf saß auch noch die Tochter (damals 14!), verdammt ungutes Gefühl, ich hatte als Erwachsene doch die Verantwortung. Die anderen blieben stehen, ich wendete und raste hinterher, bestimmt 1,5 km durch den Wald. Da hieß es nur noch ducken und ab gehts. Draußen hat ihn Hannah auf einem Feld im Kreis galoppieren lassen und hat ihn langsam wieder runtergeholt. Ist nichts passiert (beim Bauern haben wir uns danach entschuldigt), aber es kam sofort ein scharfes Gebiss. Sie haben ihn ca. 1 Jahr lang mit dem scharfen Gebiss geritten, bis er gelernt hat, wer das Sagen hat. Jetzt hat er sein altes Gebiss wieder und gut ist. Die "Rangordnung" ist geklärt. Er versucht es zwischendurch immer mal, dann kriegt er sofort wieder das scharfe Gebiss. Da sind die beiden total konsequent. Und da der Gaul blitzgescheit ist, weiß er genau was das soll.
Das hat alles nichts, aber auch gar nichts mit Tierquälerei zu tun. Es ist eine Sache der Sicherheit für beide - Pferd und Reiter - und die geht immer vor.
LG

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