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PRO Hund und berufstätig

23. Mai 2011 um 16:44 Letzte Antwort: 26. Mai 2011 um 13:57

Ein HALLO an alle Berufstätigen mit Hund!

Ich bin seit Monaten am recherchieren und überlegen, wie sich Hund und Beruf am besten vereinbaren lassen.

Ich habe auch schon sehr viel in Foren darüber gelesen und bin fast ausschließlich auf Beiträge gestoßen, in denen Menschen, die eine solche Frage stellen, wie ich, von anderen Mitgliedern nur niedergemacht wurden. Tierquälerei, nicht artgerechte Haltung, Egoist usw. usw. !

Solche Beiträge habe ich jetzt schon zur Genüge gelesen und brauche nicht noch mehr "Maßregelungen" von Leuten, die meinen, sich über andere erheben zu müssen und vorbei an der eigentlichen Fragestellung schreiben. Ich lehne diese hiermit also ab

Also richte ich mich mit meinem Beitrag zur Diskussion ausschließlich an DIE Menschen, die einen nicht gleich verurteilen, nur weil man die Überlegung anstellt, 4 Tage in der Woche vollzeit arbeiten zu gehen u n d einen Hund zu haben - ich richte mich n u r an die Mitglieder, die Hund und Beruf unter einen Hut bringen und mir Tipps und Ratschläge geben können, wie man das am besten hinbekommen kann, so dass es dem Tier auf jeden Fall gut dabei geht, wer welche Rasse dafür geeignet hält usw.. Ich richte mich mit diesem Beitrag n u r an Mitglieder, die gute Erfahrungen mit Job und Hund gemacht haben!!!

Ich würde mir auf keinen Fall einen Welpen anschaffen, sondern irgend einen kleinen Mischling oder so aus dem Tierheim oder aus einer Tötungsstation....eben damit sich ein Hund verbessern kann - trotz eines Lebens bei einer Berufstätigen....

Mein Gedanke ist nämlich: Lieber in einem Haushalt eines Berufstätigen leben und so viel Zeit, wie möglich mit dem Herrchen verbringen, als ewig in einem Zwinger zu sitzen oder gar getötet zu werden....


Gruss aus WW! Angie

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Beste hilfreiche Antwort

24. Mai 2011 um 8:39

Danke für Deine Antwort
Du hast Recht. Mir ist es durchaus bewußt, dass es nicht die Optimallösung ist. Leider. Deswegen möchte ich auch weiter gut überlegen und nichts überstürzen.

Also ich könnte morgens vor der Arbeit mit dem Hund gehen, anschließend so gegen halb 8 das Haus verlassen und mittags so um 12 / halb 1 mit dem Hund die Mittagspause verbringen. Ich bin in fünf Minuten von meiner Arbeitsstelle zuhause - von daher ist das kein Problem. Dann müsste ich nach der Pause wieder arbeiten und wäre so gegen 17 Uhr wieder zuhause und würde gerne den Feierabend nutzen, mich mit dem Hund zu beschäftigen.
Ich fahre eigentlich immer, wenn ich Feierabend habe, sofort heim .... und die anschließende Bewegung beim gehen und spielen mit dem Hund würde mir auf jeden Fall auch einen Ausgleich bieten - eher als nach Hause zu fahren und Fernsehn zu schauen oder so.
Am Wochenende sind mein Mann und ich auch zuhause und hätten viel Zeit. Natürlich geht man auch Samstagsabends mal auf eine Geburtstagsfeier oder so. Aber man war ja dann den ganzen Tag über zuhause - sollte man ihn mal nicht mitbringen dürfen.
Unseren Urlaub würden wir zukünftig gerne so gestalten, dass wir diesen so planen würden, dass wir den Hund mit in Urlaub nehmen würden.

In Notfällen würden auch meine Schwester oder meine Schwiegereltern einspringen und sich liebevoll um unseren Hund kümmern.

Meinen Urlaub würde ich gerne für eine Eingewöhnung nutzen.

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23. Mai 2011 um 20:12

Wichtig ist auch immer ein Plan B!
Was ist, wenn das Alleinebleiben, was die ganze Zeit super geklappt hat, nichtmehr geht, aus welchen Gründen auch immer.

Der Hund wurde krank, hat Durchfall, muss deswegen alle 2 stunden raus.

Ansonsten kann man immer versuchen den Hund auch mal für ein paar Stunden mit auf die Arbeit zu nehmen oder sich einen Sitten holen, der Mittags ne Stunde mit ihm rausgeht!

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24. Mai 2011 um 8:16
In Antwort auf gladys_12152748

Wichtig ist auch immer ein Plan B!
Was ist, wenn das Alleinebleiben, was die ganze Zeit super geklappt hat, nichtmehr geht, aus welchen Gründen auch immer.

Der Hund wurde krank, hat Durchfall, muss deswegen alle 2 stunden raus.

Ansonsten kann man immer versuchen den Hund auch mal für ein paar Stunden mit auf die Arbeit zu nehmen oder sich einen Sitten holen, der Mittags ne Stunde mit ihm rausgeht!

Danke für Deine Antwort
Das mit dem Plan B, das stimmt absolut. Ich arbeite dran!

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24. Mai 2011 um 8:27

Danke für Deine Antwort
Also ich könnte morgens vor der Arbeit mit dem Hund gehen, anschließend so gegen halb 8 das Haus verlassen und mittags so um 12 / halb 1 mit dem Hund die Mittagspause verbringen. Ich bin in fünf Minuten von meiner Arbeitsstelle zuhause - von daher ist das kein Problem. Dann müsste ich nach der Pause wieder arbeiten und wäre so gegen 17 Uhr wieder zuhause und würde gerne den Feierabend nutzen, mich mit dem Hund zu beschäftigen.
Meinen Urlaub würde ich gerne für eine Eingewöhnung nutzen.

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24. Mai 2011 um 8:39

Danke für Deine Antwort
Du hast Recht. Mir ist es durchaus bewußt, dass es nicht die Optimallösung ist. Leider. Deswegen möchte ich auch weiter gut überlegen und nichts überstürzen.

Also ich könnte morgens vor der Arbeit mit dem Hund gehen, anschließend so gegen halb 8 das Haus verlassen und mittags so um 12 / halb 1 mit dem Hund die Mittagspause verbringen. Ich bin in fünf Minuten von meiner Arbeitsstelle zuhause - von daher ist das kein Problem. Dann müsste ich nach der Pause wieder arbeiten und wäre so gegen 17 Uhr wieder zuhause und würde gerne den Feierabend nutzen, mich mit dem Hund zu beschäftigen.
Ich fahre eigentlich immer, wenn ich Feierabend habe, sofort heim .... und die anschließende Bewegung beim gehen und spielen mit dem Hund würde mir auf jeden Fall auch einen Ausgleich bieten - eher als nach Hause zu fahren und Fernsehn zu schauen oder so.
Am Wochenende sind mein Mann und ich auch zuhause und hätten viel Zeit. Natürlich geht man auch Samstagsabends mal auf eine Geburtstagsfeier oder so. Aber man war ja dann den ganzen Tag über zuhause - sollte man ihn mal nicht mitbringen dürfen.
Unseren Urlaub würden wir zukünftig gerne so gestalten, dass wir diesen so planen würden, dass wir den Hund mit in Urlaub nehmen würden.

In Notfällen würden auch meine Schwester oder meine Schwiegereltern einspringen und sich liebevoll um unseren Hund kümmern.

Meinen Urlaub würde ich gerne für eine Eingewöhnung nutzen.

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24. Mai 2011 um 8:44

Klar darfst Du antworten
Danke für Deine Antwort. Ich finde es echt klasse, dass sich im Forum an meine Bitte gehalten wurde, mir jetzt bitte nicht nur alles Negative aufzuzählen und mich zu steinigen...

Also Gassi gehen könnte ich in der Mittagspause. Meine Wohnung liegt nur ca. 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt. Somit würde es kein Problem darstellen, mittags zwischendurch mal ne halbe Stunde Gassi zu gehen.

Ich würde auch gerne meinen Jahresurlaub dafür nutzen, dass sich der neue Mitbewohner an uns gewöhnt und vieles lernt.

Nach Feierabend und an den Wochenenden hätten mein Mann und ich sehr viel Zeit, uns mit ihm zu beschäftigen.

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24. Mai 2011 um 8:50

Danke für Deine Antwort
Ich habe noch keine große Hundeerfahrung. Ein Schutzhund wäre dann, wenn ich Dich richtig verstanden habe, eher nicht geeignet.

Meine Hoffnung liegt auch darin, dass mir die Leute im Tierheim vielleicht auch schon zu einem bestimmten Hund raten, bei dem sie sich vorstellen können, dass er auch mal gut alleine bleiben kann.

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24. Mai 2011 um 11:42


Also eine Viertelstunde würde ich für die Hin- und Rückfahrt einrechnen und dann hätte ich noch so eine halbe bis 3/4 Stunde Zeit, um mit dem Hund rauszugehen.
Nachmittags wäre er dann nochmal so ca. 4 Stunden alleine.

Ich war davon ausgegangen, dass die nachts auch schlafen und hatte mir gedacht, dass das nicht so schlimm wäre, wenn man dann an einem Samstag ab und zu mal so ab 20.00 Uhr weg ist, wenn man vorher den ganzen Tag zuhause war. Ich lasse mich da aber auch gerne belehren.... Dafür bin ich ja HIER!

Urlaub würden wir auf jeden Fall dann nur noch MIT Hund planen! Da sehe ich auch das Problem nicht. Da gibt es ja mittlerweile viele Möglichkeiten.

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24. Mai 2011 um 14:31


Eine Bekannte meinte nur, dass die da im Tierheim gar nicht so drauf stehen - Hund und berufstätig. Die würden einem Berufstätigen vielleicht auch gar nicht erst einen Hund vermitteln. Bin mal gespannt.....

Zu den Hunden aus dem Ausland habe ich gelesen, dass die meist vor der Tötung noch gerade so gerettet werden und dann in deutsche Pflegestellen kommen. Hoffe mal, dass wenn dann ein Hund schon ne Weile in Deutschland in ner Pflegestelle ist, die Leute einem dann doch das ein oder andere schon sagen können, was Verhalten usw. anbelangt.

Mir ist es halt wichtig, dass ich einen Hund aus so einer Pflegestelle oder einem Tierheim nehme und n i c h t von einem Züchter ..... a) weil ich mir keinen Welpen anschaffen kann und b) weil sich ein Tier bei mir verbessern soll! Ich möchte so einen Hund ja dort quasi "rausholen", damit er es bei uns wenigstens e t w a s besser hat. Klar, ich habe tagsüber ja nicht ganz so viel Zeit - aber GUT haben und Liebe und Aufmerksamkeit wird so ein Tier bei mir auf jeden Fall bekommen - in der Zeit, die wir gemeinsam verbringen werden.


Danke für's Daumendrücken! Kann ich bestimmt gebrauchen

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24. Mai 2011 um 17:13

Bin
auch voll berufstätig. Ich gehöre aber wahrscheinlich zu den wenigen, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können. Ich arbeite im Büro und 2-3 mal die Woche nehm ich ihn mit. An den anderen Tagen ist er tagsüber bei meinen Eltern, die freuen sich auch immer wenn er kommt. Das funktioniert prima, meine Arbeitskollegen mögen ihn auch total. Er weiß das ich mich bei der Arbeit nicht so viel um ihn kümmern kann, aber ich glaube es ist ihm lieber das ein paar Leute um ihn rum sind, als das er allein ist. Im Nachbarbüro ist auch ein Hund, mit dem spielt er auch viel und sonst läuft er bisschen rum oder schläft. An 2 Tagen ist er Vormittags 3 Stunden alleine, weil meine mutter in der Zeit auch arbeiten geht. Mit dem alleine bleiben ist das so ne Sache. Mein kleiner kann alleine bleiben. Er wurde von anfang an daran gewöhnt. Trotz allem fühle ich mich bei dem gedanken, dass er irgendwo zu Hause rumsitzt nicht so gut. Ich habe mir das am Anfang auch etwas leichter vorgestellt, aber wenn ich dann die Tür hinter mir zu ziehe, fühle ich mich nicht so wohl. Aber das passt schon. Ich denke ich hab nen super weg gefunden. Etwas bestimmtes raten kann ich dir nicht wirklich. Ich denke wenn du mittags mit deinem Hund raus gehen kannst und du dich nach Feierabend mit ihm beschäftigst, so dass er ausgelastet ist, düfte das eigentlich funktionieren. Kommt aber natürlich immer auf den Hund an.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es klappt.

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25. Mai 2011 um 16:54
In Antwort auf an0N_1257057199z

Bin
auch voll berufstätig. Ich gehöre aber wahrscheinlich zu den wenigen, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können. Ich arbeite im Büro und 2-3 mal die Woche nehm ich ihn mit. An den anderen Tagen ist er tagsüber bei meinen Eltern, die freuen sich auch immer wenn er kommt. Das funktioniert prima, meine Arbeitskollegen mögen ihn auch total. Er weiß das ich mich bei der Arbeit nicht so viel um ihn kümmern kann, aber ich glaube es ist ihm lieber das ein paar Leute um ihn rum sind, als das er allein ist. Im Nachbarbüro ist auch ein Hund, mit dem spielt er auch viel und sonst läuft er bisschen rum oder schläft. An 2 Tagen ist er Vormittags 3 Stunden alleine, weil meine mutter in der Zeit auch arbeiten geht. Mit dem alleine bleiben ist das so ne Sache. Mein kleiner kann alleine bleiben. Er wurde von anfang an daran gewöhnt. Trotz allem fühle ich mich bei dem gedanken, dass er irgendwo zu Hause rumsitzt nicht so gut. Ich habe mir das am Anfang auch etwas leichter vorgestellt, aber wenn ich dann die Tür hinter mir zu ziehe, fühle ich mich nicht so wohl. Aber das passt schon. Ich denke ich hab nen super weg gefunden. Etwas bestimmtes raten kann ich dir nicht wirklich. Ich denke wenn du mittags mit deinem Hund raus gehen kannst und du dich nach Feierabend mit ihm beschäftigst, so dass er ausgelastet ist, düfte das eigentlich funktionieren. Kommt aber natürlich immer auf den Hund an.
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es klappt.

Vielen Dank für Deine Antwort
Ich glaube auch, dass ich die Türe dann mit einem nicht so guten Gefühl hinter mir zu machen werde. Da gebe ich Dir Recht.
Mit ins Büro dürfte ich allerdings auf keinen Fall einen Hund bringen. Leider.
Du hast da ja echt ne optimale Lösung gefunden.
....und ich arbeite dran

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25. Mai 2011 um 16:56


Oh je. Das tut mir leid mit der Blasenerkrankung. Aber so kann es gehen. Deshalb muss ich mir echt für sämtliche Situationen und auch Ausnahmesituationen einen guten Plan zurecht legen!

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25. Mai 2011 um 16:59


Das ist ja schön.

Ich hoffe nur, dass mir das auch ein Tierheim so mit macht und überhaupt einen Hund überlässt, wenn ich denen sage, dass ich berufstätig bin.

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26. Mai 2011 um 13:57


Das hört sich ja gar nicht so kompliziert an. Hoffentlich sehen die das bei uns im Tierheim auch so...

Welche Rasse hast Du?

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