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PRA- blinder Hund will nicht alleine bleiben

29. Oktober 2007 um 17:00

Hallo Leute,
ich habe seit längerem ein großes Problem mit meinem Hund:
er hat letztes Jahr angefangen Eingangstüren zu demolieren (beissen, kratzen) wnn er alleine bleiben muss. Da ich berufstätig bin, macht meine Mutter mittags immer den "Baby"sitter. Das heisst ich bringe meinen Hund morgens zu ihr und hole ihn nachmittags ab. Meine Mutter ist auch halbtags berufstätig, dh. der kleine müsste ca. 4 Std. aushalten - tut er aber nicht. Dazu muss ich sagen, ich habe den Hund seit er 3 Monate alt ist und er hatte nie ein Problem alleine zu bleiben.

Mittlerweile verfällt er richtig in Panik, sobald man wieder nach HAuse kommt, ist alles wieder gut... Die letzten Monate konnte ich gut überbrücken, weil der Freund meiner Mutter zu Hause war. Das heisst aber nicht, dass ich gedacht habe: naja wird schon wieder, sondern ichhabe alles mögliche probiert: mit zwei Hundetrainerinnen Problematik besprochen, verschiedene Übungen probiert, Heilpraktikerin, Bachblüten. Wirklich alles mögliche. Er schafft es auch mal zwei Std. alleine zu bleiben, dreht dann aber wieder durch.

Dazu muss ich natürlich auch sagen, dass letztes Jahr noch die Diagnose PRA bei ihm gestellt wurde, das heisst er ist in den letzten JAhren langsam erblindet und sieht jetzt gar nichts mehr. Damit kommt er aber prima klar - die meisten Menschen, die ich draussen treffe glauben nicht einmal, dass er blind ist, weil er über Wiesen springt, seinem Ball hinterherrennt usw.

Hat vielleicht jemand von Euch noch irgendeinen Geheimtrick, der mir vielleicht noch nicht eingefallen ist wie ich ihn wieder davon überzeugen kann, dass ihm nichts passiert wenn er alleine bleibt...

Puhhh, das war ganz schön viel. Wenn ich irgendwelche Details vergessen habe und das ganze somit nicht so ganz verständlich ist - bitte nochmal nachfragen

Danke und einen schönen abend noch!

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30. Oktober 2007 um 7:46

Danke
vielen Dank für die Tips... Habe ich leider alles schonmal gehört und probiert. Ausser Bachblüten, habe ich zur Beruhigung bisher auch noch nichts probiert. Will ich aber wie Du auch nicht unbedingt - ich möchte den Kleinen ja nicht nur ruhigstellen. Und das mit dem Gitter an die Tür, das ist eine gute Idee-habe ich auch schon länger vor und das machen wir jetzt auch. Ich habe das bisher nicht gemacht, weil ich dachte, das löst ja das eigentliche Problem auch nicht, sondern verhindert nur, dass er nichts kaputt machen kann. Aber nach dem was die Hundetrainerinnen mir gesagt haben, wird es in seinem FAll eh sehr schwer bis unmöglich das wieder rauszubekommen, weil man absolut nicht weiß woher das auf einmal bei ihm kommt: ob es kam weil er blind wurde oder ob ihm mal was erschreckt hat als er alleine blieb. Es war echt von heute auf morgen...
In meiner alten Wohnung hat er auch die komplette Wohnungstür auseinander genommen. Als ich diesen Sommer ausgezogen bin, konnte ich erstmal eine neue einsetzen lassen... Und die Tür bei meiner Mutter - wo er eben tagsüber ist, sieht auch schon echt übel aus...

Das mit dem zweiten Hund ist leider auch nicht so einfach, weil er sich halt auch nicht mit jedem verträgt. Habe schonmal überlegt, ob ich nicht meine Nachbarin fragen soll, die hat eine Hündin und ich glaube, die ist tagsüber sogar draussen im Garten... Hmmm, ich kann mich wirklich irgendwie nicht dazu durchringen, den Hund irgendjemand anders anzuvertrauen... Er ist halt schon so ein kleiner Spezialfall...

Naja mal sehen, vielleicht hilft das Gitter an der Tür ja doch und er lässt es sein, wenn er merkt, dass er die Tür nicht mehr zerstören kann... Wo hast Du das Gitter gekauft?
Werde das nächste Woche mal in Angriff nehmen - bin ja echt mal gespannt

Was hast Du denn für einen Hund?

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30. Oktober 2007 um 9:51

Hi Pepperann
in dem Fall hast Du ja mit Deiner Boxerhündin genauso eine Kandidatin daheim wie ich Nur dass meiner dagegen ein Zwerg ist: ein Jack-Russell-Mischling - aber der hats faustdick hinter den Ohren!!

Ohje ab morgens um fünf gejaule im Haus... Was sagen denn die Nachbarn? Weißt Du was alles am Einfachsten machen würde? Wenn ich den kleinen Kerl mit zur Arbeit nehmen könnte. Vor allem würde er hier unter meinem Schreibtisch niemanden stören - ich habe nicht einmach Kundenverkehr in meinem Büro! Ist aber nicht gewünscht, weil dann ja jeder ankommen könnte... Naja vielleicht bekomme ich das irgendwannmal auch noch hin!

Also ich denke auch, dass ein Holzgitter nix bringt. Solltest mal sehen wie er die Türen bisher zugerichtet hat, da hat ein Holzgitter keine lange Lebenserwartung

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30. Oktober 2007 um 10:17

Wie
wärs denn mit einem kennel?

wenn de rhudn wirklich aus panik heraus agiert, dann schafft mit einem kennel einen sicherheitsraum für den hund... also einen schönen großen kennel kaufen - ist in eurem fall ja bei dem eher kleinen hund einfach - und hundi langsam dran gewöhnen, dass das der sicherste ort schlechthin ist. er wird dort gefüttert, schläft dort nachts, aber NIEMALS kommt irgendwer oder iregdnwas anderes zu ihm in den kennel.

und wenn er sich dort richtig sicher fühlt, dann - wenn ihr geht - ihn dortreinbringen.

da es ein begrenzter raum ist, den er in- und auswendig kennt, könnte das vielleciht helen udn da ihr ihn auch nich wirklich lang alleine lasst, ist dieser begrenzte raum auch gut vertretbar

ansonsten schon mal mit futterablenkung versucht?

lg
phinnea

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31. Oktober 2007 um 8:03

Guten Morgen
@ phinnea: habe Deinen BEitrag mit dem Kennel irgendwie überlesen. Danke für den Tip, aber ich habe bereits letztes Jahr einen gekauft Ein richtig grosses Teil, das wir immer noch als "Hundehütte" im Wohnzimmer stehen haben und solange man die Türen nicht zumacht findet ers spitze. Er liegt da tagsüber eigentlich immer zum schlafen drin wie ein kleiner König Es lieft am Anfang auch ziemlich gut, ichhabe ihn mit einer Hundetrainerin an diesen Kennel gewöhnt: ihm immer einen Kong mit Leckereien reingelegt, seine Spielsachen, sein Futter und dann immer mal wieder ganz kurz das Gitter zugemacht so dass er es gar nicht gemerkt hat. Das haben wir langsam gesteigert und ich bin dann immer mal wieder eine halbe Stunde durch die Wohnung gegeistert bis ich ihm wieder aufgemacht habe und bin manchmal auch kurz rausgegangen. Die Trainerin meinte, dass er das Schlimmste überstanden hat, wenn er mal eine halbe Stunde bis Stunde ausgehalten hat. Naja so haben wir fleissig weitergeübt und ich habe das Teil dann sogar jeden Morgen auseinander gebaut, in mein kleines Auto eingeladen, zu meiner Mutter gebracht, wieder zusammengebaut, Hund reingesteckt und zur Arbeit gegangen - am abend dann wieder das ganze Spielchen rückwärts Naja, am ersten Tag war alles ok in seiner Box, am zweiten Tag hat es ihm schon nicht gepasst so lange da drin zu sein (waren ca. 3 Std.), da hat er die Box doch kurzerhand einfach mal auseinandergenommen Als meine Mutter heimkam, stand die Box 2 m weiter als am Morgen und alles was aus Plastik war, war zerkaut und die Gitter verbogen - der kleine Goliat hat also richtig drin getobt. Ausserdem hat er einen Kong in dem ich immer tolle Sachen verstecke mit dem er auch eine WEile beschäftigt ist und einen LEckerli-Ball den er durch die Wohnung rollen kann und dann Trockenfutter rausfällt!
Es scheint bei ihm fast so als würde er alles was wir so mit ihm ausprobiert haben (und ihn wirklich langsam an jede Methode gewöhnt haben) mal ein, zwei Tage mitmachen. Danach weiß er, dass es alles damit zu tun hat, dass wir ihn für ein paar schreckliche Stunden alleine lassen und dann fängt er an Theater zu machen. Es ist echt total krass, aber der lässt dann sogar den Kong, sein Schweineohr oder sonstige heissgeliebte Sachen liegen bis ich wieder nach Hause komme.
Es ist auch wirklich so, dass er manchmal zwei Stunden aushält, aber drei schon zuviel sind... Und weil bei ihm eben kein festes VErhaltensmuster auftritt und der ganz genaue Grund dafür, dass er so plötzlich damit angefangen hat nicht bekannt ist, meinten auch alle Hundeprofis mit denen ich bisher zu tun hatte, dass es ziemlich schwer sein wird in zu therapieren... Naja werden nächste Woche erstmal ein Gitter an die Wohnung machen und mal schauen ob er sich dann ein neues Opfer sucht, wenn er die Türe nicht mehr zerstören kann...

@pepperann
ich habe erst nachdem wir hier schon geschrieben hatten Deinen Thread gelesen und auch was manche Leute (naja speziell eine) dazu geschrieben haben. Ich muss ehrlich sagen, ich habe an das HAlsband auch schon gedacht und wenn es hilft und den Hund nicht total verstört (ich denke das kommt auf den Typ Hund an)sondern ihm einfach bei jedem unnötigen Kläffen einen kleinen Denkzettel verpasst, finde ich das auch nicht sonderlich schlimm. Die Trainerinnen mit denen ich zu tun hatte, haben mir beide davon abgeraten, weil es den Hund für das Bellen bestraft und ihm nicht die Angst vorm Alleinsein nimmt (was ja das eigentliche Problem ist). Aber ich denke, Du kannst es ja mal ausprobieren und so wie ich das mit dem Sprühhalsband im TV schon gesehen habe, haben die Hunde danach keine Angst gehabt zu Bellen oder sonstiges, sondern sie haben sich irgendwannmal friedlich auf ein Plätzchen verzogen und das Kläffen sein lassen - von dem her ists vielleicht einen Versuch wert...

Ich denke es ist auch ein Unterschied ob der Hund so ein Theater macht, wenn er alleine bleibt, weil er Angst vor irgendetwas hat oder weil Dir hinterher will um Dich zu überwachen. Da bin ich mir bei meinem Kleinen Muttersöhnchen manchmal auch nicht so sicher, weil mich auch in der Wohnung verfolgt wie ein kleiner Schatten. Das macht er aber chon immer und ichhabe mir eigentlich nie was dabei gedacht, erst als er damit angefangen hat zerstörersich zu werden habe ich mich nach verschiedenen Ursachen erkundigt. Ist das zweite nämlich der Fall, sollte grundlegend die Stellung des Hundes im Rudel klargemacht werden zB. Du isst zuerst und er nach Dir, und Du gehst zuerst aus der Tür usw... Habe da en ganz interssantes Buch und mir auch einige Dinge angewöhnt zu machen, leider schaffe ich es auch nicht immer konsequent zu bleiben... Wobei ich mir beim meinem Hund auch ziemlich sicher bin, dass die Panik vorm Alleinsein das Hauptproblem ist...

Puh... jetzt tun mir die Finger weh

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1. November 2007 um 11:01
In Antwort auf chun_12300385

Guten Morgen
@ phinnea: habe Deinen BEitrag mit dem Kennel irgendwie überlesen. Danke für den Tip, aber ich habe bereits letztes Jahr einen gekauft Ein richtig grosses Teil, das wir immer noch als "Hundehütte" im Wohnzimmer stehen haben und solange man die Türen nicht zumacht findet ers spitze. Er liegt da tagsüber eigentlich immer zum schlafen drin wie ein kleiner König Es lieft am Anfang auch ziemlich gut, ichhabe ihn mit einer Hundetrainerin an diesen Kennel gewöhnt: ihm immer einen Kong mit Leckereien reingelegt, seine Spielsachen, sein Futter und dann immer mal wieder ganz kurz das Gitter zugemacht so dass er es gar nicht gemerkt hat. Das haben wir langsam gesteigert und ich bin dann immer mal wieder eine halbe Stunde durch die Wohnung gegeistert bis ich ihm wieder aufgemacht habe und bin manchmal auch kurz rausgegangen. Die Trainerin meinte, dass er das Schlimmste überstanden hat, wenn er mal eine halbe Stunde bis Stunde ausgehalten hat. Naja so haben wir fleissig weitergeübt und ich habe das Teil dann sogar jeden Morgen auseinander gebaut, in mein kleines Auto eingeladen, zu meiner Mutter gebracht, wieder zusammengebaut, Hund reingesteckt und zur Arbeit gegangen - am abend dann wieder das ganze Spielchen rückwärts Naja, am ersten Tag war alles ok in seiner Box, am zweiten Tag hat es ihm schon nicht gepasst so lange da drin zu sein (waren ca. 3 Std.), da hat er die Box doch kurzerhand einfach mal auseinandergenommen Als meine Mutter heimkam, stand die Box 2 m weiter als am Morgen und alles was aus Plastik war, war zerkaut und die Gitter verbogen - der kleine Goliat hat also richtig drin getobt. Ausserdem hat er einen Kong in dem ich immer tolle Sachen verstecke mit dem er auch eine WEile beschäftigt ist und einen LEckerli-Ball den er durch die Wohnung rollen kann und dann Trockenfutter rausfällt!
Es scheint bei ihm fast so als würde er alles was wir so mit ihm ausprobiert haben (und ihn wirklich langsam an jede Methode gewöhnt haben) mal ein, zwei Tage mitmachen. Danach weiß er, dass es alles damit zu tun hat, dass wir ihn für ein paar schreckliche Stunden alleine lassen und dann fängt er an Theater zu machen. Es ist echt total krass, aber der lässt dann sogar den Kong, sein Schweineohr oder sonstige heissgeliebte Sachen liegen bis ich wieder nach Hause komme.
Es ist auch wirklich so, dass er manchmal zwei Stunden aushält, aber drei schon zuviel sind... Und weil bei ihm eben kein festes VErhaltensmuster auftritt und der ganz genaue Grund dafür, dass er so plötzlich damit angefangen hat nicht bekannt ist, meinten auch alle Hundeprofis mit denen ich bisher zu tun hatte, dass es ziemlich schwer sein wird in zu therapieren... Naja werden nächste Woche erstmal ein Gitter an die Wohnung machen und mal schauen ob er sich dann ein neues Opfer sucht, wenn er die Türe nicht mehr zerstören kann...

@pepperann
ich habe erst nachdem wir hier schon geschrieben hatten Deinen Thread gelesen und auch was manche Leute (naja speziell eine) dazu geschrieben haben. Ich muss ehrlich sagen, ich habe an das HAlsband auch schon gedacht und wenn es hilft und den Hund nicht total verstört (ich denke das kommt auf den Typ Hund an)sondern ihm einfach bei jedem unnötigen Kläffen einen kleinen Denkzettel verpasst, finde ich das auch nicht sonderlich schlimm. Die Trainerinnen mit denen ich zu tun hatte, haben mir beide davon abgeraten, weil es den Hund für das Bellen bestraft und ihm nicht die Angst vorm Alleinsein nimmt (was ja das eigentliche Problem ist). Aber ich denke, Du kannst es ja mal ausprobieren und so wie ich das mit dem Sprühhalsband im TV schon gesehen habe, haben die Hunde danach keine Angst gehabt zu Bellen oder sonstiges, sondern sie haben sich irgendwannmal friedlich auf ein Plätzchen verzogen und das Kläffen sein lassen - von dem her ists vielleicht einen Versuch wert...

Ich denke es ist auch ein Unterschied ob der Hund so ein Theater macht, wenn er alleine bleibt, weil er Angst vor irgendetwas hat oder weil Dir hinterher will um Dich zu überwachen. Da bin ich mir bei meinem Kleinen Muttersöhnchen manchmal auch nicht so sicher, weil mich auch in der Wohnung verfolgt wie ein kleiner Schatten. Das macht er aber chon immer und ichhabe mir eigentlich nie was dabei gedacht, erst als er damit angefangen hat zerstörersich zu werden habe ich mich nach verschiedenen Ursachen erkundigt. Ist das zweite nämlich der Fall, sollte grundlegend die Stellung des Hundes im Rudel klargemacht werden zB. Du isst zuerst und er nach Dir, und Du gehst zuerst aus der Tür usw... Habe da en ganz interssantes Buch und mir auch einige Dinge angewöhnt zu machen, leider schaffe ich es auch nicht immer konsequent zu bleiben... Wobei ich mir beim meinem Hund auch ziemlich sicher bin, dass die Panik vorm Alleinsein das Hauptproblem ist...

Puh... jetzt tun mir die Finger weh

Nochmal zum kennel
wie gut ist der hund denn vorher ausgetobt?

und für mich hört sich das nach dem klassichen "immermehrwollen"-überforderung an... die meisten hundehalter meinen... so jetzt schafft hund ne halbe stunde, morgen dann ne stunde usw... das ist aber falsch.. klar macht euer hund das immer nur 1,2 tage mit... wenn er merkt, dass es nur immer schlimmer wird, würde meien akzeptanz auch ganz schnell wieder sinken. es ist wichtig, immer wieder auch kurzzeiten einzubauen... und zwar laaaaange zeit, bevor man anfängt, wirklich den hund lang also länger als ne stunde drinnen zu lassen...

kauft einen gescheiten metalkennel, der er nicht so schnell zerlegen kann udn dinge, die er zerlegen darf (mein hund hat für sowas frische äste udn zweige (bitte wirklich auf frische achten, die alten splittern leicht udn dann besteht verletzungsgefahr)), damit er seinen frust irgendwo loswerden kann und nich den kennel nehmen muss... udn trainiert neu... aber rechnet um himmels willen nicht damit, dass es schnell geht und ihr ihn bald dort lange alleine lassen könnt. es ist wichtig, dass der aufbau richtig lange dauert... dass ihr also wochenlang nur kurz den hund drinnen lasst, wenn ihr weggeht, dafür aber u.U. mal länger, wenn ihr da seid (z.B. nachts etc, natürlich nur, wenn er da den kennel schon akzeptiert hat und ihn gerne mag)... und variiert die zeit... also ganz oft wieder schnell zurücksein, auch wenn der hund eigentlich schon länger aushält. und wenn der hudn ans cih wieder soweit ist, wie er damals vor dem alleisnein in der box bei deiner mama war, dann eben einen tag probieren udn dann wieder viele viele tage zurückgehen udn die nächsten tage immer nur mal 5 minuten oder nur in die box und gar nicht gehen etc... so, dass der hund einfach merkt, box bedeutet nich, ich bin stundenlang alleine, das ist nur manchmal so und das kann man aushalten... und dann eben nach ein paar tagen wieder mal längere zeit alleine lassen usw.

ich weiß, dass das echt schwer praktikabel ist, aber vielleicht kannst du dir für ein, zwei monate mal eine flexible hundesitterin leisten, die dich dabei unterstützt?

und auch ich denke, das die rudelposition klrgestellt werden muss. wie klappt den sonst der gehorsam?

ein jacky ist eigentlich IMMER der meinung, er ist das alphatier und bedarf ständiger erziehung... ich wär mir da also nicht so sicher, ob das nicht die wut ist, dass er als alpha nicht mit auf die jagd darf...

udn das austoben ist auch immens wichtig... ein jacky ist ein echtes powerpaket und wird wegen seiner größe ganz oft unterschätzt... er braucht eine echte auslastung udn vor allem zusätzlich auch geistige forderung... kannst du also insoweit mal mehr schreiben?

ich meine, du hast ja gesagt, du warst bei vielen trainern, da glaub ich eher nicht, das da der feher liegt, aber so zur sicherheit?

lg
phinnea

PS: es ist in diesem forum oft üblich, immer auf den erstbeitrag zu antworten, damit die antworten wegen vieler untertehmen nicht verlorengeht, also mal drauf schauen, dass leuts oft an erste stelle die neuen antworten schreiben

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2. November 2007 um 8:22
In Antwort auf ksenia_12176576

Nochmal zum kennel
wie gut ist der hund denn vorher ausgetobt?

und für mich hört sich das nach dem klassichen "immermehrwollen"-überforderung an... die meisten hundehalter meinen... so jetzt schafft hund ne halbe stunde, morgen dann ne stunde usw... das ist aber falsch.. klar macht euer hund das immer nur 1,2 tage mit... wenn er merkt, dass es nur immer schlimmer wird, würde meien akzeptanz auch ganz schnell wieder sinken. es ist wichtig, immer wieder auch kurzzeiten einzubauen... und zwar laaaaange zeit, bevor man anfängt, wirklich den hund lang also länger als ne stunde drinnen zu lassen...

kauft einen gescheiten metalkennel, der er nicht so schnell zerlegen kann udn dinge, die er zerlegen darf (mein hund hat für sowas frische äste udn zweige (bitte wirklich auf frische achten, die alten splittern leicht udn dann besteht verletzungsgefahr)), damit er seinen frust irgendwo loswerden kann und nich den kennel nehmen muss... udn trainiert neu... aber rechnet um himmels willen nicht damit, dass es schnell geht und ihr ihn bald dort lange alleine lassen könnt. es ist wichtig, dass der aufbau richtig lange dauert... dass ihr also wochenlang nur kurz den hund drinnen lasst, wenn ihr weggeht, dafür aber u.U. mal länger, wenn ihr da seid (z.B. nachts etc, natürlich nur, wenn er da den kennel schon akzeptiert hat und ihn gerne mag)... und variiert die zeit... also ganz oft wieder schnell zurücksein, auch wenn der hund eigentlich schon länger aushält. und wenn der hudn ans cih wieder soweit ist, wie er damals vor dem alleisnein in der box bei deiner mama war, dann eben einen tag probieren udn dann wieder viele viele tage zurückgehen udn die nächsten tage immer nur mal 5 minuten oder nur in die box und gar nicht gehen etc... so, dass der hund einfach merkt, box bedeutet nich, ich bin stundenlang alleine, das ist nur manchmal so und das kann man aushalten... und dann eben nach ein paar tagen wieder mal längere zeit alleine lassen usw.

ich weiß, dass das echt schwer praktikabel ist, aber vielleicht kannst du dir für ein, zwei monate mal eine flexible hundesitterin leisten, die dich dabei unterstützt?

und auch ich denke, das die rudelposition klrgestellt werden muss. wie klappt den sonst der gehorsam?

ein jacky ist eigentlich IMMER der meinung, er ist das alphatier und bedarf ständiger erziehung... ich wär mir da also nicht so sicher, ob das nicht die wut ist, dass er als alpha nicht mit auf die jagd darf...

udn das austoben ist auch immens wichtig... ein jacky ist ein echtes powerpaket und wird wegen seiner größe ganz oft unterschätzt... er braucht eine echte auslastung udn vor allem zusätzlich auch geistige forderung... kannst du also insoweit mal mehr schreiben?

ich meine, du hast ja gesagt, du warst bei vielen trainern, da glaub ich eher nicht, das da der feher liegt, aber so zur sicherheit?

lg
phinnea

PS: es ist in diesem forum oft üblich, immer auf den erstbeitrag zu antworten, damit die antworten wegen vieler untertehmen nicht verlorengeht, also mal drauf schauen, dass leuts oft an erste stelle die neuen antworten schreiben

Hi Phinnea
wenn ich das so lese, muss ich mir vielleicht wirklich eingestehen, dass es ein wenig zu schnell ging. Ich habe mich eigentlich an die Tipps der Trainerin gehalten und immer wenn etwas gut geklappt hat gesteigert. Aber Du hast recht: ich wollte vielleicht zu viel auf einmal. Ich muss ehrlich sagen, ich habe schon tausend Sachen probiert und irgendwann - so wir mit demKennel, den ich jeden morgen wie ein Depp ein mein Mini-Auto eingeladen hab und jeden abend genauso - die Nerven verloren und es wieder sein lassen. Es ist auch wahnsinnig schwer, weil ich den ganzen TAg arbeite... Da mögen viele sagen: warum hast Du dann überhaupt einen Hund. Aber ich habe vorher alles mit meiner Mutter abgeklärt und wir haben ihm auch gleich beigebracht ein paar Stunden alleine zu bleiben. Die Probleme kamen erst mit der Blindheit... Und ich denke mit drei Wochen Urlaub nehmen ist das wahrscheinlich auch noch nicht getan oder was denkst Du??

Ich habe schon einmal versucht im Geschäft zu vereinbaren, dass ich ein paar Wochen zum Spätdienst bis 20 Uhr komme, dann könnte ich morgens mit dem Hund üben. Das war aber nicht gewollt, weil... hmmm.... weil die hier einfach bescheuert sind!! also weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich nochmal ganz von vorne anfangen soll... Am LIebsten wäre es mir, wenn ich ihn mitnehmen könnte zur Arbeit...

Es ist bei ihm wirklich schwer zu sagen ob er Angst hat oder ob er mit auf die Jagd will. Er ist schon sehr dominant - auch anderen Hunden und Familienmitgliedern gegenüber. Das heisst er versucht es halt immer wieder den Chef raushängen zu lassen. Bei mir eigentlich nicht, wenn ich etwas sage oder ihn auf seinen Platz schicke macht er das schon, wobei ich damit nicht behaupten darf dass er ein super-erzogenener Hund ist. Wenn er draussen irgendwo schnüffelt und ich rufe ihn, wird in der Regel erstmal fertig geschnüffelt bevor der Herr sich dazu bequemt zu mir zu kommen. Seine Stellung im Rudel ist in manchen Situationen sehr klar, in anderen versucht er der Chef zu sein.

Ich kann mir vorstellen, dass das evtl. auch eine Rolle spielt. Aber weil er auch immer richtig zittert und panisch ist, muss auch Angst eine Rolle spielen. Er hatte früher wirklich ken Problem damit. Es hat 6 Jahre alles super geklappt und auf einmal von heute auf morgen hat er angefangen so ein Theater zu machen. Ich kann mir nur vorstellen, dass an diesem Abend an dem er alleine war, irgendwas vorgefallen ist wo er sich seitdem immer wieder reinsteigert. Er hat zum Beispiel auch Angst bei Sturm und Gewitter, was früher überhaupt nicht so war...

Es könnte echt so schön mit ihm sein, wenn das nicht wäre... Manchmal hass ich ihn deswegen echt kurzzeitig mal, obwohl es wahrscheinlich eher meine Schuld ist... Mir graut es jetzt schon vor dem Montag in zwei wochen wo er wieder 3-4 Std. alleine bleiben muss...

Achja,Du wolltest noch zur Auslastung etwas wissen: Jacky ist jetzt 7 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh. Er ist zwar nicht mehr so irre wie mit 1-2 Jahren (da war ich sooooo froh wenn der mal geschlafen hat, dass ich sogar das Tel. leise gemacht hab, damit er nicht gleich wieder aufwacht und rumquirrlt), aber er braucht immer noch sehr viel Auslauf. Das klappt alles trotz Blindheit ganz gut. Allerdings fällt unsere morgendliche Gassirunde recht kurz aus. Da gehts nur ca. 15-20 Min. raus zum GEschäfte erledigen. Ich muss aber dazu sagen, dass das auch schon IMMER so ist, und er sich auch gleich wieder sein Plätzchen sucht, wenn wir zu Hause bzw. bei meiner Mutter ankommen. Er ist also ein kleiner Morgenmuffel. Dann hat er gegen mittag nochmal eine Gassirunde und wenn ich von der Arbeit komme wir getobt und weit gelaufen. Wir haben auch alle möglichen Denkspiele zu Hause, wo man zB. Holzpflöcke aus einer Platte ziehen muss um an ein Leckerli zukommen. Ausserdem verstecke ich ihm oft sein Quietschie und er muss suchen. Das machen wir zwar nicht jeden Tag, aber ich habe eigentlich immer das GEfühl, dass er ausgelastet ist...

Hast Du auch Hunde oder sogar beruflich damit zu tun? Du scheinst Dich gut auszukennen?

lg Biggirl

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2. November 2007 um 11:47
In Antwort auf chun_12300385

Hi Phinnea
wenn ich das so lese, muss ich mir vielleicht wirklich eingestehen, dass es ein wenig zu schnell ging. Ich habe mich eigentlich an die Tipps der Trainerin gehalten und immer wenn etwas gut geklappt hat gesteigert. Aber Du hast recht: ich wollte vielleicht zu viel auf einmal. Ich muss ehrlich sagen, ich habe schon tausend Sachen probiert und irgendwann - so wir mit demKennel, den ich jeden morgen wie ein Depp ein mein Mini-Auto eingeladen hab und jeden abend genauso - die Nerven verloren und es wieder sein lassen. Es ist auch wahnsinnig schwer, weil ich den ganzen TAg arbeite... Da mögen viele sagen: warum hast Du dann überhaupt einen Hund. Aber ich habe vorher alles mit meiner Mutter abgeklärt und wir haben ihm auch gleich beigebracht ein paar Stunden alleine zu bleiben. Die Probleme kamen erst mit der Blindheit... Und ich denke mit drei Wochen Urlaub nehmen ist das wahrscheinlich auch noch nicht getan oder was denkst Du??

Ich habe schon einmal versucht im Geschäft zu vereinbaren, dass ich ein paar Wochen zum Spätdienst bis 20 Uhr komme, dann könnte ich morgens mit dem Hund üben. Das war aber nicht gewollt, weil... hmmm.... weil die hier einfach bescheuert sind!! also weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich nochmal ganz von vorne anfangen soll... Am LIebsten wäre es mir, wenn ich ihn mitnehmen könnte zur Arbeit...

Es ist bei ihm wirklich schwer zu sagen ob er Angst hat oder ob er mit auf die Jagd will. Er ist schon sehr dominant - auch anderen Hunden und Familienmitgliedern gegenüber. Das heisst er versucht es halt immer wieder den Chef raushängen zu lassen. Bei mir eigentlich nicht, wenn ich etwas sage oder ihn auf seinen Platz schicke macht er das schon, wobei ich damit nicht behaupten darf dass er ein super-erzogenener Hund ist. Wenn er draussen irgendwo schnüffelt und ich rufe ihn, wird in der Regel erstmal fertig geschnüffelt bevor der Herr sich dazu bequemt zu mir zu kommen. Seine Stellung im Rudel ist in manchen Situationen sehr klar, in anderen versucht er der Chef zu sein.

Ich kann mir vorstellen, dass das evtl. auch eine Rolle spielt. Aber weil er auch immer richtig zittert und panisch ist, muss auch Angst eine Rolle spielen. Er hatte früher wirklich ken Problem damit. Es hat 6 Jahre alles super geklappt und auf einmal von heute auf morgen hat er angefangen so ein Theater zu machen. Ich kann mir nur vorstellen, dass an diesem Abend an dem er alleine war, irgendwas vorgefallen ist wo er sich seitdem immer wieder reinsteigert. Er hat zum Beispiel auch Angst bei Sturm und Gewitter, was früher überhaupt nicht so war...

Es könnte echt so schön mit ihm sein, wenn das nicht wäre... Manchmal hass ich ihn deswegen echt kurzzeitig mal, obwohl es wahrscheinlich eher meine Schuld ist... Mir graut es jetzt schon vor dem Montag in zwei wochen wo er wieder 3-4 Std. alleine bleiben muss...

Achja,Du wolltest noch zur Auslastung etwas wissen: Jacky ist jetzt 7 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh. Er ist zwar nicht mehr so irre wie mit 1-2 Jahren (da war ich sooooo froh wenn der mal geschlafen hat, dass ich sogar das Tel. leise gemacht hab, damit er nicht gleich wieder aufwacht und rumquirrlt), aber er braucht immer noch sehr viel Auslauf. Das klappt alles trotz Blindheit ganz gut. Allerdings fällt unsere morgendliche Gassirunde recht kurz aus. Da gehts nur ca. 15-20 Min. raus zum GEschäfte erledigen. Ich muss aber dazu sagen, dass das auch schon IMMER so ist, und er sich auch gleich wieder sein Plätzchen sucht, wenn wir zu Hause bzw. bei meiner Mutter ankommen. Er ist also ein kleiner Morgenmuffel. Dann hat er gegen mittag nochmal eine Gassirunde und wenn ich von der Arbeit komme wir getobt und weit gelaufen. Wir haben auch alle möglichen Denkspiele zu Hause, wo man zB. Holzpflöcke aus einer Platte ziehen muss um an ein Leckerli zukommen. Ausserdem verstecke ich ihm oft sein Quietschie und er muss suchen. Das machen wir zwar nicht jeden Tag, aber ich habe eigentlich immer das GEfühl, dass er ausgelastet ist...

Hast Du auch Hunde oder sogar beruflich damit zu tun? Du scheinst Dich gut auszukennen?

lg Biggirl

Vielen dank für die ausführliche antwort
und die bereitschaft kritik anzunehmen. die fehlt hier leider manchen arg doll

ich hab selbst einen hund und "arbeite" auch auf unserem hundeplatz als trainer mit, allerdings mehr hobbymäßig...

ja, eigentlich glaube ich auch nicht, dass es in so kurzer zeit getan ist, aber es ist ein anfang. und danach würde ich normal mit dem kennel weitertrainieren, den kennel aber völlig aus dem echten alleinlassen während der arbeit rauslassen. da also eben erstmal hinnehmen, dass er die wohnung auseinandernimmt... das ist zwar doof, aber das hat er jetzt so lang schon gemacht, da haltet ihr das bestimmt auch noch ein weilchen aus. udn mit dem kennel wird eben weiter normal trainiert...
ich kann mir vorstellen, wie frustrierend es ist, immer wieder was neues zu probieren und nichts klappt... aber das habe ich auch pepperann schon gesagt... das kann es auch schlimmer machen, weil es den hund überfrachtet, ständig neue dinge auszuprobieren... also wäre es gut, wenn ihr euch motivieren könnt, nochmal neu anzufangen udn euch dabei wirklich zeit lasst udn hinnehmt, dass es einstweilen aber weiter zu zerstörungen etc kommen wird... ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber ich glaube, dass ihr anders kaum eine chance habt...

die angst, die du im zittern udn der nervosität siehst, kann auch anders begründet sein... seine rudelstruktur ist nicht klar, er denkt "zum teil er sei der chef" (was übrigens bedeutet, er denkt er sei KOMPLETT der chef und gesteht dir nur zu, in bestimmten dingen, die IHM nicht so wichtig sind, die oberhand zu haben), also muss er derjenige sein, der das rudel leitet... aber das wird ihn - gerade auch durch die blindheit - maßlos überfordern. kein hudn kann tatsächlich die alpharolle in einem menschhundrudel wirklich ausfüllen. das überfordert jeden hund, wenn dann aber noch schwächen wie blindheit dazukommen... dann kann es schon sein, dass er keine angst vorm alleinsein entwickelt, sondern nur stress zeigt, wieder den obermacker rauskehren zu müssen. das könnte auch erklären, warum er - als er noch nicht krank war - nicht panisch reagierte... auch da ist es ihm sicherlich schwer gefallen, das rudel zu leiten, aber es ging irgendwie noch, aber heute mit der blindheit...

nur zum denkanstoss... natürlich könnte auch was vorgefallen sein während seines alleinseins... aber möglicherweise ist das auch mit dem chefgedanken in kombination zu sehen... etwas hat ihm angst gemacht, weil er es durch seine blindheit nicht deuten konnte und er konnte durch die blindheit eben dann nich adäquat auf die vermeintliche bedrohung reagieren und entsprechend nach seinem gedanken als alphatier sein rudel schützen... udn nun hat er eben wirklich angst und stress, wenn du nicht da bist, dass er nicht gehörig auf sein rudel aufpassen kann.

wie gesagt, ich kann nur gedanken aussprechen, ferndiagnosen sind immer schwer, aber unklare rudelstrukturen sind für jeden hudn eine unglaubliche belastung. ich kann wirklich dringend empfehlen, dass ihr daran arbeitet auch wenn es sicherlich nervig ist, mit einem -scheinbar - gefestigten hund nochmal den grundgehorsam aufzubauen.
wenn es dir nicht zu albern ist... geh mal mit deinem hund in den wald und piesel mal irgendwohin... markiert er drüber?

wenn du ihn stimmlich "bedrohst" -ich mache das normalerweise durch körperhaltung, aber das ist bei blindheit ja schwerer möglich - wie reagiert er?

und wegen der auslastung... BITTE macht morgens mehr... natürlich legt sich der hund sofort wieder auf seinen platz, weil ihr das immer so gemacht habt... er weiß einfach, ok jetzt ist langeweile angesagt. das hat nix damit zu tun, dass er ein morgenmuffel ist, es ist reine gewöhnung. jeder hudn, der richtig ausgetobt,ausgelastet und müde ist, ist entspannter beim alleinsein, als einer, der nur eben fix pieseln war. ich weiß, dass es lästig ist, morgens eher aufzustehen, aber der hund braucht das wirklich, auch wenn es nicht so scheint... man kann da auch durch gescheite auslastung wie 15 minuten fährtensuche oder schnüffelspiele und 15 mintuten ballaportieren in relativ kurzer zeit effektiv was erreichen... ein müder hund ist immer entspannter...

für die angst bei sturm udn gewitter gilt ein bisschen das oben gesagt. das lässt sich aber meist leicht wieder eheben durch diese schönen geräusch-cds, die eben ganz oft leise im hinterhrund laufen.
wie zeigt er denn seine angst?

lg
phinnea

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5. November 2007 um 8:11
In Antwort auf ksenia_12176576

Vielen dank für die ausführliche antwort
und die bereitschaft kritik anzunehmen. die fehlt hier leider manchen arg doll

ich hab selbst einen hund und "arbeite" auch auf unserem hundeplatz als trainer mit, allerdings mehr hobbymäßig...

ja, eigentlich glaube ich auch nicht, dass es in so kurzer zeit getan ist, aber es ist ein anfang. und danach würde ich normal mit dem kennel weitertrainieren, den kennel aber völlig aus dem echten alleinlassen während der arbeit rauslassen. da also eben erstmal hinnehmen, dass er die wohnung auseinandernimmt... das ist zwar doof, aber das hat er jetzt so lang schon gemacht, da haltet ihr das bestimmt auch noch ein weilchen aus. udn mit dem kennel wird eben weiter normal trainiert...
ich kann mir vorstellen, wie frustrierend es ist, immer wieder was neues zu probieren und nichts klappt... aber das habe ich auch pepperann schon gesagt... das kann es auch schlimmer machen, weil es den hund überfrachtet, ständig neue dinge auszuprobieren... also wäre es gut, wenn ihr euch motivieren könnt, nochmal neu anzufangen udn euch dabei wirklich zeit lasst udn hinnehmt, dass es einstweilen aber weiter zu zerstörungen etc kommen wird... ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber ich glaube, dass ihr anders kaum eine chance habt...

die angst, die du im zittern udn der nervosität siehst, kann auch anders begründet sein... seine rudelstruktur ist nicht klar, er denkt "zum teil er sei der chef" (was übrigens bedeutet, er denkt er sei KOMPLETT der chef und gesteht dir nur zu, in bestimmten dingen, die IHM nicht so wichtig sind, die oberhand zu haben), also muss er derjenige sein, der das rudel leitet... aber das wird ihn - gerade auch durch die blindheit - maßlos überfordern. kein hudn kann tatsächlich die alpharolle in einem menschhundrudel wirklich ausfüllen. das überfordert jeden hund, wenn dann aber noch schwächen wie blindheit dazukommen... dann kann es schon sein, dass er keine angst vorm alleinsein entwickelt, sondern nur stress zeigt, wieder den obermacker rauskehren zu müssen. das könnte auch erklären, warum er - als er noch nicht krank war - nicht panisch reagierte... auch da ist es ihm sicherlich schwer gefallen, das rudel zu leiten, aber es ging irgendwie noch, aber heute mit der blindheit...

nur zum denkanstoss... natürlich könnte auch was vorgefallen sein während seines alleinseins... aber möglicherweise ist das auch mit dem chefgedanken in kombination zu sehen... etwas hat ihm angst gemacht, weil er es durch seine blindheit nicht deuten konnte und er konnte durch die blindheit eben dann nich adäquat auf die vermeintliche bedrohung reagieren und entsprechend nach seinem gedanken als alphatier sein rudel schützen... udn nun hat er eben wirklich angst und stress, wenn du nicht da bist, dass er nicht gehörig auf sein rudel aufpassen kann.

wie gesagt, ich kann nur gedanken aussprechen, ferndiagnosen sind immer schwer, aber unklare rudelstrukturen sind für jeden hudn eine unglaubliche belastung. ich kann wirklich dringend empfehlen, dass ihr daran arbeitet auch wenn es sicherlich nervig ist, mit einem -scheinbar - gefestigten hund nochmal den grundgehorsam aufzubauen.
wenn es dir nicht zu albern ist... geh mal mit deinem hund in den wald und piesel mal irgendwohin... markiert er drüber?

wenn du ihn stimmlich "bedrohst" -ich mache das normalerweise durch körperhaltung, aber das ist bei blindheit ja schwerer möglich - wie reagiert er?

und wegen der auslastung... BITTE macht morgens mehr... natürlich legt sich der hund sofort wieder auf seinen platz, weil ihr das immer so gemacht habt... er weiß einfach, ok jetzt ist langeweile angesagt. das hat nix damit zu tun, dass er ein morgenmuffel ist, es ist reine gewöhnung. jeder hudn, der richtig ausgetobt,ausgelastet und müde ist, ist entspannter beim alleinsein, als einer, der nur eben fix pieseln war. ich weiß, dass es lästig ist, morgens eher aufzustehen, aber der hund braucht das wirklich, auch wenn es nicht so scheint... man kann da auch durch gescheite auslastung wie 15 minuten fährtensuche oder schnüffelspiele und 15 mintuten ballaportieren in relativ kurzer zeit effektiv was erreichen... ein müder hund ist immer entspannter...

für die angst bei sturm udn gewitter gilt ein bisschen das oben gesagt. das lässt sich aber meist leicht wieder eheben durch diese schönen geräusch-cds, die eben ganz oft leise im hinterhrund laufen.
wie zeigt er denn seine angst?

lg
phinnea

Danke für die Antwort
kann leider erst heute antworten, mein Internet daheim geht irgendwie zur Zeit nicht...

Du hast schon recht, vielleicht sieht er sich wirklich als Chef. Manchmal jault er nämlich auch wenn ich weg bin und mein Freund aber noch zu Hause ist. In dem Moment ist er ja nicht alleine, sondern will mir nur hinterher - wahrscheinlich um mich zu überwachen... Diese Erkenntnis hatte ich eigentlich schonmal, aber irgendwie kommt dann doch wieder das Mitleid raus, das stärker ist wo ich mir dann denke: der arme blinde Hund, der weiß ja gar nicht was um ihn herum passiert und ich bin dann auch noch so streng zu ihm... Ist wohl echt falsch...

Wenn es Gewittert oder stürmt, dann zieht er immer seinen Schwanz ein, zittert und winselt. Ausserdem kommt er dann nachts immer ins Bett und sitzt da ganz wachsam - also er findet gar keine ruhe mehr um selbst zu schlafen.

Werde wirklich mit der Erziehung nochmal von vorn anfangen und evtl. auch den Kennel wieder einbeziehen. Dazu muss ich aber erstmal einen neuen kaufen, der alte ist ja schon leicht rampuniert...

Vielen Dank auf jeden Fall für die Tipps. Ich denke, ich werde mich evtl. bei Gelegenheit mal wieder an Dich wenden, wenn das ok ist.

Wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

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5. November 2007 um 10:05
In Antwort auf chun_12300385

Danke für die Antwort
kann leider erst heute antworten, mein Internet daheim geht irgendwie zur Zeit nicht...

Du hast schon recht, vielleicht sieht er sich wirklich als Chef. Manchmal jault er nämlich auch wenn ich weg bin und mein Freund aber noch zu Hause ist. In dem Moment ist er ja nicht alleine, sondern will mir nur hinterher - wahrscheinlich um mich zu überwachen... Diese Erkenntnis hatte ich eigentlich schonmal, aber irgendwie kommt dann doch wieder das Mitleid raus, das stärker ist wo ich mir dann denke: der arme blinde Hund, der weiß ja gar nicht was um ihn herum passiert und ich bin dann auch noch so streng zu ihm... Ist wohl echt falsch...

Wenn es Gewittert oder stürmt, dann zieht er immer seinen Schwanz ein, zittert und winselt. Ausserdem kommt er dann nachts immer ins Bett und sitzt da ganz wachsam - also er findet gar keine ruhe mehr um selbst zu schlafen.

Werde wirklich mit der Erziehung nochmal von vorn anfangen und evtl. auch den Kennel wieder einbeziehen. Dazu muss ich aber erstmal einen neuen kaufen, der alte ist ja schon leicht rampuniert...

Vielen Dank auf jeden Fall für die Tipps. Ich denke, ich werde mich evtl. bei Gelegenheit mal wieder an Dich wenden, wenn das ok ist.

Wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

Kein problem
immer gerne. wir freuen usn auch immer, zu hören, wenn es erfolge gibt oder helfen bei rückschlägen.

du musst ja auch nicht übermäßig streng zu deinem hund sein, sondern nur konsequent. ich glaub da hast du recht... gerade so mitleidshandlungen machens echt schwer, aber letztlich siehst du ja, dass du ihm mit deiner vermeintlichen nichtstrenge mehr ängste bereitest, als wenn du klare regeln schaffst.

er soll ja dann eben gerade keine angst mehr haben, weil er weiß, er kann dir vertrauen. also vor allem zeigen, dass du gefährliche situationen managst, du derjenige bist, der vor dem rudel steht. dann kann dein hund auch wieder entspannen und ruhiger werden.

ich drück euch die daumen.
freu mich über rückmeldung.

lg
phinnea

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5. November 2007 um 16:49
In Antwort auf ksenia_12176576

Kein problem
immer gerne. wir freuen usn auch immer, zu hören, wenn es erfolge gibt oder helfen bei rückschlägen.

du musst ja auch nicht übermäßig streng zu deinem hund sein, sondern nur konsequent. ich glaub da hast du recht... gerade so mitleidshandlungen machens echt schwer, aber letztlich siehst du ja, dass du ihm mit deiner vermeintlichen nichtstrenge mehr ängste bereitest, als wenn du klare regeln schaffst.

er soll ja dann eben gerade keine angst mehr haben, weil er weiß, er kann dir vertrauen. also vor allem zeigen, dass du gefährliche situationen managst, du derjenige bist, der vor dem rudel steht. dann kann dein hund auch wieder entspannen und ruhiger werden.

ich drück euch die daumen.
freu mich über rückmeldung.

lg
phinnea

Vielen Dank
ich werde mich auf jeden Fall mal melden - vielleicht kriegen wir das ja doch nochmal hin - ich und der kleine Köter

lg Biggirl

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15. November 2007 um 16:51

Würdest du deinen blinden opa
den ganzen tag alleine lassen?

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