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Pferdeschlachtung

25. Januar 2004 um 11:09

Ich habe seit Ende 1994 ein Pferd, das mir als 14jähriger verkauft wurde, sich jedoch Ende 1999 als erheblich älter entpuppt hat. Da ich inzwischen sehr an dem Tier hing, habe ich nach Erhalt dieser Info sofort mit dem Reiten aufgehört und es auf Gnadenbrot umgestellt.

Inzwischen lebe ich sehr weit weg, das Pferd steht noch dort, ich weiss es in guten Händen.

Nur drängt sich mir langsam die Frage auf, was geschieht, wenn der Tag X mal kommt. Was, wenn es eines Tages tot auf der Weide gefunden wird, oder plötzlich erkrankt und der Tierarzt es einschläfern muss?

Hat jemand eine Ahnung, wie das mit der Entsorgung abläuft, was sowas kostet?

Ich sollte hinzufügen, daß das Tier keine Papiere hat.

Wie sehen alternativ die Kosten bei einer Schlachtung aus - natürlich ohne Transport, sondern vor Ort?

Für Infos wäre ich Euch sehr dankbar.

Moni

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25. Januar 2004 um 13:12

Keine ahnung, ob dir das hilft
hab ein wenig gegoogelt, weil mich das auch interessiert, aber leider kaum was gefunden das hier ist von mypetstop.com

Irgendwann kommt der gefürchtete Zeitpunkt: das Pferd ist alt geworden und man muss sich entscheiden, was mit ihm geschehen soll. Wann ist eigentlich ein Pferd alt? Das ist je nach Rasse und Gesamtzustand sehr unter-schiedlich. Pferde können über 30 Jahre alt werden und och fit sein, das Durchschnittsalter ist eher 20 bis 25 Jahre. Meist liegt das "Aus" nicht am Alter, sondern an den Verschleißerscheinungen, die durch falsche Nutzung oder nicht artgerechte Haltung entstanden sind. Es soll auch Fälle gegeben haben, wo Besitzer ihr Tier
in den wohl verdienten Ruhestand schicken wollten und dieses danach stark abbaute und erst wieder aufblühte, als es noch einmal eine leichte Aufgabe und wieder mehr Beachtung bekam. Nur auf der Koppel rumstehen ist für viele zu wenig. Zudem kostet die Unterbringung auf der Koppel mit guter Versorgung oft
nicht viel weniger wie in einem Reitstall. Wenn man sich dies leisten kann, bedeutet das aber nicht, dass man sich nicht mehr kümmern muss. Wie bei den Menschen sind auch manche Pferde ohne Aufgabe und Ansprache unglücklich. Je nachdem, was für ein Typ das eigene Pferd ist, sollte dies mit berücksichtigt
werden.

Leider gibt es Leute, die ihr Pferd nur als "Sportgerät" sehen und nicht als Freund, der ihnen lange Zeit gedient hat. Solche Besitzer fackeln meist nicht lange, wenn das Pferd aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr so kann, wie sie das gerne hätten. Bei der Überlegung "wohin mit ihm?" zählt dann nur der eigene Vorteil und nicht das Wohl des Tieres. Der Weg führt dann meist zum
Schlachter, weil dies am einfachsten ist. Man braucht sich nicht um gute Nachbesitzer kümmern, der Vierbeiner wird oft sogar abgeholt und man bekommt auch noch den Schlachtpreis. Dieser ist abhängig vom Gewicht und beträgt etwa 2000 DM. Händler, die Schlachtpferde kaufen, stellen oft Transporte ins Ausland (meist Frankreich oder Italien) zu-sammen, da dort der Schlachtpreis wegen der
höheren Nachfrage besser ist. Die Tiere werden in engen Waggons zusammengepfercht und werden oft nicht mal mehr getränkt oder gefüttert. Einige überleben ihre letzte Reise nicht. In Schlachthöfen werden sie mit einem
Bolzen-schussapparat, der an der Stirn angesetzt wird, getötet. Dies ist schnell
und schmerzlos. Aber wenn irgend möglich, sollte man seinem Pferd den Weg in den
Schlachthof ersparen. Die sensiblen Vierbeiner spüren und riechen den Tod und erleben ihr Ende mit viel Stress. Sollte es wirklich keinen anderen Weg als den Tod des Pferdes geben, ist es humaner, das Pferd am Heimatstall töten zu lassen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Der Tierarzt schläfert es ein. Dazu bekommen die Pferde eine Sedierung, das ist eine Art Vornarkose, sie werden daraufhin müde und legen sich hin. Dann erst wird das tödliche Gift gespritzt. Als Alternative kann man sein Pferd auch am Hof erschießen lassen. Es gibt auch von
Tierschutzvereinen empfohlene Metzger, die das Tier im Stall. Das Pferd hat so nicht den Stress im Schlachthof und der Be-sitzer bekommt trotzdem den Schlachtpreis. Ob nun Einschläfern oder Erschießen besser ist, daran scheiden sich die Geister. Der Vorteil des Todes durch die Kugel ist die Schnelligkeit
und Unvorhersehbarkeit für das Pferd. Einschläfern dauert doch etwa 20 Minuten
und meist versuchen die Tiere wieder aufzustehen.

Wenn es der Gesundheitszustand des Pferdes zulässt, man es aber nicht mehr selbst behalten kann oder will, ist natürlich die beste Lösung, ein anderes schönes Zuhause für das Pferd zu suchen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Kann das Pferd noch geritten werden, kann es als erfahrenes Tier Anfängern oder Kindern noch ein treuer Partner sein. Unreitbare Vierbeiner
können als Beistellpferd verkauft werden, d.h., es ist eine Art "Gesellschaftspferd" für z.B. ein allein gehaltenes Tier. In jedem Fall sollte man einen Schutzvertrag abschließen, der sicherstellt, dass das Pferd weder
geschlachtet noch weiterverkauft werden darf. Vordru-cke gibt es in Büchern und
im Internet ( ="http://www.rechtsanwalt-jessen.de">www.rechts-anwalt-jessen.de).

Eine gute Lösung kann auch ein Gnadenhof sein. Dort werden Pferde verschiedenen Alters, die ansonsten zum Schlachter müssten, versorgt. Die meisten Gnadenhöfe sind gemeinnützige Vereine und leben von Spenden der
Mitglieder und ehemaliger Pferdebesitzer. Dazu kommen einige staatliche Betriebe wie z.B. das Gut Weizäcker in Weilheim. Wegen der begrenzten Mittel und dem Platz können Gnadenhöfe nur wenige Pferde aufnehmen. Es ist sehr schwer, einen Platz zu bekommen. Einige Höfe verlangen auch Unterhalt (etwa 200 DM im Monat), andere geben Tiere, die noch reitbar sind, wieder weiter. Also, vorher genau
erkundigen!

Eine Liste der Gnadenhöfe Link to ="http://www.herz-fuer-tier.de">www.herz-fuer-t-ier.de

Am schönsten für das Pferd wäre trotz all dieser Möglichkeiten, seinen verdienten Ruhestand in seiner vertrauten Umgebung mit der liebevollen Pflege seines Besitzers zu verbringen.

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28. Januar 2004 um 21:21

Danke für Euer Feedback!
Besonders hilfreich war Imandras Hinweis, daß Erschießen durch den Abdecker evt. sogar noch stressfreier für das Tier ist als Einschläfern.

Mein Problem ist, daß ich dann den Todeszeitpunkt selbst bestimmen müßte. Er ist jetzt ca. 30 Jahre alt und könnte durchaus noch ein paar Jahre leben.

Das wird mich noch einiges Grübeln kosten.

Danke nochmal, ich werde mir Eure Tips gründlich zu Gemüte führen.

Moni

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1. Februar 2004 um 0:14

"Pferdeschlachtung"
Mir stösst ein bisschen auf der Titel dieses Threats und dass es Dir vorallem um die Kosten für die Entsorgung geht!
Aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden?

Ich glaube für manche Pferde ist auch einschläfern eine sehr pferdefreundliche Methode, aber andere wehren sich einfach extrem dagegen und dann ist es eher die grausamere.
Ich bin auch immer am überlegen - aber man hofft ja doch immer, dass es noch lange nicht dazu kommen wird...

In diesem Sinne mögen unsere Dicken noch viele glückliche Jahre vor sich haben!

Lieben Gruss
Malina

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15. Mai 2004 um 16:02

Bist deppat?
Oida!!! Was habs mit dir gmacht? ins hirn gfickt? Schon mal der gedanke ein Pferd zu schlachten ist reiner Blödsinn! Was ist wenn du das Pferd wärst? Würdest du dann auch in die Schlachthöfe wollen? ich schreib dir mal einen Link auf bei den du zusehen kannst wie das abläuft:

http://www.vegetarismus.ch/schlacht/pferde.htm

Solltest du genug mum haben dir das überhaupt anzuschauen, du penetranter paranoid!

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16. Mai 2004 um 14:33

Also
Mit Einschläfern von Pferden habe ich keine Erfahrung, habe aber schon mehrere Hunde und Katzen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen.

Normalerweise sollte die erste Narkose so tief sein, dass das Tier sich hinlegt und einschläft. Erst dann kommt die letzte Spritze zum Einsatz. Diese kann entweder in die Vene oder direkt ins Herz injiziert werden (ich habe bei meinen Tieren beides schon erlebt und finde die Injektion die die Vene besser)
Keine halbe Minute später war alles vorbei.
So sollte es normalerweise auch bei Pferden ablaufen.

Problem dabei: Das Tier kann durch die Medikamente nicht mehr "verwertet" werden, wie es auf einem Schlachthof gemacht wird. Ist allerdings auch die Frage, ob man ein Tier, das man jahrelang als Freund angesehen hat, wirklich verwurstet und zu Seife verkocht sehen will.....

Nach dem Einschläfern muß sich der Besitzer selber um die Beseitigung des Tierkörpers kümmern. Ist natürlich ungleich schwerer ein Pferd zu begraben als einen großen Hund. Außerdem weiß ich nicht, ob das gesetzlich erlaubt ist, da der Körper ja doch sehr groß ist. Bei Hunden und Katzen ist es so lange erlaubt, wie man es auf einem eigenen Grundstück und mindestens einen halben Meter tief eingräbt (und es darf kein Wasserschutzgebiet sein!)

Ich muß ganz ehrlich sagen: Ich habe keines meiner Tiere beim Tierarzt gelassen, die meisten wurden sowieso bei mir zu Hause eingeschläfert (ist einfach streßfreier)

Ob man sein Pferd zur Weiterverwertung gibt und daran noch Geld verdient bleibt jedem selbst überlassen, ich für meinen Teil könnte das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren......

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1. Juni 2004 um 14:47

Hallo
Also warum überlegst du denn das Pferd vielleicht einzuschläfgern und wie das ist, wenn es stirbt??? Ok, es ist alt, aber Pferde werden ja auch sehr alt!!! Und ich weiß jetzt nicht ob und wie oft du dich kümmerst, aber ich würde mit trotz allem viel um das Pferd kümmern, alte Pferde können auch glücklich sein!!!

Auf dem Reiterhof wo ich reite war auch ein sehr altes Pferd und das war auch noch glücklich, ist irgendwann mit einem glücklichen Leben gestorben. Ich an deiner Stelle würde ich mich ganz lieb um das Pferd kümmern und nicht an Leute abschieben!!!!

ps. Lass es selbst sterben, es sei denn, es hat eine Krankheit!!!

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6. Juni 2004 um 16:16

Gedanken
Hallo,

ich finde die Diskussionen ziemlich gut, aber es gibt nicht wirklich gute Alternativen.

Auch das Einschläfern kann schlimm sein oder auch ein Pferd den natürlichen Tod sterben lassen.

Will man das Tier, seinen Freund und Partner wirklich tagelang leiden sehen? Damit hilft man ihm auch nicht.

Und Einschläfern kann auch so eine Sache sein.

Mein Turnierpferd wurde nach drei Operationen mit Vollnarkose innerhalb von zwei Tagen dann doch eingeschläfert, weil es keine Überlebenschance mehr gab. Trotz der ganzen Strapazen hat das Einschläfern, bzw. bis sie wirklich tod war, noch fast eine Stunde gedauert, glaubt wirklich jemand das das schön ist, wenn man dabei steht?

Ich denke zu dem Thema Schlachten gibt es gute Schlachthöfe oder weniger gute. Will man nur noch damit Geld machen ist so eine Sache. Aber wir haben nun für unsere Pferde (14 Stück) die Entscheidung getroffen, wenn es soweit ist, sie schlachten zu lassen, und das bei uns in der Gegend in einem Schlachthaus, in dem es sauber und auch für das Tier fair zugeht. Natürlich würde man von einem anderen Metzger vielleicht mehr Geld bekommen, aber das ist es nicht. Wir fahren unsere Pferde auch selbst hin, und sind dabei, d.h. es können keine "krummen" Sachen passieren.

Und die Info, begraben werden können die Pferde hier in Rheinland-Pfalz nicht, so daß sie in der Verwertungsanstalt auch zu Seife oder Hundefutter gemacht werden, dies ist auch nicht wirklich toll.

Ich denke, wenn man die Sache mit einem korrekten Pferdemetzger macht, ist das für das Pferd genauso schlimm oder wenig schlimm wie Einschläfern, den ein Kämpfer wird immer gegen den Tod kämpfen, egal welcher Art.

Daniela

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16. Januar 2005 um 23:01

Pferdeschlachtung
Liebe Moni,
habe am ersten Weihnachtstag meine "Socke" verloren. Mein Pferd hatte einen Aortaabriss und ist beim Laufenlassen einfach in die Bande galoppiert. Damit hat sich die Frage für mich nicht mehr gestellt...ich konnte nur noch den Andecker anrufen. Eine Rechnung habe ich noch nicht erhalten. Du kannst dein Pferd auch vorher schon einschläfern lassen oder zum Schlachter bringen. Wir hier in Solingen haben einen, zu dem hätte ich meine Socke wohl sonst irgendwann gebracht. Der liebt diese Tiere und geht trotz des Berufes würdevoll mit ihnen um. VIele Möglichkeiten hat man da leider nicht.
Grüß dein Hüh von mir
Anja

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20. März 2006 um 8:14

Keine Panik
pferde haben eine ziemlich lange lebenserwartung

Ich sage dir nur so viel wenn du es unbedingt von seinen "leiden" erlösen willst dann bleib bloß von schlachthöfen fern

Das entsorgen bei der Tierkadaverferwertung ist nicht besonders Teuer also keine panik deswegen

Nuir der Tierarzt ist sündhaft teuer aber im Notfall notwendig um das Tier zu erlösen wenn du dein Pferd dann nicht erlöst dan wird dich das gewissen noch monate danach plagen glaub mir ich spreche aus erfahrung!

Ich weis es ist ziemlich schwer ein Tie einzuschläfern lassen aber es ist dann besser fürs tier

PS: wenn du es wirklich einschläfern musst dann geh blos weg nicht zusehen!!!!!!

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23. April 2006 um 22:27

Pferdeschlachtung
Habe auf www.Pferde-Schutz.de schlimme Bilder (Video-Clips)zu diesem Thema gesehen- NIE würde ich jetzt Bolzenschuß als Euthanasiemethode wählen!!!!!!!! Hätte vorher nie gedacht das sowas wie dort passiert... Dachte die Tiere merken danach nichts mehr- Habe mich getäuscht...
Schwer zu sage was ich als Entscheidung wählen würde... man hört ja auch übers Einschläfern nicht nur Positives!
Habe 2 Pferde eingeschläfert, die nächsten Pferde wollte ich eigentlich erschießen lassen, da ich dachte, dass da wie ggesagt das Pferd nichts merkt... Nach den Bildern aber...
Ich hoffe meine Stute (31 Jahre) schläft von alleine ein und ich muss diese Entscheidung nicht treffen!
Liebe Grüße Sara

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15. August 2006 um 7:48

Mein Pferd ist tot
Gestern erhielt ich einen Brief der Stallbesitzer. Er hatte mich telefonisch nicht erreichen können, weil ich für ein paar Wochen in Urlaub war und mein Handy nicht mithatte.

Mein Pferd war dieses Jahr schlecht über den Winter gekommen, hatte Probleme mit dem Fellwechsel und zuletzt hatte er dann bemerkt, daß es sowas wie einen großen Pickel am Kopf hatte. Es war ihm schon länger so vorgekommen, als gehe es ihm nicht besonders und so rief er schließlich den Tierarzt.

Der stellte fest, daß es sich um eine innere Entzündung handelte, die nach außen drückte - und in deren Kern Larven abgelegt waren. Der Veterinär meinte, wenn er das öffne, würden Millionen Fliegen da rauskommen und man solle ihn lieber einschläfern.

Nach langem Überlegen haben sie sich dann dazu entschlossen und so wurde mein Pferd vor drei Wochen frühmorgens eingeschläfert. Der Stallbesitzer ließ gleichzeitig auch seinen Weidegenossen (sein eigenes Tier) einschläfern, ebenfalls ein betagter Senior, der dort sein Gnadenbrot bekam. Er meinte, er wolle dem alten Herrn nicht zumuten, sich nochmal an jemand anderen als seinen alten Kumpel gewöhnen zu müssen.

Die Tierkörperentsorgungsanstalt holte die Körper noch am gleichen Tag ab (Hochsommer) und die Kosten werden sich auf ca. EUR 400,-- belaufen, inkl. Tierarzt. Es hält sich also in Grenzen.

Ich bin einerseits traurig, andererseits froh, daß mir die Entscheidung so abgenommen worden ist. Außerdem hat die Vorstellung, daß er gemeinsam mit seinem alten Weidegenossen in den Pferdehimmel hineintraben konnte, etwas tröstliches, finde ich.

Ich werde mir kein anderes Pferd mehr kaufen, da ich den Reitsport schon lange aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben und auch keine Zeit mehr für so ein Tier habe. Aber wenn ich nochmal vor der Entscheidung stünde, würde ich es jederzeit wieder so machen: Mit Tierarzt und Spritze, direkt auf der Weide, in der gewohnten Umgebung, und mit anschließender Entsorgung.

Den Pferdepass hatte ich mir seinerzeit besorgt und ihn als Schlachttier eintragen lassen. Auch das kann ich jedem nur empfehlen, unabhängig davon, ob man dann tatsächlich den Abdecker kommen läßt oder nicht.

Danke für Eure Tips,
Moni

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7. September 2007 um 9:30
In Antwort auf lukka81

Pferdeschlachtung
Habe auf www.Pferde-Schutz.de schlimme Bilder (Video-Clips)zu diesem Thema gesehen- NIE würde ich jetzt Bolzenschuß als Euthanasiemethode wählen!!!!!!!! Hätte vorher nie gedacht das sowas wie dort passiert... Dachte die Tiere merken danach nichts mehr- Habe mich getäuscht...
Schwer zu sage was ich als Entscheidung wählen würde... man hört ja auch übers Einschläfern nicht nur Positives!
Habe 2 Pferde eingeschläfert, die nächsten Pferde wollte ich eigentlich erschießen lassen, da ich dachte, dass da wie ggesagt das Pferd nichts merkt... Nach den Bildern aber...
Ich hoffe meine Stute (31 Jahre) schläft von alleine ein und ich muss diese Entscheidung nicht treffen!
Liebe Grüße Sara

Bin deiner Meinung!
Meine Freundinnen und ich machen eine Kampanje gegen Pferdeschlachtungen.Wir sammeln unterschtieften und wollen dem Tierschutzverein beitreten.

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12. Dezember 2007 um 12:29

Schlachtung
ihr solltet euch mal richtig infomieren.eine schlachtung ist keines falls peng und gleich tot.wenn es peng macht ist das pferd nur beteubt ging peng daneben muß es wieder holt werden, die pferde sterben durchs ausbluten nicht vom peng.und die pferde richten das blut und die angst der pferde geraten da unter druck aus angst und gehen mit angst in den tot.das wäre genaus so als wenn ihr wüßtest das ihr hier sterben wird.und das alles weiß ich so genau weil ein damaliger schulkollege(ein kummpel) angefangen hat schlachter zu lernen da er nichts anders so schnell bekommen hat den beruf hat er nicht zuende gelernt weil er mit dem leid der tiere da nciht umgehen kann.er dachte auch das mit dem schuß alles vorbei war aber im gegenteil die pferde zittern noch und sterben durchs ausbluten.
und ich für meinen teil egal was es kostet werde mein pferd nie da hin geben.sollte meine kleine später mal so altsein das es nicht anderes geht will ich mit ihr kein geld machen sondern werde sie durch einen tierarzt bei uns im stall erlösen lassen.

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14. Oktober 2008 um 16:22
In Antwort auf lukka81

Pferdeschlachtung
Habe auf www.Pferde-Schutz.de schlimme Bilder (Video-Clips)zu diesem Thema gesehen- NIE würde ich jetzt Bolzenschuß als Euthanasiemethode wählen!!!!!!!! Hätte vorher nie gedacht das sowas wie dort passiert... Dachte die Tiere merken danach nichts mehr- Habe mich getäuscht...
Schwer zu sage was ich als Entscheidung wählen würde... man hört ja auch übers Einschläfern nicht nur Positives!
Habe 2 Pferde eingeschläfert, die nächsten Pferde wollte ich eigentlich erschießen lassen, da ich dachte, dass da wie ggesagt das Pferd nichts merkt... Nach den Bildern aber...
Ich hoffe meine Stute (31 Jahre) schläft von alleine ein und ich muss diese Entscheidung nicht treffen!
Liebe Grüße Sara

Hey
hallo sara ich verstehe dich ich habe selbst 4 pferde zwei von ihnen tinka und hanny gebe ich das gnadenbrot.ich habe vor einem jahr ein pferd einschlaefern lassen und ich schwoere dir,dass dies die beste entscheidung meines lebens war. ich konnte mich neben sie legen und mich in ruhe von ihr verabschieden!!! sie hatte einen sooo schoenen dankbaren blick den werde ich nie vergessen!!!man sollte es als eine erloesung von qualen sehen und keine angst odertrauer zeigen weil das pferd diese merkt und die gefuehle uebernimmt!!! ich wuerde dir raten wenn es so weit ist deinem pferd noch einen schoenen tag machst und dann wenn sie langsam einschlaeft neben sie legen und ihr zeigen dass sie nicht alleine ist!!! so ich hoffe ich habe dir geholfen und die entscheidung leichter gemacht!!! mit vielen lieben gruessen claudi ps. wenn du mir zurueck schreiben willst wuerde ich mich freuen

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14. Oktober 2008 um 16:24
In Antwort auf vidya_12731565

Bin deiner Meinung!
Meine Freundinnen und ich machen eine Kampanje gegen Pferdeschlachtungen.Wir sammeln unterschtieften und wollen dem Tierschutzverein beitreten.

Hey
ich wuerde bei dieser kampanje sehr gerne mit machen!!! ich liebe tiere besonders pferde ueber alles

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3. Juni 2010 um 9:57

OMG
Ich verstehe es einfach nicht. Ich würde mein Pferd ganz sicher niemals zum schlachter geben ?! Du bist bestimmt auch so eine die selber gerne Pferd frisst oder?
Wie kannst du nachts noch ruhig schlafen?

Pferde erschießen ? Sach mal ...
da fällt mir echt nichts mehr zu ein...

TRAURIG....

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7. August 2010 um 18:49

O-M-G!!!
Hallo
Ich kann nur sagen, schön das das Pferd so gestorben ist, okay, das mit diesem Pickel und der Etzündung ist auch nicht gerade umwerfend, aber SCHLACHTEN???!!!!!
Das Pferd hat sein ganzes Leben lang gearbeitet, sich für den reiter bemüht, es hat ein Herz und den der es geritten ist lieb gehabt! Und DU willst es einfach schlachten weil es evtl. billiger ist???????

ich finde das abartig und EXTREM KRANK!!!!!

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15. Oktober 2010 um 19:38
In Antwort auf winnie_12164884

Keine ahnung, ob dir das hilft
hab ein wenig gegoogelt, weil mich das auch interessiert, aber leider kaum was gefunden das hier ist von mypetstop.com

Irgendwann kommt der gefürchtete Zeitpunkt: das Pferd ist alt geworden und man muss sich entscheiden, was mit ihm geschehen soll. Wann ist eigentlich ein Pferd alt? Das ist je nach Rasse und Gesamtzustand sehr unter-schiedlich. Pferde können über 30 Jahre alt werden und och fit sein, das Durchschnittsalter ist eher 20 bis 25 Jahre. Meist liegt das "Aus" nicht am Alter, sondern an den Verschleißerscheinungen, die durch falsche Nutzung oder nicht artgerechte Haltung entstanden sind. Es soll auch Fälle gegeben haben, wo Besitzer ihr Tier
in den wohl verdienten Ruhestand schicken wollten und dieses danach stark abbaute und erst wieder aufblühte, als es noch einmal eine leichte Aufgabe und wieder mehr Beachtung bekam. Nur auf der Koppel rumstehen ist für viele zu wenig. Zudem kostet die Unterbringung auf der Koppel mit guter Versorgung oft
nicht viel weniger wie in einem Reitstall. Wenn man sich dies leisten kann, bedeutet das aber nicht, dass man sich nicht mehr kümmern muss. Wie bei den Menschen sind auch manche Pferde ohne Aufgabe und Ansprache unglücklich. Je nachdem, was für ein Typ das eigene Pferd ist, sollte dies mit berücksichtigt
werden.

Leider gibt es Leute, die ihr Pferd nur als "Sportgerät" sehen und nicht als Freund, der ihnen lange Zeit gedient hat. Solche Besitzer fackeln meist nicht lange, wenn das Pferd aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr so kann, wie sie das gerne hätten. Bei der Überlegung "wohin mit ihm?" zählt dann nur der eigene Vorteil und nicht das Wohl des Tieres. Der Weg führt dann meist zum
Schlachter, weil dies am einfachsten ist. Man braucht sich nicht um gute Nachbesitzer kümmern, der Vierbeiner wird oft sogar abgeholt und man bekommt auch noch den Schlachtpreis. Dieser ist abhängig vom Gewicht und beträgt etwa 2000 DM. Händler, die Schlachtpferde kaufen, stellen oft Transporte ins Ausland (meist Frankreich oder Italien) zu-sammen, da dort der Schlachtpreis wegen der
höheren Nachfrage besser ist. Die Tiere werden in engen Waggons zusammengepfercht und werden oft nicht mal mehr getränkt oder gefüttert. Einige überleben ihre letzte Reise nicht. In Schlachthöfen werden sie mit einem
Bolzen-schussapparat, der an der Stirn angesetzt wird, getötet. Dies ist schnell
und schmerzlos. Aber wenn irgend möglich, sollte man seinem Pferd den Weg in den
Schlachthof ersparen. Die sensiblen Vierbeiner spüren und riechen den Tod und erleben ihr Ende mit viel Stress. Sollte es wirklich keinen anderen Weg als den Tod des Pferdes geben, ist es humaner, das Pferd am Heimatstall töten zu lassen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Der Tierarzt schläfert es ein. Dazu bekommen die Pferde eine Sedierung, das ist eine Art Vornarkose, sie werden daraufhin müde und legen sich hin. Dann erst wird das tödliche Gift gespritzt. Als Alternative kann man sein Pferd auch am Hof erschießen lassen. Es gibt auch von
Tierschutzvereinen empfohlene Metzger, die das Tier im Stall. Das Pferd hat so nicht den Stress im Schlachthof und der Be-sitzer bekommt trotzdem den Schlachtpreis. Ob nun Einschläfern oder Erschießen besser ist, daran scheiden sich die Geister. Der Vorteil des Todes durch die Kugel ist die Schnelligkeit
und Unvorhersehbarkeit für das Pferd. Einschläfern dauert doch etwa 20 Minuten
und meist versuchen die Tiere wieder aufzustehen.

Wenn es der Gesundheitszustand des Pferdes zulässt, man es aber nicht mehr selbst behalten kann oder will, ist natürlich die beste Lösung, ein anderes schönes Zuhause für das Pferd zu suchen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Kann das Pferd noch geritten werden, kann es als erfahrenes Tier Anfängern oder Kindern noch ein treuer Partner sein. Unreitbare Vierbeiner
können als Beistellpferd verkauft werden, d.h., es ist eine Art "Gesellschaftspferd" für z.B. ein allein gehaltenes Tier. In jedem Fall sollte man einen Schutzvertrag abschließen, der sicherstellt, dass das Pferd weder
geschlachtet noch weiterverkauft werden darf. Vordru-cke gibt es in Büchern und
im Internet ( ="http://www.rechtsanwalt-jessen.de">www.rechts-anwalt-jessen.de).

Eine gute Lösung kann auch ein Gnadenhof sein. Dort werden Pferde verschiedenen Alters, die ansonsten zum Schlachter müssten, versorgt. Die meisten Gnadenhöfe sind gemeinnützige Vereine und leben von Spenden der
Mitglieder und ehemaliger Pferdebesitzer. Dazu kommen einige staatliche Betriebe wie z.B. das Gut Weizäcker in Weilheim. Wegen der begrenzten Mittel und dem Platz können Gnadenhöfe nur wenige Pferde aufnehmen. Es ist sehr schwer, einen Platz zu bekommen. Einige Höfe verlangen auch Unterhalt (etwa 200 DM im Monat), andere geben Tiere, die noch reitbar sind, wieder weiter. Also, vorher genau
erkundigen!

Eine Liste der Gnadenhöfe Link to ="http://www.herz-fuer-tier.de">www.herz-fuer-t-ier.de

Am schönsten für das Pferd wäre trotz all dieser Möglichkeiten, seinen verdienten Ruhestand in seiner vertrauten Umgebung mit der liebevollen Pflege seines Besitzers zu verbringen.

Gegen Schlachtung
Ich musste vor einem halben Jahr mit einer Freundin diese schwere Entscheidung treffen, da ihr Pferd eine schwere Kolik hatte und nicht mehr anders geholfen werden konnte. Pferde werden heute nicht mehr sediert um eingeschläfert zu werden. Das machte man nur wenn das Mittel T 61 verwendet wurde. Dabei kam es häufig zu den bereits geschilderten Komplikationen. Ein Tierarzt der mein Vertrauen verdient würde dieses Mittel niemals verabreichen. Der einzige Nutzen wäre ungefähr 20.- einzusparen. Eine Euthanasie sollte mit Eutha 77 durchgeführt werden. Die Spritze wir gesetzt, das Pferd fällt um und ist garantiert tot bevor es zum liegen kommt. Solche Tiere werden anschliessend vom Abdecker abgeholt und verbrannt. Sie haben keinen Nutzen mehr. Mich würde es aber auch nicht wirklich beruhigen, dass mein Pferd bei der Alternative Schlachtung von irgend jemandem oder irgendetwas verzehrt würde. Auf den Schlachtpreis würde ich auch gerne verzichten, denn jeder der ein Tier beim Schlachter gesehen hat weiss welche emotionalen Qualen diese Tiere leiden. Hoffe geholfen zu haben, auf das unsere Pferde ewig leben!

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