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Pferd vorm Schlachter retten...

12. September 2008 um 11:12

Also, leider kann ich nicht allzu viele Informationen geben, da ich gerade nicht auf dem neuesten Stand bin. Ich habe gestern mit einer Freundin telefoniert. Sie ist auf dem gleichen Reiterhof wie ich und sie hat eine Reitbeteiligung an einem Schulpferd. So ganz genau weiß ich nicht wie das abläuft, sie bezahlt einen gewissen Betrag an den Verein, dafür hat sie ihn 3 Tage die Woche, die restlichen Tage geht er im Schulbetrieb.
Für Tierarzt etc muss sie bezahlen. Nun ist das Pferd seit längerem lahm kann seit einigen Monaten nicht mehr geritten werden. Kann auch den Verein verstehen, das ist nunmal das Geschäft und das Tier ein Kostenpuntk der nichts einbringt. Jetzt hat meine Freundin den Tierarzt kommen lassen (den sie bezahlen muss) der ihr nicht viel Hoffnung gegeben hat. Ich wollte nicht genau nachfragen, weil sie sehr fertig klang...im Endeffekt heisst es wohl, dass das Pferd zum Schlachter geht.
Jetzt mal zu meiner eigentlichen Frage.
Meine Freundin kann sich im moment kein "ganzes" Pferd leisten und erst Recht kein krankes.
Hatte ihr schon vorgeschlagen ihn auf einen Bauernhof zu stellen oder als Beipferd, aber daran hat sie auch schon gedacht, aber die wollen natürlich auch alle ein gesundes Pferd. Gibt es irgendwelche Mäglichkeiten, das Pferd irgendwohin zu geben, wo es noch sein Gnadenbrot (traurig bei so einem jungem Pferd) bekommen kann, ohne das irgendwelche großartigen Folgekosten enstehen? Denn sie wird denke ich mal sich keine Stallmiete, Tierarztkosten leisten können....und sie muss ja zumindestens dem Verein noch den Schlachtpreis zahlen müssen.
Ich suche also eine Möglichkeit, Ratschläge, Tipps, wo mein krankes (lahmes) Pferd, dass nicht mehr geritten werden kann hinstellen kann ohne das man finanziell große Beträge einplanen muss! Ist sowas überhaupt möglich?
Bitte um zahlreiche Tipps
Danke

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12. September 2008 um 11:20

Hm...
Hallo!
Traurige Sache...Schlachter ist immer scheiße...
Verstehe ich das richtig, deine Freundin möchte das Pferd behalten, aber irgendwo kostengünstig unterbringen?
Denn das wird wohl kaum möglich sein. Ich glaube so viel Geld hat niemand, dass er ein krankes Pferd unterstellt, alle Kosten übernimmt, aber ohne dass es ihm gehört.
Aber habt ihr vielleicht mal daran gedacht, jemanden zu suchen, der ihn als Gnadenbrotpferd aufnehmen möchte?
Da hättet es ihr vielleicht einfacher, denn es gibt doch noch einige Leute, die beispielsweise Beistellpferde suchen, die nicht täglich geritten werden müssen.
Ich geb dir mal zwei Websites, die sind echt gut und da wird eigentlich immer versucht, einem zu helfen:
http://www.schlachtpferderettung.de/
http://www.gut-aiderbichl.com/
Schau dort mal vorbei, schreib mal einen kleinen Text zu deinem Pferdchen, am besten mit Foto und vielleicht verliebt sich ja jemand in ihn ;o)
Ich drücke euch ganz doll die Daumen, denn gerade ein hart arbeitendes Schulpferd hat so etwas nicht verdient (naja eigentlich hat kein Pferd so etwas verdient).
Liebe Grüße und viel Glück!!!

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12. September 2008 um 11:28
In Antwort auf freundin85

Hm...
Hallo!
Traurige Sache...Schlachter ist immer scheiße...
Verstehe ich das richtig, deine Freundin möchte das Pferd behalten, aber irgendwo kostengünstig unterbringen?
Denn das wird wohl kaum möglich sein. Ich glaube so viel Geld hat niemand, dass er ein krankes Pferd unterstellt, alle Kosten übernimmt, aber ohne dass es ihm gehört.
Aber habt ihr vielleicht mal daran gedacht, jemanden zu suchen, der ihn als Gnadenbrotpferd aufnehmen möchte?
Da hättet es ihr vielleicht einfacher, denn es gibt doch noch einige Leute, die beispielsweise Beistellpferde suchen, die nicht täglich geritten werden müssen.
Ich geb dir mal zwei Websites, die sind echt gut und da wird eigentlich immer versucht, einem zu helfen:
http://www.schlachtpferderettung.de/
http://www.gut-aiderbichl.com/
Schau dort mal vorbei, schreib mal einen kleinen Text zu deinem Pferdchen, am besten mit Foto und vielleicht verliebt sich ja jemand in ihn ;o)
Ich drücke euch ganz doll die Daumen, denn gerade ein hart arbeitendes Schulpferd hat so etwas nicht verdient (naja eigentlich hat kein Pferd so etwas verdient).
Liebe Grüße und viel Glück!!!

Hallo
Danke für die Tipps...ich werde mir die Seiten gleich mal ansehen und vielleicht gleich inserieren ein Foto kann ich ja von der Vereinshomepage mopsen
Ich glaube meiner Freundin geht es weniger darum ihn zu behalten, denn sie könnte ihn sich ja nicht leisten , er gehört ja noch zu ca. 60% dem Verein, sondern eher, dass er irgendwohin kommt, wo er es noch gut hat....
Hatten auch schon daran gedacht ob es vielleicht Behindertenstätten gibt wo mit Tieren gearbeitet wird. In erster Hinsicht geht es wirklich darum, dass der Süße am Leben bleibt, könnte sie ihn besuchen etc wäre es natürlich schön, aber das ist glaube ich auch zweitrangig.
Ich denke den Schlachtpreis könnte sie dem Verein noch zahlen aber halt dann die Folge/Nebenkosten nicht mehr...
Da hab ich gleich noch eine Frage, zum Beistellpferd...meine Freundin meint die wollen auch nur gesunde Pferde, wenn das Pferd aber nur auf der Weide steht muss dann wirklich noch sooft der Arzt kommen?

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12. September 2008 um 14:14

Oh jeh...
wie so oft: erfüllt ein tier seinen zweck nicht mehr, muß es weg. diese aussage treffe ich aber nur unter dem vorbehalt, daß es sich um eine krankheit handelt, die nicht lebensbedrohlich und nicht lebensqualitätsmindernd ist!!
warum muß ein beistellpferd gesund sein?? lahmen ist meines wissens nicht ansteckend??
in welchem bundesland steht ihr?
und vor allem: WARUM lahmt dieses pferd? was fehlt ihm???
an den ta-kosten wird am anfang kein weg vorbeigehen. sie soll auch mal im tierheim fragen. vieleicht haben die adressen. oder den behandelnden arzt. manchmal kommen die mit dem preis entgegen. vielleicht finden sich "paten" für dieses pferd.
viel glück und noch ein langes leben für das hotte
lg

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12. September 2008 um 14:27
In Antwort auf tina_11989626

Oh jeh...
wie so oft: erfüllt ein tier seinen zweck nicht mehr, muß es weg. diese aussage treffe ich aber nur unter dem vorbehalt, daß es sich um eine krankheit handelt, die nicht lebensbedrohlich und nicht lebensqualitätsmindernd ist!!
warum muß ein beistellpferd gesund sein?? lahmen ist meines wissens nicht ansteckend??
in welchem bundesland steht ihr?
und vor allem: WARUM lahmt dieses pferd? was fehlt ihm???
an den ta-kosten wird am anfang kein weg vorbeigehen. sie soll auch mal im tierheim fragen. vieleicht haben die adressen. oder den behandelnden arzt. manchmal kommen die mit dem preis entgegen. vielleicht finden sich "paten" für dieses pferd.
viel glück und noch ein langes leben für das hotte
lg

Pferde
werden gerade auf Reiterhöfen nur als Gegenstand gesehen, oki ich mache ihnen keinen Vorwurf, Geschäft ist Geschäft und ein Tier, was kein Geld mehr einbringen kann wird dann leider häufig "entsorgt"
Leider kann ich nicht genau sagen warum er lahmt....
Mein aktueller Stand ist, dass meine Freundin Geld sammeln will für eine OP, sodaß der Verein vielleicht zustimmt, dass Pferd erstmal zu behalten, wenn der Verein die OP nicht zahlen muss.
Ich erkundige mich hier nur schonmal, falls es mit der OP nicht klappt was es noch für Möglichkeiten gäbe.
Als Beistellpferd habe ich auch schon dran gedacht, aber meine Freundin meinte die wollen auch nur gesunde Pferde...
Sollte die OP erfolglos sein, werden wir die Tipps die wir hier freundlicherweise bekommen haben intensiver verfolgen

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12. September 2008 um 20:16

Kommt auf die Krankheit an...
Hallo! Ich weiß, ich zieh mir jetzt gehörig einen Schiefer ein, aber ich versuche es trotzdem.

Ich würde ein krankes Pferd /Tier, das Schmerzen hat - egal wie alt es ist - nicht leiden lassen. So schwer die Entscheidung auch ist, man sollte immer zum Wohle des Tieres entscheiden, und nicht dem - doch sehr menschlichen - Mitleid nachgeben. Wenn der TA die Diagnose gestellt hat, dass das Pferd unheilbar krank ist (und Lahmheit ist immer ein Zeichen für Schmerzen), dann würde ich das Leid dieses Tieres beenden. Es bringt dem Pferd nichts, wenn es als Gnadenbrötler irgendwo verkümmert und kaum laufen kann. Vom Herumstehen wird die Muskulatur abgebaut und die Krankheit verschlimmert sich womöglich dadurch noch.

Sollte eine OP noch möglich sein, dann sollte man das Für und Wider abwägen. Wird es dadurch wieder gesund? Wie stehen die Chancen? Wie würde die Behandlung aussehen? Kann sie dem Pferd zugemutet werden? Ich kenne einen Fall, da hatte ein Pferd Sehnenprobleme und die Besitzerin hat das arme Tier 2 Jahre lang in der Box stehen lassen, angeblich, weil der TA das so gesagt hat. Ist so ein Leben für ein Pferd wirklich lebenswert?

Ich denke auch, dass die Leute, die im Verein für die Tiere zuständig sind, sich ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst sind. Wenn das Pferd seit Monaten lahmt und nicht geritten werden kann, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Ich unterstelle den Leuten nicht, dass sie die Tiere nur haben, um Profit zu machen. Sowas geht nicht; entweder man liebt Pferde oder man tut es nicht. Vielleicht ist die Entscheidung einfach nur realistisch.

Es tut mir sehr Leid um dieses Pferd. Ich wünschte, es wäre anders.

Liebe Grüße

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13. September 2008 um 15:20
In Antwort auf oni_11856006

Kommt auf die Krankheit an...
Hallo! Ich weiß, ich zieh mir jetzt gehörig einen Schiefer ein, aber ich versuche es trotzdem.

Ich würde ein krankes Pferd /Tier, das Schmerzen hat - egal wie alt es ist - nicht leiden lassen. So schwer die Entscheidung auch ist, man sollte immer zum Wohle des Tieres entscheiden, und nicht dem - doch sehr menschlichen - Mitleid nachgeben. Wenn der TA die Diagnose gestellt hat, dass das Pferd unheilbar krank ist (und Lahmheit ist immer ein Zeichen für Schmerzen), dann würde ich das Leid dieses Tieres beenden. Es bringt dem Pferd nichts, wenn es als Gnadenbrötler irgendwo verkümmert und kaum laufen kann. Vom Herumstehen wird die Muskulatur abgebaut und die Krankheit verschlimmert sich womöglich dadurch noch.

Sollte eine OP noch möglich sein, dann sollte man das Für und Wider abwägen. Wird es dadurch wieder gesund? Wie stehen die Chancen? Wie würde die Behandlung aussehen? Kann sie dem Pferd zugemutet werden? Ich kenne einen Fall, da hatte ein Pferd Sehnenprobleme und die Besitzerin hat das arme Tier 2 Jahre lang in der Box stehen lassen, angeblich, weil der TA das so gesagt hat. Ist so ein Leben für ein Pferd wirklich lebenswert?

Ich denke auch, dass die Leute, die im Verein für die Tiere zuständig sind, sich ihrer Verantwortung sehr wohl bewusst sind. Wenn das Pferd seit Monaten lahmt und nicht geritten werden kann, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Ich unterstelle den Leuten nicht, dass sie die Tiere nur haben, um Profit zu machen. Sowas geht nicht; entweder man liebt Pferde oder man tut es nicht. Vielleicht ist die Entscheidung einfach nur realistisch.

Es tut mir sehr Leid um dieses Pferd. Ich wünschte, es wäre anders.

Liebe Grüße

@ aerasmith
Damit hast du auf jeden Fall recht, ein Pferd welches leidet, sollte erlöst werden.
Aber warum Schlachter? Die meisten Pferde, die zum Schlachter kommen, werden erst nach Italien evrfrachtet und der Transport dorthin ist die Hölle auf Erden - viele Pferde sterben schon auf dem Weg dorthin.
Und egal ob sie in Deutschland oder in Italien geschlachtet werden, die armen Tiere müssens chlimme Ängste ausstehen, ganz alleine, ohne jemanden, der für sie da ist und ihnen beruhigend zuspricht. Beim Schlachter riecht es nach Angst, Schmerz und Tod und wie die Pferde dort getötet werden ist auch sehr schmerzhaft und keineswegs "kurz und schmerzLOS".

Dann doch lieber beim TA eisnchläfern lassen, nur machen das viele nicht, denn der Schlachter GIBT Geld für das kranke Pferd und der TA NIMMT Geld dafür...
Das sind dann wahre Pferdefreunde...

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13. September 2008 um 17:55

Hallo
wie alt ist das Pferd und was hat der Tierarzt genau diagnostiziert? Also meine Schwester hatte sich auch mal ein Schulpferd gekauft Schlachtpferd es hat im Schulbetrieb immer gelahmt, aber so dumm es klingen mag dem Pferd hat nichts gefehlt es war nur so klug dass sie wusste wenn ich lahme komme ich in die Boxe und muss nicht arbeiten sie hat das gespielt kaum hat meine Schwester sie gekauft war nämlich schluß mit lahmen! Sie hatte damals auch mitleid und dachte naja den Schlachtpreis bekommt sie ja wieder wenn es nichts mehr wird! Tja glück gehabt aber wahrscheinlich ein ausnahmefall! Wenn das Pferd keine Schmerzen hat würde ich auf alle fälle schaun ob man es irgendwo als Gnadenbrotpferd hinstellen kann setzt euch doch mit den Tierschutz in Verbindung die wissen immer Tipps aber wenn das Pferd lahm ist und hat schmerzen ist es dann wohl besser es wird eingeschläfert! Ich wünsch euch viel glück lg miri

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15. September 2008 um 10:40
In Antwort auf freundin85

@ aerasmith
Damit hast du auf jeden Fall recht, ein Pferd welches leidet, sollte erlöst werden.
Aber warum Schlachter? Die meisten Pferde, die zum Schlachter kommen, werden erst nach Italien evrfrachtet und der Transport dorthin ist die Hölle auf Erden - viele Pferde sterben schon auf dem Weg dorthin.
Und egal ob sie in Deutschland oder in Italien geschlachtet werden, die armen Tiere müssens chlimme Ängste ausstehen, ganz alleine, ohne jemanden, der für sie da ist und ihnen beruhigend zuspricht. Beim Schlachter riecht es nach Angst, Schmerz und Tod und wie die Pferde dort getötet werden ist auch sehr schmerzhaft und keineswegs "kurz und schmerzLOS".

Dann doch lieber beim TA eisnchläfern lassen, nur machen das viele nicht, denn der Schlachter GIBT Geld für das kranke Pferd und der TA NIMMT Geld dafür...
Das sind dann wahre Pferdefreunde...

In so einem Fall...
...natürlich einschläfern. Was anderes käme für mich nicht in Frage. Es ist zwar sehr belastend für die Menschen und es kostet auch Geld, allerdings nicht so sehr viel. Es fallen die TA kosten an (die meisten Tierärzte berechnen gar nichts dafür) und dann ca. 50 - 100 EUR für den Abtransport zur nächsten Tierverwertungsstelle, je nach Region.

Selbst wenn der Schlachthof in unmittelbarer Nähe ist (also kein Weitertransport erfolgt), werden die Pferde nicht gleich geschlachtet. Manchmal dauert es Tage, bis es soweit ist. Ich könnte nachts nicht schlafen, wenn ich weiß, dass mein Pferd bei fremden Leuten und unter fremden Bedingungen noch lebt. Wenn, dann begleite ich es bis zum Schluss - also gibt es keine Alternative für mich, es bleibt nur das Einschläfern.

Aber da gibt es noch einen Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte: der Gedanke, wohin das geliebte Tier dann hinkommt, wenn es abtransportiert wird. Es ist sehr traurig, zu wissen, dass daraus Seife, Leder oder sonst was gemacht wird, wenn es bei der Tierverwertungsanlage ankommt. Man hofft inständig, dass sie verbrannt werden, man weiß es aber nie ganz sicher und der Gedanke martert einen und tut weh, selbst nach Jahren noch.
Liebe Grüße

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15. September 2008 um 14:53
In Antwort auf mahala_12522308

Hallo
wie alt ist das Pferd und was hat der Tierarzt genau diagnostiziert? Also meine Schwester hatte sich auch mal ein Schulpferd gekauft Schlachtpferd es hat im Schulbetrieb immer gelahmt, aber so dumm es klingen mag dem Pferd hat nichts gefehlt es war nur so klug dass sie wusste wenn ich lahme komme ich in die Boxe und muss nicht arbeiten sie hat das gespielt kaum hat meine Schwester sie gekauft war nämlich schluß mit lahmen! Sie hatte damals auch mitleid und dachte naja den Schlachtpreis bekommt sie ja wieder wenn es nichts mehr wird! Tja glück gehabt aber wahrscheinlich ein ausnahmefall! Wenn das Pferd keine Schmerzen hat würde ich auf alle fälle schaun ob man es irgendwo als Gnadenbrotpferd hinstellen kann setzt euch doch mit den Tierschutz in Verbindung die wissen immer Tipps aber wenn das Pferd lahm ist und hat schmerzen ist es dann wohl besser es wird eingeschläfert! Ich wünsch euch viel glück lg miri

Leider
weiß ich das nicht so genau...und ob er Schmerzen hat auch nicht, kommt mir aber nicht so vor....
Naja sie wartet jetzt den nächsten Tierarztbesuch ab und danach entscheidet sie wie es mit der OP weitergeht und wenn ob überhaupt...
Sie wird versuchen Spenden zu sammeln um die OP zu bezahlen

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15. September 2008 um 14:56
In Antwort auf oni_11856006

In so einem Fall...
...natürlich einschläfern. Was anderes käme für mich nicht in Frage. Es ist zwar sehr belastend für die Menschen und es kostet auch Geld, allerdings nicht so sehr viel. Es fallen die TA kosten an (die meisten Tierärzte berechnen gar nichts dafür) und dann ca. 50 - 100 EUR für den Abtransport zur nächsten Tierverwertungsstelle, je nach Region.

Selbst wenn der Schlachthof in unmittelbarer Nähe ist (also kein Weitertransport erfolgt), werden die Pferde nicht gleich geschlachtet. Manchmal dauert es Tage, bis es soweit ist. Ich könnte nachts nicht schlafen, wenn ich weiß, dass mein Pferd bei fremden Leuten und unter fremden Bedingungen noch lebt. Wenn, dann begleite ich es bis zum Schluss - also gibt es keine Alternative für mich, es bleibt nur das Einschläfern.

Aber da gibt es noch einen Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden sollte: der Gedanke, wohin das geliebte Tier dann hinkommt, wenn es abtransportiert wird. Es ist sehr traurig, zu wissen, dass daraus Seife, Leder oder sonst was gemacht wird, wenn es bei der Tierverwertungsanlage ankommt. Man hofft inständig, dass sie verbrannt werden, man weiß es aber nie ganz sicher und der Gedanke martert einen und tut weh, selbst nach Jahren noch.
Liebe Grüße

Einschläfern
wäre natürlich das Schönste.....
da müsste sie sich nochmal mit dem Tierarzt sprechen....
ich gehe aber davon aus, dass der Verein es nicht einschläfern lassen wird, sondern noch versucht "Profit" rauszuschlagen, schließlich muss auch wieder ein neues Schulpferd her...

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5. Oktober 2008 um 11:39
In Antwort auf pheobe_12732715

Hallo
Danke für die Tipps...ich werde mir die Seiten gleich mal ansehen und vielleicht gleich inserieren ein Foto kann ich ja von der Vereinshomepage mopsen
Ich glaube meiner Freundin geht es weniger darum ihn zu behalten, denn sie könnte ihn sich ja nicht leisten , er gehört ja noch zu ca. 60% dem Verein, sondern eher, dass er irgendwohin kommt, wo er es noch gut hat....
Hatten auch schon daran gedacht ob es vielleicht Behindertenstätten gibt wo mit Tieren gearbeitet wird. In erster Hinsicht geht es wirklich darum, dass der Süße am Leben bleibt, könnte sie ihn besuchen etc wäre es natürlich schön, aber das ist glaube ich auch zweitrangig.
Ich denke den Schlachtpreis könnte sie dem Verein noch zahlen aber halt dann die Folge/Nebenkosten nicht mehr...
Da hab ich gleich noch eine Frage, zum Beistellpferd...meine Freundin meint die wollen auch nur gesunde Pferde, wenn das Pferd aber nur auf der Weide steht muss dann wirklich noch sooft der Arzt kommen?

Ziemlich mies
von dem Betreiber, deine Freundin den TA zahlen zu lassen. Das ist bei Reitbeteiligungen absolut unüblich und auch unseriös

Viele Menschen neigen dazu, alles was irgendwie nicht gesund ist: *erlösen wollen zu müssen*
ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen einen Mop von Menschen davon abhalten zu müssen einen kleinen Spatz zu *erlösen*, der mit beduseltem Kopf auf dem Boden sass, weil er sich an einer Scheibe die Birne angehauen hatte.

Die Leute haben versucht mir den Vogel aus der Hand zu reissen und mich als Tierquäler beschimpft. Sie hatten sogar schon einen gefunden, der dem Vogel den Hals umdrehen würde.

Gott sei Dank kann ich sehr vehement auftreten. NAch 30 min musste ich den vogel dann fliegen lassen, weil es immer mehr Leute wurden. Der knallte dann noch mal vor eine Mauer (diese Idioten) und dann flog er weg. Spontan wurde ich als *Vogelflüsterin* bezeichnet. Die Leute waren völlig resistent gegen meine Vorwürfe.
Hätten sie nicht so rumgetobt, hätte ich das Tier noch etwas festhalten oder irgendwo ruhig hinsetzen können und er wär nicht auch noch vor die Mauer geflogen.

Seitdem hab ich ein gestörtes Verhältnis gegen: oh, der leidet, den muss man erlösen.

Es ist völlig unstrittig, dass Tiere mit Schmerz völlig anders umgehen als Menschen. Vor allem denken sich nicht ständig darüber nach. Glücklicherweise wissen sie nicht, dass sie uns ausgeliefert sind.

Zunächst braucht man eine exakte Diagnose und eine Prognose. Bei einem Pferd natürlich unter Berücksichtigung der Kosten.
Auch ein lahmes Pferd kann jahrelang glücklich auf einer Weide leben. Die Frage ist, mit welcher Erkrankung man es zu tun hat.

Nicht jedes kranke Pferd leidet!!

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6. Oktober 2008 um 8:48
In Antwort auf janae_11918194

Ziemlich mies
von dem Betreiber, deine Freundin den TA zahlen zu lassen. Das ist bei Reitbeteiligungen absolut unüblich und auch unseriös

Viele Menschen neigen dazu, alles was irgendwie nicht gesund ist: *erlösen wollen zu müssen*
ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen einen Mop von Menschen davon abhalten zu müssen einen kleinen Spatz zu *erlösen*, der mit beduseltem Kopf auf dem Boden sass, weil er sich an einer Scheibe die Birne angehauen hatte.

Die Leute haben versucht mir den Vogel aus der Hand zu reissen und mich als Tierquäler beschimpft. Sie hatten sogar schon einen gefunden, der dem Vogel den Hals umdrehen würde.

Gott sei Dank kann ich sehr vehement auftreten. NAch 30 min musste ich den vogel dann fliegen lassen, weil es immer mehr Leute wurden. Der knallte dann noch mal vor eine Mauer (diese Idioten) und dann flog er weg. Spontan wurde ich als *Vogelflüsterin* bezeichnet. Die Leute waren völlig resistent gegen meine Vorwürfe.
Hätten sie nicht so rumgetobt, hätte ich das Tier noch etwas festhalten oder irgendwo ruhig hinsetzen können und er wär nicht auch noch vor die Mauer geflogen.

Seitdem hab ich ein gestörtes Verhältnis gegen: oh, der leidet, den muss man erlösen.

Es ist völlig unstrittig, dass Tiere mit Schmerz völlig anders umgehen als Menschen. Vor allem denken sich nicht ständig darüber nach. Glücklicherweise wissen sie nicht, dass sie uns ausgeliefert sind.

Zunächst braucht man eine exakte Diagnose und eine Prognose. Bei einem Pferd natürlich unter Berücksichtigung der Kosten.
Auch ein lahmes Pferd kann jahrelang glücklich auf einer Weide leben. Die Frage ist, mit welcher Erkrankung man es zu tun hat.

Nicht jedes kranke Pferd leidet!!

Hallo Ellen,
ich wünsche dir, dass du niemals in die Situation gerätst, diese schwere Entscheidung für dein geliebtes Tier treffen zu müssen.

Du kannst wohl kaum einen Spatz, der sich den Kopf an einer Scheibe angehauen hat, mit einem Pferd, das lahmt und unheilbar krank ist, vergleichen. Und du weißt auch nicht, ob der Spatz die Verletzung tatsächlich überlebt hat.

"Es ist völlig unstrittig, dass Tiere mit Schmerz völlig anders umgehen als Menschen. Vor allem denken sich nicht ständig darüber nach."
Unstrittig? Woher hast du diese Weisheit? Meinst du, das Nervensystem der Tiere arbeitet anders, als bei den Menschen? Wenn etwas weh tut, dann tut es weh - egal, ob Mensch oder Tier. Und heißt das dann nicht, dass sie leiden? Muss da nicht Abhilfe geschaffen werden? Entweder Heilung, Linderung oder Erlösung, je nachdem, wie es die Situation erfodert?

"Glücklicherweise wissen sie nicht, dass sie uns ausgeliefert sind."
In der freien Natur gehen die kranken Tiere schnell zugrunde - wir Menschen verlängern ihr Leben, unter anderem weil es sehr schwer ist zu erkennen und zu entscheiden, wann die Zeit gekommen ist, sie gehen zu lassen.

Ich bin kein Befürworter von übereilten Entscheidungen, das gewiss nicht. Aber, wenn alle Möglichkeiten erschöpft sind, dann muss man als Tierhalter die Verantwortung übernehmen und darf sich - zum Wohle des Tieres - nicht davor drücken.

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9. Oktober 2008 um 15:31

Hmm
Ich hab seit 4 Jahren mein Pferd.
Davon bin ich ca 2 Jahre geritten.
Er war die andere Zeit lahm.
Ein lahmes Pferd braucht: -Tierarzt
-Heu
-wiese
-stroh
-schmied
-Zeit, Zeit und nochmal Zeit
-TROTZDEM bewegung, also spazieren gehen..
Ich persönlich finde es schön das ihr dem Tier helfen wollt.
Aber treibt euch nicht in die Schulden.
Wir machen unser Heu aus unseren Wiesen und kaufen so...insgesamt habn wir für 2 Pferde grad mal eben so 900 euro hingelegt.
Also, ich würd das nicht machen.
Ich mein, ich weis wie hart das ist.
Die Sache hatte ich durch...2 mal.
Du solltest sehen das du sie unterstützt.
Aber was will sie mit einem lahmen Tier das wirklich nur Geld kostet?
Viel Glück trotzdem
wenn du fragen hast schreib mich einfach an..

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21. Dezember 2008 um 2:51

hi
nur zum Thema Kosten, da es sich hier um ein Schulpferd handelt, müßte auch der Schulbetrieb für den Tierarzt aufkommen, man könnte von deiner Freundin vielleicht eine beteiligung erwarten, aber sie für alle anfallenden Kosten allein zu belasten, ist schon unverschämt.
Darüber sollte sie mit der Reitschule reden, aber dieser Verein ist ja wohl nur auf Pofit aus, sie denken nicht an die Pferde.Was ist denn mit den anderen reitschülerinnen, die auf diesem Pferd geritten sind?Vielleicht könnten sie sich zusammenschließen und das Pferd gemeinsam freikaufen oder, wenn es erforderlich ist, und das Pferd wirklich so krank ist, dass es nur mit Schmerzen leben kann, einschläfern lassen.Ich kannte mal so einen Fall.
Und Gnadenhöfe für Pferde gibt es ja, da müßte sich man mal genauer erkundigen.
Lg
Ingrid Bienias

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5. Februar 2009 um 15:36

Hast du
den Beitrag richtig durchgelesen? Es geht hier um ein Pferd, dem der TA keine Chance mehr gibt. Eine heilbare Sehnenverletzung ist doch ganz was anderes. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Der Reiterhof hatte eine ganz pragmatische und durchaus gängige Lösung des Problems angedacht. Ob uns allen jetzt diese Entscheidung gefällt oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt.
Es ging in erster Linie darum, dass zwei Mädchen das Pferd aus Mitleid irgendwie retten wollten.

Was alles getan werden könnte? Und wer soll das tun? Ein junges Mädchen, das vermutlich noch Azubi ist, soll sich damit auseinandersetzen und sich eine riesige emotionale und finanzielle Verantwortung aufbürden? Ist das nicht etwas zu viel verlangt?

Und übrigens: das Wort "unverschämt" hättest du dir verkneifen sollen. Lies du erstmal die Beiträge richtig durch und versuche den Inhalt nachzuvollziehen, worum es hier überhaupt geht, bevor du den Baseballschläger auspackst.

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