Home / Forum / Tiere / Panik beim Autofahren

Panik beim Autofahren

13. August 2014 um 9:11

Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe ihr könnt mir helfen, da ich langsam nicht mehr weiter weiß...

Wir haben einen 6 Monata alten Mini Australien Shephard, der ein großes Problem mit dem Autofahren hat.

Wir tun ihn immer in eine Transportbox, in der er aber auch schläft, also eine gute Verbindung dazu hat. Aber schon wenn er mitbekommt dass er da rein muss um Auto zu fahren, fängt er stark das Sabbern an und stäubt sich total. Auch die besten Leckerchen helfen da nichts...
(zum Schlafen geht er aber gerne in die Box)

Wenn wir ihn dann endlich in die Box bekommen haben geht das Sabbern natürlich weiter und er fängt an zu winseln und kotzt dann auch noch immer.

Ein Nachbar hat uns empfohlen die Kiste mit einer Decke abzudunkeln, damit er quasi seine eigene kleine Höhle hat aber das hilft auch nicht richtig.

Auch Bachblüten-Tropfen haben wir schon ohne Erfolg ausprobiert... Nichts hilft!

Meistens fahren wir mit ihm auch nur zur Welpenstunde oder zum Dog-dancing, also eigentlich was schönes wo er auch gerne hingeht...

Mir tut der kleine hald so schrecklich Leid und ich will ihm so gerne helfen, weiß aber nicht wie

Ich hoffe so sehr, dass mir einer von euch helfen kann und bin für jeden Tipp dankbar!!!

Mehr lesen

14. August 2014 um 0:23

Ich kenne das
Von meiner Hündin.
Sie hat sich immer total gewehrt wenn wir Richtung Auto gelaufen sind.
Standen wir noch kurz rum, hat sie sofort das sabbern angefangen, gekotzt hat sie auch jedes mal. Wir haben für jede Autofahrt (egal wie kurz) mehrere Handtücher gebraucht, die waren allesamt durchnässt.......
Leckerchen hat sie auch nicht angenommen. Das einzige was erst geklappt hat (ca zweimal dann nicht mehr) war ein Ochsenziemer. Kauen beruhigt.........
Du kannst viele Dinge probieren. Du kannst anfangen deinen Hund nur noch im Auto zu füttern. Dann mehrmals täglich einfach ins Auto einsteigen, wieder aussteigen. Das kann sich aber auch sehr lange ziehen bis man da den nächsten Schritt machen kann.
Bei uns ist es so, das der Hund mit zur Arbeit geht und ich täglich mit dem Auto unterwegs bin. Also blieb uns keine andere Wahl.
Jeden Tag ist sie also mitgefahren. Zur Arbeit, zurück nach Hause. Zum einkaufen, zur Post. Zu meinen Eltern gegenüber....fast alles Strecken die man auch laufen könnte. Also relativ kurz, aber das eben wirklich jeden Tag durchgezogen.
Uns hat man gesagt, es würde nie aufhören. Das es solche Hunde einfach gibt......
Aber es wurde besser. Erst hat das spucken aufgehört, dann letztendlich auch das gesabber.
Mittlerweile fährt sie in jedem Auto problemlos auch lange strecken.
Also man kann das durchaus hinbekommen.
Euer Hund ist noch jung.
Also nur Geduld.......

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2014 um 8:23
In Antwort auf xxAmarulaxx

Ich kenne das
Von meiner Hündin.
Sie hat sich immer total gewehrt wenn wir Richtung Auto gelaufen sind.
Standen wir noch kurz rum, hat sie sofort das sabbern angefangen, gekotzt hat sie auch jedes mal. Wir haben für jede Autofahrt (egal wie kurz) mehrere Handtücher gebraucht, die waren allesamt durchnässt.......
Leckerchen hat sie auch nicht angenommen. Das einzige was erst geklappt hat (ca zweimal dann nicht mehr) war ein Ochsenziemer. Kauen beruhigt.........
Du kannst viele Dinge probieren. Du kannst anfangen deinen Hund nur noch im Auto zu füttern. Dann mehrmals täglich einfach ins Auto einsteigen, wieder aussteigen. Das kann sich aber auch sehr lange ziehen bis man da den nächsten Schritt machen kann.
Bei uns ist es so, das der Hund mit zur Arbeit geht und ich täglich mit dem Auto unterwegs bin. Also blieb uns keine andere Wahl.
Jeden Tag ist sie also mitgefahren. Zur Arbeit, zurück nach Hause. Zum einkaufen, zur Post. Zu meinen Eltern gegenüber....fast alles Strecken die man auch laufen könnte. Also relativ kurz, aber das eben wirklich jeden Tag durchgezogen.
Uns hat man gesagt, es würde nie aufhören. Das es solche Hunde einfach gibt......
Aber es wurde besser. Erst hat das spucken aufgehört, dann letztendlich auch das gesabber.
Mittlerweile fährt sie in jedem Auto problemlos auch lange strecken.
Also man kann das durchaus hinbekommen.
Euer Hund ist noch jung.
Also nur Geduld.......

Hoffentlich...
wird das bei uns auch noch besser!
Aber danke für den Hoffnungsschimmer =)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2014 um 8:25

Vom Züchter
wir haben unseren kleinen mit 8 Wochen von einer Züchterin geholt, bei der wir ein sehr gutes Gefühl haben.
Wir haben auch mit den Besitzern seiner Geschwister geredet, da hat keiner ein Problem beim Auto fahren, nur wir...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. August 2014 um 11:12

Ich HATTE das gleiche Problem
Es kam daher, das der Hund zu viel Platz hatte.

Das war, als wäre man in einem Bus, wo man sich nirgendwo festhalten kann und durch die Gegend geschaukelt wird ohne festen Halt. (Ist die Box zu gross für deinen Baby-Hund ?)

Als ich das erkannt hatte, setzte ich ihn auf den Boden, das war seine enge Nische, zum Glück hatte er erkannt, dass er nicht zum Fahrer springen kann, denn ich möchte darauf hinweisen, dass es gefährlich werden könnte. Er liebte das Autofahren über lange Jahre.

Mein jetziger kleiner Hund hat ein Stoffkörbchen auf dem Rücksitz und schläft darin vor Wonne. Will gar nicht mehr aussteigen, wenn wir wieder zuhause sind.

Ich möchte dir raten, einen offenen kleinen Stoffkorb auf dem Rücksitz zu probieren, den Hund am Gurt anzubinden, und dass du oder eine Bezugsperson dich daneben setzt, um den Hund zu beruhgen. Kein Radio oder so.

Fressen im Auto ist nicht gut, wenn der Magen sich dreht. Meine fressen nichts, wollen nicht, was eigentlich logisch ist.

Du kannst Versuche starten, ohne zu fahren, erst so, dann mit laufendem Motor im Stand.

Du musst das Trauma vergessen lassen, das kann werden, viel Glück.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. August 2014 um 11:16


Richtig !

Mein Hund hatte das Trauma von der Fahrt vom Züchter zu mir nach Hause.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. August 2014 um 9:11
In Antwort auf sunnyday1231

Ich HATTE das gleiche Problem
Es kam daher, das der Hund zu viel Platz hatte.

Das war, als wäre man in einem Bus, wo man sich nirgendwo festhalten kann und durch die Gegend geschaukelt wird ohne festen Halt. (Ist die Box zu gross für deinen Baby-Hund ?)

Als ich das erkannt hatte, setzte ich ihn auf den Boden, das war seine enge Nische, zum Glück hatte er erkannt, dass er nicht zum Fahrer springen kann, denn ich möchte darauf hinweisen, dass es gefährlich werden könnte. Er liebte das Autofahren über lange Jahre.

Mein jetziger kleiner Hund hat ein Stoffkörbchen auf dem Rücksitz und schläft darin vor Wonne. Will gar nicht mehr aussteigen, wenn wir wieder zuhause sind.

Ich möchte dir raten, einen offenen kleinen Stoffkorb auf dem Rücksitz zu probieren, den Hund am Gurt anzubinden, und dass du oder eine Bezugsperson dich daneben setzt, um den Hund zu beruhgen. Kein Radio oder so.

Fressen im Auto ist nicht gut, wenn der Magen sich dreht. Meine fressen nichts, wollen nicht, was eigentlich logisch ist.

Du kannst Versuche starten, ohne zu fahren, erst so, dann mit laufendem Motor im Stand.

Du musst das Trauma vergessen lassen, das kann werden, viel Glück.

Die
neue Autobox die wir für ihn gekauft haben ist nicht sehr groß, da passt er genau hinein und er kann darin auch nicht aufrecht stehen, sondern muss sich gleich hinlegen...

Das Problem ist, dass wir ihn schon überall im Auto hatten, auf dem Beifahrersitz auf dem Schoß oder unten bei den Füßen, auf der Rückbank das gleiche und eben im Kofferaum.
Aber er fängt ja schon zum sabbern an, wenn er nur merkt dass er jetzt gleich ins Auto muss.
Also schon bevor er überhaupt mal drinnen sitzt...

Wir versuchen jetzt ihn nur mal ins Auto zu setzten ohne zu fahren mit viel Belohnung natürlich und dann mal mit ganz ganz kurzen Strecken, vielleicht hilft das ja.

Danke

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Dezember 2014 um 23:21

Langsam rantasten!
Geh kleine Schritte!

Nimm den Hund und die Box und mach dich auf den Weg zum Auto. Hund kriegt nen Keks. Stell die Box ins Auto. Keks. Setz dich mit deinem Hund neben das Auto, offene Tür, sodass er die Box sehen kann. Zwischendurch immer mal wieder Keks. Wenn er sich beruhigt hat, setz ihn ins Auto, neben die Box. Keks. Keks. Heb ihn wieder raus. Lass ihm einen Moment Zeit, damit er sich vom Stress erholen kann. Geh ggf. einige Schritte mit ihm ums Auto herum. Setz ihn wieder rein. Keks. Warte, lass ihm Zeit. Keks. Wirf einen Keks in die Box. Lass ihn sich den Keks holen, wenn er möchte. Mach diese Übung einige Male, bis du merkst, dein Hund puscht sich nicht mehr so hoch (auch einige Tage hintereinander, möglichst ohne zwischendurch mit ihm Auto zu fahren!) Wenn diese Übungen gut klappen, kannst du anfangen die Tür kurz anzulehnen, gleich wieder zu öffnen und KEKS. Tür ran, Tür auf. Keks. Wiederholen. Mehrmals. Mach irgendwann die Tür zu. Öffne sie. Keks. Und so weiter. Immer in kleinen Schritten arbeiten! Irgendwann setzt du dich auf den Fahrersitz, steigst wieder aus, gehst zu deinem Hund, Keks. Schließlich sitzt du auf dem Sitz und kannst sogar die Tür schließen. Irgendwann machst du den Motor an, aus, Keks. Danach Kurz zwei Meter rollen, aus, Keks. Wenn du daran arbeitest, wirst du bald einen Hund haben, der sehr entspannt sein wird, beim Autofahren!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen