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Nachbarspflege Hund, bissig!

14. August 2011 um 12:07

Mein Problem ist folgendes:
Wir haben einen 1,5 Jahre alten Aussie Rüden. Wir gehen regelmässig in die Hundeschule, er ist Sozialisiert und sehr freundlich und offen gegenüber jeden.

Unsere Nachbarn haben selbst einen grossen Hund und auch eine Katze, womit sich unser Hund super versteht. Eigentlich eine absolute Traumnachbarschaft ohne stress.

Jetzt ist es aber so, das unser Nachbar öfters einen Pflegehund hat der sehr Agressiv ist. Es ist ein Schäferhund Rüde (ich meine sie sagten 3 jahre alt, weis ich jetzt aber nicht 100%). Dieser Rüde hat sich bereits einen Namen gemacht durch gewisse beissereien. Dieser Rüde beisst nicht einfach zu sondern ihm geht es nur darum diesen anderen Hund zu töten. Er beisst also immer gleich in den Bauch oder in den Hals.

Unsere Nachbarn ist das zwar bekannt aber sie tun ihn nicht an der Leine führen, wenn er draußen im Garten ist, ist er mal an der schleppleine angebunden und mal nicht. Man weis also nie wann die Bombe platzen könnte. Das Problem ist das unsere Nachbarn KEINEN Zaun haben. Sie setzen es also darauf an das der Schäferhund jederzeit angreifen könnte und da spielt es keine Rolle welchen Hund.

Wir leben am Waldesrand, hier sind also viele die mit ihrem Hund gassi gehen. Ich habe schon gehört das einige den Weg an ihrem Haus meiden weil sie nicht wissen ob der Hund angebunden ist bzw. ob der überhaupt da ist.

Es kam wie es kommen musste. Als wie einzogen in das Haus hatten wir noch kein geld übrig für einen Zaun, also hatten wir auch keinen, es war ja auch nicht von nöten da es bis dato den Pflegehund ja nicht gab.

Unser Hund hört auf das Wort. Er ging seit dem der Hund da war nicht mehr über die grenze zum Nachbarn. Unserer machte keine agressiven handlungen. Weder bellte er oder suchte Augenkontakt, er lies diesen Schäferhud links liegen.
Eines Abends, wir wollten grade rein gehen, schiesst der Schäferhund aus einem Gebüsch auf unser Grundstück und biss sich sofort fest in unseren Hund.

Ende vom Lied ist das unser Hund todesangst hat in unseren eigenen Garten zu gehen. Wir haben dann uns geld geliehen um den Zaun bauen zu können, wir dachten dann geht es besser. Wenn der Pflegehund weg ist dann traut sich unser Hund raus, wenn er da ist (und das ist meistens für eine Woche am Stück) geht unser Hund nicht raus in den Garten.
Wir müssen vor dem haus Parken um unseren Hund ins Auto zu ziehen damit wir dann woanders hinfahren können um gassi zu gehen.

Das ist doch kein Leben!

Unsere Nachbarn sehen da kein Problem und sie möchten weiterhin den Schäferhund zu sich nehmen wen deren Freundin keine zeit für ihn hat.

Meine Frage ist: Müssen wir das dulden das unser Nachbar einen bissigen Pflegehund hält?

Haben wir ein Recht darauf bzw. hat unser Hund das recht darauf in unserem garten, seinem garten frei rumlaufen zu dürfen?

Was würdet ihr tun wenn eure Nachbarn das als normal sehen und eher belächeln und daran nicht ändern wollen?

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22. August 2011 um 22:43

Blöde situation.
Also ich würde erstmal versuchen mit den nachbarn darüber ein ernstes und sachliches und GUT GEMEINTES gespräch zu führen. Wenn sie nicht einlenken,und das problem nicht sehen dann macht ihnen ausdrücklich klar das dieser Hund euer Grundstück nicht betreten darf. Arg viel mehr ist da glaub ich nicht zu machen..wenn man anzeige erstattet ist der nachbarschaftskrieg vorprogrammiert,und das ist nich grad toll..schließlich wohnt ihr haus an haus..und son krieg ist nich schön. Und wenn dieser Hund das nächste mal auf eueren Hund losgeht und ihr seit dabei,dann greift ein,ich finde es ganz wichtig das man seinem eignen Hund beschüzt und ihm somit zeigt das er solang ihr dabei seit keine angst haben muss. Den haltern von diesem schäferhund rüde würde ich dringend empfehlen in eine hundeschule zu gehen und sozialisierungstechnisch etwas zu machen.

Lg

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24. August 2011 um 10:09


Erstmal lieben dank für die Antworten.
Also es ist wirklich doof, ich komme an die nachbarn auch nicht wirklich ran. Und ich möchte ja auch nicht unbedingt einen Nachbarschaftskrieg anfangen wo es doch ohne diesen Pflegehund echt super läuft.

Gestern hatte der Pflegehund zum allererstenmal ihren eigenen Hund angefallen, wo es doch hiess das sie sich so gut vertsehen und er das nie machen würde. Ich hoffe sie wachen jetzt endlich auf und kapieren das sie was ändern müssen.

Leider ist es scheinbar auch hier wieder mal so das erst irgend was schlimmes passieren muss bis man was gegen solche Situationen machen kann.

Ich glaube nicht das der Hund grundsätzlich böse ist, er ist einfach nicht erzogen und auch nicht Sozialisiert. Und somit auch einfach unausgeglichen. Mir tut er auch irgendwie leid.

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