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Mutter kümmert sich nicht um Hund

27. Oktober 2014 um 7:34 Letzte Antwort: 27. Oktober 2014 um 21:50

Hallo,
ich (24) wohne seit einem Jahr nicht mehr bei meiner Mutter. Wir haben und vor ca. 4 Jahren einen Havaneser, den Felix gekauft. Ich hole ihn immer für 3-4 Tage in der Woche zu mir, den Rest der Woche ist er bei meiner Mutter.
Nun folgendes: Meine Mutter ist schon seit ich denken kann depressiv. Sie hat den Hund an ein "Hundeklo" gewöhnt, damit sie es sich immer offen halten kann mit dem Hund rauszugehen. Wenn sie z.b. morgens einen Termin hat kommt der Hund erst irgendwann im Mittag raus. Manchmal geht sie sogar den ganzen Tag nicht mit ihm vor die Tür, "der Hund hat ja sein Klo". Dass Felix dadurch auf Dauer gesundheitliche Probleme und genau wie sie Depressionen bekommt scheint ihr dabei egal zu sein.
Ich bin immer froh wenn Felix wieder bei mir ist, damit ich mich um ihn kümmern kann. Bei mir kommt er auch schon früh morgens das erste mal raus, bei mir gibt's kein Hundeklo! Er freut sich immer riesig wenn er bei mir ist, auch weil er ein so gutes Verhältnis zu meinem Freund hat. Bei meiner Mutter liegt er ständig nur in seinem Korb..
Ich weiß so langsam einfach nicht mehr weiter. Ich sorge mich sehr um den Hund. Allerdings meinte meine Mutter sogar schon ihre Therapeutin hätte ihr empfohlen mir den Hund nicht mehr zu geben, weil sie ihn zur Entspannung bräuchte. Habe deswegen auch Angst, dass sie ihn mir dann irgendwann nicht mehr gibt wenn ich ihr mit den Konsequenzen drohe..
Hat hier vielleicht jemand eine Idee wie ich mit der Situation umgehen und was ich tun kann?

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27. Oktober 2014 um 21:50

Keine einfache Situation...
Deine Mutter ist ein Erwachsener Mensch, auch wenn sie momentan krank ist. Der Hund kann sich nicht selbst helfen, er ist auf uns menschen angewiesen! Am bestens (auch gegen ihre Depressionen) wäre es wenn deine Mutter den Hund als Chance sieht und sich durch ihn aufraffen "muss" hinaus zu gehen. Frische Luft und Bewegung helfen sehr gut bei allen psychischen Problemen. Depressionen sind auch für Angehörige sehr belastend und nach deiner Schilderung wäre eine Katze für deine Mutter wohl momentan das geeignetere Haustier. Hunde müssen raus, laufen, schnüffeln, andere Hunde treffen und eben Hund sein dürfen! Du merkst ja selbst, das er bei dir happy ist. Kannst du ihn ganz zu dir neben? Ich denke auch, dass die Therapeutin wahrscheinlich nicht weiß, dass deine mutter sich um den Hund nicht wirklich kümmert... Depression ist eine furchtbare Krankheit, aber es kann meiner Meinung nach auch nicht sein, dass deshalb ein Tier vernachlässigt wird! Ich wünsche dir alles gute und viel Kraft!

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