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Mopswelpe und Erziehung )

7. April 2005 um 21:43

Mein Freund und ich haben seit 3 Wochen einen kleinen Mops, namens Timmy (Foto im Album).

habt ihr Tipps, wie man einen Hund UNanhänglich macht?
Also Timmy ist halt super gerne auf dem Schoß, als in seinem Körpchen.
Schläft super gerne auf "Mamas" oder "Papas" Arm ein.
Und wenn er mal für sich sein soll, fängt er an zu schreien, aber wie ein Säugling...richtig laut, mit winseln, bellen(wenn man das so nennen kann ;o) ), hüpfen und, und, und...

Hat jemand ein Rezept?

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8. April 2005 um 23:35

Uiuiuiui
....ist nicht so wirklich einfach, Ihr zwei scheint mir da auch recht unerfahren zu sein...
Also, erstmal sind Welpen immer anhänglich. Sie kennen es nicht, ohne "Mama" und müssen erst langsam daran gewöhnt werden. Ein Hund, egal welcher Rasse, muß außerdem lernen, wo sein Platz im Rudel ist. Das heißt: Auch wenn er noch so klein und süß ist, sollte er nicht auf dem Arm herumgetragen werden und auch nicht auf den Schoß kommen. Das hat den Grund darin, daß sich im natürlichen Rudel das Leittier immer höher als das Rudel legt.
Macht das Körbchen so attraktiv wie möglich für ihn - legt ihm sein Lieblingsspielzeug rein und lobt ihn ausgiebig, wenn er sich freiwillig mal dort hineinlegt.
Trainiert ihm das alleinsein langsam und geduldig an: Laßt ihn einen ganz kleinen Moment allein, kommt dann wieder zur Tür herein und ignoriert ihn erst einmal, bis er sich beruhigt hat. Wenn Ihr ihn nämlich sofort ausgiebig lobt und "tröstet" dann bestärkt Ihr ihn in dem für Euch eigentlich ja unerwünschten Verhalten.
Ich denke, Ihr solltet Euch einer Welpengruppe anschließen und anschließend eine Hundeschule besuchen, in der nicht nur Euer Hundezwerg Manieren lernt, sonder Ihr auch noch eine ganze Menge übers Hundeverhalten und Hundeverstehen lernt. Das ist sehr wichtig, denn viele Menschen fühlen sich mit ihrem Hund überfordert und erkennen nicht, daß eigentlich sie die Fehler in der Erziehung gemacht haben.
Googelt mal ein wenig nach Literatur über Hundeerziehung, da gibt es sehr interessante und brauchbare Bücher.
So, und nun viel Spaß mit Eurem Möpschen - wie alt ist der Zwerg denn?
Gruß Jule

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9. April 2005 um 22:23

Schau dir mal die "Superfrauchen"
im fernsehen an. kommt immer donnerstags 20.15 uhr

da haben die jedemenge ratschläge zur hundeerziehung, selbst ich als jahrelanges "frauchen" konnte noch viel lernen

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9. April 2005 um 22:39

Superfrauchen
geben sicherlich den einen oder anderen nützlichen Tipp, ich würde mich aber trotzdem in einer Hundeschule anmelden, da die Tipps im Fernsehen niemals auf Eure Bedürfnisse und die Art und das Rassenspezifische Verhalten Eures Hundes abgestimmt werden können. Liebe Grüße, Jule

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16. April 2005 um 17:27
In Antwort auf dale_12315579

Uiuiuiui
....ist nicht so wirklich einfach, Ihr zwei scheint mir da auch recht unerfahren zu sein...
Also, erstmal sind Welpen immer anhänglich. Sie kennen es nicht, ohne "Mama" und müssen erst langsam daran gewöhnt werden. Ein Hund, egal welcher Rasse, muß außerdem lernen, wo sein Platz im Rudel ist. Das heißt: Auch wenn er noch so klein und süß ist, sollte er nicht auf dem Arm herumgetragen werden und auch nicht auf den Schoß kommen. Das hat den Grund darin, daß sich im natürlichen Rudel das Leittier immer höher als das Rudel legt.
Macht das Körbchen so attraktiv wie möglich für ihn - legt ihm sein Lieblingsspielzeug rein und lobt ihn ausgiebig, wenn er sich freiwillig mal dort hineinlegt.
Trainiert ihm das alleinsein langsam und geduldig an: Laßt ihn einen ganz kleinen Moment allein, kommt dann wieder zur Tür herein und ignoriert ihn erst einmal, bis er sich beruhigt hat. Wenn Ihr ihn nämlich sofort ausgiebig lobt und "tröstet" dann bestärkt Ihr ihn in dem für Euch eigentlich ja unerwünschten Verhalten.
Ich denke, Ihr solltet Euch einer Welpengruppe anschließen und anschließend eine Hundeschule besuchen, in der nicht nur Euer Hundezwerg Manieren lernt, sonder Ihr auch noch eine ganze Menge übers Hundeverhalten und Hundeverstehen lernt. Das ist sehr wichtig, denn viele Menschen fühlen sich mit ihrem Hund überfordert und erkennen nicht, daß eigentlich sie die Fehler in der Erziehung gemacht haben.
Googelt mal ein wenig nach Literatur über Hundeerziehung, da gibt es sehr interessante und brauchbare Bücher.
So, und nun viel Spaß mit Eurem Möpschen - wie alt ist der Zwerg denn?
Gruß Jule

Timmy...
ist jetzt 13 Wochen alt...mit 9 Wochen haben wir unseren kleinen Hosenscheißer bekommen )

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16. April 2005 um 17:31
In Antwort auf perle_12525332

Timmy...
ist jetzt 13 Wochen alt...mit 9 Wochen haben wir unseren kleinen Hosenscheißer bekommen )

MIT 9 WOCHEN????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?????
Das ist viel zu früh!!! Ein Welpe ist in dem Alter noch gar nicht genügend sozialisiert, er lernt einfach noch viel von der Mutter und sollte frühestens! mit 12 Wochen von der Mutter und den Geschwistern getrennt werden! Habt Ihr den kleinen vom Züchter? Wenn ja, wäre es sehr nett, wenn Ihr mir mal dessen Adresse zukommen lassen könntet, ich würde mich gern mal mit dem unterhalten. Gruß Jule

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17. April 2005 um 0:06
In Antwort auf dale_12315579

MIT 9 WOCHEN????????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?????
Das ist viel zu früh!!! Ein Welpe ist in dem Alter noch gar nicht genügend sozialisiert, er lernt einfach noch viel von der Mutter und sollte frühestens! mit 12 Wochen von der Mutter und den Geschwistern getrennt werden! Habt Ihr den kleinen vom Züchter? Wenn ja, wäre es sehr nett, wenn Ihr mir mal dessen Adresse zukommen lassen könntet, ich würde mich gern mal mit dem unterhalten. Gruß Jule

?
Hallo,
Es ist allgemein üblich Welpen mit 8 Wochen zu trennen, denn in einem Wolfrudel fängt zu diesem Zeitpunkt der Vater mit der erziehung an !
Deswegen ist das ein guter Zeitpunkt die "Eltern" zu wechseln.
auserdem wenn die Welpen zu lange beim züchter bleiben kann es passieren dass sie dinge wie Auto fahren, in die Stadt gehen usw. nicht rechtzeitig lernen (sprich ihre umwelt).
Man bedenke : zukünftige Blindenhunde werden mit 6 wochen von der Mutter getrennt um sich möglicht eng an Menschen zu schließen.

Und warum willst du dich mit dem Züchter unterhalten, er tut NIX tierschutz widriges!
So penetrante Tierschützer kann ich einfach nicht ab, sorry.

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17. April 2005 um 3:32

Mopsi!!
Hi, find ich ja obercool, dass noch jemand einen Mops hat! Ich habe selber einen,- der ist aber schon 11 Jahre alt. Ich weiss noch, als er so klein war- da hat er gleich geschwaenselt, als er uns das erste Mal gesehen hatte- das war ziemlich suess!! Moepse sind richtige Schosshunde- am Liebsten schlafen sie auch auf Sofas oder so. Manchmal, wenn wir auf der Couch sitzen, dann geht er auch auf irgendjemand von uns auf den Schoss rauf. Hmm....ich glaube, dass ihr vielleicht am Anfang das Moepschen nicht alleine lassen solltet, sondern erst wenn er ein bisschen aelter ist- wahrscheinlich ist er noch zu klein, um alleine zu bleiben, wie bei uns Menschen das hald auch so ist. Babies laesst man ja auch nicht alleine, oder? Wenn er aelter wird, dann wird er garantiert selbststaeniger, garantiert. Ich hoffe, dass es dir ein kleines bisschen geholfen hat, Greetz.
JonkChes!

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17. April 2005 um 13:58
In Antwort auf lorita_11890052

?
Hallo,
Es ist allgemein üblich Welpen mit 8 Wochen zu trennen, denn in einem Wolfrudel fängt zu diesem Zeitpunkt der Vater mit der erziehung an !
Deswegen ist das ein guter Zeitpunkt die "Eltern" zu wechseln.
auserdem wenn die Welpen zu lange beim züchter bleiben kann es passieren dass sie dinge wie Auto fahren, in die Stadt gehen usw. nicht rechtzeitig lernen (sprich ihre umwelt).
Man bedenke : zukünftige Blindenhunde werden mit 6 wochen von der Mutter getrennt um sich möglicht eng an Menschen zu schließen.

Und warum willst du dich mit dem Züchter unterhalten, er tut NIX tierschutz widriges!
So penetrante Tierschützer kann ich einfach nicht ab, sorry.

Hallo Nelly
so penetrant, wie ich vielleicht auf Dich wirken mag, bin ich gar nicht. Generell hast Du Recht, im Wolfsrudel wird ein Welpe im Alter von 8 Wochen vom Gesäuge verbissen - allerdings bleibt der Welpe dann noch im Rudel, und genau das ist es, was ich richtig finde. Ich arbeite schon sehr lange mit Hunden und die Hunde,die die größten Verhaltensauffälligkeiten zeigen, sind definitiv zu früh von der Mutter getrennt, zu wenig sozialisiert und leider Gottes auch in hundeunerfahrene Menschenhände gegeben worden, die es zwar immer gut meinten aber mit ihrem falschen - gut gemeinten - Verhalten den Hund noch weiter irritierten. Die häufigen Hilferufe in diversen Foren sprechen in dieser Hinsicht ebenfalls für eine spätere Trennung.
Ich möchte den Züchter auch bestimmt nicht angreifen, würde mich aber generell gern mit ihm unterhalten und mir ein Bild von dieser Zucht verschaffen, ich habe dem Züchter nicht unterstellt, etwas tierschutzwidriges zu tun.
Im übrigen fängt ein seriöser Hundetrainer erst im Alter von 10 Wochen mit der intensiven Ausbildung zum Blindenhund an, im Alter von 6 Wochen sind die Hunde emotional noch nicht in der Lage zu differenzieren, was sie eigentlich sollen. Diese Aufgabe übernimmt in dem Alter wirklich noch die Mutter. Lieben Gruß, Jule

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9. Mai 2005 um 17:56

Hallo!
Dein Beitrag ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich bekomme diese Woche auch ein Hundebaby und vielleicht hast du mal Lust mit mir zwecks Erfahrungsaustausch zu E-mailen? Wuerde mich freuen. Ist allerdings kein Mops!

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9. Juni 2005 um 12:51

Möpschen erziehen
hallo,

nun ist der kleine racker ja schon ein paar monate älter geworden. ich hatte die thematik so vor einem jahr - meine mopsdame clementine ist jetzt 14 monate alt.

bei fragen um den mops empfehle ich dir: www.mopsforum.de

- oder schreib mich gerne auch direkt an. ich würde gerne ein mopstreffen in münchen organisieren - hättest du interesse?

gruß
brigitte und clementine-mops

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10. Juni 2005 um 10:36
In Antwort auf dale_12315579

Hallo Nelly
so penetrant, wie ich vielleicht auf Dich wirken mag, bin ich gar nicht. Generell hast Du Recht, im Wolfsrudel wird ein Welpe im Alter von 8 Wochen vom Gesäuge verbissen - allerdings bleibt der Welpe dann noch im Rudel, und genau das ist es, was ich richtig finde. Ich arbeite schon sehr lange mit Hunden und die Hunde,die die größten Verhaltensauffälligkeiten zeigen, sind definitiv zu früh von der Mutter getrennt, zu wenig sozialisiert und leider Gottes auch in hundeunerfahrene Menschenhände gegeben worden, die es zwar immer gut meinten aber mit ihrem falschen - gut gemeinten - Verhalten den Hund noch weiter irritierten. Die häufigen Hilferufe in diversen Foren sprechen in dieser Hinsicht ebenfalls für eine spätere Trennung.
Ich möchte den Züchter auch bestimmt nicht angreifen, würde mich aber generell gern mit ihm unterhalten und mir ein Bild von dieser Zucht verschaffen, ich habe dem Züchter nicht unterstellt, etwas tierschutzwidriges zu tun.
Im übrigen fängt ein seriöser Hundetrainer erst im Alter von 10 Wochen mit der intensiven Ausbildung zum Blindenhund an, im Alter von 6 Wochen sind die Hunde emotional noch nicht in der Lage zu differenzieren, was sie eigentlich sollen. Diese Aufgabe übernimmt in dem Alter wirklich noch die Mutter. Lieben Gruß, Jule

Der kleine Timmy
ist jetzt fast 20 Wochen alt und er hat sich prima entwickelt. Er schläft jetzt jeden Abend prima in seinem Körbchen ein und wacht morgens bei uns im Bett auf *G* Kommt uns immer besuchen )
Timmy hat mit seinen damals 9 Wochen ziemlich schnell gelernt... er konnte mit seinen 11/12 Wochen "Sitz", "Platz" und "Pfötchen geben"... ist also ein ganz intelligenter und nicht geschädigter Hund, weil er mit 9 Wochen von seiner Mama wegkam... )

P.S. Er ist nicht vom Züchter, sondern von einer ganz lieben Privat-Familie.

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10. Juli 2014 um 16:18

Kleinemelly
info@hundeerziehung-welpenerziehung.de
Melde dich bei Lena m an tolle Tipps .habe auch einen Mobs ,den ich erzogen hab durch Lenas tipps .oder youtoube der Hunde pflüsterer .mobs oder nicht mobs Hunde reagieren alle identisch ,Gruß kyra

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