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Möchten uns einen hund (bernhardiner?)anschaffen brauchen aber vorher rat

28. Oktober 2009 um 18:56 Letzte Antwort: 9. November 2009 um 12:15

Hallo. wir brauchen hilfe und guten rat =)
Wir möchten uns seit monaten sehr gerne einen Hund anschaffen. Als erstes kam uns bernahrdiner,
dann evt berner sennenhund. Dann haben wir im tierheim einen leonbergermix gesehen der uns optisch perfekt gefiel.
und kausische owtscharka haben auch unser interesse geweckt. nach langen überlegen sind die letzeren beiden nun ausgeschieden.
Am liebsten würden wir einen bernhardiner haben wollen. sind aber von einem berner sennenhund nicht abgeneigt.
Am bernhardiner gefällt uns die grösse und sein gesichtsausdruck. dieses gemütliche.
Und am bernersennenhund die kräftigen farben und halt auch die grösse. Meine erste farge wäre schon was genau der unterschied
bei bernersennenhund und bernhardiner wäre? haben ein kleinkind hier von 5jahren. aber habe bis jetzt überall
gelesen, dass beide familienhunde seien und für kinder gut geeignet sind. auslauf, garten und genug platz ist alles vorhanden.
und wie genau siehts dann aus bei männchen und weibchen. worin unterscheiden sie sich? männchen sind bzw werden grösser,
männchen wollen eher den starken markieren und machen somit terz an der leine. und wenn eine hündin in der nähe
rollig ist flippen sie ab :P und weibchen bekommen alle ?? monate ihre tage. und müssten dann so ein hösschen tragen.
aber worin unterscheiden sich die hunde generell vorallem die geschlechter? was wäre pro und kontra`? wir wollen uns
vorher genau erkundigen um nichts falsches und unüberlegtes zu tun, denn der hund sollte bis an sein lebensende einen platz
bei uns finden. ich habe oft gehört das bernesennenhunde probleme in warmen jahreszeiten haben und sogar
geschoren werden müssen?! stimmt das? und wie äussert sich das noch? und ist es bei bernhardiner genausO`?
lebenserwatungen nehmen sich bei beiden nichts?! ich bin für jede information dankbar. auch gerne persönliche erfahrungen
mit diesen beiden rassen oder empfehlungen oder dergleichen. wir wollen nichts falsch machen und deshalb klingt meine
erkundigung ein bisschen blöd xD vielen dank im vorraus LG

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28. Oktober 2009 um 23:11

Hallo
es ist egal für welchen hund ihr euch entscheidet, eure auswahl ist nicht schlecht. Alle Hunde sind so wie ihr mit ihnen umgeht

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28. Oktober 2009 um 23:52

Informieren!
informier dich gut, bevor du dich entscheidest! und damit meine ich nicht nur den rassestandard lesen, sondern auch mit möglichst vielen (!) haltern und v.a. auch züchtern reden! denn im rassestandard steht zwar schon viel drin, aber einiges eben nicht.

als beispiel der australian shpherd: im rassestandard steht drin
-sensibel
-schutztrieb
-reserviert fremden gegenüber

hört sich bisher nicht soooo tragisch an. allerdings kann diese kombi in den falschen händen ne tickende zeitbombe sein!
das sensible und die reserviertheit fremden gegenüber kann zu ängsten, und dann auch zu aggressionen führen! kommt dann noch dazu dass der mensch damit nicht umgehn kann und dem hund nicht genug sicherheit vermitteln kann kann, kommt nicht selten vor dass ein aussie, weil er der meinung ist sein inkompetentes herrchen/frauchen beschützen zu müssen (schutztrieb) aggressiv auf andere menschen reagiert!

das kommt nicht selten vor, bei dieser rasse. das steht so direkt auch nicht im rassestandard (so SOLL ein aussie ja auch nicht sein, aber die drei oben erwähnten eigenschaften können dazu führen), aber so mancher züchter und halter dieser rasse hat damit erfahrung.
es ist also nicht nur wichtig dass man liest und sich so über die rasse informiert, sondern auch dass man mit leuten redet die erfahrung haben.
hundetrainer wären auch ne möglichkeit (je nachdem welcher), die haben oft viele unterschiedlichen rassen schon 'betreut'

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7. November 2009 um 21:14

Noch mehr kriterien
bernhardiner und bernersennen, sind sehr anspruchsvolle tiere, wenn der hund vom aussehen perfekt zu euch passt, überlegt euch ob er es von seinen charaktereigenschaften auch tut.

mit dem klima wird er sich arrangieren im sommer, und so lange haben wir es ja in unseren breitengraden ja eh nicht warm.

männchen sind im grunde immer Dominanter, denkt dran die hunde werden riesig und dementsprechent auch stark, er braucht also eine konsequente erziehung, sonst reisst er euch beim gassi gehen den arm ab.


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9. November 2009 um 12:15

Ohne genügend Infos kann man nur abraten!
Hallo Tantetanja,

Deine Beschreibung bzw. Deine Fragen lesen sich so, als ob Ihr noch keinerlei Erfahrung mit Hunden, speziell großen Hunden habt und Ihr Euch nur vom optischen Erscheinungsbild bestimmter Rassen blenden lasst. Dies meine ich nicht abwertend, aber ich habe schon mehr als einmal erlebt, dass Bekannte sich gerade solche Hunde angeschafft haben, aber überhaupt nicht bedacht haben, welche Voraussetzungen für das Halten eines so riesigen Hundes erforderlich sind, wie so ein Tier bzw. generell ein Hund erzogen sein muss, um zu einem guten Begleithund zu werden, wie dominant ein großer Rüde schlimmstenfalls werden kann, wenn er in falsche Hände gerät. Ich will Euch keinesfalls die Freude an der Anschaffung eines passenden Hundes vermiesen, aber Ihr solltet Euch wirklich ganz genau informieren, ob Ihr einem solchen Tier gewachsen seid. Ein Hund solchen Ausmaßes muss wirklich gut gehorchen, damit man ihn überall mitnehmen kann, ohne dass alle Mitmenschen genervt die Augen verdrehen.
Das nächste Problem ist: Wohin kann ich einen Hund dieser Größenordnung überhaupt mitnehmen? Freunde besuchen, die in einer Mietwohnung leben? Fehlanzeige! Ins Restaurant gehen? So gut wie unmöglich. Was für ein Auto brauche ich, um einen solchen Hund so zu transportieren, dass er auch genügend Platz hat? Habe ich das erforderliche häusliche Umfeld für einen so großen Hund? Ist ein großer Garten vorhanden? Bin ich dem Tier körperlich gewachsen? Wie gefährlich könnte es sein, einen so riesigen Hund mit meinem Kleinkind im Raum allein zu lassen?
Hier spielten die Größe und die rassebedingte Gutmütigkeit des Hundes überhaupt keine Rolle, denn jeder Hund (auch der sanfteste) kann sich von einem kleinen Kind genervt oder bedrängt fühlen, warum auch immer, ob es ein Pudel ist oder ein Bernhardiner. Beide können in Stress-Situationen zuschnappen oder gar beißen, nur der riesige Hund kann ganz anderen Schaden anrichten, auch wenn er nur eben mal kurz geschnappt hat.
Es gibt so viele Kriterien, über die Ihr Euch unbedingt klar werden solltet, bevor Ihr eine Entscheidung trefft, denn so ein Tier ist kein Gegenstand, den man bei Nichtgefallen oder Sich-Nicht-Gewachsen-Fühlen einfach wieder abgeben kann. Ein Hund sollte nur in die Familie kommen, wenn man bereit ist, ihn bis zu seinem Lebensende zu behalten, mit allen Konsequenzen!
Wie gesagt - ich meine das alles nicht böse, aber tut Euch selbst und auch dem zukünftigen Hund den Gefallen, Euch umfassend zu informieren, damit am Ende keiner darunter leiden muss.
Liebe Grüße
Katrin

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