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Meine kleine traurige Geschichte...

26. August 2010 um 21:41 Letzte Antwort: 26. August 2010 um 22:09

Hallöchen ihr Lieben,
heute endet nun einer der schrecklichsten Tage meines Lebens : mein Henry wurde eingeschläfert.

Gestern abend fing alles an...
Henry schwankte und torkelte nur noch über den Hof...er konnte gar nicht mehr richtig laufen und fiel ständig um.
Seine Vorderpfoten machten den Anschein, als würden sie einfach wegknicken, als hätte er gar keine Kraft mehr.
Also hab ich ihn geschnappt und bin sofort zu meinem Tierarzt gefahren.
Er hat in überall untersucht und stellte fest, dass er auch keinerlei Ohrenreaktionen mehr besitzt.
Seine Vorderbeine waren wie steif...
Er ging stark von einem Schlaganfall aus, da er mit seinen 12 Jahren auch nicht mehr der Jüngste war.
Er gab ihm eine Spritze, mit Entzündungsstillenden Mitteln und viel viel Vitamin B um sein Nervensystem wieder aufzubauen.
Er sagte, ich soll bitte morgen mittag wieder kommen.

Zu Hause verrichtete er seine Geschäfte (soweit wie es im stehen möglich war) und fraß ganz normal.
In der Nacht wurde es schlimmer...er konnte seine Hinterbeine nicht mehr richtig bewegen.
Am morgen konnte er nur noch kpf und schwanz bewegen.
ich bin sofort wieder mit ihm zum tierarzt.

dieser konnte sich nichts mehr erklären und befragte noch weitere Tierärzte...doch diese gingen auch stark von einem Schlaganfall oder aber auch von einer Krankheit durch einen Zeckenbiss aus...

ich konnte ihn nicht mehr leiden sehen....mein tierarzt und ich beschlossen ihn daraufhin einzuschläfern...wir wussten alle keinen ausweg mehr.

war dieser entschluss der richtige?
vielleicht hätte ja doch jemand helfen können?
kennt von euch jemand dieses krankheitsbild??

er war im kopf noch total klar....hat immer versucht sich mit der nase hochzuraffen und wollte immer hinter mir hinterher, wenn ich auch nur mal kurz auf toilette wollte...we wollte mich nicht gehen lassen....

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26. August 2010 um 22:09

Liebe Marie
Die Entscheidung sein Tier einzuschläfern scheint einem nie die Richtige zu sein .Man macht sich immer Vorwürfe ,fragt sich was man falsch gemacht hat und ob es nicht doch zu früh war .Die Symptome die du schilderst klingen nach Borreliose ,verursacht durch einen Zeckenbiss und sehr gefährlich .Jedes Organ ,Gelenke und auch das Nervensystem können davon betroffen sein und dadurch kommt es zu den Lähmungen .Ich habe schon Hunde erlebt die sich davon erholt haben,aber deiner hatte schon ausgeprägte Lähmungen in Vorder und Hinterläufe ( was für mich gegen einen Schlaganfall spricht)
Es ist schrecklich seinen Liebling leiden zu sehen ,du hast dich entschieden ,es ist nicht mehr zu ändern .Du hast das Beste für ihn gewollt,nämlich das er nicht leidet .Du hast dich richtig verhalten .Trotzdem ist es ganz natürlich das du dir jetzt Vorwürfe machst .Das wird sicher auch noch ne ganz Weile so weitergehen .Mit der Zeit wirst du darüber hinwegkommen ,es geht ja auch nicht anders

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