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Meine Hündin tickt nicht mehr aus wen sie einen fremden Hund sieht!!! JUHUUU!!

19. Mai 2008 um 16:45 Letzte Antwort: 16. September 2008 um 19:17

Ich weis zwar nicht ob die Methode wirkich richtig und gut war. Aber sie hat geholfen!

Zu meinem früheren Problem: Ich habe 2 Hunde. Mama Trixi (4 Jahre und aus dem Tierheim) und ihr Söhnchen Spike (2 Jahre).

Mein Rüde war schon immer sehr brav. Etwas überdreht und anhänglich, aber im großen und ganzen sehr brav.
Meine Hündin dagegen flippt immer total aus bei anderen Hunden.. rennt auf sie zu bellt knurrt und wirkt für andere sehr gefährlich.

Früher habe ich sie sehr grob angefasst was sie nur noch mehr anspornte und da wurde sie dann richtig aggresiv.
Somit habe ich versucht das Verhalten so gut es geht zu ignorieren und sie einfach an den fremden Hunden vorbeigeschliffen. Das ging nur mit mega gebell!

Seit mein Freund mir gesagt hat das er meine Hündin nicht mehr ertragen kann (mein Freund wohnt in einer sehr Hundereichen gegend) da habe ich Angst bekommen das auch er mich wegen den Hunden verlässt.

Jetzt dachte ich mir: OK versuchen wirs nochmal mit radikal Training. Ich stampfe vor ihr auf und sage NEIN, dann macht sie brav sitz. Sie muss mir in die Augen schauen. Sobald der Blick wieder abweicht auf den fremden Hund drücke ich sie am genick leicht nieder. Geht das immer noch nicht stampfe ich wider direkt vor ihr auf und sage scharf NEIN!

Ich musste das nur eine Woche lang machen und schon hat sies kapiert. Esgeht zwar nicht immer gut (wenn ein Hund sehr aufdringlich ist kann ich sie schlecht davon abhalten sich zu wehren) Aber bei anderen ruhigen Hunden geht das mit "Sitz" super.

Ich kann zwar noch nicht normal an Hunden vorbei gehen, aber wenn ich sie vorher "Sitz" machen lasse, dann geht das super!

Freu mich auch Tipps zur Verbesserung und auch kritik...

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20. Mai 2008 um 18:04

Super Lösung
wenn du es drauf anlegst, daß deine Hündin angst vor dir bekommt.

Der Schlüssel in der Hundeerziehung heißt : Positive Bestärkung!!!!

Ohne Druck, ohne Geschrei, ohne Gewalt, ohne Hilfsmittel.

Du kannst mit deiner Hündin ein Blickkommando lernen. Bei Kommando "Guck" hat sie dich anzusehen. Dann ist nämlich auch alles andere total unwichtig, denn du bist ja das Wichtigste im Leben.

Das Kommando und auch das unerwünschte Verhalten sollten bei gutem Ausführen des Hundes mit kräftigem Lob und einem Leckerlie belohnt werden.

Oder mach weiter dein, sorry, gehampel an der Leine (aufstampfen, Genick drücken brrrrrrrr). Dann wunder dich aber bitte nicht, wenn dein Hund sich ein "Opfer" sucht, um ihre Agressionen abzulassen.

Ach ja, ein Radikaltraining kann niemals klappen. Erziehung bedeutet Arbeit und einen Hund zu haben bedeutet Zeit in ihn zu investieren.

Oder kannst du eine Fremdsprache in 2 Tagen lernen?

LG

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16. September 2008 um 19:17

Mal ganz ehrlich
Hallo

Mal ganz ehrlich. Ich finde es immer super toll wie andere auf Hundeerziehung reagieren.
Jeder weiß es besser und schreibt in vorwurfsvollem Ton, wie man es dann doch wohl machen sollte und hat der Hund denn nicht gelernt und hast du ihm nicht bei gebracht und und und. Es ist wunderbar, dass diese Leute so tolle Hunde haben. Aber was diese Leute einfach nicht verstehen, dass es auch Hunde gibt, die schwieriger zu erziehen sind. Oder ich sage mal besser so, die man mit anderen Methoden erziehen muss als die üblichen herkömlichen wie Hundeschule,Bücher die halt allgemeinen Erziehungssachen die jeder kennt. Auffällige Hunde müssen speziel Trainiert werden, wovon erst mal ein normaler Hundehalter mit Normalwissen überhaubt keine Ahnung hat. Selbst viele Hundeschulen sind nicht, obwohl sie es behaubten, auf Problemhunde ausgerichtet. Und einen richtig kompetenten Hundetrainer speziel für Problemhunde in der eigenen Region zu finden, ist nicht immer einfach. Weil, glauben das einer gut ist, muss man ja wohl erst und nach dem Geldausgeben ist man erst schlauer. Ich habe einen Hund der perfekt erzogen ist, Kunstücke macht,Agility, voll auf mich fixiert. Macht sofort was ich sage. Jedoch hat er ein Problem, er pöbelt auch immer voll agressiev andere Hunde an. So das die Leute schon panik bekommen. Und wißt ihr was? Drei Hundeschulen, einen Privattrainer,Psychologe, Internet, Ärzte keiner bekommt es in den Griff und kann mir helfen. Sie verstehen alle sein Verhalten nicht. Da diese Verhaltensauffälligkeit in keinster Weise zu dem passt wie er erzogen ist und alles macht.
Also finde ich sollte die Leute nicht immer so schlaue Kommentare abgeben wenn sie noch nie mit einem Problemhund im richtigen Kontakt waren. Natürlich gibt es viele Hundehalter wo ich selbst auch nur noch die Hände überm Kopf zusammen schlage aber alles immer auf die Halter zu schieben und von der tollen Grunderziehung zu erzählen ist völliger Quatsch. Aber wie es immer so ist jeder will der schlauste sein.

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