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Mein Staff rastet aus..

28. Oktober 2013 um 11:00 Letzte Antwort: 5. November 2013 um 16:06

Hallo!

Aaaaaalso..
Vor circa. einen Monat hab ich meinen Hund Skipper(American Staff) (5 Monate alt) gekauft.
Wir hatten schon mehrere Hunde,und Skipper ist wirklich der netteste von allen. Er ist ruhig,sehr sehr treu und ist der liebste Hund den wir jemals hatten.
Ich gehe täglich im ganzen 2-3 Std. mit ihm spazieren,besuche seit einer Woche die Hundeschule mit ihm..
Aber da gibts ein Problem.. (Es passiert immer Abends,nach den langen Spaziergängen) Wenn wir wieder zuhause sind,rastet Skipper völlig aus,er rennt wie ein bekloppter durch die ganze Wohnung wird aggressiv,will mich und meinen Vater beissen,und wenn ich ihn zurechtweise,wird er dominant und noch mehr aggressiv,das einzige was hilft ist ein Glas kaltes Wasser ins Gesicht..
Er ist eigentlich nicht so,aber er hat aufeinmal seine 5 Minuten und dann wird er halt total verrückt..
Es kann nicht an Bewegungsmangel oder so liegen,denn es ist immer nach den langen Spaziergängen.. ._.
Ich zeige mich in diesen Situationen Dominant,sprich. dass ich das Kommando habe,aber das nimmt er als Provokation an und wird noch aggressiver und höhrt nicht auf
Ich weiss nicht was ich tun soll .. In der Hundeschule haben sie mir gesagt ich soll Dominant bleiben.. aber wenn's schlimmer wird gibts Spezielle "übungsstunden" haben sie mir gesagt..
Ich kann mir nicht erklären woran das liegt dass er so austickt.. Villeicht dass seine Zähne wachsen aber wenn es nicht das ist dann hab ich ein echtes Problem..

Danke im Vorraus für die Hilfe!

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28. Oktober 2013 um 13:38


Oh je, ich würde mir an deiner Stelle ganz schnell eine andere Hundeschule suchen.


"Dominant bleiben" - "er nimmt die Provokation an" - "spezielle Übunggsstunden".... letzteres klingt nach einer ziemlich fiesen Drohung...


Fürchterlich, wirklich. Noch altmodischer und weniger einfühlsam für die Psyche und das Wesen des Hundes geht es bald nicht mehr.

Was dein Hund da macht ist ziemlich normal, gerade NACH langen Spaziergängen. Der Hund ist fertig, hat viel gesehen, viel erlebt, hatte Spaß und nun dreht er etwas über. Mein Rüde ist in dem Alter nach solchen Runden manchmal von einer Wand zu nächsten gerast, hat sich an ihr abgestoßen um wieder zurück zu rasen. In dem Moment "dominant" eingreifen zu wollen ist wie Öl ins Feuer gießen.

Ich würde versuchen eine ruhige Routine reinzubringen. Die Runden draußen vielleicht momentan etwas weniger mit Action und mehr mit gemeinsamen (positiven!) Übungen auszufüllen, damit dein Hund gar nicht erst so überdreht. Keine hohlen Stöckchenwurfaktionen oder ähnliches um den Hund "auszupowern" sondern lieber Nasensuchspiele, Unterordnung klickern (bitte nachlesen falls dir Clickern als Trainingsmethode unbekannt sein sollte, das hat nichts mit Strom oder Strafe in irgendeiner Form zu tun), und auf Action immer wieder Ruhe reinbringen, auf gemeinsame und freundliche Art und Weise.

Zuhause angekommen würde ich dann wie gesagt versuchen Routinen reinzubringen. Hund geht ins Körbchen und bekommt dort was tolles zu knabbern als Beispiel. Tickt er mit den 5 Minuten aus, könnte man aber statt einem Glas kaltem Wasser auch ein tolles Leckerlie (z.B. ein Stück Käse oder so) hervorzaubern und mit dem Hund ein paar ruhige Übungen machen, oder das Überdrehen in erwünschte Bahnen lenken und mit dem Hund z.B. eben in seinen 5 Minuten mit einem großen Tau zergeln um den Stress aus ihm herauszulassen - denn nichts anderes sind "5 Minuten": Stressabbau. Oder du lässt ihn einfach seine 5 Minuten haben - so lange er nicht an Hosen, Hände oder Möbelstücke dabei geht, ist es ja kein Problem.

Aber eins ist sicher: die Hundeschule würde mich und meinen Hund nie nie nie wieder sehen!!!


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29. Oktober 2013 um 9:43

Hallo, ich habe auch Hunde
...es kann schon sein, dass er durch die langen Spaziergänge irgendwo Schmerzen bekommt. Oder es liegt an der Hundeschule, es gibt da solche und solche. Denn nur die Aussage, man solle dominant bleiben oder es gibt dafür "spezielle" Übungen sind für mich schon etwas fraglich. Ein Hund hat dafür immer einen Grund. Vielleicht haben die etwas falsch gemacht? Ich würde einen erfahrenen Hundepsychologen oder einen anderen Hundetrainer hinzuziehen.
LG

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5. November 2013 um 16:06
In Antwort auf euan_11875111

Hallo, ich habe auch Hunde
...es kann schon sein, dass er durch die langen Spaziergänge irgendwo Schmerzen bekommt. Oder es liegt an der Hundeschule, es gibt da solche und solche. Denn nur die Aussage, man solle dominant bleiben oder es gibt dafür "spezielle" Übungen sind für mich schon etwas fraglich. Ein Hund hat dafür immer einen Grund. Vielleicht haben die etwas falsch gemacht? Ich würde einen erfahrenen Hundepsychologen oder einen anderen Hundetrainer hinzuziehen.
LG

Hundeschule
Also unser Kleiner hat nach der Hundeschule auch immer Schmerzen. Wahrscheinlich ist er noch untrainiert. Keine Sorge, das vergeht aber wieder. Im Bekanntenkreis haben alle ihre Doggys in der Hundeschule gehabt und alle hatten hinterher Muskelkater .

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