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Mein kleiner Kater hat FIP

27. April 2009 um 21:37

Hallo,

hab mich hier aus leiter Verzweifelung angemeldet, denn ich hoffe mit Euch Erfahrungen i.S. FIP austauschen zu können.

Seit 3 Wochen wurde bei unserem kleinen Kater Teddy, jetzt 7 Monate alt, FIP diagnostiziert. Es fing eigentlich ganz harmlos an. Etwas Durchfall, aber sonst merkte man anfangs nichts. Nach dem ersten Tierarztbesuch bekam er für eine Woche Antibiotikum, was aber keine Besserung versprach. Also gingen wir wieder zum TA und der war mit seinem Latein am Ende und schickte uns weiter in eine Tierklinik. Dort wurden weitere Untersuchungen gemacht und nachdem festgestellt wurde, dass er etwas Wasser im Bauch hatte, wurde dieses punktiert und eingeschickt. Nach einer Woche hatten wir die schreckliche Nachricht erhalten, dass es sicher FIP ist. In der Folgezeit hatte er dann Fieber und Apathie, doch mit einer Therapie mit Intaferon ging es ihm schnell besser. Seitdem ist sein Zustand sehr stabil. Er ist fieberlos, springt durch die Gegend, frisst wie ein Großer und man merkt ihm eigentlich seine Krankheit nicht an, was einen hoffen lässt. dass er noch länger leben kann mit seiner Krankheit. In den letzten Tagen habe ich so viel nachgelesen und komm einfach auf keinen grünen Zweig. Nirgends wird erwähnt, wie lange er damit leben kann, nur dass es auf alle Fälle tödlich ist.

Dann hab ich noch so eine große Angst. Wir haben ja auch noch unsere fast 1jährige Nala daheim, die mit unserem Teddy lebt und ihn liebt wie sein Kind. Vor allem sind sie ständig in Kontakt miteinander und der Tierarzt sagte bloß, trennen bräuchten wir sie nicht mehr, denn wenn, dann hat unsere Nala sich auch schon angesteckt. Jetzt habe ich so eine Panik in mir, mein Mädchen könnte auch noch daran erkranken.

Ich weiß, ich hab jetzt fast ein Roman geschrieben, aber das musste mal raus. Ich hoffe so sehr, hier ein paar Antworten auf meine Ängste zu bekommen, denn seit dieser Zeit kann ich kaum noch ruhig schlafen und lebe jeden Tag damit, unseren Teddy zu verlieren und unsere Nala noch dazu. Bitte meldet Euch doch... Ich würde mich so freuen.

LG Nalababy1

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30. Mai 2009 um 14:55

Mein Paulchen hat auch FIP
Halla Nalababy1,
ich habe heute mittag für mein Paulchen (1 1/2 Jahre alt) die Diagnose FIP bekommen.
Paulchen ist ein Findling, ich habe ihn am 6. Dezember 07 gefunden und aufgepäppelt. Im Januar dieses Jahres hat Paulchen dann Giardien gehabt, diese haben wir erfolgreich bekämpft. Letzen Dienstag dann bekam der Kleine Fieber, Schnupfen, Husten - ich zum Tierarzt, Diagnose Katzenschnupfen. Es ist dann auch recht schnell besser geworden mit Tabletten und Spritzen. Gestern dann hat Paulchen gelbe Haut bekommen - heute wieder zum Tierarzt, Blutabnahme und die schreckliche Diagnose FIP. Die Tierärztin meinte, Paulchen müsste sterben - einschläfern will ich ihn noch nicht, die Tierärztin sagte, mit Spritzen kann man seinen Tod noch um höchstens zwei Monate hinauszögern.
Ich bin total verzweifelt, ich liebe meinen kleinen Kater.
Bitte melde dich doch bei mir, ich würde gerne wissen, wie es Dir und Deinem Teddy ergangen ist.
LG Roswitha

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31. März 2012 um 22:39

Hallo Nalababy
Ich weis du hast dies schon vor langem gepostet aber vieleicht hilft dir meine Geschichte ja noch. Also, ich hatte 2 erwachsene Kater (Luigi und Shadow). Zu denen habe ich dan noch ein junges Tierschutzbüsi (Benji) übernommen. er war da 8 Wochen alt. Er war sehr aktiv und verspielt. Er hatte schon immer ein wenig Schnupfen, war sonst aber fit. Dan hat er nicht mehr gefressen und wir sind zum TA. Der hat Antibiotika gegeben und ihm ging es langsam wieder besser. Er erholte sich aber nicht mehr zu 100%. Dann mit etwa 15 Wochen wurde es ganz schlimm. Er hat nicht mehr gegessen und nicht getrunken. Trotz wiederholter Antibiotikagabe verschlimmerte es sich. Eingefallene Augen, harter Bauch (extrem vergrösserte Nieren), er hat es nicht mehr aufs Katzenklo geschafft und war extrem aphatisch. der TA sprach nun von FIP. Blut wurde genommen. Er hatte extrem hohe Titer-Werte und starke Blutarmut. Ich hab dann auch die Interferon-Therapie machen wollen aber der TA (und die Tierklinik) meinten das, dass nichts mehr bringt. Ich wollte es noch nicht glauben und liess ihm Immunsystemanreger spritzen. Doch es brachte keinen Erfolg. Ich hab einen Termin bei einer TÄ abgemacht um ihn zu erlösen. Doch da ging es ihm plötzlich wieder ein wenig besser. Ich hab ihn in die Tierklinik gebracht und dort hat man mir die Möglichkeiten aufgezeigt. Man hat ihm Cortison gespritzt und Antibiotika venös verabreicht. Er war 2 Tage dort. Ich hab ihn dann abgeholt, doch er war viel, viel schlimmer drauf als vorher! In dieser Nacht hat er angefangen zu krampfen. Am morgen haben wir ihn erlösen lassen...

Der Kleine Benji. Das liebste Geschöpf auf Erden...
Die beiden anderen sind nun mit dem Coronavirus infiziert, denn nur der ist anstekend. Und deine hat das jetzt auch, aber nur in ca. 5% der Fälle mutiert der Virus zu FIP. Also kann sie sicher damit noch lange leben. Vermeide einfach zu grossen Stress für dein Büsi. Ich hoffe deinen Beiden geht es gut... Aber FIP ist wirklich immer tödlich. Aber manche können noch gut ein paar Monate damit leben. Ich hab sogar eine gekannt die 2 Jahre überlebt hat. Aber zu grosse Höffnungen würde ich mir nicht machen, da die nasse Form der Infektion stärker ist. Dein Kätzchen hat Wasser im Bauch, das ist die nasse Form...

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zufersicht!

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25. April 2012 um 20:42

Meine Katze hat auch FIP
Ich kann deine Verzweiflung verstehen. Vor über 2 Jahren habe ich mir einen Katze von einer Tierhilfe-Organisation geholt. Alles war ok. Sie hatte Probleme mit den Zähnen, deshalb waren wir beim Tierarzte. Die Ärztin hat mir ein großes Blutbild empfohlen, um sicher zu gehen, dass alles ok ist. Am nächsten Tag hat sich mich angerufen, mit einer schlechten Nachricht, wie sie meinte. Die Katze trägt den Virus in sich, der FIP auslöst. Ich habe noch eine andere Katze, die zu dieser Zeit auch schon mit dem Virus in Kontakt war. Eine Trennung stand deshalb auch schon außer Frage. Die Tierärztin meinte, wenn ich Glück habe, leben die Katzen noch zwei Jahre, wenn ich Pech habe, noch 6 Wochen. Es kommt wohl sehr stark auf die äußeren Umstände an, Stress usw. Ich kann nur sagen, beiden geht es seit über zwei Jahren sehr gut. Beide hatten noch keine Symptome und es geht ihnen super, obwohl sie sich gegenseitig stressen . Ich hab am anfang auch viel geweint und mir Sorgen und Vorwürfe gemacht (hätte ich früher ein Blutbild machen lassen, wäre die andere Katze nicht angesteckt worden). Aber das bringt nichts. Wenn es so weit ist, dann ist es so weit. Mach dir erstmal keinen Sorgen. Wichtig ist, dass die Katze keinen Stess hat. Ich desinfiziere die Katzentoilette zwei mal die Woche und passe auf, dass die beiden nicht aus dem Futternapf der anderen essen. Wobei ich denke nicht, dass das wirklich einen Unterschied macht, weil sie sich ja auch ständig abschlecken und abschmusen. Aber mir gibt es ein gutes Gefühl etwas getan zu haben. Wenn du genug Platz hast, stell vielleicht sogar zwei Katzenklos auf, ist bestimmt kein Fehler. Ich denke mir immer, die beiden haben so viel Spaß miteinander und mögen sich so gerne, denen ist egal, ob sie noch ein Jahr oder 10 Jahre leben. Wichtig ist, wie es ihnen jetzt geht. Kopf hoch, die Diagnose FIB hört sich erst mal sehr schlimm an, ich weiß das. Aber es ist wie es ist. Ich denke jetzt kaum noch drüber nach und wenn es so weit ist, dann ist es halt so weit.

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25. April 2012 um 21:00
In Antwort auf cande_12629914

Meine Katze hat auch FIP
Ich kann deine Verzweiflung verstehen. Vor über 2 Jahren habe ich mir einen Katze von einer Tierhilfe-Organisation geholt. Alles war ok. Sie hatte Probleme mit den Zähnen, deshalb waren wir beim Tierarzte. Die Ärztin hat mir ein großes Blutbild empfohlen, um sicher zu gehen, dass alles ok ist. Am nächsten Tag hat sich mich angerufen, mit einer schlechten Nachricht, wie sie meinte. Die Katze trägt den Virus in sich, der FIP auslöst. Ich habe noch eine andere Katze, die zu dieser Zeit auch schon mit dem Virus in Kontakt war. Eine Trennung stand deshalb auch schon außer Frage. Die Tierärztin meinte, wenn ich Glück habe, leben die Katzen noch zwei Jahre, wenn ich Pech habe, noch 6 Wochen. Es kommt wohl sehr stark auf die äußeren Umstände an, Stress usw. Ich kann nur sagen, beiden geht es seit über zwei Jahren sehr gut. Beide hatten noch keine Symptome und es geht ihnen super, obwohl sie sich gegenseitig stressen . Ich hab am anfang auch viel geweint und mir Sorgen und Vorwürfe gemacht (hätte ich früher ein Blutbild machen lassen, wäre die andere Katze nicht angesteckt worden). Aber das bringt nichts. Wenn es so weit ist, dann ist es so weit. Mach dir erstmal keinen Sorgen. Wichtig ist, dass die Katze keinen Stess hat. Ich desinfiziere die Katzentoilette zwei mal die Woche und passe auf, dass die beiden nicht aus dem Futternapf der anderen essen. Wobei ich denke nicht, dass das wirklich einen Unterschied macht, weil sie sich ja auch ständig abschlecken und abschmusen. Aber mir gibt es ein gutes Gefühl etwas getan zu haben. Wenn du genug Platz hast, stell vielleicht sogar zwei Katzenklos auf, ist bestimmt kein Fehler. Ich denke mir immer, die beiden haben so viel Spaß miteinander und mögen sich so gerne, denen ist egal, ob sie noch ein Jahr oder 10 Jahre leben. Wichtig ist, wie es ihnen jetzt geht. Kopf hoch, die Diagnose FIB hört sich erst mal sehr schlimm an, ich weiß das. Aber es ist wie es ist. Ich denke jetzt kaum noch drüber nach und wenn es so weit ist, dann ist es halt so weit.

Du
kannst wieder ruhig schlafen

deine katzen haben einen coronavirentiter. das heißt sie hatten kontakt zu corona, einem magen-darm-virus. langlebig, nicht sehr robust (bekommst mit fast allem tot) und sehr ansteckend.
und ziemlich ungefährlich. gibt, wenn überhaupt, leichten durchfall.
fip ist es erst wenn dieser virus mutiert. das geschieht in max 5% aller fälle. der regelfall ist dass das virus besiegt wird und ende der geschichte.. mit etwas glück haben deine katzen nichtmal mehr nen titer.
der titer sagt wenig über die anwesenheit von corona aus, sondern nur dass eine deiner katzen antikörper gegen corona hat. haben meine wahrscheinlich auch, grad in tierheimen bei hoher katzendichte verteilt sich corona gut. schätzungen sagen dass 60 bis 80% aller europäischen katzen nen titer haben. dieser antikörpertiter sinkt mit der zeit, sogar wieder bis zu "coronanegativ".
fip selbst ist nicht übertragbar. die mutierten viren verlassen eine katze nicht freiwillig, bei einer feuchten fip wird punktiert. mit diesem punktat kann sich ne katze mit fip anstecken. anders nicht!

impfe sie nicht gegen fip! sie sind nie mehr völlig "corona-negativ" sondern nur unterhalb des messbaren (1:25 oder so). bedeutet eine impfung kann eine fip-erkrankung auslösen.

solang du keine symptome hast (apathie, hohes fieber, fressunlust) geh davon aus dass sie kein fip haben wenn corona tatsächlich mutiert ist die sache nämlich leider innerhalb von wenigen monaten erledigt

es ist übrigens durchaus möglich dass deine erstkatze das virus hatte und die katze aus dem tierheim diejenige ist die infiziert wurde... wie gesagt, das virus ist weit verbreitet und langlebig, man kanns mit den schuhen ins haus tragen.

ich glaube nicht dass du eine katze an fip verlieren wirst, geschweige denn 2.
mehr infos zu dem thema findest du hier:
http://www.catgirly.info/Krankheiten/FIP/

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