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Mein Kater (kastriert) streunt tagelang herum!

9. Juni 2010 um 14:28 Letzte Antwort: 25. Juni 2010 um 19:15

Ich habe einen 7-jährigen Kater der eigentlich immer sehr brav war.
Seit ein paar Wochen streunt er jedoch tagelang herum. Es ist bisher vier mal passiert. Die längste Zeit die er nicht Nachhause gekommen ist, waren vier Tage.
Da er noch dazu seit Pfingsten eine relativ starke Verletzung am hinteren Bein hat, und er nicht viel Futter bzw. Milch zu sich nimmt, mache ich mir noch mehr Sorgen um ihn.
Er sieht mittlerweile wie ein richtiger Streuner aus, und dabei war er immer ein so schöner und starker Kater.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand Tipps geben kann, wie ich ihn vom Streunen abhalten und wieder mehr an Zuhause gewöhnen kann.
Ich bin wirklich ratlos und verzweifle schön langsam

Eine Katzenmutter

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10. Juni 2010 um 0:05

Streuner
Meiner (2 Jahre) ist derzeit auch sehr aktiv draußen. Er sieht auch mit seinem dünnerem Sommerfell nicht so schön und knuffig aus wie im Winter.

Aber dass Dein Kater mit sieben Jahren auf einmal zum Tramp wird, finde ich ungewöhnlich. Gab es mal eine Veränderung bei Euch zuhause? Vielleicht neue Mitbewohner oder andere Haustiere? Ansonsten würde ich mal den Tierarzt um Rat fragen.

VG MsJingles

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10. Juni 2010 um 10:30
In Antwort auf githa_12053983

Streuner
Meiner (2 Jahre) ist derzeit auch sehr aktiv draußen. Er sieht auch mit seinem dünnerem Sommerfell nicht so schön und knuffig aus wie im Winter.

Aber dass Dein Kater mit sieben Jahren auf einmal zum Tramp wird, finde ich ungewöhnlich. Gab es mal eine Veränderung bei Euch zuhause? Vielleicht neue Mitbewohner oder andere Haustiere? Ansonsten würde ich mal den Tierarzt um Rat fragen.

VG MsJingles

Veränderungen
Danke für deine Antwort!

Es gab keine Veränderungen bei uns Zuhause.
Ich muss noch dazu sagen, dass er es eigentlich nicht mehr schöner haben kann, als bei uns. Ein großes Haus mit Garten; überall tolle Schlafmöglichkeiten (er darf aber trotzdem in allen Betten schlafen); und ein Geschwisterchen hat er auch.

Das Einzige was anders war als sonst, ist seine Verletzung am Bein. Womöglich nimmt er es uns übel, dass wir mit ihm zum Tierarzt gefahren sind. Nach der Behandlung war er aber sehr brav und froh dass er wieder daheim war.

Ich kann es mir nicht erklären. Heute ist es übrigens schon wieder der dritte Tag an dem er nicht Nachhause gekommen ist

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10. Juni 2010 um 23:09
In Antwort auf nina_12914947

Veränderungen
Danke für deine Antwort!

Es gab keine Veränderungen bei uns Zuhause.
Ich muss noch dazu sagen, dass er es eigentlich nicht mehr schöner haben kann, als bei uns. Ein großes Haus mit Garten; überall tolle Schlafmöglichkeiten (er darf aber trotzdem in allen Betten schlafen); und ein Geschwisterchen hat er auch.

Das Einzige was anders war als sonst, ist seine Verletzung am Bein. Womöglich nimmt er es uns übel, dass wir mit ihm zum Tierarzt gefahren sind. Nach der Behandlung war er aber sehr brav und froh dass er wieder daheim war.

Ich kann es mir nicht erklären. Heute ist es übrigens schon wieder der dritte Tag an dem er nicht Nachhause gekommen ist

Vielleicht nicht sorgen?
Durch Zufall passt Dein Thema. Ich habe im Moment das Problem, dass durch die Katzenklappe ein Waschär seit drei Tagen versucht, im Haus Futter zu kriegen.
Ich habe den Revierförster angerufen und gefragt, ob ich eine Lebend-Waschbärfalle bei ihm ausleihen könne.
Er hat keine; empfahl mir, die Katzenklappe zu verriegeln, die Katze mit Bereitstellung eines geschützten Plätzchens nachts draußen zu lassen, bei den warmen Temperaturen.

Er erzählte, dass er selbst zwei kastrierte Katzen habe, die sich jedes Jahr im Frühjahr mehrere Tage kaum blicken lassen. Es sei normal, erklärte er mir, das die Tiere in dieser Zeit ihrer tierischen Natur nachgehen. Förster haben wohl ein freiheres Verständnis von Tieren, und deren Ansichten kannn man als besorgte Katzenbesitzerin für sich selbst wohl nicht so annehmen, aber es hörte sich irgendwie logisch an.
Er erzählte mir übnrigens auch, dass er manchmal auf seinem Hochsitz schon Wildkatzen beobachtet habe. Wunderschöne, große elegante Tiere.

Ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft. Ich denke für mich auch noch darüber nach. Ich bin kein Förster.

Humorvoll grüßt msjingels

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14. Juni 2010 um 9:44
In Antwort auf githa_12053983

Vielleicht nicht sorgen?
Durch Zufall passt Dein Thema. Ich habe im Moment das Problem, dass durch die Katzenklappe ein Waschär seit drei Tagen versucht, im Haus Futter zu kriegen.
Ich habe den Revierförster angerufen und gefragt, ob ich eine Lebend-Waschbärfalle bei ihm ausleihen könne.
Er hat keine; empfahl mir, die Katzenklappe zu verriegeln, die Katze mit Bereitstellung eines geschützten Plätzchens nachts draußen zu lassen, bei den warmen Temperaturen.

Er erzählte, dass er selbst zwei kastrierte Katzen habe, die sich jedes Jahr im Frühjahr mehrere Tage kaum blicken lassen. Es sei normal, erklärte er mir, das die Tiere in dieser Zeit ihrer tierischen Natur nachgehen. Förster haben wohl ein freiheres Verständnis von Tieren, und deren Ansichten kannn man als besorgte Katzenbesitzerin für sich selbst wohl nicht so annehmen, aber es hörte sich irgendwie logisch an.
Er erzählte mir übnrigens auch, dass er manchmal auf seinem Hochsitz schon Wildkatzen beobachtet habe. Wunderschöne, große elegante Tiere.

Ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft. Ich denke für mich auch noch darüber nach. Ich bin kein Förster.

Humorvoll grüßt msjingels

Danke!
Also wenn ein Förster auch meint, dass das Streunen ein normales Verhalten ist, dann versuche ich das zu akzeptieren und mache mir in Zukunft weniger Sorgen.

Inzwischen ist mein "Bärli" übrigens wieder aufgetaucht. Er hat gefressen, getrunken und dann mehr oder weniger zwei Tage und Nächte durchgeschlafen.

Ich bin froh dass er wieder da ist, und hoffe das Streunen hat bald ein Ende. Aber die Natur wird schon wissen was sie tut

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25. Juni 2010 um 19:15
In Antwort auf nina_12914947

Danke!
Also wenn ein Förster auch meint, dass das Streunen ein normales Verhalten ist, dann versuche ich das zu akzeptieren und mache mir in Zukunft weniger Sorgen.

Inzwischen ist mein "Bärli" übrigens wieder aufgetaucht. Er hat gefressen, getrunken und dann mehr oder weniger zwei Tage und Nächte durchgeschlafen.

Ich bin froh dass er wieder da ist, und hoffe das Streunen hat bald ein Ende. Aber die Natur wird schon wissen was sie tut

Streuners
Hi,

noch mal aus persönlichem Interesse. Mein Katertier hat alles mögliche zur Zeit draußen auf den Hörnern (obwohl kastriert). Lässt sich kaum blicken, der holde Herr, außer zum Essen fassen.

Ist es bei Dir ähnlich?

Viele Grüße MsJigles

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