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Mein Hund ist nur am Bellen alle bzw.viele metohden fehlgeschlagen was kann ich tun???

12. Oktober 2008 um 17:05 Letzte Antwort: 15. Oktober 2008 um 11:26

Hallo,
Meine Hündin Roxy knapp 2 Jahre alt ist seid einiger zeit sehr großkotzig!!!
Jeder Hund sowie Mensch wird angebellt.
Ablenkungsmetohden, Leckerlie bestechung sowie ignorieren sind bisher nur fehlgeschlagen!
Es ist ihr in dem moment sowas von egal was Frauchen gerade von ihr möchte
Was kann ich tun???
Hoffe es gibt auch noch effektive möglichkeiten die nicht mit dem antibellhalsband verbunden sind.
Mit dem klicker habe ich auch schon versucht zu arbeiten doch vor dem Geräusch hat sie Angst
Sie ist generell ein sehr ängstlicher Hund was geräusche oder ähnlichen lauten aktivitäten angeht.
Ich bin langsam echt hilflos doch habe dass augengerolle von den Nachbarn satt.
Denn ich weis ja dass Sie eig. auch anders sein kann.
Dass bellen was sie tag täglich an den Tag legt scheint evtl.auch mit Angst zu tun zu haben denn erst ist sie mit der schnauze vorn dran doch wenn jemand kommt(Mensch/Tier)zieht sie den schwanz ein und rennt weg
Ich habe wirklich keine Ahnung was ich noch machen kann

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13. Oktober 2008 um 12:36

Das könnte
wie du schilderst, wirklich Angst sein.

Lass sie vorerst nicht mehr von der Leine.
Sie wird so merken, daß sie in Situationen, in denen sie angst spürt, nicht alleine ist und du die schützende Festung bist.
Allerdings musst du auch verhindern, daß dieses Angstobjekt sie in der Furcht bestätigt, Sowas wie - keine Fremden sollen den Hund streicheln wenn sie sich dabei unwohl fühlt usw.
Würdest du jetzt mit einem Hilfsmittel wie einem Bellhalsband arbeiten, würde die Maus noch ängstlicher werden.

Lass sie, wenn ihr etwas entgegenkommt was Angst auslöst, nicht im Fuß gehen.
Lass sie locker neben dir laufen.
Mit dem Kommando Fuß fixierst du sie in eine Position, in der sie sich nicht wohl fühlt.

Du kannst, je nachdem, auch stehenbleiben, so daß euch das Angstobjekt passieren kann.
Stellt deine Hündin sich eng an dich, oder zwischen deine Beine - biete ihr den Schutz.
Lobe sie aber nicht dafür

Das Lob sollte im richtigen Moment ausgesprochen werden. Also wenn z.B. der andere Hund tonlos passiert WIRD.

Hast du schonmal dran gedacht in eine HuSchu zu gehen?

Lass die Nachbarn mit den Augen rollen. Schließlich hast du nicht aufgegeben und möchtest was tun.

LG

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14. Oktober 2008 um 11:49
In Antwort auf houda_12465608

Das könnte
wie du schilderst, wirklich Angst sein.

Lass sie vorerst nicht mehr von der Leine.
Sie wird so merken, daß sie in Situationen, in denen sie angst spürt, nicht alleine ist und du die schützende Festung bist.
Allerdings musst du auch verhindern, daß dieses Angstobjekt sie in der Furcht bestätigt, Sowas wie - keine Fremden sollen den Hund streicheln wenn sie sich dabei unwohl fühlt usw.
Würdest du jetzt mit einem Hilfsmittel wie einem Bellhalsband arbeiten, würde die Maus noch ängstlicher werden.

Lass sie, wenn ihr etwas entgegenkommt was Angst auslöst, nicht im Fuß gehen.
Lass sie locker neben dir laufen.
Mit dem Kommando Fuß fixierst du sie in eine Position, in der sie sich nicht wohl fühlt.

Du kannst, je nachdem, auch stehenbleiben, so daß euch das Angstobjekt passieren kann.
Stellt deine Hündin sich eng an dich, oder zwischen deine Beine - biete ihr den Schutz.
Lobe sie aber nicht dafür

Das Lob sollte im richtigen Moment ausgesprochen werden. Also wenn z.B. der andere Hund tonlos passiert WIRD.

Hast du schonmal dran gedacht in eine HuSchu zu gehen?

Lass die Nachbarn mit den Augen rollen. Schließlich hast du nicht aufgegeben und möchtest was tun.

LG

Ich werd alles versuchen!!
Hallo,
im vorraus erst einmal danke für deine hilfe.
ja ich lasse sie so eig. nur an der leine sei denn ich gehe mit ihr aufs feld so dass sie sich austoben kann.
sie stellt sich ziemlich nahe an mich ran bzw. schon fast in mich reinkrauchen wenn wir an der straße stehn
ja an eine hundeschule habe ich auch schon gedacht bin mom. echt am überlegen da diese schulen auch recht
teuer sind für meine verhältnisse.aber ich denke dass sich dass i-wie regeln lässt.
ich hoffe dass ich dass mit dem ständigen gekläffe auf die reihe bekomme weil es ist manchmal ziemlich anstrengend gerade wenn nachtruhe ist aber zusammen werden wir dass schon meistern
ich danke für deine hilfe

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14. Oktober 2008 um 19:10

Unsicherheit!
Ja da muss ich mich meiner Vorposterin anschließen: Es wird eigentlich deutlich Unsicherheit beschrieben.

Ich hatte selbst einen "Leinenpöbler" wie das Phänomen oft beschimpft wird. Am Anfang war mir garnicht bewusst, dass mein Rüde nicht "dominant" sondern unsicher war. Ich bin noch immer am arbeiten, aber inzwischen kann ein Hund oder ein Mensch an uns vorbeigehen wenn wir stehenbleiben, mein Hund sitzt und ich zwischen ihm und dem passierenden Hund stehe, ohne dass er an mir vorbei schießt und die Menschen oder Hunde anbellt. Das ist bereits ein deutlicher Fortschritt, denn vorher hat er das gemacht.

Wie haben wir es dazu gebracht?
Zuerst habe ich fremde Mensch-Hunde-Paare in großem Abstand vorbeigehen lassen. Ist Ben ruhig geblieben, habe ich ihn ausgiebig gelobt. Nach diesem Lob merkt man Ben seine große Erleichterung an: Er ist während der Situation, wenn jemand vorbei geht, noch immer total angespannt und freut sich dann sehr, wenn es "glimpflich" ausgegangen ist und ich mich freue.
Für Ben stellt das fremde Hund-Mensch-Duo eine Bedrohung dar und er sah mich nicht in der Lage, die Situation für uns beide zu meistern, deshalb ist er nach vorne geprescht und hat geknurrt und gebellt, um das für uns zu "regeln"...
Inzwischen scheint er zu begreifen, dass ich es regeln kann.

Die Hundeschule kann für deine extrem schüchterne Hündin tatsächlich sehr hilfreich sein. Der Kontakt zu anderen Menschen und Hunden, auch in "ungezwungener" Weise in gewissen Spielphasen, ist nicht schlecht. Gesagt sei aber, dass euer Problem hierdurch wahrscheinlich nicht behoben wird. Das Selbstbewusstsein deiner Hündin wird steigen und es trägt dazu bei, aber im Alltag arbeiten musst du nach wie vor allein, die 1-2 mal wöchentlichen Treffen können nur dazu beitragen etwas zu verbessern.

Auch musst du unbedingt mal auf dich selbst achten. Mein Ben ist in der Hundeschule bspw. überhaupt nicht schüchtern und pöbelt auch niemanden an. Und warum? Es liegt größtenteils an mir! Denn ich gehe selbstsicher dort hin und es ist das normalste der Welt für mich, also auch für ihn. Ist uns früher aber jemand fremdes begegnet, habe ich unterbewusst Nervosität vermittelt und auf Ben übertragen. Es ist unglaublich, was das ausmachen kann...

Alles Gute mit deiner Hündin!

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15. Oktober 2008 um 11:26
In Antwort auf eliane_12068400

Unsicherheit!
Ja da muss ich mich meiner Vorposterin anschließen: Es wird eigentlich deutlich Unsicherheit beschrieben.

Ich hatte selbst einen "Leinenpöbler" wie das Phänomen oft beschimpft wird. Am Anfang war mir garnicht bewusst, dass mein Rüde nicht "dominant" sondern unsicher war. Ich bin noch immer am arbeiten, aber inzwischen kann ein Hund oder ein Mensch an uns vorbeigehen wenn wir stehenbleiben, mein Hund sitzt und ich zwischen ihm und dem passierenden Hund stehe, ohne dass er an mir vorbei schießt und die Menschen oder Hunde anbellt. Das ist bereits ein deutlicher Fortschritt, denn vorher hat er das gemacht.

Wie haben wir es dazu gebracht?
Zuerst habe ich fremde Mensch-Hunde-Paare in großem Abstand vorbeigehen lassen. Ist Ben ruhig geblieben, habe ich ihn ausgiebig gelobt. Nach diesem Lob merkt man Ben seine große Erleichterung an: Er ist während der Situation, wenn jemand vorbei geht, noch immer total angespannt und freut sich dann sehr, wenn es "glimpflich" ausgegangen ist und ich mich freue.
Für Ben stellt das fremde Hund-Mensch-Duo eine Bedrohung dar und er sah mich nicht in der Lage, die Situation für uns beide zu meistern, deshalb ist er nach vorne geprescht und hat geknurrt und gebellt, um das für uns zu "regeln"...
Inzwischen scheint er zu begreifen, dass ich es regeln kann.

Die Hundeschule kann für deine extrem schüchterne Hündin tatsächlich sehr hilfreich sein. Der Kontakt zu anderen Menschen und Hunden, auch in "ungezwungener" Weise in gewissen Spielphasen, ist nicht schlecht. Gesagt sei aber, dass euer Problem hierdurch wahrscheinlich nicht behoben wird. Das Selbstbewusstsein deiner Hündin wird steigen und es trägt dazu bei, aber im Alltag arbeiten musst du nach wie vor allein, die 1-2 mal wöchentlichen Treffen können nur dazu beitragen etwas zu verbessern.

Auch musst du unbedingt mal auf dich selbst achten. Mein Ben ist in der Hundeschule bspw. überhaupt nicht schüchtern und pöbelt auch niemanden an. Und warum? Es liegt größtenteils an mir! Denn ich gehe selbstsicher dort hin und es ist das normalste der Welt für mich, also auch für ihn. Ist uns früher aber jemand fremdes begegnet, habe ich unterbewusst Nervosität vermittelt und auf Ben übertragen. Es ist unglaublich, was das ausmachen kann...

Alles Gute mit deiner Hündin!

Wir werden alles versuchen
Hallo,
sie setzt sich ja auch hin wenn ich es von ihr verlange aber gekläft wird ohne weiteres trotz alledem
vllt. hat es ja auch damit zu tun dass niemand an mich randarf!?
es reicht allein schon wenn ich einen anderen Hund streichel dann kommt sie wie eie V1 angerast
zeigt die zähne und will den anderen hund zwicken
Ich danke auf alle fälle ersteinmal für die hilfe und werde weiter fleißig daran arbeiten.
denn so sind wir ja dass perfekte team und warum sollten wir dass nicht auch noch meistern!?

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