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Mein hund ist 14 jahre

6. April 2008 um 22:42 Letzte Antwort: 24. April 2008 um 14:59

habe einen golden retriever und bin selbst erst 16. mein hund ist 14 und wir sind miteinander aufgewachsen. er schwächelt langsam und kann sich nicht mehr richtig bewegen und so weiter.. und mir gehts mmentan echt scheisse ich will ihn nicht verlieren weiss nicht wie ich damit umgehen kann wenn er stirbt .

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6. April 2008 um 23:02

Leider
ist langsam die Zeit des Abschieds gekommen und ich finde es gut, dass Du Dich mit dem Thema so auseinandersetzt. Nutz die Zeit, die Euch noch bleibt und genieße sie intensiv. Kümmere Dich so viel wie möglich um den alten Knaben, verwöhne ihn, mach Fotos, massier ihm die Pfoten...fang einfach an, langsam Abschied zu nehmen und Dich bewußt mit ihm auf die letzte Wegstrecke zu begeben. Er wird Dir so dankbar sein, Deine Liebe spüren und eines Tages ohne Angst und in Geborgenheit den letzten Gang antreten. Deine Trauer ist jetzt schon groß und wenn Dein Hund nicht mehr ist, wird sie noch viel größer - das ist gut und in Ordnung. Du wirst weinen, mies drauf sein...all das weißt Du jetzt schon - abnehmen kann Dir diese Trauer niemand. Sie gehört zum Leben dazu und es ist schön, trauern zu können und zu dürfen. Wenn Du magst, dann lass Dich von Freunden auffangen, ich denke, Deine Eltern werden auch für Dich da sein und gemeinsam mit Dir um Euren Hund trauern. Und irgendwann tut es immer ein klein wenig weniger weh, wenn Du an ihn denkst. Wie lange das dauern wird, kann keiner sagen, dass ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche wollen erstmal kein Tier mehr um sich haben, andere lenken sich von ihrer Trauer ab, indem sie sich wieder ein Tier holen und so ein Ventil haben. Wie man es macht, bleibt einem unbenommen - lass Deine Trauer zu, sag Deinem Hund, dass Du ihn liebhast. Und fühl Dich dolle gedrückt!!Jule

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7. April 2008 um 0:36

Habe das gleiche Problem
mit meinem Hund, er ist nun 10,5 Jahre, und fängt auch an alt zu werden, wir haben dazu noch sein Herrchen(mein Mann) letztes Jahr verloren, er vermisst ihn sehr, und nun wird er alt. Ja, ich gebe ihm viel Liebe, die braucht er, auch Dein Hund, er wird es Dir danken, denn er weiß, dass Du für ihn da bist!Versuch' ihn zu verwöhnen, verbring viel Zeit mit ihm, verabschiede Dich, so schwer es wird!

lg Jagdwölfin

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7. April 2008 um 3:32
In Antwort auf dale_12315579

Leider
ist langsam die Zeit des Abschieds gekommen und ich finde es gut, dass Du Dich mit dem Thema so auseinandersetzt. Nutz die Zeit, die Euch noch bleibt und genieße sie intensiv. Kümmere Dich so viel wie möglich um den alten Knaben, verwöhne ihn, mach Fotos, massier ihm die Pfoten...fang einfach an, langsam Abschied zu nehmen und Dich bewußt mit ihm auf die letzte Wegstrecke zu begeben. Er wird Dir so dankbar sein, Deine Liebe spüren und eines Tages ohne Angst und in Geborgenheit den letzten Gang antreten. Deine Trauer ist jetzt schon groß und wenn Dein Hund nicht mehr ist, wird sie noch viel größer - das ist gut und in Ordnung. Du wirst weinen, mies drauf sein...all das weißt Du jetzt schon - abnehmen kann Dir diese Trauer niemand. Sie gehört zum Leben dazu und es ist schön, trauern zu können und zu dürfen. Wenn Du magst, dann lass Dich von Freunden auffangen, ich denke, Deine Eltern werden auch für Dich da sein und gemeinsam mit Dir um Euren Hund trauern. Und irgendwann tut es immer ein klein wenig weniger weh, wenn Du an ihn denkst. Wie lange das dauern wird, kann keiner sagen, dass ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche wollen erstmal kein Tier mehr um sich haben, andere lenken sich von ihrer Trauer ab, indem sie sich wieder ein Tier holen und so ein Ventil haben. Wie man es macht, bleibt einem unbenommen - lass Deine Trauer zu, sag Deinem Hund, dass Du ihn liebhast. Und fühl Dich dolle gedrückt!!Jule

Danke..
für die aufmunterung.. habe halt angst, er ist sehr dick und seine knochen machen nicht mehr richtig mit wenn er aufsteht usw. ist schwerer. er will egt auch nicht mehr raus..ich habe halt angst vorm sommer und denke werde ihn scheren lassen. er ist ziemlich groß und kann ihn auch nicht zum arzt schicken und wir haben noch einen kleinen hund und mein grßer tut mir immer sehr leid wenn er nicht mitkommen kann bin dann immer richtig traurig wäre alles blöd ohne ihn

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7. April 2008 um 3:40

Außerdem
ist er an silvester angefahren wurden er ist gerade über die straße, auto angehalten.. und richtig schnell los gefahren!! und licht ausgemacht, damit man das kennzeichen nicht sehen kann.. schmerzen hat er nicht.. habe so angst vor dem tag, wo er da liegt..

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24. April 2008 um 14:59
In Antwort auf dana_12081583

Danke..
für die aufmunterung.. habe halt angst, er ist sehr dick und seine knochen machen nicht mehr richtig mit wenn er aufsteht usw. ist schwerer. er will egt auch nicht mehr raus..ich habe halt angst vorm sommer und denke werde ihn scheren lassen. er ist ziemlich groß und kann ihn auch nicht zum arzt schicken und wir haben noch einen kleinen hund und mein grßer tut mir immer sehr leid wenn er nicht mitkommen kann bin dann immer richtig traurig wäre alles blöd ohne ihn

Trauer...
...ist was ganz intensives und es wird dich sehr lange begleiten, wichtig ist, dass du richtig trauerst, ohne dich zu vertecken - tu es die zeit danach wirklich bewusst, geh in den wald und schrei dir die seele aus dem hals, egal was du machst, tu es, denn danach wird es dir immer etwas besser gehen!
wir hatten fast 13 jahre unseren 1. hund - er war vor meinem sohn da und somit wuchsen die beiden zusammen auf. nachdem unsere kleine schwerkrank wurde, musste ich sie in den himmel schicken, d.h. ich hab sie von schlimmen schmerzen erlöst und stand ihr bis zur letzten sekunde bei, das habe ich ihr versprochen und ich habe es eingelöst, es war die hölle für mich.
mein sohn war damals 10 und übernachtete zu dem zeitpunkt bei einem freund. als ich jackie "heimschickte" wusste er nichts, als ich ihn dann 2 tage später abholte, fragte er sofort nach "jackie", ich hab ihm alles genau erklärt und ihm viel zeit gegeben... wir waren beide wie im schlechten film, versuchten uns abzulenken, gingen in ein freizeitbad, gingen zu freunden, machten sport und und und - hauptsache versuchen sich abzulengen.
mit der zeit wurde es immer besser, vorallem wenn wir uns vorstellten, wie unsere jackie im hundehimmel quickfidel rumsprang, sie sich es auf der riesen hundecouch mit all ihren neuen hundefreunden bequem machte, jeden tag soviel saftige riesen-steaks fressen konnte, abfalleimer durchforsten und hinter hasen herjagen konnte... sie war schmerzfrei, hatte keine probleme mehr und es ging ihr einfach gut - genauso kann sie uns beobachten und weiterhin auf uns aufpassen.
stimmt, es ist einfacher es zu schreiben, was man tun kann, aber es zu erleben ist anders...
du hast einen vorteil (auch wenn er nicht positiv ist) du kannst dich darauf vorbereiten. wir wurden überrascht, und ja, es kann sehr lange dauern, niko hat 1,5 jahre später noch schlimme heulkrämpfe gehabt, dabei hat nicht mal ein hund vorbeilaufen müssen...
da du geschrieben hast, dass ihr noch einen hund habt, kann es für dich vielleicht auch hilfreich sein, indem du ihn apäter als "überbringer" all deiner gedanken und wünsche ansiehst...
ich wünsche dir ganz viel stärke und kraft. versuch es auch als was positives anzunehmen, denn man sagt, wenn einer geht, dann kommt jemand neues...
alles liebe dir!

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