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Mein Hund hat psychische Probleme nach dem Tod seines Bruders

16. Januar 2018 um 6:52

Hallo liebe Hundehalter,

ich hatte bis vor kurzem 3 Hunde.
1 großen 6jährigen Straßenhund aus Bulgarien und 2 kleine Terriermischlinge mit 9 und 11 Jahren. Die beiden Kleinen waren Halbbrüder - gleicher Vater, andere Mütter.
Mein 11jähriger Nepomuk ist am 2. Weihnachtsfeiertag einfach gestorben - eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht (er hatte schon immer ein sehr schwaches Herz).
Sein Bruder Kasimir dreht mir seitdem total durch!
Er verbrachte sein ganzes Leben mit seinem Brudi hier bei uns und nun ist Nepomuk für immer weg!
Kasimir sucht seitdem ständig unsere Nähe und engen Körperkontakt, obwohl er das aufgrund seiner speziellen Form von Epilepsie eigentlich immer abwehrte!
Sobald einer von uns zur Arbeit muss, winselt er und springt ganz wild umher, steigert sich dabei so rein, dass er kurz vor einem Anfall steht (das erkennt man bei ihm, wenn sich ein Ohr ganz komisch nach hinten biegt und an seinem Blick). Früher war das selbstverständlich, dass wir zur Arbeit gingen. Unsere Nachbarin kümmert sich in unserer Abwesenheit liebevoll um die Hunde, ist viel und lange mit ihnen draussen....
Aber jetzt darf nichtmal einer von uns das Haus verlassen!!!
Kasimir entspannt sich auch erst wieder völlig, wenn wir beide wieder hier sind.
In dem großen Buddy sieht der kleine Kasimir einen Beschützer, aber seine unmittelbare Nähe sucht er nicht.
Nepomuk war sein Ruhepol!
Jede Früh ca 4 Uhr weckt mich der Kleine, indem er ganz nervös umherdappelt. Reagiere ich nicht sofort darauf, kackt und pieselt er mir in die Wohnung - egal wie spät am Abend ich mit den Hunden noch draussen war!
Das war auch sonst nie ein Problem - er konnte alles immer wunderbar halten, bis ich morgens um ca 7 Uhr mit ihnen rausging.

Ich weiß nicht mehr weiter! Es spielt sich einfach nicht mehr ein, die Situation, dass Nepomuk nicht mehr da ist.

Kasimir bekommt Medikamente - Luminal 100 - die Tageshöchstdosis. Zusätzlich gebe ich ihm pflanzliche Beruhigungsmittel (Relaxan), aber die zeigen keine Wirkung mehr.
Wenn ich zu Hause bin, versuche ich die Hunde gut auszulasten und zu beschäftigen, aber dennoch dreht Kasi hohl, sobald einer von uns oder gar wir beide das Haus verlassen!

Hat noch jemand einen Tipp? Was kann ich denn noch machen?

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