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Mein Hund fiept ganz nervig - Hund Schuld oder Vater?

3. Januar 2014 um 23:59 Letzte Antwort: 5. Januar 2014 um 22:38

Hallo ihr Lieben....

wir haben ein etwas nerviges Problem mit unserer 2 Jahre alten Pinschermixhündin. Wenn ich mich richtig erinnere, hat sie auch am Anfang mal hier und da gewinselt wenn sie unbedingt etwas haben wollte. Aber inzwischen ist es teilweise richtig nervig geworden.
Mein Vater regt sich immer am lautesten darüber auf, wobei ich inzwischen am Grübeln bin, ob es vielleicht sogar seine Schuld sein könnte. Ich nenne euch hierzu mal ein gutes Beispiel.

Mein Vater geht am Wochenende immer gegen 15 Uhr mit ihr eine große Runde Gassi. Dies kündigt er ihr bereits gegen 12:30 Uhr an vonwegen "ja, wir gehen gleich". Dass Hunde vielleicht nicht alles verstehen, ist klar. Aber ich denke, anhand seiner vielversprechenden freundlichen Tonlage und dem üblichen Zeitrhythmus, begreifft Hundi schon ganz gut, was Sache ist.
Allerdings geht mein Vater ja dann nicht gleich mit ihr los, sondern er verkrümelt sich erstmal in sein Arbeitszimmer und verschließt die Tür hinter sich. Nun sitzt mein Hund immer jammernd vor der Tür und wartet auf Herrchen. Und der Hund ist verdammt zäh

Nach etwa 2 Stunden trabt mein Vater dann mal wieder an, macht dem Hund noch mal klar, dass es ja gleich los geht und verschwindet erstmal knappe 20 Minuten ins Bad (vonwegen Frauen brauchen lange!). Da mein Hund sich in der Wartezeit ja irgendwann doch mal zur Ruhe gelegt hatte, setzt er sich aber nun wieder vor die Badezimmertür und jammert weiter. Bis es dann endlich los geht!

Auch wenn sie mal losjammert, weil sie gerne spielen will, geht mein Vater sofort bei jedem Ton auf den Hund ein und regt sich regelmäßig über die nervige Angewohnheit von dem Tier auf. Ich hingegen ignoriere sie einfach, wodurch sie nach knapp 3 Minuten auch endgültig still ist.
Nun frage ich mich, ob mein Vater sich das Gefiepe nicht selbst zuzuschreiben hat. Er ist allerdings der Meinung, dass er die totale Ahnung von den Tieren hat und schiebt ständig die Schuld auf meine Mutter vonwegen, dass sie den Hund zu sehr verwöhne was meiner Meinung nach totaler Quatsch ist.

Wie mache ich meinem Vater am besten klar, dass er dem Hund nicht immer diese frühzeitigen Versprechungen machen soll, wenn er ja eh immer alles besser weiß? Oder hat das Gefiepe vllt. noch andere Gründe?

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5. Januar 2014 um 22:38


Dein Vater hat definitiv Schuld an der Situation.
Du hast Recht, dein Hund versteht die einzelnen Worte nicht von wegen "wir gehen ja gleich raus", also er kennt die Bedeutung nicht, aber er weiß sehr wohl, "wenn mein Herrchen das und das sagt, bedeutet es, dass es gleich raus geht".

Bei unseren Hunden ist es nicht anders, wenn ich sage "ich gehe eben mit den Hunden in den Weg", drehen diese direkt am Rad.
Und dabei ist es egal, ob ich es direkt zu einem Hund sage oder ob ich es im Vorbei gehen zu meinem Mann sage.
Sollte ich es dann doch nicht zeitnah schaffen, weil gerade irgendetwas dazwischen gekommen ist, sind meine Hunde natürlich trotzdem hibbelig.
Ich schicke sie dann auf die Decke und dann ist auch Ruhe.

Du machst das schon richtig, bloß nicht drauf eingehen, wenn der Hund etwas will, denn du bestimmst, was bei dir zuhause wann passiert.
Und wenn der Hund meint fiepen zu müssen, muss dein Vater mal konsequent sein und dem Hund sagen, dass er ruhig sein soll.
Bestimmend, nicht schreiend.

Und vor allem, er sollte es nach Möglichkeit vermeiden, den Hund unnötig "heiß" zu machen.
Ist ja irgendwo auch blöd für ihn.

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