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Malteser wird nicht stubenrein!

18. Februar 2005 um 17:37

Ich bin am Verzweifeln!
Wir haben bereits seit 1 Jahr einen kleinen Malteser, der, wie es ja für diese Rasse üblich sein soll sehr liebenswert,anhänglich und extrem verspielt ist. Auch hab ich gelesen, dass genau diese Hunde sehr lang im welpenalter bleiben. Und erst mit 2-3 Jahren als ausgewachsen bezeichnet werden können. Kann das mit unter ein Grund sein, warum wir unseren Hund nicht wirklich stubenrein kriegen?
Und hat vielleicht jemand auch einen Malteser und kann mich über seinen Hund informieren, d.h. ist der auch so verspielt und nie ernst oder ängstlich? Also ich meine, wenn ich mit ihm schimpfe, dann denkt er permanent ich will spielen...unglaublich. Er flitzt dann in der Gegend herum und scheint Fangen spielen zu wollen. Als wäre die ganze Welt ein einziges Spielland...ist das bei allen Maltesern so, oder hab ich evtl. Grundlegend was falsch gemacht?

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20. Februar 2005 um 1:07

Stubenrein
Hallo, habe auch 3 Hunde/ keinen Malteser. Die Grundregeln sind für alle gleich. Hört dein Hund auf Komandos wie: sitz, platz...?
Gehst du mit deinem Hund nach dem Pippimachen im Haus sofort nach draußen?

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20. Februar 2005 um 2:03
In Antwort auf jakki_11952789

Stubenrein
Hallo, habe auch 3 Hunde/ keinen Malteser. Die Grundregeln sind für alle gleich. Hört dein Hund auf Komandos wie: sitz, platz...?
Gehst du mit deinem Hund nach dem Pippimachen im Haus sofort nach draußen?

Hört auf nix!
Also, da fängt es bei unserem Hund an. Ich probiere dauernd ihm Sitz und Platz mit Leckerlies als Belohnung beizubringen, was er tut ist, wie ein Flummi um mich springen, mich antippen, und sich so auf die Belohnung freuen, dass er wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung rennt! ich komme nicht mal dazu, ihn anzuschauen um auf ihn einzureden. Und eine Bekannte von mir hat einen Schäferhund, der natürlich von Natur aus schon irgendwie diszipliniert ist, der horcht auf alles. Ich weiss einfach nicht wie ich bei unserem Hund die Aufmerksamkeit kriege. Er will an einer Tour spielen. Der Züchter von dem wir ihn haben sagt, das sei bei diesen kleinen Hündchen so. Sie wären wie kleine Kinder. Aber woher kommt diese Ernstlosigkeit, es ist mir ein Rätsel. Der Hund hat vor NIX und niemandem Angst. Daher fürchtet er sich wohl auch nicht wirklich vor der Strafe, wenn er in die Wohnung macht.
Wir haben seit einiger Zeit eine Art Windeldecke, für Welpen. Die gibts im Tierladen.die legt man auf den Boden und der Hund kann drauf pinkeln. Das scheint er zu akzeptieren. Ich hoffe, es bleibt so. Doch wenn ich probierte, anfangs, ihn direkt rauszubringen nachdem er auf den Teppich gemacht hatte, schaute er mich draussen nur mit riesen Augen an und sass regungslos auf der Wiese. Vor allem muss ich einige Treppen laufen, bis ich unten bin. Ob das was ausmacht?

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21. Februar 2005 um 19:39
In Antwort auf alix_12627651

Hört auf nix!
Also, da fängt es bei unserem Hund an. Ich probiere dauernd ihm Sitz und Platz mit Leckerlies als Belohnung beizubringen, was er tut ist, wie ein Flummi um mich springen, mich antippen, und sich so auf die Belohnung freuen, dass er wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung rennt! ich komme nicht mal dazu, ihn anzuschauen um auf ihn einzureden. Und eine Bekannte von mir hat einen Schäferhund, der natürlich von Natur aus schon irgendwie diszipliniert ist, der horcht auf alles. Ich weiss einfach nicht wie ich bei unserem Hund die Aufmerksamkeit kriege. Er will an einer Tour spielen. Der Züchter von dem wir ihn haben sagt, das sei bei diesen kleinen Hündchen so. Sie wären wie kleine Kinder. Aber woher kommt diese Ernstlosigkeit, es ist mir ein Rätsel. Der Hund hat vor NIX und niemandem Angst. Daher fürchtet er sich wohl auch nicht wirklich vor der Strafe, wenn er in die Wohnung macht.
Wir haben seit einiger Zeit eine Art Windeldecke, für Welpen. Die gibts im Tierladen.die legt man auf den Boden und der Hund kann drauf pinkeln. Das scheint er zu akzeptieren. Ich hoffe, es bleibt so. Doch wenn ich probierte, anfangs, ihn direkt rauszubringen nachdem er auf den Teppich gemacht hatte, schaute er mich draussen nur mit riesen Augen an und sass regungslos auf der Wiese. Vor allem muss ich einige Treppen laufen, bis ich unten bin. Ob das was ausmacht?

Hund macht was er will
Ich sehe schon, Riesenproblem! Der Hund akzeptiert dich nicht als Rudelführer. Er tanzt dir auf dem Kopf rum. Das hatten wir mit unserem 1.Hund. Beim nächste Gassigehen führst du den Hund, nicht der Hund dich(denke er zieht auch an der Leine)! Am Besten wäre, wenn er zuerst ein bißchen toben könnte, dann lernt er leichter. Dann wird 10Min. geübt. Fußgehen: Du sagst Fuß(mit ernster Stimme, bei keiner Übung schreien). Er wird natürlich nicht bei Fuß gehen. Jedesmal wenn er nicht mitmacht, drehst du dich um, sagst Fuß, gehst weiter-ohne ihn zu beachten.Wenn er wieder woanders hin will, ruck ruhig an der Leine, sag Fuß u. geh wieder in die entgegengesetzte Richtung vom Hund weg. Bei den Übungen nicht mit dem Hund reden- es wird mit dem Frechdachs nicht diskutiert! Er soll machen wie du das willst, nicht wie er es will. So lernt er , das du den Ton angibst. Ca. 10 Min, bis du das 20-30 mal gemacht hast, durchhalten, es ist anstrengend. Wenn er etwas gut gemacht hat sagst du mit netter Stimme(nicht zu nett, dann will er wieder spielen) "fein" u. streichelst ihn. Versucht er zu toben, sofort mit "nein!" unterbrechen. Wenn der Hund endlich bei Fuß geht, wird er mit Leckerchen belohnt-sonst nicht! Für Sachen die er überhaupt nicht machen soll: betteln, Sachen klauen..., gibts nur ein Befehlswort, nein o. pfui. Aber nur eines der Wörter beibringen, dann verbindet er das eine Wort mit allen Sachen die er nicht soll. Wenn er das mit dem Fußgehen verstanden hat, dann kommt die nächste Übung. Schreib mal wies geklappt hat, dann kommen wir zur nächsten Übung, ich antworte dir wieder. Du wirst zwischendurch bestimmt sitz u. platz üben, versuch es ohne Lecker. Das Leckerchen ist ja eine Belohnung u. die gibts nur, wenn er was richtig macht! Warum soll er was richtig machen, wenn er die Belohnung sowieso bekommt? Wenn er nicht sitzen will, drück ihn leicht am Po runter. Wenn er sitzt sag "fein" u. streichel ihn. Will er wieder toben sag "nein!". Läßt er sich nicht runterdrücken, halte ihn zusätzlich an der Brust. Versucht er aufzustehen sag mit ernster Stimme "nein!". So auch beim Platz. Wenn er ohne Lecker nicht mitmacht, Lecker in die Faust nehmen u. Befehle geben. Wenn er nur an das Lecker will, wieder "nein!" sagen. Platz machen wir dann bei der nächsten Mail, sonst werden es zu viele Übungen auf einmal. Ja, das Pippimachen..., manche sagen so eine Decke hilft, aber er soll ja lernen draußen zu machen. Nur schimpfen, wenn du ihn auf frischer tat ertappst! Wenn die Pippi schon auf dem Boden ist u. der Hund was anderes macht-mit`nem Spielzeug spielen-, versteht er nicht warum du schimpfst. Er verbindet das Schimpfen immer mit dem, was er gerade tut. Wenn du ihn ertappst, "nein!" sagen u. sofort nach draußen. Im Grunde muß du ihn wie einen Welpen behandeln. Alle 2Std. vor die Tür. Wenn er draußen Pippi gemacht hat, direkt nach dem Geschäft mit "fein" loben u. auch ein o.zwei Lecker geben. So weiß er, wenn er draußen Pippi macht, bekommt er Lecker. So, bis nächstes Mal.

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22. Februar 2005 um 10:20

habe gestern
mehr oder weniger zufällig in einem super-hundebuch geblättert - schaus dir doch mal in einer bib oder im handel an: "das kosmos erziehungsprogramm für hunde" von nicole hoefs und petra führmann, kosmos-verlag.
dort wird u.a. auch beschrieben, wie man den hund stubenrein machen kann ("kisten-training").

es wird sehr viel wert auf die *rudelführerfähigkeit* des menschen gelegt. ich würde echt mal reinlesen

lg

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