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Kinder+Hund+Job

15. Februar 2014 um 14:39

Hallo Ihr Lieben,

gibt es unter Euch welche, die Kinder, Hund, Job und natürlich noch den Haushalt unter einen Hut bekommen? Wie macht Ihr das und wie sieht Euer Alltag aus? Ist das überhaupt zu bewältigen? Unterstützung von meinem Mann würde ich kaum bekommen...

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15. Februar 2014 um 21:53

Kurze Hintergrundinfos
Danke schon mal für die Antwort, aber ich suche nach Leuten, DIE so eine Situation meistern bzw. denen es ähnlich geht und mir über ihren Alltag berichten können. so jemanden muss es doch geben...

Nur noch ein paar kurze Infos zu meiner Situation:
Hab 2 Kids (5 & 2), Haus, Hof, Garten, direkt hinterm haus Felder und Wald. Auf Arbeit bin ich meist nur von 8-12 Uhr (im Nachbarort/ 15min Autofahrt), da ich selbstständig bin und es mir einteilen kann. Kann natürlich auch mal länger gehen, kann aber auch hin und wieder mal ganz zu Hause bleiben.
Die Kids bring ich morgens 7 Uhr zur Kita, davor oder danach hätte ich Zeit für den Hund. Wenn der "potentielle Hund" allein bleiben kann, bleibt er während meiner Arbeitszeit zu Hause, ansonsten könnte ich ihn auch mitnehmen. Ab Mittag wäre ich, wie bereits erwähnt wieder zu Hause und kann mich Hund und Haushalt widmen. Gegen 16 Uhr hol ich die Kids wieder ab. Dann sind wir bis zum Abendessen sowieso meistens draußen. Wenn die Kids dann im Bett sind, könnte ich mich wieder voll und ganz dem Hund widmen.

Gibt es nun Leute, deren Leben mit Hund & Kinder & Job ähnlich abläuft? Wie kommt ihr zurecht? Über eure Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen!

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15. Februar 2014 um 23:49


Das ist leider auch noch so ein Problem...
Bisher hält er nichts von meinem Wunsch... Er ist, wie so viele andere Männer, der Meinung, ein Hund macht nur Arbeit, Dreck und ist "ein Klotz am Bein". Hunde generell mag er, von einem Eigenen hält er nicht so viel.
Er ist beruflich sehr eingespannt, kommt erst abends spät nach Hause und dann will er nur noch entspannen...

Ich selbst sehe in einem Hund jedoch eine Bereicherung für die Familie, ein Ausgleich zum hektischen Alltag, ein Grund viel an der frischen Luft zu sein, ein treuer Freund und Begleiter - auch für die Kinder. Bin selbst mit Hund aufgewachsen und würde es unseren Kindern auch wünschen.

Natürlich ist man durch einen Hund auch gebunden, aber das sind wir doch durch die Kinder sowieso...

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20. Februar 2014 um 20:58

Mit einem partner,
der nicht mitzieht, würde ich mir keinen hund ins haus holen, unabhängig davon, ob man das allein wuppen kann oder nicht und ob man es schaffen kann, allen gerecht zu werden. du wirst alles, was mit dem hund zu tun hat, allein am hacken haben, jeden gassigang, jedes nächtliche aufstehen, kotze wegwischen oder putzen, weil er reingemacht hat (kann auch bei stubenreinen hunden immer mal wieder vorkommen). ein hund kostet zeit, geld und arbeit (und macht dreck) und auch wenn man nicht sein ganzes leben nach ihm ausrichtet, muss man seine bedürfnisse und belange berücksichtigen. mit einem partner, der eigentlich keinen hund will, wirst du dich unter umständen um jeden euro streiten, den so ein vierbeiner kostet und jede stunde, die du wegen ihm nicht weg kannst/früher nach hause musst etc.

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20. Februar 2014 um 21:11

Unser alltag
sieht übrigens so aus (kinder sind 13 und 11):
halb sechs aufstehen, den tag vorbereiten (duschen, anziehen, frühstücken, brote richten für die kinder, mein mann geht kurz mit hund), um sieben zur arbeit. zwischen eins und zwei uhr mittags wieder zu hause, mit hund kurz raus, mittagessen vorbereiten, gemeinsam mit den kindern essen. küche aufräumen. lange runde (3/4 stunde) mit hund gehen. hausarbeit und einkäufe erledigen, eventuell die kinder zu ihren terminen fahren - wir wohnen am a... der welt und was immer sie vorhaben brauchen sie mich als fahrer.
abendessen richten, nochmal mit hund (macht oft mein mann). feierabend. zweimal die woche habe ich abends selbst sport.
dann ist da noch der garten (2000 m), in dem gerade im sommer immer was gemacht werden muss (das meiste erledigt mein mann, aber blumen- und gemüsebeete sind meins).
klar, man kann das alles bewältigen, aber es ist schon oft schwierig, allen gerecht zu werden. bei uns bleibt da leider oft genug der hund "auf der strecke".
als wir ihn bekommen haben, war unsere situation insgesamt noch anders - aus derzeitiger sicht würde ich das nicht mehr so machen, auch im interesse des hundes.

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28. April 2014 um 15:32

Nur was für allrounder/innen
bei mir ist es auch so, das mein mann zwar mit dem hund spielt und auch füttert und kuschelt. aber gassi? Neee....
ich habe zwei kinder, 2j. und 8j.
morgens wird erst mal mein mann und die älteste aus dem bett geworfen, dann je nach wetter, den kachelofen anfeuern, brote, kaffee machen, zwischendurch ist dann auch kind nr.2 wach.
schnell mit dem mann kaffee trinken.
die älteste geht dann zur schule, mann zur arbeiten.
inzwischen zieh ich die kleine an während der hund schon freudig aufs gassigehn wartet.
dann gehts ab 30-45min. gassi und wieder nachhause.
in ruhe frühstück, hund natürlich auch, danach kommt der haushalt solang die kleine spielt.
schon ist zeit zum kochen da kind und mann ja schon wieder zum mittagessen heimkommen
so alle zu tisch, grosse macht danach hausi, mann geht weiter buckeln. nochmal die kleinste anziehen, hund schnappen nochmal 30min gassi.
kleine geht mittagschlaf machen grosse ihre hausi kontrollieren, noch ein bissl gemeinsam lernen.
küche auffräumen, putzen etc.
kleine wach, also ab raus an die frische luft mit kind und hund, am liebsten im wald spazieren oder feldweg etc.
sind locker mal 2 std rüber.
alle müde, ab nach hause. abendessen richten, wegen gesundheitlichen dingen der grossen jeden abend pünktlich...
abendessen, mann kommt auch noch dazu. erstmal ruhige spielstunde, hund schläft eh...
wieder küche aufräumen, kinder gehn ins bett, so ertmal ein bissl ruhe.
später nochmal gassi gehn und dann ab ins bett...

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