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Kind und Hund

21. Januar 2006 um 20:38 Letzte Antwort: 21. Oktober 2006 um 23:49

Hallo zusammen!
Ich habe mit meinem Sohn (wird im Juni 3) ein großes Problem. Meine Eltern, die wir fast täglich besuchen, haben einen großen Hund. Mein Sohn findet es toll, diesen ständig zu ärgern. Gut, ab und an spielt er auch mal mit ihm, oder ist lieb und streichelt ihn und schmust mit ihm. Aber meist ist das Gegenteil der Fall. Der Hund wird geärgert, wo es nur geht. Er rennt ihm am Schwanz hebend hinterher, er zieht ihn an den Ohren, greift ihm in's Gesicht, zieht in an den Pfoten oder steht sogar drauf, schubst ihn, kurz gesagt: er läßt ihm einfach keine Ruhe. Bisher hat sich der Hund alles gefallen lassen, aber ich habe Angst, daß er mal zubeißt. Hunde sind nun mal unberechenbar. Aber egal, was ich anstelle, mein Sohn gibt einfach keine Ruhe. Hat jemand einen Tipp, wie wir dieses Problem in den Griff bekommen können???? Ich hab wirklich Angst, daß mal was passiert.
Vielen Dank und Grüße

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21. Januar 2006 um 20:46

Vielleicht
haben deine Eltern einen Raum wo sie den Hund, während ihr da seid wegsperren könnten, damit er mal zur Ruhe kommt. Ich habe ebenfalls Bekannte, mit zwei Kindern. Wenn die auf Besuch kommen, machen sie mit meinen Hund genau das selbe. Alles reden hilft da leider nichts. Er tut mir dann richtig leid. Mein Hund ist irrsinnig gutmütig, doch hab ich manchmal bedenken, dass es ihm zuviel werden könnte, da er kleine Kinder eigentlich nicht gewohnt ist. Ich sperre den Hund dann meist für die Zeit, wo sie da sind in einen anderen Raum. Deine Angst verstehe ich und sie ist meiner Meinung nach auch begründet. Man kann nie wissen, wie ein Tier reagiert, wenn es ihm doch mal zuviel wird.
liebe Grüße
Conni

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21. Januar 2006 um 21:12
In Antwort auf xiang_11929164

Vielleicht
haben deine Eltern einen Raum wo sie den Hund, während ihr da seid wegsperren könnten, damit er mal zur Ruhe kommt. Ich habe ebenfalls Bekannte, mit zwei Kindern. Wenn die auf Besuch kommen, machen sie mit meinen Hund genau das selbe. Alles reden hilft da leider nichts. Er tut mir dann richtig leid. Mein Hund ist irrsinnig gutmütig, doch hab ich manchmal bedenken, dass es ihm zuviel werden könnte, da er kleine Kinder eigentlich nicht gewohnt ist. Ich sperre den Hund dann meist für die Zeit, wo sie da sind in einen anderen Raum. Deine Angst verstehe ich und sie ist meiner Meinung nach auch begründet. Man kann nie wissen, wie ein Tier reagiert, wenn es ihm doch mal zuviel wird.
liebe Grüße
Conni

Würd' ich auch tun!
Ich würde den Hund auch wegsperren. Klar, dass dein Sohn auch lernen muss, dass er den Hund richtig behandeln muss, aber in dem Trotzalter sind verbotene Dinge meist interessant. ICh kenn das,mein Sohn wird auch bald drei! Unser Hund hat Kinder nie gemocht, er war sie auch nicht gewohnt.Zweieinhalb Jahre lang durfte unser Sohn ihn nie streicheln, seit Herbst klappt es auf einmal. Bei anderen Kindern bin ich aber sehr vorsichtig und sperre Happy sicherheitshalber weg.

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21. Januar 2006 um 23:08

Vielleicht mal..
...ne ganz unkonventionelle Idee:

Offenbar versteht dein Sohn nicht, daß auch ein Tier Schmerzen empfinden kann...wie wäre es, wenn du es bei deinem Sohn genauso machst?

Zieh ihn mal, wenn er es grad beim Hund macht, auch mal kurz und fest am Ohr..., stell dich einen Moment auf den Fuß....

jetzt nicht laut aufschreien, "nein, dem Kind keine Schmerzen zufügen"...schnickschnack....es geht nicht darum, das Kind gleich zu verprügeln; aber es sollte ein Verständis aufbauen, daß man anderen (egal ob Hunden oder später den anderen Kindern im Kindergarten) nicht weh tut.

Avyan *diesichgleichmalvorpädagogenduckt*

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22. Januar 2006 um 10:28
In Antwort auf debora_12678718

Würd' ich auch tun!
Ich würde den Hund auch wegsperren. Klar, dass dein Sohn auch lernen muss, dass er den Hund richtig behandeln muss, aber in dem Trotzalter sind verbotene Dinge meist interessant. ICh kenn das,mein Sohn wird auch bald drei! Unser Hund hat Kinder nie gemocht, er war sie auch nicht gewohnt.Zweieinhalb Jahre lang durfte unser Sohn ihn nie streicheln, seit Herbst klappt es auf einmal. Bei anderen Kindern bin ich aber sehr vorsichtig und sperre Happy sicherheitshalber weg.

Auszeit
Hallo,

ein Dreijähriger müsste
in der Lage sein zu verstehen, dass man einem Lebewesen nicht weh tun kann.Da hilft nur erklären und bei Verstoß eine Auszeit geben.
Natürlich ist es einfacher den Hund auszusperren und Ruhe ist...nur wo bleibt der Lerneffekt?! Was passiert bei anderen Hunden, Katzen denen dein Kind begegnet? Können Schnecken und Käfer dann
zertreten werden?
Wann fängt die Erziehung an?
Meine Zweijährige weiß genau, dass der Hund beim Essen und Schlafen nicht
gestört werden darf.Von ihrem Essen nichts bekommt
und weh tun kann man Menschen und Tieren nicht.
Anfangs ist es stressig
aufzupassen aber gerade bei einem gutmütigen Hund
kann man sowas gut üben.
Bevor dein Sohn das gleiche mit einem fremden
Hund macht, der unberechenbar ist.
LG Dana

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22. Januar 2006 um 10:28
In Antwort auf sol_12650281

Vielleicht mal..
...ne ganz unkonventionelle Idee:

Offenbar versteht dein Sohn nicht, daß auch ein Tier Schmerzen empfinden kann...wie wäre es, wenn du es bei deinem Sohn genauso machst?

Zieh ihn mal, wenn er es grad beim Hund macht, auch mal kurz und fest am Ohr..., stell dich einen Moment auf den Fuß....

jetzt nicht laut aufschreien, "nein, dem Kind keine Schmerzen zufügen"...schnickschnack....es geht nicht darum, das Kind gleich zu verprügeln; aber es sollte ein Verständis aufbauen, daß man anderen (egal ob Hunden oder später den anderen Kindern im Kindergarten) nicht weh tut.

Avyan *diesichgleichmalvorpädagogenduckt*

Das haben
wir schon versucht, aber das interessiert meinen Sohn nicht wirklich. Wenn er eine auf die Finger bekommt, ich ihm auf den Fuß stehe oder gar an den Ohren ziehe, findet er das sogar lustig. Den Hund wegsperren nutzt nicht viel, da er trotzdem in die entsprechenden Räume geht. Wir haben es auch schon versucht, ihn abends als Strafe nicht zum Gassigehen mitzulassen, aber auch das funktioniert nicht wirklich. Beim nächsten Besuch geht's gleich weiter, wobei er auch wirklich superlieb sein kann mit dem Hund.
Komischerweise, wenn meine Schwester da ist und was sagt, dann gibt der Kleine Ruhe. Die ist aber leider nicht oft da.

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22. Januar 2006 um 13:33

Wie wäre es
wenn Du es Deinem Sohn einfach knallhart verbietest, den Hund anzufassen und dieses Verbot auch konsequent durchsetzt - wäre für mich die naheliegendste Lösung. LG Jule

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22. Januar 2006 um 20:02

Danke Brooke

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23. Januar 2006 um 8:43

Verbieten
mein sohn ist erst 14 monate und weiß trotzdem schon wann er den hund in ruhe lassen muß. am anfang hat er ihm auch während des fressens in den napf gelangt,mittlerweile schaut er ihm nur noch zu. oder hat ihm am fell gezogen was er aber auch nicht mehr macht, weil ich es ihm jedesmal verboten habe. irgendwann wird es jedem hund zuviel. nur dann ist immer der hund der "böse".

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23. Januar 2006 um 12:24
In Antwort auf kyler_12055543

Auszeit
Hallo,

ein Dreijähriger müsste
in der Lage sein zu verstehen, dass man einem Lebewesen nicht weh tun kann.Da hilft nur erklären und bei Verstoß eine Auszeit geben.
Natürlich ist es einfacher den Hund auszusperren und Ruhe ist...nur wo bleibt der Lerneffekt?! Was passiert bei anderen Hunden, Katzen denen dein Kind begegnet? Können Schnecken und Käfer dann
zertreten werden?
Wann fängt die Erziehung an?
Meine Zweijährige weiß genau, dass der Hund beim Essen und Schlafen nicht
gestört werden darf.Von ihrem Essen nichts bekommt
und weh tun kann man Menschen und Tieren nicht.
Anfangs ist es stressig
aufzupassen aber gerade bei einem gutmütigen Hund
kann man sowas gut üben.
Bevor dein Sohn das gleiche mit einem fremden
Hund macht, der unberechenbar ist.
LG Dana

Also
wieso denn den Hund wegsperren????? Wer ist denn der "Täter"? Der Hund oder das Kind????? Und wenn der Hund jedesmal weggesperrt wird, wenn das Kind kommt kanns eher sein, daß er mal eiffersüchtig wird. Ich schließe mich voll und ganz Avyan an!!

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23. Januar 2006 um 13:05

Schwer...
es ist natürlich immer ein leichtes zu sagen : Ihr hättet dies und jenes machen müssen.
Aber auf keinen Fall den Hund wegsperren. Er ist der geärgerte und bekommt dann als strafe auch noch die EInsamkeit? Nee, ich würde dem Kleinen mal ordentlich meine Meinung geigen. UNd gleich mit Androhung einer Strafe: Machst du das nocheinmal, gehst du allein nach draußen (oder ins Zimmer xy). UND DAS DANN AUCH DURCHZIEHEN!!!!!

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24. Januar 2006 um 23:21
In Antwort auf flyingkat

Schwer...
es ist natürlich immer ein leichtes zu sagen : Ihr hättet dies und jenes machen müssen.
Aber auf keinen Fall den Hund wegsperren. Er ist der geärgerte und bekommt dann als strafe auch noch die EInsamkeit? Nee, ich würde dem Kleinen mal ordentlich meine Meinung geigen. UNd gleich mit Androhung einer Strafe: Machst du das nocheinmal, gehst du allein nach draußen (oder ins Zimmer xy). UND DAS DANN AUCH DURCHZIEHEN!!!!!

Hallo flyingkat
Wenn es das eigene Kind ist, gehts ja, aber bei mir ist es so, dass die Bekannten 2 Kinder haben (siehe unten) und ich bin ja nicht da, die Kinder von meinen Bekannten zu erziehen. Und wenn die Eltern nichts sagen, dann muss ich den Hund irgendwann in einen anderen Raum sperren. Nicht als Strafe, sondern dass er seine Ruhe hat. Ich hab es den Eltern schon öfters gesagt, dass die Kinder das bitte nicht machen sollen (Ohren ziehen, sich auf den Hund setzen, am Schwanz ziehen) aber es ist so wie bei Pascal, die Kinder geben dann vielleicht für 2 Minuten Ruhe und dann gehts von vorne los,....
lg Conni

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25. Januar 2006 um 0:06
In Antwort auf sol_12650281

Vielleicht mal..
...ne ganz unkonventionelle Idee:

Offenbar versteht dein Sohn nicht, daß auch ein Tier Schmerzen empfinden kann...wie wäre es, wenn du es bei deinem Sohn genauso machst?

Zieh ihn mal, wenn er es grad beim Hund macht, auch mal kurz und fest am Ohr..., stell dich einen Moment auf den Fuß....

jetzt nicht laut aufschreien, "nein, dem Kind keine Schmerzen zufügen"...schnickschnack....es geht nicht darum, das Kind gleich zu verprügeln; aber es sollte ein Verständis aufbauen, daß man anderen (egal ob Hunden oder später den anderen Kindern im Kindergarten) nicht weh tut.

Avyan *diesichgleichmalvorpädagogenduckt*

Lacht herzlichst
das gleiche habe ich mit meiner damals auch dreijährigen tochter gemacht und oh wunder es hat geholfen. sie hat ganz schnell gelernt, sich besser gegenüber dem hund zu verhalten. weil irgendwann schnappt das liebste und harmloseste tier einmal zu. und bevor solch dilemma eintritt, ist die kleine erziehungsmaßnahme ganz gut gewesen.
lg

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28. Januar 2006 um 0:44

Deine Angst ist Berechtigt!
Selbst der liebste und treueste Hund hat mal die Nase voll und er schnappt zu. Er denkt dann auch nicht darüber nach wo er hin schnappt.Das kann dann ganz böse Enden!
Kinder MÜSSEN lernen: Das was du nicht willst was dir geschieht, das tu auch keinem anderen an! Dein Sohn möchte doch auch nicht geschubst, an den Ohren/Haaren gezogen werden und das es ihm schmerzen bereiten würde.
Habe selber 2 Kinder und auch 2 Hunde alle kommen super miteinander aus.
Aber mein Sohn(heute 8Jahre alt)hat sich als er ungefähr 2Jahre alt war(hatten zu dieser Zeit auch nur einen Hund) auch nichts sagen lassen, wenn ich ihm sagte hör auf,er kann dich auch beissen, freute er sich und weiter gings.Der Hund war sehr genügsam und ging weg, das ging den halben tag so. Bis sich der Hund mit einem mal umdrehte und zu schnappte,von dem moment an hat er den Hund nicht mehr geärgert.
Er hatte durch seine Windel nur einen blauen flecken am Po(glücklicherweise).(Wer nicht hören will, muss fühlen!)Doofes Motto aber manchmal was dran!
Soweit wollen wir es aber bei deinem Sohn nicht kommen lassen, mach deinem Sohn klar das ein Hund sich nur durch Bellen,Knurren und Beissen verständlich machen kann, er es aber nur tut wenn es notwendig ist(sich wehrt). Zeige wenn es geht deinem Sohn die grossen Zähne des Hundes und sage ihm was passieren kann. Das wegsperren des Hundes halte ich nicht für gut(eifersucht), da es sein Revier ist(warum soll er weichen).
Dein Sohn ist alt genug um das zu lernen.Du kannst froh sein das bis jetzt noch nichts passiert ist, der Hund ist toll (an ihm liegts nicht) er akzeptiert deinen Sohn! Arbeite mit deinen Eltern und deinem Sohn daran das zu ändern, die Folgen können verherend sein.

Vlg lilo0576






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28. Januar 2006 um 12:02

"Nicht den Hund bestrafen!!!!!"
Ich halte gar nichts davon den Hund weg zu sperren!! Denn er wird geärgert und bekommt dann eine Strafe!! Das versteht er nicht, da kann euch passieren das er dann agressiv auf Kinder wird!!
Ich habe sehr viel erfahreung mit Tieren, ich bin Tierarztassistentin und habe auch lange in einem Tierheim Gearbeitet!! Und habe leider sehr oft gesehen wie tragisch es für die Tiere ist!! Ihr müßt euch andere Strafen für den Kleinen einfallen lassen!!
Wie wäre es wenn er nicht da hindarf wo der Hund ist?
Also wenn er den Hund ärgert und der Hund im Garten ist, muß der Kleine im Haus bleiben.

Bitte bestraft nicht denn Hund!!!!
Lg

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21. Oktober 2006 um 23:49

Dein kind muss seine grenzen kennen
du musst ihm vormachen wie man den hund streichelt und was er nicht darf. kinder lernen vom nachahmen. du könntest dein kind ja auch belohnen. wenn er den hund richtig angefaßt hat bekommt er etwas schönes.

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