Home / Forum / Tiere / Kennt ihr den Hundeflüsterer?

Kennt ihr den Hundeflüsterer?

19. Januar 2012 um 9:25

Das ist eine amerikanische Sendung mit Cesar Millan, einem wirklich unglaublichen Mann! Habe gestern mal wieder mit Erstaunen vor dem Fernseher gesessen, als er kämpfende, aggressive und total hyperaktive Hunde beruhigt hat und den Herrchen gezeigt hat, wie sie richtig mit ihnen umgehen können...einfach genial, kann ich nur empfehlen für alle Hundefans und -besitzer!

Mehr lesen

19. Januar 2012 um 13:12

Cesar Milan
Habe ich mir auf SKY auch gern angesehen. Unglaublich, wie selbst komplett verkorkste Hunde auf diesen Mann reagieren und teilweise recht spannend anzusehen.

Allerdings würde ich seine Techniken nicht unbedingt zur Nachahmung empfehlen. Wenn Milan einen aggressiven Hund auf die Seite legt, bis dieser sich wie von Geisterhand beruhigt, geschieht das seinerseits mit genau der richtigen Körper- und Geisteshaltung. Der Mann hat ein unglaublich gutes Gespür dafür im exakt richtigen Masse Druck auf- und wieder abzubauen.
Ich glaube nicht, dass man das ohne eine persönliche Anleitung und allein durch's Zusehen erlernen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Januar 2012 um 11:13

Stimmt.
Hündisch ist so 'ne Sache.

Und ich gebe gern zu, dass ich einige Probleme mit meinem körperlichen Ausdrucksvermögen habe.
Ich habe ein ausgeprägtes Hohl- oder auch S-Kreuz, was dazu führt, dass meine Schultern, wenn ich komplett entspannt bin, duckmäuserisch wirkend nach vorn sinken.
Achte ich auf eine richtungsweisende Haltung, führt das natürlich zu einer gewissen und gerade dann oftmals unangebrachten Körperspannung.
Meine körperliche Haltung passt mitunter also nicht zu meiner geistigen, was meinen noch etwas unerfahrenen Schnuffi teilweise doch merklich verwirrt. Fange ich in diesem Moment dann auch noch an, mich über mich selbst zu ärgern, ist das der ideale Zeitpunkt das Training abzubrechen. ;D

Deswegen beneide ich Menschen, wie Dich oder Milan, die in der Lage sind ihre Körper präzise als Kommunikationsinstrument einzusetzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Januar 2012 um 18:38

Ich kenne ihn...
...kann ihn aber nicht leiden. Für mich basiert seine ganze "Erziehungskiste" einzig und allein auf total veraltete Methoden der Dominanztheorie. Ich kann dazu nur das Buch: "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee" empfehlen.

Ich sag nur "Kicking Dogs" und so etwas gehört für mich in keine Hundeerziehung.
http://www.youtube.com/watch?v=RFCGtatpCwI

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Januar 2012 um 10:29
In Antwort auf idoya_12328673

Ich kenne ihn...
...kann ihn aber nicht leiden. Für mich basiert seine ganze "Erziehungskiste" einzig und allein auf total veraltete Methoden der Dominanztheorie. Ich kann dazu nur das Buch: "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee" empfehlen.

Ich sag nur "Kicking Dogs" und so etwas gehört für mich in keine Hundeerziehung.
http://www.youtube.com/watch?v=RFCGtatpCwI

Gehört nicht in die Erziehung
Sehe ich genauso wie Du.

Lt. Millan wird allerdings kein Hund getreten, um Schmerzen zu verursachen, sondern um von ihm so genannte "Red-Zone-Hunde" aus ihrer Konzentration zu reissen, wenn Sie ein Opfer fixieren, um zu verhindern, dass sie losschlagen. Deswegen stupst er das Tier so an, dass es nicht sehen kann, woher die Berührung kam und es sich verwundert umdreht. Kann man von halten, was man will. Mir gefällt das auch nicht. Ich gehe aber auch generell nicht mit aggressiven "Problemhunden" um.

Genaugenommen erzieht Millan keine Hunde. Seine "Patienten" sind von ihren Besitzern bereits komplett (v)erzogen worden.

Schlimmer als Millans teilweise drastische Methoden, wenn er mit aggressiven Tieren umgeht, finde ich deswegen sein Klientel. Scheinbar werden in Amerika Tierschutz und -Liebe ganz anders aufgefasst, als hierzulande. Erschreckend, was da bei den Vorgesprächen mit den Besitzern zu hören und zu sehen ist:
"Ich liebe meinen Hund über alles, wenn ich es schaffe, gehen wir zwei mal die Woche raus."
Hunde fristen ihr Dasein im Hintergarten ohne Familienanschluss.
Hunde werden pink eingefärbt, wenn's dem Besitzer gefällt.
Von Hunden wird erwartet, dass sie wie übergrosse Kuscheltiere funktionieren und sich jeden Mist von den eigenen, verzogenen Kindern gefallen lassen.
Hunden werden keine Regeln auferlegt, stattdessen soll der Hund sich aus reiner Liebe zum Besitzer gut benehmen, ohne das ihm beigebracht wird, was genau er tun soll.
Vollidioten, die sich zum Angeben und als Ersthund gleich mal 'nen Pitbull anschaffen...

Was da meist tatsächlich im Argen liegt, ist gut zu sehen, wenn man den Hund betrachtet, nachdem Millan mit ihm gearbeitet hat. Die Tiere kleben an ihm, himmeln ihn an, weil sich endlich mal einer kümmert und verständlich kommuniziert.
Der langjährige Besitzer wird von den Tieren meist erstmal links liegen gelassen. Nix mit Bindung an den Hundehalter.

Das finde ich an der ganzen Kiste am traurigsten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2012 um 10:42
In Antwort auf trix_12956652

Gehört nicht in die Erziehung
Sehe ich genauso wie Du.

Lt. Millan wird allerdings kein Hund getreten, um Schmerzen zu verursachen, sondern um von ihm so genannte "Red-Zone-Hunde" aus ihrer Konzentration zu reissen, wenn Sie ein Opfer fixieren, um zu verhindern, dass sie losschlagen. Deswegen stupst er das Tier so an, dass es nicht sehen kann, woher die Berührung kam und es sich verwundert umdreht. Kann man von halten, was man will. Mir gefällt das auch nicht. Ich gehe aber auch generell nicht mit aggressiven "Problemhunden" um.

Genaugenommen erzieht Millan keine Hunde. Seine "Patienten" sind von ihren Besitzern bereits komplett (v)erzogen worden.

Schlimmer als Millans teilweise drastische Methoden, wenn er mit aggressiven Tieren umgeht, finde ich deswegen sein Klientel. Scheinbar werden in Amerika Tierschutz und -Liebe ganz anders aufgefasst, als hierzulande. Erschreckend, was da bei den Vorgesprächen mit den Besitzern zu hören und zu sehen ist:
"Ich liebe meinen Hund über alles, wenn ich es schaffe, gehen wir zwei mal die Woche raus."
Hunde fristen ihr Dasein im Hintergarten ohne Familienanschluss.
Hunde werden pink eingefärbt, wenn's dem Besitzer gefällt.
Von Hunden wird erwartet, dass sie wie übergrosse Kuscheltiere funktionieren und sich jeden Mist von den eigenen, verzogenen Kindern gefallen lassen.
Hunden werden keine Regeln auferlegt, stattdessen soll der Hund sich aus reiner Liebe zum Besitzer gut benehmen, ohne das ihm beigebracht wird, was genau er tun soll.
Vollidioten, die sich zum Angeben und als Ersthund gleich mal 'nen Pitbull anschaffen...

Was da meist tatsächlich im Argen liegt, ist gut zu sehen, wenn man den Hund betrachtet, nachdem Millan mit ihm gearbeitet hat. Die Tiere kleben an ihm, himmeln ihn an, weil sich endlich mal einer kümmert und verständlich kommuniziert.
Der langjährige Besitzer wird von den Tieren meist erstmal links liegen gelassen. Nix mit Bindung an den Hundehalter.

Das finde ich an der ganzen Kiste am traurigsten.

Ich muss...
...zugeben, mir ist es vollkommen egal warum der Millan dem Hund tritt (und für mich sieht das eindeutig nach nem Tritt und nicht nach nem schlichten Stups aus) es gehört einfach nicht dahin. Zum Einen weil man Aggression nicht mit Aggression bekämpfen sollte und zum Zweiten weil es genug Leute gibt, die das dann nachmachen.

Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch.

Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Januar 2012 um 17:17
In Antwort auf idoya_12328673

Ich muss...
...zugeben, mir ist es vollkommen egal warum der Millan dem Hund tritt (und für mich sieht das eindeutig nach nem Tritt und nicht nach nem schlichten Stups aus) es gehört einfach nicht dahin. Zum Einen weil man Aggression nicht mit Aggression bekämpfen sollte und zum Zweiten weil es genug Leute gibt, die das dann nachmachen.

Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch.

Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen.

Hallo Geysa
"Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch."

Es wird in der Sendung immer wieder ausdrücklich darauf hingewiesen, das Gesehene nicht nachzumachen. Das solltest Du als "Millan-Kenner" eigentlich wissen.

"Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen."

Mit einem angsaggressiven Hund geht Millan anders und äusserst defensiv um, in dem er sich dem Tier zunächst langsam und in geduckter Haltung rückwärts annähert und nachdem das Tier Vertrauen gefasst hat, sanft mit ihm arbeitet. Auch das könnte man als "Kenner" wissen.

Ich schocke Dich zum Abschluss jetzt noch mal richtig: Millan verwendet hin und wieder ein Teletakt-Halsband. Das ist in meinen Augen schon äusserst widerlich, in den USA aber weder verboten noch unüblich. Ich bin sehr froh darüber, dass die Dinger hierzulande nicht erlaubt sind.

Ich bin kein Fan von Cesar Millan, aber zugegeben durchaus neidisch auf sein Timing und seine körpersprachlichen Fähigkeiten. Über die eigene und hündische Kommunikation kann man in seinen Sendungen tatsächlich einiges lernen. Da die Welt nicht ausschliesslich in schwarz und weiss geteilt ist, hat Millan sowohl durchaus gute, wie auch meines Erachtens sehr schlechte Ansätze.
Der geistig normal bemittelte Mensch sollte aber fähig sein, zu erkennen und zu entscheiden, welche Erziehungs- oder Korrekturmethoden seinem eigenen Tier angemessen sind und weder den eigenen Otto-Normal-Schnuffi mit den wildgewordenen Pitbulls in Millans Show, noch deutsche mit amerikanischen Verhältnissen verwechseln.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Mai 2012 um 3:51

Meine Meinung!
Ich find den Mann einfach Klasse. Er erzieht die Hunde genauso wie es andere Hunde unter sich auch tun wuerden. Und genau das ist richtig. Ausserden fuegt er den Hunden mit einem kleinen "tritt" keine Schmerzen zu. Das Halsband find ich auch absolut okey. Besser der Hund kriegt dadurch ein-zweimal nen kleinen Schreck wie als das er wie in dem einen Fall von einer Schlange gebissen wird und stirbt. Und dank der Sendung hab ich keine Angst mehr vor Pitbulls. Ich liebe seinen Hund, Daddy. :3

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. Mai 2012 um 8:55


Es gibt wirklich sehr viele Menschen die äusserst gut und professionell mit Hunden umgehen können. Aber nur wenige, die das Grundlegende so klar und eindeutig auf den Punkt bringen können. Cesar gehört ohne zweifel dazu!
Dem unbedarften Hundeeigner mag seine Methode hier und da etwas grob erscheinen, was sie aber absolut nicht ist. Der berühmte kleine Tick an der Leine dient lediglich als Triebabbruch. Diese Methode wird schon sein 30Jahren von vielen Hundetrainern eingesetzt, jedoch mit anderer Technik (Wurfketten, Wurfscheiben, Wasserstrahl, Rappelbüchse.... ich verwende Kurze schlauchenden).
Sehr schön finde ich seine Art, auf den Halter einzuwirken und ihn zu stärken. Da gehört sehr viel Feingefühl dazu.
Recht hat der, der sagt das Ceasar nicht trainiert. Dies betönt er allerdings auch immerwieder. Er therapiert - was ein grosser Unterschied ist! Aber das macht er SEHR gut. Es ist schwer zu beschreiben, wieviel Energie das kostet.
Ich bin seit 20 Jahren im Hundesport aktiv und wende seit ca.15Jahren Methoden an, die Ceasars sehr nahe kommen. Im TRaining, Erziehung und Therapie. Für mich ist es unbeschritten das einzig Ware. Ich kann es nur jedem nahelegen nicht nur zuzusehen, sondern sich ersthaft mit dieser Form der modernen Hundeerziehung zu beschäfftigen und evtl. auch einzusetzen. Es loht sich!

LG Reivo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Mai 2012 um 4:19
In Antwort auf miina_12893107


Es gibt wirklich sehr viele Menschen die äusserst gut und professionell mit Hunden umgehen können. Aber nur wenige, die das Grundlegende so klar und eindeutig auf den Punkt bringen können. Cesar gehört ohne zweifel dazu!
Dem unbedarften Hundeeigner mag seine Methode hier und da etwas grob erscheinen, was sie aber absolut nicht ist. Der berühmte kleine Tick an der Leine dient lediglich als Triebabbruch. Diese Methode wird schon sein 30Jahren von vielen Hundetrainern eingesetzt, jedoch mit anderer Technik (Wurfketten, Wurfscheiben, Wasserstrahl, Rappelbüchse.... ich verwende Kurze schlauchenden).
Sehr schön finde ich seine Art, auf den Halter einzuwirken und ihn zu stärken. Da gehört sehr viel Feingefühl dazu.
Recht hat der, der sagt das Ceasar nicht trainiert. Dies betönt er allerdings auch immerwieder. Er therapiert - was ein grosser Unterschied ist! Aber das macht er SEHR gut. Es ist schwer zu beschreiben, wieviel Energie das kostet.
Ich bin seit 20 Jahren im Hundesport aktiv und wende seit ca.15Jahren Methoden an, die Ceasars sehr nahe kommen. Im TRaining, Erziehung und Therapie. Für mich ist es unbeschritten das einzig Ware. Ich kann es nur jedem nahelegen nicht nur zuzusehen, sondern sich ersthaft mit dieser Form der modernen Hundeerziehung zu beschäfftigen und evtl. auch einzusetzen. Es loht sich!

LG Reivo


Da kann ich nur zu 100 % zustimmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2012 um 21:59

Kennen nicht
ja den sehe ich mir auch immer gerne im Fernsehen an der ist echt super

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2012 um 22:31
In Antwort auf idoya_12328673

Ich muss...
...zugeben, mir ist es vollkommen egal warum der Millan dem Hund tritt (und für mich sieht das eindeutig nach nem Tritt und nicht nach nem schlichten Stups aus) es gehört einfach nicht dahin. Zum Einen weil man Aggression nicht mit Aggression bekämpfen sollte und zum Zweiten weil es genug Leute gibt, die das dann nachmachen.

Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch.

Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen.

Ich
habe einige Sendungen dazu gesehen und muss sagen, dass die Sendungen nur das hervoheben, was gesehen werden will. Ich bin auch der Meinung, dass er tritt und das keine "Berührungen" sind... teilweise kann man gut erkennen, dass er ein extrem schlechtes Timing hat und man sogar im Bauchraum des Hundes einen dumpfen Widerhall hört...das hat nichts mehr mit Berührungen zu tun...

Die Mehrzahl aller vorgeführten Hunde brauchen dringend artgerechte Beschäftigung und kein Laufband oder eine Tasche mit Gewichten... Die, ich sags mal mit Millans Worten, Energie eines Hundes baut sich nicht nur durch rennen ab...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. August 2012 um 22:45
In Antwort auf masha_12049763

Meine Meinung!
Ich find den Mann einfach Klasse. Er erzieht die Hunde genauso wie es andere Hunde unter sich auch tun wuerden. Und genau das ist richtig. Ausserden fuegt er den Hunden mit einem kleinen "tritt" keine Schmerzen zu. Das Halsband find ich auch absolut okey. Besser der Hund kriegt dadurch ein-zweimal nen kleinen Schreck wie als das er wie in dem einen Fall von einer Schlange gebissen wird und stirbt. Und dank der Sendung hab ich keine Angst mehr vor Pitbulls. Ich liebe seinen Hund, Daddy. :3

Hunde
würden das so unter sich machen. Aber ein Mensch ist nun mal kein Hund. Und der Hund lernt auch gewisse Mimiken und Gestiken von Menschen anders zu deuten - eben weil wir keine Hunde sind. Bei manchen Tritten hört man einen Widerhall im Bauchraum des Hundes... das soll nicht schmerzhaft sein?! Mal ganz abgesehen davon, dass er teilweise ein ziemlich schlechtes Timing hat. Zum Thema Halsband: Ich finde es sehr zweifelhaft, wenn der Schwanz des Hundes beinah zwischen den Vorderpfoten wieder herauskommt und dem Hund die Blutzufuhr zum Hirn abgeschnürt wird...

Ich finde jedoch manche Infos zum Thema Körpersprache sehr gut! Wobei auch hier nicht alles der Wahrheit entspricht. Egal ob Rütter oder Millan. Beide machen Werbung für sich und das nicht zu knapp. Allerdings haperts doch bei Millan am meisten am Wissen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. August 2012 um 10:59

Hab ich auch vor kurzem entdeckt
grandios! ich sitz da echt mit offenem mund vor der glotze, wenn der innerhalb kürzester zeit aus reissenden bestien totale schmusehunde macht. so ein feingefühl und gespür hat nicht jeder!
meine nachbarin war allerdings der meinung, hunde sind immer noch am besten mit prügel zu erziehen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. September 2012 um 17:16


Nun es bleibt jedem selbst überlassen was er aus der Sendung mit nimmt.

Die meisten Befürworter und Gegner, nicht nur eine Seite, wollen auch gerne nur eine Seite sehen. Die Fans die ihn anhimmeln weil das Hundeleute sind die anscheinend noch nie was von Bindung, Führung und Autorität gehört haben, und die andere Seite die glaubt dass ein Hund einen Keks braucht weil er sich untergeordnet hat - beides ist Schwachsinn.

Es gibt keine Methode und auch keine Anleitung. Aber es gibt etwas, was sich Rudelprinzip nennt. Fakt ist, dass ein Hund Führung braucht. Ohne Ausnahme.
Ein Hund braucht autoritäre, gewaltfreie und souveräne Führung. Auch das ist Fakt.

Nun geht es ans eingemachte. Für welchen Hund ist was am besten? Es gibt unterschiedliche traumatisierte Hunde. Der eine ist ein Angstbeißer, der andere ein dominanter Beißer, der andere hat nur Angst, der nächste ist wieder nur dominant und und und.
Nicht jeden Hund bekommt man aus der Aggression weil er physisch ausgelastet ist. Vonwegen: Bewegung, Disziplin und Zuneigung.
Man spürt was für den Hund das richtige ist. Natürlich nur die Leute, die den "Rudelführer " in sich haben.

Auch kann ich euch versichern dass es Hunde gibt denen keiner von euch hier begegnen möchte - auch nicht am helligten Tag. Was noch nicht mal was damit zu tun hat dass sein Besitzer ihn "so gemacht hat" sondern weil es Hunde gibt die mit einem angeborenen Muster zur Welt kommen - ist Fakt ! Und es liegt an dem Menschen wie er diesen Hund führt und leitet. Wenn ich mir nun vorstelle dass mein Hund von einem Rütter geführt werden soll.... würde ich wohl einen Herzinfarkt bekommen, mal abgesehen davon würde ich dem Herren meinen Hund nicht anvertrauen.

Fakt ist: Man muss Millan nicht verteidigen. Zu 80% kann ich sagen ja er macht es richtig. Bei den restlichen 20% denke ich mir manchmal "oops das ist gewagt". Aber er wird seine Gründe haben von denen wir nichts wissen.

Brav bedenken dass auffällig gewordene Hunde nur dann nicht eingeschläfert werden (in einer Frist von 3 Wochen!!) wenn sie sich die Besitzer beweisen dass sie den Hund kontrollieren können.

Nun stellen wir uns vor der Hund ist etwa 5 Jahre alt. Ein leben lang falsch behandelt. Der soll in 3 Wochen laufen wie auf Schienen,wie soll das auf die "sanfte Art und Weise" denn funktionieren?

Allerdings bin ich auch der Meinung dass solchen Menschen die Hunde entzogen werden sollten. Da es auch rückfällige Hunde gibt. Siehe Fall Dexter.... da würde ich so gerne die Besitzern mal richtig ordentlich verdreschen ! Oder die Idioten mit den Doggen, wo Millan 2 mal auflaufen musste.

Das suggeriert u.a. den Zuschauern "wir alle können Rudelführer sein"... NEIN das ist schlichtweg FALSCH ! Man wird damit geboren mit dieser Gabe Hunde zu verstehen. Das kann man nicht erlernen. Ist wie mit dem Mutterinstinkt. Den hat man - oder nicht...

Da ich Millan selber kenne und selbst in Afrika ein Rudel von 20 Am. Bulldogs, einem Boerboel 2 Möpsen und einem Bullterrier geführt habe , kann ich vielleicht besser verstehen wie er was meint und lehne auch keine harscheren Methoden ab.
Denn manche Beiträge hier machen den Anschein als wenn einige hier mit einer bestimmten Kategorie Hund noch nie Erfahrung gemacht haben.

Ihr wisst doch: Wenn man keine Ahnung hat......

Ich resozialisiere selbst Hunde. Oft die die die Hundeschulen nicht wollen. Pit Bulls, Bullterrier und co.
Irgend jemand muss das tun. Aber 90% der Hundeschulen haben keine Ahnung. Sie clickern wie die blöden, bestechen die Hunde mit Futter oder legen gleich die Stachelhalsbänder an.
Von Körpersprache, Verständnis und Kommunikation - völlige Fehlanzeige.

Derzeit besitze ich eine Boerboelhündin die ich traumatisiert zu mir geholt habe.

Deswegen weiß ich dass Cesar mit diesem Hund keine Probleme hätte. Aber einfach in den Urlaub fliegen und den Hund wohin geben, Pension oder andere Hundetrainer... nein um gottes Willen *lach*

Wie immer gilt: NICHT nachmachen was da im TV zu sehen ist.
Was andere Leute tun ist mir egal. Aber unsere Hunde zeigen uns den richtigen Weg. Sie zeigen uns was sie brauchen, woran sie leiden usw. Wir müssen nur richtig hinschauen und hin hören

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. September 2012 um 9:13
In Antwort auf marma_12944900


Nun es bleibt jedem selbst überlassen was er aus der Sendung mit nimmt.

Die meisten Befürworter und Gegner, nicht nur eine Seite, wollen auch gerne nur eine Seite sehen. Die Fans die ihn anhimmeln weil das Hundeleute sind die anscheinend noch nie was von Bindung, Führung und Autorität gehört haben, und die andere Seite die glaubt dass ein Hund einen Keks braucht weil er sich untergeordnet hat - beides ist Schwachsinn.

Es gibt keine Methode und auch keine Anleitung. Aber es gibt etwas, was sich Rudelprinzip nennt. Fakt ist, dass ein Hund Führung braucht. Ohne Ausnahme.
Ein Hund braucht autoritäre, gewaltfreie und souveräne Führung. Auch das ist Fakt.

Nun geht es ans eingemachte. Für welchen Hund ist was am besten? Es gibt unterschiedliche traumatisierte Hunde. Der eine ist ein Angstbeißer, der andere ein dominanter Beißer, der andere hat nur Angst, der nächste ist wieder nur dominant und und und.
Nicht jeden Hund bekommt man aus der Aggression weil er physisch ausgelastet ist. Vonwegen: Bewegung, Disziplin und Zuneigung.
Man spürt was für den Hund das richtige ist. Natürlich nur die Leute, die den "Rudelführer " in sich haben.

Auch kann ich euch versichern dass es Hunde gibt denen keiner von euch hier begegnen möchte - auch nicht am helligten Tag. Was noch nicht mal was damit zu tun hat dass sein Besitzer ihn "so gemacht hat" sondern weil es Hunde gibt die mit einem angeborenen Muster zur Welt kommen - ist Fakt ! Und es liegt an dem Menschen wie er diesen Hund führt und leitet. Wenn ich mir nun vorstelle dass mein Hund von einem Rütter geführt werden soll.... würde ich wohl einen Herzinfarkt bekommen, mal abgesehen davon würde ich dem Herren meinen Hund nicht anvertrauen.

Fakt ist: Man muss Millan nicht verteidigen. Zu 80% kann ich sagen ja er macht es richtig. Bei den restlichen 20% denke ich mir manchmal "oops das ist gewagt". Aber er wird seine Gründe haben von denen wir nichts wissen.

Brav bedenken dass auffällig gewordene Hunde nur dann nicht eingeschläfert werden (in einer Frist von 3 Wochen!!) wenn sie sich die Besitzer beweisen dass sie den Hund kontrollieren können.

Nun stellen wir uns vor der Hund ist etwa 5 Jahre alt. Ein leben lang falsch behandelt. Der soll in 3 Wochen laufen wie auf Schienen,wie soll das auf die "sanfte Art und Weise" denn funktionieren?

Allerdings bin ich auch der Meinung dass solchen Menschen die Hunde entzogen werden sollten. Da es auch rückfällige Hunde gibt. Siehe Fall Dexter.... da würde ich so gerne die Besitzern mal richtig ordentlich verdreschen ! Oder die Idioten mit den Doggen, wo Millan 2 mal auflaufen musste.

Das suggeriert u.a. den Zuschauern "wir alle können Rudelführer sein"... NEIN das ist schlichtweg FALSCH ! Man wird damit geboren mit dieser Gabe Hunde zu verstehen. Das kann man nicht erlernen. Ist wie mit dem Mutterinstinkt. Den hat man - oder nicht...

Da ich Millan selber kenne und selbst in Afrika ein Rudel von 20 Am. Bulldogs, einem Boerboel 2 Möpsen und einem Bullterrier geführt habe , kann ich vielleicht besser verstehen wie er was meint und lehne auch keine harscheren Methoden ab.
Denn manche Beiträge hier machen den Anschein als wenn einige hier mit einer bestimmten Kategorie Hund noch nie Erfahrung gemacht haben.

Ihr wisst doch: Wenn man keine Ahnung hat......

Ich resozialisiere selbst Hunde. Oft die die die Hundeschulen nicht wollen. Pit Bulls, Bullterrier und co.
Irgend jemand muss das tun. Aber 90% der Hundeschulen haben keine Ahnung. Sie clickern wie die blöden, bestechen die Hunde mit Futter oder legen gleich die Stachelhalsbänder an.
Von Körpersprache, Verständnis und Kommunikation - völlige Fehlanzeige.

Derzeit besitze ich eine Boerboelhündin die ich traumatisiert zu mir geholt habe.

Deswegen weiß ich dass Cesar mit diesem Hund keine Probleme hätte. Aber einfach in den Urlaub fliegen und den Hund wohin geben, Pension oder andere Hundetrainer... nein um gottes Willen *lach*

Wie immer gilt: NICHT nachmachen was da im TV zu sehen ist.
Was andere Leute tun ist mir egal. Aber unsere Hunde zeigen uns den richtigen Weg. Sie zeigen uns was sie brauchen, woran sie leiden usw. Wir müssen nur richtig hinschauen und hin hören

Schade!
Offenbar hast du die Funktion der Lehrmethode:
Bewegung - disziplin - Zuneigung, nicht ganz verinnerlicht.
Ich selber wende diese Methode seit ca. 15 Jahren im Sport- und Diensthundebereich, sowie in der Theraphie von sozial auffälligen Hunden an. Die physische Auslastung ist nur eine Belage. Es geht um Stressabbau, Kommunikationsbereitschaft und um gegenseitige Angebote.
Diese 3 Punkte (Bew. - Disz. - Zuneig.) ziehen sich wie ein roter FAden durch ALLE Techniken in ALLEN Problembereichen. GAnz gleich ob es um Ängste, Aggressionen oder unerwünschtes Jagdtverhalten geht. NUr sehen diese Techniken natürlich immer anders aus, weil individuell! Aber der Kern bleibt!

Desweiteren muss ich dir wiedersprechen, was deine Aussage betrifft, dass Leader geboren werden. Das mag ja stimmen, aber deine Behauptung, dass dies nicht zu erlernen wäre ist nicht richtig. In jedem Menschen steckt ein Leader. Mit der richtigen Einstellung und dem "gewusst wie" kann jeder zum Rudelführer werden. Man muss es nur annehmen wollen. Aber natürlich gibt es auch Menschen, die genau darinn ihre Schwächen haben. Doch grundsätzlich kann man es lehren.

Cesar bricht nicht von Bindung - erspricht von Beziehung!
Riesen Unterschied! Mal drüber nachdenken!

In 3 Wochen kann der engagierte Hundehalter sehr viel erreichen. Ob es für eine Unbedenklichkeitsbestätigung denn auch reicht, hängt natürlich auch von der Ausgangslage (sprich dem Hund) ab. Jetzt kenne ich die Vorraussetzungen in Kalifornien nicht, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir versichern das man in 3 Wochen den Grossteil der Probleme im Sozialen Bereich beheben kann und der Hund frei und sicher zu führen ist. Ganz ohne Gewalt.

Reivo

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2012 um 21:09


Der beitrag is zwar schon etwas her aber ich finde ihn auch super, nur habe ich auch beiträge gelesen wobei er ein hundequäler sein soll....ohne worte sag ich da nur.
er setzt das an was die natur mit gibt, manche tun gerade so als wen er mit dem anschubsen(mit dem fuss)gerade zu den hund vermöbelt.....sollten mal die glubschen auf machen. Man kann viel mitnehmen und man sieht auch das er sich das nicht aus den fingern saugt sondern logisch handelt.Schliesslich hat es ja wirkung wie man immer am ende sieht.Daumen hoch für cesarrr****

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club