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Katze trotz langer Arbeitszeit?

21. November 2014 um 10:28

Hallo liebe Community,
mein Freund und ich sind vor kurzem zusammengezogen und hätten wahnsinnig gern eine Katze. Wir sind aber beide berufstätig und abgesehen vom Wochenende täglich ca. 9 Stunden nicht in der Wohnung. Darf man eine Katze so lange alleine lassen? Hab zwar einen großen Katzenwunsch, möchte aber auch, dass es der Katze gut geht, wenn sie schon nur in der Wohnung ist.
Wie ist eure Meinung dazu?

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27. November 2014 um 19:44

Nur bedingt zu empfehlen
Es kommt auf die Katze drauf an. Es gibt bestimmte Rassen, die mit ich sage mal "Einsamkeit" besser zurecht kommen, als andere. Wenn es eine Rassekatze sein soll, kann ich die British Kurz- oder Langhaar empfehlen. Sehr robuste und friedliche Tiere, die nicht besonders anhänglich sind und ihre Aufmerkamkeit nur einfordern, wenn sie wirklich wollen. Es wird aber dennoch schwer sein, einen Züchter zu finden, der in Einzelhaltung abgibt. Das macht heutzutage kaum noch einer. Dann gibt es aber auch Katzen wie die Norweger oder Heilige Birma, die sehr menschenbezogen und anhänglich sind und auf keinen Fall alleine gehalten werden sollen. Bei denen empfiehlt es sich zwei Katzen zu halten. Wenn zwei, dann eignen sich gleichgeschlechtige Katzen besser als Männlein und Weiblein zusammen. Kater unterdrücken nach und in der Pubertät oft weibliche Katzen, was zu einer Art Depression bei der Katze führen kann. Sie mackieren oft den dicken Max, was auch der Mensch durch Wadenbeißen und gebuckeltem Seitengang des Katers spüren kann.

Ich hatte auch mal eine Mix-Katze (Norweger-Europäisch Kurzhaar) allein in der Wohnung gehalten, die nicht mit meiner langen Abwesenheit zurecht gekommen ist. Sie wurde unsauber und hat mir in die Ecken gepullert. Später kamen dann noch eine Blasenentzündung und Harnsteine hinzu, weshalb sie gar nicht mehr aufs Klo ist und ich musste mich letztlich schweren Herzens von ihr trennen, weil ich ihren Anforderungen nicht gerecht werden konnte.

Ich kann es voll verstehen, wenn man eine Katze im Haushalt haben möchte, man sollte sich aber immer der Aufgabe bewusst sein. Katzen sind entgegen vieler Meinungen keine Einzelgänger. Einzelgänger heißt, dass sich die Tiere nur und ausschließlich zum Zwecke der Paarung treffen und ansonsten ihrer Wege gehen. Katzen allerdings kuscheln und putzen sich gegenseitig und gehen untereinander sogar soziale Bindungen ein.

Ist aber trotzdem das schönste Haustier von allen.

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28. November 2014 um 14:48

Das müsst ihr für euch entscheiden
mein Kater war tagsüber alleine und meine beiden Mäuse, die jetzt bei mir leben, sind es auch. Katzen schlafen sehr viel, von daher werden sie den Tag alleine gut überstehen. Wichtig ist aber, dass man sich abends intensiv mit ihnen beschäftigt.

Wenn du dich in deinem Umfeld einmal umhörst, wirst du merken, dass viele Berufstätige Katzen haben und die Katzen putzmunter und kerngesund sind.

LG Raubkatze

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28. November 2014 um 14:55
In Antwort auf kajsa_12037994

Nur bedingt zu empfehlen
Es kommt auf die Katze drauf an. Es gibt bestimmte Rassen, die mit ich sage mal "Einsamkeit" besser zurecht kommen, als andere. Wenn es eine Rassekatze sein soll, kann ich die British Kurz- oder Langhaar empfehlen. Sehr robuste und friedliche Tiere, die nicht besonders anhänglich sind und ihre Aufmerkamkeit nur einfordern, wenn sie wirklich wollen. Es wird aber dennoch schwer sein, einen Züchter zu finden, der in Einzelhaltung abgibt. Das macht heutzutage kaum noch einer. Dann gibt es aber auch Katzen wie die Norweger oder Heilige Birma, die sehr menschenbezogen und anhänglich sind und auf keinen Fall alleine gehalten werden sollen. Bei denen empfiehlt es sich zwei Katzen zu halten. Wenn zwei, dann eignen sich gleichgeschlechtige Katzen besser als Männlein und Weiblein zusammen. Kater unterdrücken nach und in der Pubertät oft weibliche Katzen, was zu einer Art Depression bei der Katze führen kann. Sie mackieren oft den dicken Max, was auch der Mensch durch Wadenbeißen und gebuckeltem Seitengang des Katers spüren kann.

Ich hatte auch mal eine Mix-Katze (Norweger-Europäisch Kurzhaar) allein in der Wohnung gehalten, die nicht mit meiner langen Abwesenheit zurecht gekommen ist. Sie wurde unsauber und hat mir in die Ecken gepullert. Später kamen dann noch eine Blasenentzündung und Harnsteine hinzu, weshalb sie gar nicht mehr aufs Klo ist und ich musste mich letztlich schweren Herzens von ihr trennen, weil ich ihren Anforderungen nicht gerecht werden konnte.

Ich kann es voll verstehen, wenn man eine Katze im Haushalt haben möchte, man sollte sich aber immer der Aufgabe bewusst sein. Katzen sind entgegen vieler Meinungen keine Einzelgänger. Einzelgänger heißt, dass sich die Tiere nur und ausschließlich zum Zwecke der Paarung treffen und ansonsten ihrer Wege gehen. Katzen allerdings kuscheln und putzen sich gegenseitig und gehen untereinander sogar soziale Bindungen ein.

Ist aber trotzdem das schönste Haustier von allen.

@plueschy
Was haben denn bitte eine Blasenentzündung bzw. Harnsteine damit zu tun, dass die Katze alleine war?

Das sind Krankheiten, die auch eine Katze bekommen kann, die nie alleine ist.

Auch würde mich interessieren, warum du dich von der Katze getrennt hast? Weil du ihren Anforderungen nicht gerecht werden konntest oder wolltest du einfach nur nicht?????

Eine Blasenentzündung bekommt man mit Antibiotika in den Griff, für Harnsteine/Harngries gibt es Tabletten (bzw. Futter, welches ich aber nicht empfehlen kann).

Natürlich benötigt eine kranke Katze viel Zuwendung und es bedeutet auch Arbeit für die Katzenmama. Aber wenn man seine Katzen nur mag, wenn sie gesund sind, ist man dann eine gute Katzenmama?





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30. November 2014 um 21:24

Wenn eure Wohnung groß genug ist,
ihr abends/morgens viel spielt/schmust und vor allem zwei Katzen nehmt, die miteinander spielen und schmusen können, spricht da eigentlich nicht viel gegen.

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2. Dezember 2014 um 9:50


Sollte Ihr Euch für eine Katze entscheiden, dann nehmt bitte unbedingt zwei. Die Katzen können sich gegenseitig Gesellschaft leisten und vereinsamen nicht total. Abends und am Wochenende ist dann natürlich trotzdem noch spielen angesagt.

Bei weiteren Fragen könnt Ihr Euch gerne an mich wenden:
www.diekatzenexpertin.de

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2. Dezember 2014 um 11:22
In Antwort auf pantoeffelchen87

Wenn eure Wohnung groß genug ist,
ihr abends/morgens viel spielt/schmust und vor allem zwei Katzen nehmt, die miteinander spielen und schmusen können, spricht da eigentlich nicht viel gegen.

2 Katzen!
Also ich kann mich hier nur anschließen! Wenn ihr euch dazu entscheiden solltet, dann unbedingt zwei Katzen!!! Ansonsten ist das Kätzchen wirklich sehr arm.. Außerdem sollte euch bewusst sein, dass ihr eure Abenden und Wochenenden dann schon ein bisschen nach euren Katzen richten müsst - also nach der Arbeit gleich nach Hause, am WE nicht den ganzen Tag unterwegs sein, zu Silvester zu Hause sein, etc. Wie groß ist eure Wohnung denn? Gibt es eventuell eine Terrasse oder einen Balkon wo die zwei dann auch ein bisschen frische Luft schnappen könnten?

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2. Dezember 2014 um 16:16

Da spricht die Katzenexpertin
ich habe jedenfalls noch nie etwas davon gehört, dass eine Wohnungskatze, die tagsüber alleine ist, anfälliger für Krankheiten ist.

Aber du weißt es ja besser......

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2. Dezember 2014 um 18:16

Das ist deine Meinung, die du auch gerne haben darfst
trotzdem unterlasse es einfach, User, die eine andere Einstellung haben, als Tierquäler zu bezeichnen.

Hier ein Beitrag, den du dir vielleicht durchlesen solltest.

http://www.derwesten.de/ratgeber/mein-dienstag/ruhr_ost/streicheln-nur-nach-18-uhr-haustiere-fuer-berufstaetige-id9997345.html

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2. Dezember 2014 um 18:19

Aber mit Hunden,
Kaninchen oder anderen Tieren geht das also?


Würdest du dein Pferd von der Weide lassen und frei laufen lassen, weil das ja sooo viel natürlicher ist, und das Pferd ja auch in der Natur ganz viel laufen würde? Wohl eher nicht oder?
Oder den Hund von der Leine und im Wald ein bisschen rehe jagen lassen, weil das ja so natürlich ist? Ebenfalls nicht, oder?

Gehst du raus und jagst dein Essen noch selber, so wie es natürlich ist, oder kaufst du dein Essen schon im Supermarkt?

Warum dann also eine Katze raus lassen, wo sie überfahren werden kann, von Hunden getötet werden kann oder vom Jäger erschossen?

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3. Dezember 2014 um 9:53
In Antwort auf raubkatze15d

Da spricht die Katzenexpertin
ich habe jedenfalls noch nie etwas davon gehört, dass eine Wohnungskatze, die tagsüber alleine ist, anfälliger für Krankheiten ist.

Aber du weißt es ja besser......

Ich würde..
..es auch nicht überdramatisieren! Natürlich hat eine "Freigänger-Katze" viel mehr Möglichkeiten und wahrscheinlich auch teilweise ein spannenderes und erfüllteres Leben, als eine reine Wohnungskatze. Aber 1. glaube ich nicht, dass deshalb Wohnungskatzen generell anfälliger für Krankheiten sind - dass hängt wahrscheinlich eher von der Haltung (Futterart, Auslauf/Spielmöglichkeiten, regelmäßige Tierartzbesuche, etc.) ab und 2. liegt es eben dann am Besitzer der Wohnungskatze ein tolles Leben zu schenken - Zuwendung, Spielmöglichkeiten, Zeit, etc.

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3. Dezember 2014 um 19:25

Ich habe...
... nie behauptet, dass sie Katze krank wurde, WEIL sie allein war. Sie wurde UNSAUBER, weil sie allein war. Protestpinkeln nennt man das. So ein Verhalten in den Griff zu bekommen, ist äußerst schwierig und erfordert eine Menge Arbeit. Die Blasenentzündung führte aufgrund der einhergehenden Schmerzen nur dazu, dass dieKatze noch unlieber aufs Klo ging. Also erst lesen, dann motzen!

Und nein, ich habe mich von der Katze nicht getrennt, weil ich sie nicht mehr wollte, sondern weil ich aufgrund Arbeit nicht mehr Zeit aufbringen konnte. Deswegen habe ich sie zu einer Familie gegeben, wo man MEHR Zeit hatte als ich. Und das meine ich: einige Katzen stecken das gut weg, andere nicht.

und ebenfalls zu deiner Information: die Krankheit habe ich für mehrere hundert Euro behandeln lassen.

Du bist scheinbar nur auf der suche nach Streit, sandrap193, oder?

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4. Dezember 2014 um 16:37
In Antwort auf kajsa_12037994

Ich habe...
... nie behauptet, dass sie Katze krank wurde, WEIL sie allein war. Sie wurde UNSAUBER, weil sie allein war. Protestpinkeln nennt man das. So ein Verhalten in den Griff zu bekommen, ist äußerst schwierig und erfordert eine Menge Arbeit. Die Blasenentzündung führte aufgrund der einhergehenden Schmerzen nur dazu, dass dieKatze noch unlieber aufs Klo ging. Also erst lesen, dann motzen!

Und nein, ich habe mich von der Katze nicht getrennt, weil ich sie nicht mehr wollte, sondern weil ich aufgrund Arbeit nicht mehr Zeit aufbringen konnte. Deswegen habe ich sie zu einer Familie gegeben, wo man MEHR Zeit hatte als ich. Und das meine ich: einige Katzen stecken das gut weg, andere nicht.

und ebenfalls zu deiner Information: die Krankheit habe ich für mehrere hundert Euro behandeln lassen.

Du bist scheinbar nur auf der suche nach Streit, sandrap193, oder?

Ich suche keinen Streit
jedoch musst du, wenn du in einem Forum schreibst, mit Gegenwind rechnen.

Natürlich ist es nicht leicht, mit einer kranken Katze klarzukommen, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich weiß jedoch auch, dass man einige Krankheiten auch trotz Berufstätigkeit in den Griff bekommen kann.

Ich habe keine Erfahrung mit Protestpinklern, dafür aber mit Harngries und Blasenentzündung, unter der auch mein Kater gelitten hat. Beides haben wir in den Griff bekommen.

Und ich hatte/habe sehr sensible Katzen. Mein Kater hat es mir mal richtig übelgenommen, dass er sechs Tage in der Klinik war. Es hat sehr viel Geduld meinerseits gebraucht, bis er mir wieder vertraut hat.

Und meine beiden jetzigen Mäuse waren schwer vermittelbar, es wollte sie niemand haben, weil sie so scheu waren. Mein Paulinchen hat nach zwei Wochen Vertrauen aufgebaut, meine Pia hat knapp sieben Monate gebraucht, bis sie Schmusekatze war.

Auch ich bin in Vollzeit berufstätig, allerdings mit regelmäßigen Arbeitszeiten. Und ich muss auch zugeben, dass ich sehr liebe Ansprechpartner hatte, die mir sehr geholfen haben. Sei es das Tierheim betr. meiner jetzigen Katzen, sei es die Tierärztin bzw. eine Bekannte, die mich sehr gut in Bezug auf meinen Kater betreut haben.

Von daher, es lässt sich vieles bewerkstelligen, wenn man das will. Wenn wir uns Tiere anschaffen, übernehmen wir damit auch die Verantwortung für diese, sei es in guten oder in schlechten Zeiten.

Dir kann ich nur anrechnen, dass du deine Katze in gute Hände gegeben hast und ich hoffe, dass sie sich in ihrem Zuhause sehr wohl fühlt.

Für mich wäre es keine Option, im Gegenteil, ich habe aufgrund der Krankheit meines Katers (Diabetes) viel zurückgesteckt und er hat es mir mit seiner liebevollen und ausgeglichenen Art sehr gedankt.

Zum Glück gibt es viele Menschen, die so denken wie ich, es gibt ein spezielles Forum für Katzen mit Diabetes, welches einen sehr regen Zulauf verzeichnet, weil man dort von den Moderatoren sehr fachmännisch betreut wird. Natürlich gibt es auch hier User, denen alles zu viel wird, aber die sind zum Glück in der Minderheit.

Von daher, nicht immer gleich aufgeben, es gibt genügend Hilfe, wenn man diese möchte.

Raubkatze



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22. Dezember 2014 um 18:50
In Antwort auf raubkatze15d

Das ist deine Meinung, die du auch gerne haben darfst
trotzdem unterlasse es einfach, User, die eine andere Einstellung haben, als Tierquäler zu bezeichnen.

Hier ein Beitrag, den du dir vielleicht durchlesen solltest.

http://www.derwesten.de/ratgeber/mein-dienstag/ruhr_ost/streicheln-nur-nach-18-uhr-haustiere-fuer-berufstaetige-id9997345.html

???
raubkatze15d, du unterlässt es leute als tierquäler zu bezeichnen, die eine andere meinung haben?? ist ja komisch, das habe ich nämlich irgenwie ganz anders in erinnerung....

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