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Katze absichtlich überfahren,Anzeige?

20. Juni 2006 um 1:22 Letzte Antwort: 4. September 2006 um 13:42

Uns ist eine Katze zugelaufen, vor etwa 3 Wochen.Da kein Besitzer ermittelt werden konnte, haben wir sie behalten.Heute hat aber der Sohn unserer Nachbarin mit Absicht die Katze überfahren.
Er hat sie zuerst aus dem Hof seiner Mutter jagen wollen und hat dabei wie ein Irrer gebrüllt.Deshalb kam eine Frau aus der Nachbarschaft hinzu, um zu sehen wer da so aufführt.Sie hat gesehen wie er die Katze über das Tor geworfen hat.Dann stieg er in sein Auto und ist losgefahren, über sie drüber. Gemerkt hat er es, denn er hat sofort angehalten, gewartet und in den Spiegel gesehen.Nach einem Moment ist er dann weggefahren weil er wohl die Nachbarin bemerkte.Sie hat aber zusätzlich das Nummernschild notiert und ihren Mann gerufen.
Die Katze lebt noch, hat aber nun mehrere Beckenknochenbrüche. Meine Frage wäre, in wiefern wir ihn rechtlich belangen können und wie die Chancen auf Erfolg stehen.
Die Tierärztin meinte weniger gut, weil die Katze eine Sache sei und nichts auf fremden Grundstücken zu suchen hat vom Gesetz her.Und Absicht müße man ihm nachweisen.

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20. Juni 2006 um 8:39

ICh würde es trotzdem versuchen.....
... nun um ihn zu zeigen, dass es ein absolut besch1ssenes Verhalten von ihm war. Dafür gibt es eigentlich keine Worte.....
Wenn die Nachbarin aussagen würde, würde ich zur Polizei und ihn anzeigen. Außerdem hat er die Katze auf das "fremde Grundstück" gefagt..... soll er doch das Gegenteil beweisen! Penner!

Ist ja auch eine Sache, wer die Tierarztkosten bezahlt..... oder? Selbst wenn man absichtlich Tauben an-/überfährt kann man den Fahrer anzeigen.... Er hat es ja mutwillig getan!

Außerdem würde ich zu der Nachbarin gehen und iht berichten, was der Sohn gemacht hat.... Wenn's nichts bringt, hat man wenigstens gezeigt, dass sein Verhalten aufgefallen ist.


LG
Pluster

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20. Juni 2006 um 14:15

Anzeigen würde ich ihn allemale
allein um ein Zeichen zu setzen.

Alles andere hat Mara gesagt.

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20. Juni 2006 um 14:30

Leute gibts...
Da muss ich ja beim lesen den Kopf schütteln. Mensch, wer macht den so etwas krankes??? Ich würde ihn ebenfalls anzeigen wg. Tierquälerei. Das kann ja wohl nicht sein. Da muss man ja nur hoffen, dass er selbst keine Tiere hat.

Gruß Steffi

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22. Juni 2006 um 17:12

Rechtlich gesehen
muss man zwei Dinge unterscheiden - Strafrecht und Zivilrecht.
Strafrechtlich könnte man ihn wegen Tierquälerei und ggf. Sachbeschädigung (eine Katze ist rechtlich zwar keine Sache, wird aber wie eine behandelt) anzeigen. Allerdings dürfte das Verfahren eingestellt werden, da eine Absicht kaum nachweisbar sein dürfte.

Zivilrechtlich hat er wenigstens fahrlässig Euer Eigentum beschädigt (Katze=Eigentum). Dafür haftet er gemäß 823 BGB bzw. nach dem StVG. Dafür muss er Schadensersatz zahlen - also für die Heilbehandlung der Katze.

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23. Juni 2006 um 6:43
In Antwort auf zeus_12440067

Rechtlich gesehen
muss man zwei Dinge unterscheiden - Strafrecht und Zivilrecht.
Strafrechtlich könnte man ihn wegen Tierquälerei und ggf. Sachbeschädigung (eine Katze ist rechtlich zwar keine Sache, wird aber wie eine behandelt) anzeigen. Allerdings dürfte das Verfahren eingestellt werden, da eine Absicht kaum nachweisbar sein dürfte.

Zivilrechtlich hat er wenigstens fahrlässig Euer Eigentum beschädigt (Katze=Eigentum). Dafür haftet er gemäß 823 BGB bzw. nach dem StVG. Dafür muss er Schadensersatz zahlen - also für die Heilbehandlung der Katze.

Zeige
dieses....loch an!!!!! wenn er das mit meiner katze gemacht hätte, hätte ich ihm erst die fresse puliert und dann ihm die knochen gebrochen!!! sorry für sowas hab ich absolut keine nerven!

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23. Juni 2006 um 22:30

Ganz klar:
anzeigen!!Dann weiß er wenigstens, dass ihr das nicht auf euch sitzen lasst!! Vielleicht sollte man ihn mal über den Zaun werfen und drüberfahren!!Also ehrlich so ein blödes A***loch!!! Sorry meine Ausdrucksweise

LG Cadence4

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8. Juli 2006 um 1:00

Mordversuch
Ich würde diese miese Subjekt der versucht eine Katze umzubringen selbst umbringen! Keine Gnade mit solchen nicht lebenswür.... Unmenschen!!!!!!!!!!!!!!!

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10. Juli 2006 um 18:08

So ein Idiot!!!
Leider gibt es in unserem Land nicht die nötigen rechtlichen Schritte für so etwas.
Bei Tierquälerei wird nicht so hart durchgegriffen, leider.
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Wenn ich mir vorstelle der macht das mit meiner Mietz dann würde ich ihn nicht anzeigen, sondern mir etwas anderes ausdenken. Bin kein gewalttätiger Mensch aber dem muss auch mal so richtig weh getan werden, ich bin sauer!!!! Wie kann man so sein??? Verdammt nochmal! Immer wenn Leute (sorry, meistens Männer) im alltäglichen Leben nichts zu sagen haben und auch in der Familie untergebuttert werden, müssen sie ihren Frust an Schwächeren oder eben Tieren auslassen. Das sind für mich arme Würstchen, da hilft auch keine Therapie mehr. Bei denen fehlt es oben ganz gewaltig, die sind für mich geistig behindert. Und sowas lässt sich bekanntlich nicht heilen.

Liebe Grüße an die arme Mietz! Wenn sie wieder fit ist, soll sie dem mal ordentlich den Ar*sch zerkratzen, dass er nicht mehr sitzen kann!!!

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28. Juli 2006 um 17:51

Sofort Anzeigen!!!
Lass dir das nicht gefallen!!!

Zeig dieses miese Subjekt an und stell ihn am besten vorher noch zur Rede! Was soll das bitte von ihm?? Solche Menschen sind doch nicht normal! Ich hoffe nur, dass solche Leute selber keine Tiere besitzen.

Ich hoffe nur, dass sich das arme Tier wieder erholt und keine bleibenden Schäden davonträgt!

Also wenn mir das bei meiner Katze passiert, bin ich wohl die die eine Anzeige bekommt wegen Körperverletzung.....

Lg, Bettina

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21. August 2006 um 20:12

JIPII!!!!
Lob @ Elbengel1!!!
Bin ganz deiner Meinung!!

LG Cadence4

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26. August 2006 um 21:22

So ein Sch****
Hallo Herzdame,

ich würde auf alle Fälle Anzeige erstatten. Das Töten eines Wirbeltiers ohne Grund kann bestraft werden, 17 TschG.

Ich kann Dir nur von meiner Erfahrung als Justizbedienstete sagen, dass es gar nicht so selten vorkommt, dass ich Insassen habe, die wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz da sind.

Vor kurzem war ich auf einer Gerichtsverhandlung, in der sich ein junger Mann verantworten mußte, da er sich erst ein junges Kätzchen geholt hatte, und es dann grausamst umgebracht hatte. (erschlagen mit einer Hantel). Gut, er hatte schon so ein massives Vorstrafenregister, aber er hat immerhin 6 Monate Freiheitsstrafe OHNE Bewährung bekommen. Da er anschließend eine GEsamtstrafenbildung hatte, wird er vermutlich nur 3 davon absitzen, aber wenigstens ein Anfang.

Ferner würde ich mir einen Rechtsanwalt - sofern Du Rechtschutzversichert bist - nehmen, und mich kundig machen, ob Du diesem Sch**** die Kosten aufbrummen kannst.

Und letztendlich möchte ich noch sagen, dass ich es toll von Dir finde, dass Du Dich so um die herrenlose Katze kümmerst. Vielleicht wäre es bei solchen Nachbarn sinnvoll, wenn Du sie anschließend nur noch im Haus lässt.

Wenn Du noch rechtliche Fragen hast, dann kannst Du mir gerne eine PN schicken, ich werde Dir gerne ein paar Tipps geben.

lg
Waerterin

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4. September 2006 um 13:42

Hallo
Also, leider mußte ich die Katze wenige Tage später einschläfern lassen. Sie konnte nicht mehr fressen und hatte plötzlich völlige Untertemperatur.Der Tierarzt sagte uns, dass es keine Hoffnung mehr gibt.

Ich habe diesen Dreckskerl anzeigen wollen und mich darum rechtlich beraten lassen. Zusammenfassend kann man sagen, dass es schwer bis aussichtslos ist dahingehend etwas zu erreichen und die Strafen, wenn überhaupt verhängt, sind sehr milde. Ist ja nur ein Tier gewesen...
Da sich noch Zeugen gemeldet haben, haben wir den Kerl schriftlich angemahnt. Wir sagten, dass er entweder eine Anzeige wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung bekommt oder wenn er das nicht will, dass er dann freiwillig im Tierheim arbeiten muß und denen eine nette Geldspende macht. Zuerst wollte er nicht wirklich, aber da sich sowas auf dem Dorf rumspricht und er einiges zu hören bekam und er wohl durch die Zeugen angst hatte, hat er eingewilligt.

Macht die Sache zwar nicht besser wenn er drei Monate da arbeitet und Geld spendet, aber es ist eine Genugtuung. Vorallem weil die Strafe vom Gericht sehr viel gnädiger gewesen wäre,sofern er überhaupt eine bekommen hätte.
Die Schwierigkeit dabei wäre nämlich gewesen, dass wir ihm hätten nachweisen müssen dass er sie gesehen hat und es Absicht war. Da sagten Polizei und Anwalt dass das sehr schwer wäre.
Also, er hat wenigstens etwas abbekommen und hier im Dorf ist er unten durch. Er wurde mehrfach öffentlich angesprochen von vielen Leuten und beschimpft oder aus den Geschäften geschickt. Das ist eben der Vorteil, wenn man in einer kleinen Gemeinde lebt.

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